Apple im Zeichen des Wandels

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Phaidros, 17. Dezember 2012.

  1. Phaidros

    Phaidros Gast

    Ich will Coverflow zurück... warum streicht man dieses Feature einfach? lasst das doch als Alternative eingebaut...na was will man machen...
     
  2. Reinard

    Reinard New Member

    Zumindest nichts Wesentliches. Was sich in iTunes geändert hat kann man weg konfigurieren. Also, was soll's?
     
  3. mkammrau

    mkammrau Gast

    was wirklich fehlt war im Info-Dialog: "unterbrechungsfreies Album" - Das vermisse ich wirklich. Besonders dann wenn's ein Live Album ist.
     
  4. mkammrau

    mkammrau Gast

    kleiner Nachtrag:
    Ich meine den Info-Dialog zum mp3-Tag
     
  5. macfee60

    macfee60 Gast

    Es gab schon mal einen Wandel bei Apple. Als man Steve Jobs vor die Tür gesetzt hat. Und wohin das geführt hat, zeigt die Geschichte Apples. Sie waren fast vom Markt verschwunden und nur die Rückkehr zu einem alten Steve Jobs wirkte heilend. Heute alles was SJ ausmachte und ihm ähnlich ist aus den Strukturen zu tilgen ist zumindest hochgradig gefährlich. Die Spitze unter TC wirkt eher wie ein aufgescheuchter Chaos-Haufen in dem Entscheidungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Dazu eine Transparenz die dem Unternehmen nicht gut tut und die Häufung von öffentlichen Statements zu jedem Kritikfurz den SJ ignoriert hätte, ist sicher kein guter Ausgangspunkt für den ach so tollen Wandel. Mit TC als CEO sind wahrscheinlich die golden Jahre von Apple vorbei. Bleibt zu hoffen, dass sie für ihre Anhänger zumindest weiterhin ein guter Nischenkonzern bleiben können, der Produkte anbietet, die eben nicht jeder hat.
     
  6. Kann mich Mac-Fee nur anschließen. Tatsache war, ist und bleibt: Tim Cook ist NICHT ein Steve Jobs. Steven Paul Jobs hat mitgegründet, wurde gegangen, kam wieder, wuchs und entwickelte sich mit Apple. Aber Cook kommt erst später dazu, der ehemalige Compaq-Manager. Man muß sich das deutlichst vor Augen halten. Es ist mit Steve so sonnen-super-eindeutig-klar eine Ära zu Ende gegangen. Innovation vermißt man. Es gibt wirklich Macianer & Apple-Anwender, die dieses Unternehmen schon seit 25 Jahren und mehr genau beobachten, auf allen Ebenen: Entwicklung, Kommunikation, Kunden, Strategie. Sicher ist nichts beständiger als der ewige Wandel. Aber genauso ist Wandel an sich schon nicht automatisch gut und Altes ist nicht nur schlecht oder Stillstand. Stille und Innehalten täte manchen bei Apple gut, denn DENKER fehlen dem Unternehmen. Und: VISIONÄRE wie Steve. Scott Forstall wurde absolut klar ENTMACHTET. Er wurde im Grunde exekutiert, also beinahe geköpft, weil er Cook schon viel zu gefährlich werden können hätte. Da gibt es absolut gar nicht den kleinsten Zweifel. Zu ähnlich war der Zieh-Sohn von Steve Jobs. Apple schwimmt sicher noch ne Weile auf bereiten alten Erfolgen. Es wird sich aber zeigen, wann die schon sichtbaren FEHLER in der Strategie ihre unaufhaltsamen Auswirkungen entfalten und zeigen werden. Erfolg kann auch arrogant und blind machen. Und wenn Visionen für neue Innovationen ausbleiben, anstatt dessen doch nur alte Produkte perfektioniert leicht verbessert wieder aufgelegt werden, wird man von der bisher erreichten Spitze sicher schneller wieder zurückfallen, als Aktionären und Managern lieb ist. Ach, ja.
     

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