60. Jahrestag der Befreiung des Lagers Workuta am 28. Januar 1945

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von TanjaKrienen, 30. Januar 2005.

  1. TanjaKrienen

    TanjaKrienen New Member

    60. Jahrestag der Befreiung des Lagers Workuta am 28. Januar 1945

    Der russische Ministerpräsident hat in Anwesenheit des deutschen Reichskanzlers am gestrigen Tag die Gedenkfeier zur Befreiung des sowjetischen Gulags Workuta geleitet. Blicken wir noch einmal zurück -

    Nachdem die USA trotz umfassender kontroverser Debatten nicht in den 2. Weltkrieg eintraten, konnte die deutsche Armee ungehindert ihren Siegeszug fortsetzen. Obwohl das Deutsche Reich genau eine Woche vor dem Beginn des Krieges mit Sowjetrussland einen Nichtangriffspakt aushandelte, griff es 1941 das vom Stalinismus beherrschte Land an, um dort humanitäre Bedingungen durchzusetzen, wie die offizielle Begründung in Hitlers berühmten „Ansprache an die Russen“ lautete. Nach Schwierigkeiten an der Wolga erreichten die Streitkräfte des Reiches das Konzentrationslager Workuta Ende Januar 1945. Es war entsetzliches Bild, das sich den Deutschen bot. SS-Mann Willy Hackenspeck: “Wir sahen überall Leichen, Leichenberge. Die Menschen lagen nur apathisch herum, die hygienischen Bedingungen waren fürchterlich. Über dem gesamten Lager hing ein Leichengeruch. Die Symbole Hammer und Sichel waren überall präsent. Die Menschen waren glücklich, dass sie dieser Hölle entkommen waren. Nie vorher und nachher bot sich mir ein grauenhafteres Bild“.

    Nach Eroberung Moskaus im Mai 1945 wurde die Sowjetunion unter deutscher Verwaltung gestellt und erst 1990 in die Unabhängigkeit entlassen. Voraussetzung waren dafür große innenpolitische Änderungen im Reich selbst. Erinnern wir uns: Als 1953 Adolf Hitler starb, begann eine schleichende Umorientierung des Reiches. Die vollständige Vernichtung der europäischen Juden, die man offiziell im Juli 1948 für beendet erklärte, wurde zum ersten Mal von kirchlichen Kreisen thematisiert. Nach dem großen Parteitag der NSDAP in Nürnberg 1956, distanzierten sich Teile der Partei von der Herrschaft Hitlers. Der als Reformator bekannte Stellvertreter Rudolf Hess sagte die historischen Worte: „Wir waren schlimmer als die Engländer, aber niemand bricht unseren Willen. Doch wenn wir jetzt bereit sind, Farbe zu bekennen, heißt das nicht, wir wären nicht stolz auf unser altes braunes Gewand.“

    Reichsfeldmarschall Göring, Propagandaminister Göbbels und der nach dem Tode Hitlers an die Parteispitze gelangte Walter Jens („Unser junger Himmelstürmer“, wie ihn Adolf Eichmann nannte), traten nach diesem Hessschen Bekenntnis zum Pluralismus sofort zurück. Wer Hess am nächsten Tag umbrachte, ist bis heute noch nicht geklärt, man vermutet den Täter im Kreis um Göring. Der Umbau der NSDAP war jedoch nicht mehr aufzuhalten. Sie benannte sich auf dem nächsten, dem „Riesengroßen Parteitag“ des Jahres 1960 in „Die Grünen“ um, da sie deutlich auch im Parteinamen zeigen wollten, wie sehr sie sich vom alten Programm verabschiedet hatten. Die Basis meuterte, doch es kam zu keinem innerparteilichen Putsch.

    Der brüskierte Göbbels, erinnerte sich seiner gemeinsamen Aktionen mit Walter Ulbricht, der auf das von den Engländern unabhängig erklärte souveräne Helgoland geflüchtet war, und organisierte mit diesem unter dem bewusst gewählte Kürzel PDNS (Partei Deutscher Nationaler Sozialisten), eine Widerstandsorganisation. Sie wurde 1965 im Reich wegen „nationalsozialistischer Umtriebe“ verboten. Göbbels starb kurz darauf an einem Herzinfarkt, als er Heinrich Himmler, der inzwischen das Touristikministerium leitete, aber im Jahr darauf wegen seine ungeklärten bei der Judendeportation zurück treten musste, bei einem Ausflug an der „Langen Anna“ wieder sah und wörtlich als „unverbesserlichen Nazi, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt“ betitelte. Ulbricht lebte nach der Ausweisung Helgolands bis 1989 unter dem Decknamen „Norbert Blümlein“, unerkannt in der westfälischen Stadt Castrop-Rauxel.

    „Die Grünen“ ließen zwar keine freien Wahlen zu, erlaubten aber formal unabhängige Organisationen wie „Greenpeace“ oder „Attack“. Letztere wurden oft als Sammelbecken ewig Gestriger bezeichnet, doch konnte trotz internationaler Proteste aus den Reihen fortschrittlicher Staaten, nie etwas gegen sie unternommen werden.

    Nun, am 60. Jahrestag der Befreiung von Workuta, wird natürlich klar, dass sich der Charakter des deutschen NS-Regimes stark veränderte, doch noch einmal wehte diesmal die alte Fahne mit dem Hakenkreuz auf rotem Grund über der Erde des geschändeten Ortes in Russland. Der russische Präsident Putin dankt noch einmal den Deutschen für die Befreiung vom Stalinismus.

