Audio im Internet - Welches Format eignet sich?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von loewenpfote, 12. Februar 2005.

  1. Hallo,
    möchte selbst produzierte Musik als Hörprobe auf die Website stellen. In welches Format sollte ich die Audio-Files (mit QuickTime?) exportieren, wav, mp3, mp4 ... ??

    Danke.
    Loewenpfote
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    MP3 !

    WAV wird zu groß (1 Min ca 10 MB) M, MP4 wird nicht von allen Geräten unterstützt. MP3 kann jeder abspielen, egal welches audioprogramm, welchen rechner und welches system er hat.

    für solche Fälle ist MP3 einfach prädistiniert ;-)
    Umwandeln kannst du deine Audiofiles bequem mit iTunes ... einfacher gehts kaum
     
  3. Mäkki

    Mäkki New Member

    mp3, und dann am besten, ggf. auch mit Abspielsteuerung über Flash einbinden. Aber Achtung: GEMA!!!
     
  4. kawi

    kawi Revolution 666

    GEMA sollte bei selbstproduziertem Material keine Frage sein.

    Und am besten stellt man Hörproben zum download bereit, wenn man diese auch verbreiten will, dann kann sich der user das auf *jedem* gerät mit jedem Player anhören. In flash eingebettet ist ja schon wieder ne usergängelung.
     
  5. Mäkki

    Mäkki New Member

    Musik im Internet ist eine öffentliche Veranstaltung und damit bei der GEMA anmeldepflichtig.
    Selbst produziert ist kein Kriterium, sondern selbst komponiert.
    Dann wird nur die Prüfgebühr fällig.
     
  6. polysom

    polysom Gast

    Wie, man muß auch Geld an die GEMA berappen wenn man selbstkomponierte, selbstgemachte und selbsproduzierte Musik ins Internet stellet??
    Wie gierig sind die denn?:crazy:
     
  7. kawi

    kawi Revolution 666

    Also wenn du selbstgemachte, selbstproduzierte und selbstkomponierte Musik ins Internet stellen willst musst du nix bei der GEMA bezahlen.
    Vorrausgesetzt: du bist kein GEMA Mitglied.

    Auch Künstler, die sich durch die GEMA vertreten lassen und auf Ihrer Webseite Stücke aus dem Eigenrepertoire, das heißt ihre eigenen Kompositionen, benutzen möchten, müssen dies der GEMA melden und Gebühren abführen. Die Preise hierfür liegen deutlich unter den bisher vorgestellten Tarifen für Präsentationszwecke.

    Das tritt nicht in Kraft wenn du kein GEMA Mitglied bist.
    Dann gehören deine Titel dir und nur dir allein. Und du hast auch das recht diese auf einer website anzubieten ... oder auf so vielen Webseiten wie du willst (gibt ja etliche Music Communities im netz, von garageband.com über mylocalbands.com bis Besonic.de - überall kannst du deine eigenen Songs veröffentlichen - solange du keinen rechtevertreter beauftragt hast, bei einem verlag unterwegs bist oder eben GEMA Mitglied bist.

    Was anderes ist wenn du Material auf webseiten veröffentlichen willst bei dem du nicht Rechteinhaber bist.
    => http://www.gema.de/kunden/direktion_industrie/tarife/vr_w1_tarif.shtml
    Aber wie der Name schon sagt "die Nutzung von Werken des GEMA-Repertoires in Websites zu Präsentationszwecken".
    Eigener Song - selbst komponiert und interpretiert -> alleiniger rechteinhaber -> keine GEMA Gebühr fällig.

    Diew Informationen auf der GEMA Seite zum Thema Online Musik beziehen sich nur auf Musikstücke in denen die die GEMA als Rechtevertreter auftritt.
    => http://www.gema.de/kunden/information_service/online_musik.shtml

    Der Tarifvertrag zur Verwendung von Musikstücken auf webseiten http://www.gema.de/kunden/direktion_industrie/tarife/index.shtml#1
    beschreibt bereits in
    1. Anwendungsbereich[/b|
    ... Nutzung von Werken aus dem GEMA-Repertoire...
     
  8. Mäkki

    Mäkki New Member

    Die GEMA Vermutung (unter http://www.gema.de/kunden/information_service/index.shtml):

    "Die GEMA-Vermutung besagt, dass aufgrund des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtewahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Aufführungen von in- und ausländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik Vergütungspflicht besteht. Jeder, der behauptet, dass bei einer Veranstaltung kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde, hat hierfür den Beweis zu führen. Das kann z.B. durch Vorlage eines vollständigen Musikprogramms für die betreffende Veranstaltung geschehen. Entsprechende Formulare stellt die GEMA auf Anfrage gerne zur Verfügung. Zu beachten ist dabei, dass je Kapelle, Band, Alleinunterhalter etc. ein separates Blatt zu verwenden und vollständig auszufüllen ist."


    5. Allgemeine Hinweise zur Vorgehensweise der GEMA
    Die GEMA nimmt nur Rechte für ihr Repertoire wahr. Deshalb wird bei jeder Anmeldung geprüft, ob die genutzten Musikwerke zum GEMA-Repertoire gehören (Repertoireprüfung). Nicht zum GEMA-Repertoire gehören Musikwerke, deren Komponisten nicht Mitglied der GEMA oder einer anderen Verwertungsgesellschaft im Ausland sind (das ist die Ausnahme, s.u. Ziff. I oder das Todesjahr des Komponisten liegt mehr als 70 Jahre zurück, dann ist das Werk nicht mehr geschützt und zur Nutzung frei. Um eine Repertoireprüfung vornehmen zu können, benötigt die GEMA daher bei der Anmeldung Angaben zum Komponisten (zum Beispiel: Mercury, Freddy) und nicht zum Interpreten (zum Beispiel: Queen).
     
  9. Mäkki

    Mäkki New Member

  10. da die (selbst produzierte und bereits vielfach auf CD gebrannte) Musik auch zum kleinen Teil Passagen aus urheberrechtlich geschützten Songs enthält, kamen wir nicht um die GEMA-Anmeldung herum. Auch die 100%igen Eigenkompositionen wollte die GEMA in aufwändigen Formularen kategorisiert haben. Die Gebühren dafür waren allerdings akzeptabel.
     

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