Adobe-VP sieht Chancen und Risiken in Creative Cloud

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Gastkommentar, 7. Juni 2013.

  1. ...was für ein Schmarrn.
    Erst hat Adobe jahrelang alles dafür getan der de facto Monopolist im Kreativ Bereich zu werden (aus Sicht eines BWL'ler muss man sagen "Respekt, Adobe, das habt ihr Klasse hinbekommen"). Und jetzt wo Adobe im Grunde Monopolist ist, soll eben der de facto alternativlose User ausgepresst werden wie ein Zitrone. Business as usual...
    Erinnert mich ein wenig an Herr der Ringe, "Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden." - nur eben hier mit dem Unterschied dass dieser Ring nicht in der Lava des Schicksalsberges verbrennen wird und Adobes Marktmacht brechen wird.
     
  2. maximilian

    maximilian Active Member

    Dafür braucht es keinen magischen Ring, sondern nur eine Anwendergemeinde, die mit dem aktuellen (und bereits bezahlten) Softwarestand zufrieden ist und ganz einfach auf zukünftige Versionen verzichtet. Und zwar so lange, bis entweder Adobe auf den Weg der reinen Tugend zurückfindet oder die Konkurrenz nachzieht.
     
  3. @maximilian

    Die breite Masse der "Anwendergemeinde" ist in einigen Bereichen wie eine Herde Schafe, sie kauft das was der Hersteller anbietet, teils aus Gründen der Kompatibilität, Gewohnheit oder was auch immer. Konkurrenz hat Adobe im Grunde nicht mehr. Die möglichen Alternativen sind Nischenprodukte die eben keinen kompletten Workflow bieten wie Adobes CS bzw. jetzt CC. Wer sich Adobe "verweigert" gefährdet teils seine eigene Geschäftsgrundlage durch seine gefundene Insellösung. Das in absehbarer Zeit oder irgendwann ein Mitbewerber auch nur annähernd ein ernster Konkurrent von Adobe werden könnte halte ich für Wunschdenken und absolut unwahrscheinlich.
     

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