Aufrüstung "early" Macbook Pro 15"

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von xco, 26. Februar 2010.

  1. xco

    xco New Member

    So langsam wird's mir zu langsam... manchmal muß ich eine ziemlich fette virtuelle Maschine darauf verwenden, und ich habe sehr viel mit Fotos zu tun.

    Es handelt sich um ein "MacBookPro4,1", Intel Core 2 Duo, 2.4 GHz, 4GB Ram, original 186,31 GB Fujitsu Platte. Ich betreibe es noch mit Mac OS X 10.5.8.

    Nun will ich nach knapp zwei Jahren nicht schon wieder ein neues Gerät kaufen, mehr Arbeitsspeicher als 4GB ist nicht möglich. Was könnte ich tun, um es schneller zu machen? Ich dachte vielleicht an eine SSD-Platte als PCMCIA-Karte.

    Irgendwelche Ideen, was man da machen könnte?
     
  2. John L.

    John L. Active Member

    SSD als PCMCIA..???

    Ich würde das Problem anders angehen: Du fährst ne VM, soweit ok. Aber muss es Windows(?) als VM sein..? Wäre den Mac unter Windows booten eine Alternative..? Der "Overhead" von OS X würde dann wegfallen.

    Falls das nicht geht, stellt sich die Frage, wo Dein Bottleneck liegt. IdR. ist es zwar die HD aber hast Du in der VM schon mal den Taskmanager mitlaufen lassen..? Evtl. kriegt die VM zu wenig RAM und muss dann ständig auslagern, das killt die Performance dann auch so richtig. Evtl. auch mal schauen, ob nicht irgendwas anderes (in der VM oder in OS X) querschießt und das MBP auslastet. Wenn die VM nicht ins Internet muss, deaktivier die Netzwerkkarte und schmeiss den Virenscanner runter.

    Wenns wirklich die Platte sein sollte, würd ich zu ner aktuellen HD mit 7200 U/Min greifen. Ich hab ned 7200er Western Digital mit 320 GB drin, läuft einwandfrei und ist - zumindest gefühlt - schon ein Stück schneller als die originale 250er.
    Von SSDs halt ich derzeit - bis auf die schweineteuren Server-SSDs von Intel - persönlich noch ned allzu viel - wobei sie, was man im Netz so liest, zumindest anfangs schon nen schönen Performanceschub bringen sollen.

    Ein ganz anderer Ansatz wäre, Deine "Fotoarbeiten" auf dem Mac zu erledigen...was machst Du genau mit Fotos..?

    Greetz,
    John L.
     
  3. yew

    yew Active Member

    Hi
    keine Ahnung ob dein Vorhaben wirklich was bringt, aber ich würde die interne HD gegen eine richtig fette Platte wechseln. Schnell sollte sie allerdings auch sein. Ich denke, eine mit 7200 RPM solle das Richtige sein.

    Gruß yew
     
  4. Reanimator

    Reanimator New Member

    Dann guck doch mal da:
    http://www.ifixit.com/Guide/
    Richtiges Gerätchen suchen (was nicht immer ganz einfach ist, und aus deinen Angaben werde ich nicht ganz schlau), und dann gibt´s die Anleitung schön bebildert.
    Habe mein MBP (auch schon ein paar Jährchen auf dem Alu-Buckel) danach mit einer 500er-Platte aufgemotzt, endlich Platz! :)
    Viel Spaß dann noch!
     
  5. xco

    xco New Member

    Kleiner aber wichtiger Nachtrag: das Problem der Platte ist nicht die Kapazität, sondern die Geschwindigkeit. Die Bilder wechseln andauernd, sie müssen vor allem gesichtet werden. Die virtuelle Maschine fährt einen Windows 2008 SP2 Server, MS SQL, eine große Bilddatenbank und ähnliches. Ich habe an eine SSD gedacht, um alles, was mit Auslagern zu tun hat, da drauf zu packen.

    Den Mac unter Windows zu booten, ja, das wäe vorstellbar, nur müßte ich dann eine sehr, sehr mühevolle Einrichtung des gesamten Windows-Systems noch einmal vornehmen und würde den Vorteil verlieren, die virtuelle Maschine auf einen anderen Wirtsrechner einfach zu übertragen.
     
  6. DominoXML

    DominoXML New Member

    Das MBP "Santa Rosa" läuft mit 6 GB RAM, was jedoch nicht von Apple offiziell unterstützt wird.

    http://frankoid.wordpress.com/2009/01/11/6gb-of-ram-in-a-macbookpro41/

    Zum Thema SSD kann ich nur sagen, daß ich inzwischen fast alle Macs mit SSD's ausgestattet habe. Ist leider immer noch nicht eine 100 %-ig optimale Sache, da es noch diverse Probleme mit der Firmware bzw. teilweise Einbrüche in der Schreibperformance (große Files, ständiges Überschreiben - vor allem bei Videoschnitt) bei MLC SSD gibt.

    Für deinen Einsatzbereich scheint mir eine gute SSD trotzdem als sehr gut geeignet.
    Ich verwende Samsung 256 GB drives im iMac (5,1) und MBP (3,1) bzw. Intel X25 im App-/Web-/DB-Server unter 10.6 bzw. SLES 11.

    Die "Drossel" durch Sata 1,5 GBit fällt bei vielen kleinen Datenpaketen und häufigem Random-Zugriff kaum ins Gewicht. Gerade beim nutzen diverser VM's (gleichzeitiger Zugriff) ist der Unterschied zu konventionellen Platten enorm.

    LG

    Volker
     
  7. xco

    xco New Member

    Das mit dem RAM ist ein guter Tipp, werde das und das Update auf Snow Leopard erstmal durchführen.

    Die 256 GB SSD-Drives sind allerdings wirklich schweineteuer, 5-600 Euro, alter Schwede... schneller Speicher ist schön, viel Speicher ist auch schön, aber ich brauche nicht so viel so schnellen Speicher, nur ein Bruchteil der Kapazität müßte schnell sein.

    Laut meinem Händler gibt es keine Möglichkeit, zusätzlich zur vorhandenen Platte eine schnelle, kleine SSD irgendwo in mein MBP einzubauen, ich hatte an den PC-Card-Steckplatz an der Seite gedacht. Hat irgendjemand hier eine kreative Idee, wie man das lösen kann?
     
  8. DominoXML

    DominoXML New Member

    Schau mal hier: http://www.macworld.com/article/145185/2009/12/mbpssdcard.html

    Könnte eine Lösung sein. Solltest Du noch Fragen haben könntest Du den Autor Rob Griffiths direkt anschreiben.

    Für das Auslagern lediglich einer VM / Library / DB halte ich die Lösung für gut.
    Du mußt aber aufpassen, daß Du ein wirklich schnelles Modul (Wie in diesem Test) kaufst.

    Das Lesen von z.B. Bilddaten sollte richtig schnell gehen. Beim Schreiben darfst Du aber IMHO keine Wunder erwarten. Da bricht selbst die gute Intel X25 in bestimmten Szenarien (z.B. 1 Mio bulk Updates / Inserts mit Blobs auf meinem DB-Server) streckenweise ein.
     
  9. xco

    xco New Member

    Danke, super Tipps!

    In den nächsten Tagen wird mein MBP richtig aufgebrezelt :eek:)
     

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