An Herrn Volker Riebartsch Betreff: mobiles system teil 1 heft 10/04

Dieses Thema im Forum "Macwelt" wurde erstellt von gratefulmac, 1. September 2004.

  1. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    In ihrem Artikel schreiben sie auf der Seite 96
    unter
    Schritt 6 Optimierung
    Zitat:"Professionelle Hilfsprogramme schließlich sind nötig, will man Festplattenverzeichnisse optimieren,Stichwort Defragmentierung der Platte.Die kommerziellen Tools Norton Utilities,Drive 10 und andere übernehmen diesen Job"

    Wie bringen sie diese Aussage in Einklang mit der Feststellung die tha auf Seite 34 der MW Heft 10/o4 zum selben Thema macht.

    Zitat tha in Artikel: HD Speedtools 2.0
    "Das Tool Disk Defrag will auf der Festplatte verstreute Datenfragmente wieder zusammenführen und dadurch die Zugriffsrechte des Laufwerks erhöhen.Wie unter Mac-OS X zu erwarten, spüren wir davon in unserem Test aber nichts."

    Mich würde es in diesem Zusammenhang auch interessieren, wie man dazu kommt ausgerechnet die Norton Utilities, welche seit der Ära OS X bekannt dafür sind gutlaufende Systeme zu kippen, aussucht um Usern teure Zusatzprogramme zu empfehlen.

    Am Rande bemerkt halte ich die Empfehlung Wartungsprogramme laufen zu lassen ohne die in diesen Tools vorhandenen Funktionen (prebinding ect.) genauer und ausführlich dem geneigten Leser zu erklären für etwas oberflächlich.
    An dieser Stelle in ihrem , im Ganzen, durchaus lesenswerten Artikel, hätte ich mir mehr detailierte Informationen zum Thema "Wartung" gewünscht.

    mit freundlichen Grüßen

    F.Trewendt
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=25668

    Zu dem Thema "unbedarfte User mit sogenannten Optimierungstools auf das System losschicken" sage ich mal lieber nichts mehr.
     
  3. Macci

    Macci ausgewandert.

    Ja, da war ein Profi am Werk, hab mich heute früh im Zug nur gefragt, was denn nun das Spezielle an dieser "Powerbook-Installation" ist, und warum man für so eine Anleitung soviel Platz braucht...;)
     
  4. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich, was sonst.
     
  5. Macci

    Macci ausgewandert.

    'türlich :D
     
  6. volkspost

    volkspost New Member

    Hallo Gratefulmac!

    Das Thema Defragmentierung hat in der Tat eine Menge an Wichtigkeit verloren, besonders durch die Tatsache, dass viele Anwender heute enorm große Festplatten einsetzen und deren Kapazität nie ausschöpfen. In diesem Falle sind in der Tat kaum Verbesserungen in der Performance zu vermerken, defragmentiert man eine Festplatte.
    Wer allerdings seine Platte mit über 80 Prozent an Daten belegt und mit großen Audio- oder Videofiles arbeitet, wird sehr wohl einen positiven Effekt bemerken, nach der Defragmentierung.

    Ich nutze Defragmentierer längst nicht mehr so häufig, wie vor Jahren, setze sie aber weiter ein. Der Hinweis auf die kommerziellen Programme zur Defragmentierung ist demzufolge auch kurz gehalten.

    Das Thema Wartung (Prebindingd, Rechte etc) könnte einen ganzen Artikel füllen, wollte man alle Optionen hier erläutern, das war aber nicht die Aufgebanstellung. Das Beispielprogramm Cocktail erledigt die Jobs für jeden Anwender zuverlässig und ohne jegliche Gefahr für Mensch und Maschine. Die positiven Effekte sind nicht wegzureden, deshalb gehört das auch bei einer Strecke über mobile Macs dazu.


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Volker
     
  7. macfux

    macfux New Member

    Ich dachte immer Unix fragmentiert/defragmentiert die Platten selber, damit sie innen und außen gleich schnell sind ?!?

    Gruß
    macfux
     
  8. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    >>Das Thema Wartung (Prebindingd, Rechte etc) könnte einen ganzen Artikel füllen, wollte man alle Optionen hier erläutern, das war aber nicht die Aufgebanstellung. Das Beispielprogramm Cocktail erledigt die Jobs für jeden Anwender zuverlässig und ohne jegliche Gefahr für Mensch und Maschine. Die positiven Effekte sind nicht wegzureden, deshalb gehört das auch bei einer Strecke über mobile Macs dazu. <<

    Nur erhebe ich Einspruch.
    Das Thema Wartung muß genau und auch im Einzelnen erklärt werden.


