Abzocke von T-Online?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Napfekarl, 2. Februar 2002.

  1. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    Hallo,

    erschrocken hielt ich vor kurzem meine Telefonrechnung in der Hand: soundsoviel 1000 Minuten Online-Kosten... Ich dachte ich hätte die DSL-Flat-Rate damals im März 2002 telefonisch beantragt?! Bei T-Online sagte man mir, ich surfe nach wie vor mit dem T-Online eco-Tarif.

    Da geht man davon aus, dass man mit DSL auch gleich die Flatrate geliefert bekommt, und vier Wochen später dann das...

    Jetzt kommt's: Ich habe mich bei Kollegen umgehört und 3 von 3 DSL-Usern ist es genauso ergangen. Alle gingen davon aus, dass die Tarifumstellung mit Auslieferung der DSL-Hardware erfolgt. Ist das Abzocke? Kann man damit vor den Verbraucherschutz treten??

    Leider hat man nichts schriftliches in der Hand, aber ich meine mich zu erinnern, dass man mir bei der telfonischen Bestellung sagte, das mit der Flat geht automatisch.

    Gruß
    Napfekarl
     
  2. TomPo

    TomPo Active Member

    Das ist sicher keine Abzocke (kann man geteilter Meinung darüber sein).
    Denn den DSL-Anschluß hast du bei der Telekom geordert.

    Die Tarifumstellung muss aber über T-Online erfolgen. Kannst du direkt übers Internet vornehmen, ist schnell und bequem, und du kannst dir die entsprechenden Formulare nach dem Senden auch ausdrucken (dann hast du was in der Hand).

    Die Abzocke kommt dann erst noch. Denn mit DSL wird dein alter Anschluß gekündigt und ein neuer DSL-Anschluß geschaltet. Die haben mir damals doppelte Gebühren abgeknöpft.
     
  3. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    .. vor elf Monaten sagte man aber, dass die Tarifumstellung mitgemacht würde.

    Übrigens sind o. g. betroffene Personen EDV'ler, d. h. das technische Grundverständnis ist da. Hat man letztes Jahr im März bewusst die Leute auf die falsche Fährte geführt?
     
  4. hakru

    hakru New Member

    ich dann gemacht. Über den zuviel bezahlten Betrag liegen wir noch im Clinch. Rufe die alle paar Wochen mal an - kostet Nerven. Man trifft aber neben vielen "Deppen" auch scheinbar vernünftige Leute (oder sind die nur besser geschult im Leute-vertrösten-hinhalten?), die dann aber auch in dem offenbar riesigen Saustall keine Wunder reissen können. Aber wegen der Summe geh' ich nicht zum Anwalt. Fasse das Ganze als Sauerei, Bürokratie-life-Ubung etc. auf ... Habe denen die Einzugsermächtigung entzogen. Jetzt kriegen die nur noch überweisen, was ich für richtig halte ...

    hakru
     
  5. xena2

    xena2 New Member

    @ Napfekarl
    Ich habe ein Kollegen wo es auch so ist der hat seit  3 Monaten TDSL + Fat  das kann er auch im T-online Service sehen . Und seine Rechnung ist immer noch über den alten tarif . er macht es so das er nur die telefon Rechnung bezahlt und die Grundgebühr mehr nicht . und das schon 3 Monate das fällt denn bei der Telekom nicht auf !! Da muss ein schönes durcheinander sein :(
    xena
     
  6. goldfinger

    goldfinger New Member

    Deutschland geht offline.

    Gehen Sie mit.
     
  7. Robstakel

    Robstakel New Member

    Hab seit Jan 01 DSL mit dem eco Tarif.
    Da haben die mir das ganze Jahr nichts in Rechnung gestellt. Ich mich schon gefreut.
    Doof bloß, daß vorgestern eine Nachbelastung über meine Onlinezeit gekommen ist.

    Wenn man's auf einen Schlag zahlen muß, ist`s ne ganze Menge.

    Hab jetzt Flatrate :)
     
  8. baltar

    baltar New Member

    Hi,

    Auf der T-Online HP im Benutzer Bereich kann man seinen Tarif sehen

    Nur Informationen darüber, das man dort nachsehen soll findet man nicht.

    Es scheint so als ob T-O wirklich Altkunden zur Kasse bitten will, ich als Neukunde konnte erst nach der freischaltung von TO über DSL Surfen.
    Dazu muß ich sagen, das der erste Monat beim zweiten Monat mitberechnet wurde. Wie gesagt, gut das ich kein altkunde war......

    Mfg
     
  9. Hansi

    Hansi New Member

    Hi,

    surfe seit Jahren mit T-Online. Habe keine Probs. Akiem hat vollkommen recht, hier geht es noch relativ normal zu. Ich denke nur an AOL und deren Umgang mit Kündigungen. Beispiel: Kunde kündigt schriftlich und diese Kündigung wird von AOL vollkommen ignoriert. In der Hoffnung das der Kunde entnervt aufgibt und weiterhin schön seine Entgelte bezahlt!!!