    Der 1944 18jährige Pjotr Petroff sagt in seiner Rede mit tränenerstickter Stimme: „Wegen eines Diebstahls aus Hunger, ausgelöst von den verheerenden Zuständen in der SU, kam ich 1941 als 15jähriger nach Workuta – wegen des Diebstahls von 3 Gurken erhielt ich acht Jahre Lagerhaft. Ich habe…Unvorstellbares gesehen.“

    Der russische Ministerpräsident legte dann einen Kranz am „Gedenkmal für den Kampf gegen den Stalinismus“ nieder und der deutsche Reichskanzler versicherte, nie dürften jemals wieder diktatorische Elemente an die Macht gelangen, und überreichte dem russischen Präsidenten in einem ergreifenden Augenblick die „Ehrenmedaille Ribbentrop“. Die Veranstaltung fand in freundlicher Atmosphäre statt.

    Die Vertreter der seit 1991 wieder zugelassenen Kommunistischen Partei Deutschlands im sächsischen Landtag, sprachen von einer Schmach, da die Befreiung der vielen Gulags in der ehemaligen Sowjetunion, nicht im Interesse des werktätigen deutschen Volkes gewesen seien. Der Gedenktag verhöhne die Opfer des Nationalsozialismus. Die Staatsorgane des Deutschen Reiches prüfen nun, ob die KP verboten werden sollte.
    www.campodecriptana.de
     
  2. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

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  3. mausbiber

    mausbiber New Member

    Manche Menschen leben halt in Ihrer eigenen Welt. :) Und sind von aussen einfach nicht mehr erreichbar.

    Ausser durch professionelle Hilfe vielleicht.
     
  4. RSC

    RSC ahnungslose

    tja... man(n) darf doch träumen, ne?
     
  5. donald105

    donald105 New Member

    >... Sowjetunion, nicht im Interesse...<

    Da ist ein Komma zuviel. Ansonsten gute grammatik.
    Sprachlich dürftig, Idee nicht neu.

    Du solltest noch üben! Und nutze unsere schulbibliothek häufiger.
     
  6. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Interessant,
    des herrn adolf hitlers sterbedatum.
    Wußte ich z.B. nicht.
     
  7. SC50

    SC50 New Member

    Oh, ein neuer Text unserer Forums-Literatin Tanja.
    Inhaltlich, wie meist, völlig wertfrei, aber man kann an einigen Formulierungen doch sehr gut erkennen wes Geistes Kind die Autorin ist.

    Kann es sein, daß du übst um dich auf eine Stelle als Ghostwriterin für Hendrik M Broder zu bewerben? :D :D
     
  8. Krikri

    Krikri New Member

    Was soll uns dein Thread mitteilen?

    k.
     
  9. Singer

    Singer Active Member

    Sag mal, TanjaKrienen, liest Du eigentlich auch mal, was Du hier ins Forum hineinkopierst?

    Kostprobe:

    Aua.
     
  10. RenegadeST

    RenegadeST New Member

    Wie Hirnverbrannt muss man sein um so eine Scheisse zu verbreiten:confused:
     
  11. maiden

    maiden Lever duat us slav

    und ich dachte immer, die sei Voraussetzung für die Aufnahme...

    Ich glaub, ich köpf den Roten und mach die Buddel jetzt gleich leer. Vielleicht ertrage ich dann den Rest des Tages. Beschissen genug angefangen hat er nun ja schon.
     
  12. RSC

    RSC ahnungslose

    Sachichja: man(n) darf ja träumen...
     
  13. Macziege

    Macziege New Member

    Sicher darf man das, aber ob man die unbedingt veröffentlichen muss?

    Die meisten sind ohnehin nicht jugendfrei!:D :tongue:
     
  14. RSC

    RSC ahnungslose

    Tja...
    Alles hat zwei Seiten. Deutschland ist ein freies Land. Hier darf jeder seine Meinung sagen. Erst muss es zu Handlüngen kommen, damit einer bestrafft wird.

    Bin auf gar keine Weise mit Tanjas Absurdum einverstanden. Aber so lange "sie" nur schreibt und dabei bleibt, ist sie harmlos.

    Ich glaube, für solche Leute, wie sie die Selbstbestätigung und Aufmerksamkeit ist Alles. Egal mit welchen Mitteln.

    Lass sie schreiben. Du muss es ja nicht lesen.

    Hass ist ja auch nur eine andere Seite der Liebe.

    Ignoranz ist der Tod.

    Also, ignoriere sie...
     
  15. Macci

    Macci ausgewandert.

    Frau Krienen hat allerdings in ihrem eigenen Forum auch schon öffentlich zum Mord aufgerufen. Das wiederum finde ich alles andere als harmlos.
     
  16. RSC

    RSC ahnungslose


    Ich wiederhole meine Worte: so lange sie nur schreibt.

    Wenn sie zum Mord stiftet, muss sie bestraft werden!

    Darf ich Link zum Forum haben?
     
  17. Macci

    Macci ausgewandert.

    Steht unter jedem der sinnlosen Beiträge.
     
  18. RSC

    RSC ahnungslose

    klar. da suche ich schon. habe aber keine lust das ganze schrot durchzulesen, wollte nur den aufruf....
     
  19. Macci

    Macci ausgewandert.

  20. Macziege

    Macziege New Member

    Das ist nicht ganz richtig, immerhin gibt es den Tatbestand der Volksverhetzung. Den sehe ich hier zwar noch nicht, aber wenn ich nach dem Warum dieser Geschichtsfälschung frage, bekomme ich keine schlüssige Antwort.

    Es ist schon nicht verkehrt, solches Geschreibsel nicht ernst zu nehmen, andererseits gibt es ja genug Uninformierte, die den ganzen Schwachsinn erst nehmen können. Da sollte man also schon seine Meinung nicht hinter dem Berg halten.
     

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