    Weshalb ich dieser Meinung bin, zeigt ein Beispiel aus diesem Forum vom 28.08.04:

    http://forum.macwelt.de/forum/showthread.php?s=&threadid=101686

    Hier wurde ein ernsthaftes und schweres Problem durch "mal cocktail laufen lassen, weil es schnell gehen muß und sowieso nie schaden kann" hervorgerufen.

    Ich bin davon überzeugt, das ich und viele andere Nichtinformatiker auch, mit den detailierten Erklärungen, was sich eigentlich im Unix abspielt, wenn man einzelne Prozesse via der Cocktail-GUI aufruft, etwas positives anfangen können.
    Und sei es nur Respekt vor diesen Wartungstools zu bekommen.
    Schließlich sind diese Tools im ureigentlichen Sinne für professionelle Systemadministratoren ins Unix eingefügt worden.
    Also für Leute die ihr Handwerk gelernt haben und dementsprechend wissen wann sie was anwenden müssen.

    Meine Erfahrung, natürlich auf den Horizont des MWF beschränkt, sagt mir , das "Cocktail" ect. nicht harmlos sind.

    -
    Ich würde mr wünschen, das in der MW -DruckfrischamKiosk irgendwann ein schöner seitenlanger Artikel erscheint indem dieses Thema , vieleicht sogar mit pro und kontra, behandelt wird.

    ein schönes Wochenende

    und natürlich vielen Dank für die Antwort

    gr
     
  9. kawi

    kawi Revolution 666

    Gut, dann kann mir hier vielleicht mal jemand erklären was der Sinn und Zweck eines willkürlich, im laufenden Betrieb ausgeführten pre-Binding Updates bei 10.3.x sein soll.

    das durchführen von irgendwelchen Funktionen dieses Tools zu empfehlen empfinde ich als zutiefst blauäugig. denn erfahrungsgemäß neigt user dazu einfach mal ALLES durchzuklicken. OHNE vorher die Notwendigkeit einer besatimmten Funktion zu prüfen.
    Und ja, das Motto "Viel hilft viel" ist falsch. Wer ein sauberes System hat, der hat auch keinen bedarf an Tools wie cocktails. Wer ein problem hat der kann *eventuell* damit noch was reißen. Dazu müsste er aber wissen was genau sein problem ist, es genau lokalisieren und eingrenzen und dann mit dem richtigen Tool innerhalb Cocktails dort anssetzen.
    Stattdessen wird einfach wieder mal alles durchgeklickt, weil der Anschein vermittelt wird "alles andere kann auch nicht schaden".

    Ohne nachzuzählen würde ich gut 30% aller Systemprobleme im Software Brett dem willkürlichen ausführen von unixoiden Wartungsroutinen durch Tools wie Cocktail zuschreiben. Der Wartungswahn geht nunmal soweit das man "alles" anklickt.

    Und es ist reproduzierbar nachvollziehbar das leute die mit Tools wie Cocktail an ihrem system rumoptimieren unterm Strich KEIN schnelleres, gepflegteres und aufgeräumteres system haben als leute nichts dergleichen an ihr System lassen. Das willkürliche Einsetzen von Arzenei ohne Krankheitssymptom hat sehr wohl auswirkungen auf system und maschine. Ein Blick in die verschiedenen Hilfethemen im Forum gibt dem Recht.

    Wenn man Tools wie cocktail empfilet, dann sollte man darauf hinweisen das das willkürliche ausführen bestimter Prozesse nicht immer gut ist - vor allem dann nicht wenn das system eigentlich problemlos läuft. Man sollte drauf hinweisen das das eben kein "Rundumoptimiertool" ist sondern eine Sammlung verschiedener Tools die alle für sich eine komplett andere Funktion haben und einen andere Zweck erfüllen. Das ohne Wissen was man dort eigentlich macht bzw was man eigentlich machen will von der Benutztung genausogut absehen kann.