    Grüsse, Hansi
     
  10. kawi

    kawi Revolution 666

    Ich kenne auch Leute die haben DSL und nutzen BEWUSST nicht die Flatrate, weil ihr tatsächlicher Online Konsum unter dem Betrag der Flatrate liegt. Zudem kann man mit 3 Mausklicks auf t-online.de seinen Tarif einsehen und mit 2 weiteren Mausklicks seinen tarif unkompliziert ändern.
    AUSSERDEM steht doch der Tarif in den T-Online Unterlagen die einem mit Passwort und Zugangsdaten zugesandt wurden.
    Wenn dort also Eco steht während man Flat haben will - wäre spätestens nach Erhalt der Zugangsdaten Zeit gewesen den Eco auf Flat umzuwandeln.

    Es kann auch keiner sagen das man das übersehen kann. Es ist nur ein Zettel, einmal aufgeklappte Briefform -> 3 Zeilen:

    Ihre Anschlusskennung lautet: 00XXXXXXXXXX
    Ihr gewählter Tarif: T-Online DSL Flat
    Ihr persönliches Kennwort lautet: 0XXXXXXXX

    Sorry aber die daten darunter und darüber brauch man zum einrichten des Zugangs - man KANN das da mitten drin nicht übersehen und folglich auch nicht T-Online dafür verantwortlich machen.
    Es sei denn dort steht Flat und es wurde trotzdem eco abgerechnet.
     
  11. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    Dumm sind wir ja alle nicht...

    Diesen Zettel mit Anschlußkennung und blablabla habe ich vor Jahren auch bekommen, allerdings damals im Zusammenhang mit Modem-/ISDN-Zugang... Bei der Umstellung auf DSL wurde nun aber von der Telekom (telefonisch) behauptet, dass die Tarifumstellung von eco auf flat gleich mitgemacht wird... Bei 1&1 oder AOL wird ja auch alles auf einmal erledigt (Anschluß und Tarif), also nichts ungewöhnliches.

    Nachdem ich dann die Telefonrechnung zur Hand hatte, wußte ich, dass dem nicht so ist. In einem Anruf bei T-Online wurde mir dies auch bestätigt und ich habe die Umstellung dann online durchgeführt, klar. Nur zu diesem Zeitpunkt waren halt schon mehrere Euro den Bach runter, weil ich im Glauben die Flatrate zu haben die Verbindung nicht getrennt habe...

    Ausserdem habe ich festgestellt, dass die Verbindung auch nicht getrennt wird, wenn man dem DSL-Modem einfach den Strom wegnimmt... Auch nicht schön in meinen Augen, denn z. B. bei Modem oder ISDN über EUMEX ist das anders.

    Alles in allem Abzocke, wenn Ihr mich fragt.
     
  12. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    ... wie oben geschrieben: Telefonisch hat man den Ansschluß + Flat bestellen können und ich meinte dies getan zu haben.
     
  13. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    Sorry, ich glaube, ich habe es nicht deutlich genug gemacht: Das Schreiben mit Anschlußkennung bekommen nur Neukunden, auf alte T-Online-Hasen wird da keine Rücksicht genommen.
     
  14. dmerth

    dmerth Member

    Habe Mitte Oktober zu Ende Oktober bei T-Online gekündigt.
    Kündigungsbestätigung Anfang November und eine zweite Anfang Dezember erhalten.
    Erhalte immer noch Rechnungen der Telekom für T-Online, die ich natürlich nicht bezahle.
    Bislang keine Abschlußrechnung.
    Davor etwa ein Jahr garkeine Rechnung.
    Mich wundert nicht, daß die Probleme mit dem Geld haben.

    Noch einen schönen Sonntagabend ;-)
    dmerth
     
  15. So - jetzt will ich auch mal was sagen :)

    t-Online ist sicherlich nicht immer das Gelbe vom Ei, aber ein technisches Gerät, dem man den Strom wegnimmt kann keine Leitung offenhalten, wie auch?

    Solange es Strom und eine Verbindung zum Knotenpunkt gibt, hat das Modem Kontakt - natürlich, so ist das nunmal bei Standleitungen - d.H. nicht, daß Du sie permanent benutzt, sondern nur, daß ein Kontakt besteht. Und im Grunde ist DSL nichts anderes als eine kastrierte Standleitung.

    EDVler die noch nicht einmal wissen, daß DSL eine faktisch eigene (Zusatz)leitung ist und die sich weiterhin über die normale Nummer einwählen (und anders kann es nicht dazu kommen, daß einem normale Verbindungskosten in Rechnung gestellt werden), sollten nochmal Ihre Befähigung zum ihrem Job überdenken.

    Ab und an hilft es, das kleine gekrisselte Zeug um die vielen Bilder rum - alte Menschen nannten sie in grauer Vorzeit Buchstaben - gelegentlich auch mal zu lesen. Seien es Verträge, Handbücher oder Gebrauchsanweisungen.
     
  16. kawi

    kawi Revolution 666

    Napfkarl schrieb:
    > Ausserdem habe ich festgestellt, dass die Verbindung auch nicht
    > getrennt wird, wenn man dem DSL-Modem einfach den Strom
    > wegnimmt...

