48 bit Farbtiefe-Wozu??

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von alberti11, 5. April 2004.

  1. alberti11

    alberti11 New Member

    Hallo Leute,
    habe mir eine Epson 1670 Scanner mit Durchlicht gekauft.
    Heute habe ich dann das erste mal Dias gescannt und dachte mir alle Werte auf max- also auch die Farbtiefe von 24 auf 48 hoch- zu stellen.
    Dabei produzierte der Scanner eine bis zwei dünne grüne Linien.
    Dies machte er bei einem Auflichtscan mit 48 er Farbtiefe nicht, auch nicht, wenn ich die Farbtiefe bei Durchlicht wieder auf 24 stellte.

    Meine Fragen:
    Meint ihr, dass der Scanner kaputt ist?
    Sind bei 48er Scans gewisse Schwierigkeiten normal?
    Braucht man zu irgendetwas diese Farbtiefe?

    Kann nämlich, so viel ich auch hin und herscanne, am Monitor keine Unterschiede zwischen 24er und 48er Farbtiefe erkennen.
    Bitte! Macht mich schlauer!!

    Ali
     
  2. Macci

    Macci ausgewandert.

    Dein Monitor hat auch von allen Geräten den kleinsten Farbraum. Dafür reichen auch 24bit Farbtiefe locker aus. Anders ist es, wenn du hochwertige Reproduktionen u.ä. (Facsimiledrucke) machen willst, dann sind 48bit ganz nützlich. Dann hast du nämlich pro Farbe nicht nur 256 Abstufungen (=16,7 Mill. Farben) , sondern 1024 Abstufungen (= Milliarden Farben). Das kann bei kritischen Farbtönen noch das letzte Bißchen Genauigkeit rauskitzeln.
    Für den Normalanwender eher uninteressant, zumal auch recht wenige Programme mit dieser Farbtiefe wirklich umgehen können.
     
  3. petervogel

    petervogel Active Member

    den scanner würde ich umtauschen, denn das ist nicht normal mit den grünen linien.
    48 bit sind gut, wenn du an einem scan grössere veränderungen durchführen willst, wie z.b. stark aufhellen, farben ersetzen, etc.. wenn du dies mit 24 bit machst, dann bekommst du garantiert tonwertabrisse in den feineren farbverläufen deines bildes und dies kann sich dann auf einem ausdruck artefaktartig bemerkbar machen, besonders wenn es ein grösserer ausdruck ist. das histogramm zeigt dir sowas schön an. scanne mal ein motiv mit 48 bit, dann speicherst du es als 48 bit tiff und noch einmal als 24 bit tiff. jetzt veränderst du mal bei beiden files die helligkeit stark und schaust dir danach das histogramm von beiden files an. das 48er wird immer noch geschlossen sein (d.h. feine farbabstufungen sind immer noch geschlossen vorhanden) und das 24er wird lücken oder risse ausfweisen.
    ich mache farb, helligkeit und kontrast korrekturen immer in 48 bit und konvertiere danach erst in 24 bit. aber ich mache das auch um geld zu verdienen. für den privatmann ist das vielleicht overkill ;)
     

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