    Führen sie mal einmal pro Woche alle Funktionen von cocktail durch. Und paralel dazu auf einem rechner der komplett ohne sowas auskommt.
    Auf den Langzeit Praxistest wäre ich gespannt.
    Meine eigenen Erfahrungen und beobachtungen sind folgende: der Rechner ohne jeglichen Optimierertools läuft seit 16 Monaten ohne auch nur den ansatz all der probleme die in diesem Forum oft nachzulesen sind.
    Ein rechner mit 1x pro Woche cocktail, fing irgendwann an zu schwimmen. es läuft was unrund, dann wird vielleicht das nächste tool rübergeschickt weil dieses cocktail vielleicht nicht reicht, wie auch immer - ein halbes Jahr später stellt man fest das es am besten wäre das OS nochmal neu aufzusetzen ... diesmal wird man aber nicht so schlampig mit seinem system sein sondern cocktail nicht einmal pro Woche sondern zweimal pro Woche drüber schicken. Stand ja in der Macwelt das das gut ist. Und all die kleinen probleme sind ja offenbar unter OS X normal, sateht ja öfter was davon im Forum, blöd nur das das KEINER mit Tools wie cocktail behoben kriegt wenn das System mal muckt ... vielleicht doch besser täglich drüber laufen lassen.

    Prost.
     
  10. Hans.J

    Hans.J Active Member

    Hallo Kawi,
    Darum installier ich bei unbedarften Mac-Kollegen höchstens den MacJanitor. Der löst "nur" die Systemeigenen Serviceroutinen aus und sonst kann er gar nichts. Oder ist das auch schon zu viel?
    Hans
     
  11. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Kai würde schreiben:"Ich lass den Rechner Tag und Nacht durchlaufen.Deswegen braucht man auch dieses tool nicht.Da OS X die logfiles zu bestimmten Zeiten und Tagen automatisch löscht. (siehe how to brett )"
     
  12. kawi

    kawi Revolution 666

    Nein, das ist perfekt. Mach ich auch bei Leuten bei denen ich weiß das die den Rechner stromsparend zur nacht ausschalten oder in den Ruhezustand schicken.
    Ist ja nicht jeder so wie ich der die Nacht durcharbeitet ;-)

    Bei Rechnern die nachts nicht an sind halte ich MacJanitor für unerlässlich (oder aber man sagt den leuten wie sie das im terminal machen können)
     
  13. kawi

    kawi Revolution 666

    Nö, ich würde nicht vorraussetzen und verlangen das andere Leute ihren Rechner Nachts anlassen. Ehrlich gesagt finde ich das sogar ziemlich unpraktisch und zusätzlich noch Stromverschwendend, für den Heimuser.

    Das ich selbst den Rechner nachts immer an hab ist eine aus meinen Arbeitsgewohnheiten resultierende zufällige Fügung. ;-) ansonsten würd ich auch zu macJanitor greifen.
     
  14. tom7894

    tom7894 New Member

    Genau das wünschen wir uns ja. Ein Artikel, der auf NU verweist, ist was für Anfänger. Wenn schon alle immer von Profis reden, dann wäre ein fundierter Artikel wirklich passend.
     
  15. p.i.t.

    p.i.t. Ural-Silber

    jetzt hab ich doch noch eine frage zu norton:
    (ich will jetzt nicht nochmal die ganze diskussion "ist norton tauglich" und "ist defragmentieren nützlich/sinnvoll" starten.)

    ich weiss, dass norton sch*** ist für alle arten von reparaturvorgänge. aber auch für defragmentierung?
    ich möcht wissen: FALLS ich meine FW-platte defragmentieren möchte (und das möchte ich wirklich, weil meine video-daten zerstückelt und in alle winde verstreut sind) – ist norton dazu zu gebrauchen?
     
  16. Macci

    Macci ausgewandert.

    Gerade das Defragmentieren führte oft zu Datenverlust.
    Nimm DiskWarrior von Alsoft, der räumt die Platte auch auf ohne Daten zu zertrümmern.
     
  17. p.i.t.

    p.i.t. Ural-Silber

    mercimacci!!
     
  18. gunja

    gunja New Member

    Bei mir hat DiskWarrior immer nur die Katalogbäume aufgeräumt, aber nicht die Daten. Kann er auch die Daten defragmentieren?
     
  19. Macci

    Macci ausgewandert.

    Nö, aber defragmentieren im eigentlichen Sinne bringt sowieso nix. Spätestens nach dem nächsten Neustart räumt das System wieder alles so zurecht, wie es das für richtig hält ;)
     
  20. p.i.t.

    p.i.t. Ural-Silber

    aber gerade bei videodaten bin ich mir nicht so sicher, ob das nichts bringt. kanns nicht belegen, aber aus dem bauch raus würd ich sagen, dass es doch sinnvoller ist, wenn die zusammengehörigen stückchen nicht alle wild verstreut sind... oder?
     

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