    Ähem ...warum sollte auch deine ISDN/MODEM ausschalten wenn du DSL abkapselst. Im Ernst, wenn du DAS festgestellt hast, dann warst du definitiv nicht per DSL im Netz

    ughug_at_work schrieb:
    > (und anders kann es nicht dazu kommen, daß einem normale
    > Verbindungskosten in Rechnung gestellt werden)

    Ähem, nicht ganz. Es gibt ja nicht nur die Flat bei DSL und wer DSL Anschluß hat, aber nen anderen T-Online Tarif, bekommt eine ganz normale Abrechnung - nach Online Minuten, schön säuberlich aufgelistet :)

    Fazit: Trotzdem Schuld eigene. Schon aus gesundem Mißtrauen jedwelchen Bürokratischen Abläufen gegenüber, hab ich auf der T-Online Seite, gleich nach bereitstellung meines Anschlusses mehrmals nachgesehen ob bei "Ihr aktueller Tarif" auch wirklich DSL-FLAT steht.

    Prost
     
  17. Ja, aber wenn sie die Flat nicht bestellt haben, sondern in ihrem eigenen Tarif weitersurfen, (oder etwas anderes als die Flat bestellt haben) dann ist doch alles rechtens. Wo bestände dann das Problem?
     
  18. hakru

    hakru New Member

    Also mein Problem besteht (neben der eigenen Blödheit) darin, daß ich eine korrekte, schriftliche Reklamation bei der Telekom-Rechnungsstelle eingereicht habe, die dort auch nachweislich weitergeleitet wurde, aber bei T-Online nie angekommen sein soll. Jetzt will/kann man mir bei T-Online nicht einmal sagen, wo ich den "Vorgang" (= meine ursprüngliche Reklamation und die Bestägigung der Weiterleitung an T-Online durch Telekom) direkt zu einer T-Online-Stelle faxen kann, damit die sich jetzt endlich darum kümmern. Ich soll wieder "bei Null" einsteigen, also bei der Telekom-Rechnungsstelle reklamieren. Das mag ja "offiziell" in Ordnung sein, ich halte das aber für eine wenig kundenfreundliche Politik. Ich bin doch nicht verantwortlich für Abläufe, die zwischen Telekom/T-Online klappen oder eben nicht. So sieht's aber aus ... Eine ähnliche Dickfelligkeit ist mir jedenfalls als jahrelanger Einkäufer eines Uni-Instituts noch nicht untergekommen ...

    hakru
     
  19. 1. Das von mir gesagte bezog sich nicht auf Dich :)

    2. Wenn die Rechnungsstelle es "nachweislich" weitergeleitet hat, kann es Dir doch wurscht sein - zahl einfach die t-Online-Rechnung nicht mehr - Geld ist eh die einzigste Sprache, welche der rosa Riese und seine Wechselbälger verstehen. Habe ich nicht anders gemacht - und plötzlich ging alles ganz fix und einfach.

    3. Ja, toter Mann spielen scheint die Hauptaufgabe der Kundenbetreuung zu sein - direkt gefolgt von dem Spiel, den Kunden von Pontius nach Pilatus zu schicken. Dickfelligkeit ist dafür noch eine sehr freundliche Formulierung :)
     
  20. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    Hallo ughugh,

    die EDV-Branche ist breitgefächert, und nicht jeder, der sich IT auf die Fahne geschrieben hat, will wissen, wie DSL hardwaretechnisch funktioniert!

    Dass die Verbindung offen bleibt, wenn ich das Modem und die Airport-Basisstation einfach vom Stromnetz trenne, kann ich nicht beweisen. Aber wie erklärt sich dann, dass mein PC die T-Online-Einwahl über ISDN verweigert? Denn wenn ich Airport und DSL-Modem wieder anschalte, und anschließend (!) die Verbindung über Airport "sauber" trenne, funktioniert die Einwahl mit dem PC über ISDN wieder. Dies ist reproduzierbar. Meines Erachtens erkennt der angewählte T-Online-Knoten nicht oder nicht sofort, wenn ein DSL-Modem einfach ausgeschaltet wird. Wenn's anders

    Natürlich wähle ich mich weiterhin über ISDN und die "normale" Nummer ein: mit dem PC, wenn ich Homebanking mache. Die Online-Zeit hierfür sind aber nicht mehrere Tausend Minuten, sondern max. 40 Minuten im Monat (geht auch aus dem Einzelverbindungsnachweis hervor). Die normalen Verbindungskosten haben wohl eher etwas mit dem Tarif für DSL zu tun, als mit der Einwahl, und meine enormen Kosten sind durch DSL entstanden!

    Bei der Beantragung von DSL hatte man mir gesagt, man würde den Tarif "eco" auf "flat" automatisch umstellen. Und drei weitere Kollegen gingen ebenfalls davon aus, automatisch umgestellt zu werden. So.

    ... und nicht immer gleich so persönlich werden, ok? :) ...

    Viele Grüße
    Napfekarl
     

Diese Seite empfehlen