austauschbare grafikkarte beim powerbook ?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von michael02, 19. Januar 2005.

  1. michael02

    michael02 New Member

    mal so eine frage an die powerbook besitzer:

    kann man die grafikkarte des pb austauschen ?
     
  2. teson

    teson New Member

    Nein, die Standard-Grafikkarte ist fest auf der Platine verlötet. Es gibt von einigen Anbietern wie z.B. VillageTronic nur externe Lösungen für den PCMCIA-Slot. Aber die bringen´s auch nicht wirklich...

    Gruss, teson
     
  3. mac-bitch

    mac-bitch New Member

    Nein, generell kann man keine Notebook (jedenfalls so wie man es von Desktops her kennt)-GraKas tauschen.
    Erst wenn der neue MXM-Standard (Mobile PCI-Express Module)
    eingefuehrt ist wird man in der Lage sein Grakas bequem auszutauschen.
     
  4. michael02

    michael02 New Member

    überteuerte und technisch rückständige powerbooks
    wo man nicht mal die grafikkarte wecheln kann

    ;( ..... ;(

    hoffendlich rührt sich was bei den neuen powerbooks
     
  5. mac-bitch

    mac-bitch New Member

     
  6. mac-bitch

    mac-bitch New Member

    Lies dir mal das durch:

    "Doch MXM bringt auch Nachteile mit sich: Nvidia hat MXM zwar als offene Plattform entworfen, scheint aber anfangs nicht alle Details wirklich offen zu legen. So sieht ATIs PR-Manager Chris Hook MXM nicht als universellen Standard, sondern nur als eine weitere Modul-Definition. Die ATI-Chips erfreuen sich derzeit einer großen Nachfrage bei den Kunden, sodass viele Hersteller kaum an einer Wahlmöglichkeit zwischen unerwünschteren Chips interessiert sein dürften, solange eine MXM-Karten von ATI fehlt. Anbieter wie Dell verkaufen schon jetzt Modellvarianten mit ATI- oder Nvidia-Chip -- MXM wäre sogar ein Rückschritt.

    Ein ähnlicher Ansatz funktioniert an anderer Stelle vielleicht nur deswegen so gut, weil er offener ausgelegt ist: Fast alle aktuellen Notebooks haben einen Mini-PCI-Slot, der nicht nur Intels Centrino-WLAN-Modul aufnimmt, sondern auch Module anderer Hersteller wie Broadcom.

    Zudem entgeht den Notebook-Anbietern ein wichtiges Verkaufsargument: Sie können sich nicht mehr damit brüsten, einen neuen Grafikchip besonders schnell integriert zu haben, da alle MXM-Notebooks gleichzeitig mit den Modulen ausgerüstet werden können. Der Grafikchip entfällt als Abgrenzung von der Konkurrenz. Passend dazu hat bisher kein großer Notebook-Anbieter MXM-Geräte angekündigt, sondern Nvidia nennt nur die großen ODM-Produzenten wie Quanta, Asustek, Wistron, Clevo, FIC, Uniwill, Mitac oder Arima, die allesamt den Großteil ihrer Produktion nicht unter eigenen Namen verkaufen. Sie sind nur bedacht, die Herstellungs- und Entwicklungskosten gering zu halten, überlassen den Vertrieb aber ihren ODM-Kunden und OEM-Auftraggebern.

    Ob MXM für den Anwender einen Vorteil bringt, lässt sich jetzt noch nicht beurteilen. Ähnliche Ansätze wie AMR/CNR/ACR für Desktop-PCs leiden unter Treiber- und Kompatibilitätsproblemen, die Karten sind daher im Einzelhandel kaum verfügbar. Mini-PCI gilt auch nur als Fast-Standard, lange nicht jedes WLAN-Modul funktioniert in jedem Notebook. MXM versucht einige dieser Einschränkungen zu umgehen, doch Kompatibilität und insbesondere Kühlung könnten sich als Problem erweisen."
     
  7. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    Die Austauschbarkeit einer Grafikkarte ist doch bei weitem nicht alles was ein Notebook ausmacht. Hier zählt in erster Linie ein stimmiges Gesamtsystem, mit dezenten Lüftern, gutem Gewicht, brauchbarer Akkulaufzeit, kompakten Abmessungen. Und trotzdem kann ich weder das Board noch die CPU austauschen. MXM ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch, aus dem sterbenden Desktop-Markt einige Aufrüst-Teilchen in den Massen-Notebookmarkt zu befördern. Freue mich schon auf Energiefressende Monster in Plastik-PC-Notebooks... :wuerg:
     

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