Apple: jährliche Gebühren für Software?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von garymueller, 23. Juli 2002.

  1. garymueller

    garymueller New Member

    laut mac-TV verlangt apple für "Shake" neben dem Kaufpreis von USD 4950,-- noch jährliche Lizenzgebühren von USD 1199,--
    Ist das normal in der Filmschnitt-Branche oder ist dieses Verhalten als "iTools, die zweite" zu werten, und wenn ja, was erwartet uns consumer dann noch in naher zukunft????
    schön langsam wird mir apple echt unsympatisch!
     
  2. eman

    eman New Member

    Diese Lizenzgebühren sind ein todsicherer Abtörner. Das erinnert mich an Maya, wofür es einen extra-super Studententen-Sonderrabatt gab: DM 2.000 für eine einjährige Lizenz für eine abgespeckte Version. (<- witzig nicht, was Hersteller von Profisoftware für eine Vorstellung haben?) Das Voll-Produkt belief sich damals auf ca. 25.000 DM, mit dem Resultat, dass immer mehr professionelle Produktionen lieber auf 3dStudio Max umgestiegen sind und dass Maya immer billiger wurde und letztendlich um Kunden buhlen musste. Wenn Apple den selben Weg gehen will, viel Spaß.
    Mediengestaltung ist zwar wieder auf dem absteigenden Ast, aber es wurden trotzdem tausende kleine Klitchen aus dem Boden gestampft, die sich über eine preis-adäquate Lösung mit erschwinglichen Macs freuen würden. So aber wird sich Shake nur mäßig gegen die schon etablierten Programmen durchsetzten können.
     
  3. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Zum Thema Shake: Das ist kein CorelDRAW, was hunderttausendfach verkauft wird, sondern eine Software für eine winzige Zielgruppe, genauso wie Maya auch. Apple will mit den Lizenzverkäufen nicht die große Kohle machen, sondern mit den Begleiterscheinungen. Zum Beispiel wurde Ice Age mit Shake produziert. Wenn jetzt solche gut laufenden Kinofilme erscheinen und die Leute hören: Created on a Mac, dann greift Otto Normalverbraucher doppelt so gerne zum Apple, glaubt Apple.

    Außerdem hat Shake bevor es von Apple gekauft wurde 9900 $ gekostet, für OS X kostet es jetzt fast die Hälfte, nämlich 4900 $. Für andere Betriebssysteme kostet es den alten Preis. Das ist doch was.

    Wer schon Shake auf anderen Systemen besitzt und Shake für OS X kauft, der erhält die doppelte Anzahl an Lizenzen, die er schon besitzt.
     
  4. garymueller

    garymueller New Member

    naja. dann wird's ja bei "logic" wohl auch so kommen. wieviel tausende "hits" sind damit schon produziert worden? ABER: DANN DROHT ENDGÜLTIG DER WECHSEL BEI MIR!!! und zwar auf......
     
  5. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    wolltest du shake kaufen?
     
  6. eman

    eman New Member

    Ja das stimmt, der Kaufpreis ist für so eine Software schon gering. Aber auch für die von Dir genannte "winzige Zielgruppe" ist die Taktik "je länger Sie unsere Software benutzen, desto teurer wirds" eher eine unnötig Betrafung für Kundentreue als ein Service-Angebot.
     
  7. garymueller

    garymueller New Member

    nein- wird eher ein allgemeines thema werden
     
  8. .mac

    .mac New Member

    Hallo!

    Das eine jährliche Gebühr zu bezahlen ist, kommt nicht von Apple. Diese musste schon zuvor bezahlt werden!

    Ausserdem hat eine Jährliche Gebühr bei dieser Software Sinn. Denn mit die Produkte die damit entstehen bringen im Idealfall auch wieder sehr viel Kohle rein. Im Prinzip sind diese Gebühren nichts anderes als Tantiemen.

    Ausserdem wirkt das auch der Softwarepiraterie entgegen.

    Liebe Grüsse, MArio
     
  9. eman

    eman New Member

    >bringen im Idealfall auch wieder sehr viel Kohle rein. Im Prinzip sind diese Gebühren nichts anderes als Tantiemen.

    Und wenn der Idealfall nicht eintritt, bringt es trotzdem Kohle für den SW-Hersteller. Ganz schön schlau! ;-)
    Vielleicht bezahlen demnächst Kunst-Maler die für mehrere Mios ihre Bilder verkaufen Lizenzgebühren an die Ölfarben-Hersteller oder Rockmusiker Tantieme an Gibson, Fender und Korg? Das klingt ja fast wie das deutsche Steuerrecht! ;-))

    Dass mit der Softwarepiraterie ist wieder so ein zweischneidiges Thema, wo sich niemand gerne zu weit aus dem Fenster lehnt... Nur soviel: Profisoftwarehersteller, deren Produkt sich nicht für lau unter (sagen wir mal) Studenten verbreitet hat, bieten dann im nachhinein teure Schulungen für Broadcast-Berufler u.ä. an, die sie selbst finanzieren. Warum? Damit jemand mit die tollen Programme benutzt.
     
  10. charly68

    charly68 Gast

    mein arbeitgeber zahlt für unsere switch-sw auch jährlich wartungs- und patch gebühren. pro switch kommen da so an die 200.000 ¬ zusammen bisschen mehr als apple will gelle..... solche sw sind halt andere regionen als unix,win,adobe,quark usw.....

    charly der net pennen kann. haben wir vollmond??
     
  11. eman

    eman New Member

    Dein Arbeitgeber hat ja auch genug Kohle. Nämlich unsere. (Stichwort Volksaktie!) ;-))
     
  12. graphitto

    graphitto Wanderer

    Na, wenn die *Volks*Aktie das bezahlen kann... Ich denke jeder muß seinen Bedarf finden und halt die entsprechenden Mittel einplanen, oder?
     
  13. charly68

    charly68 Gast

    ich arbeite nicht beim rosa T da war ich mal... gelle. die aktie war doch gut. musste nur rechzeitig verkaufen *g*
     

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