automatische Zensur für den Rundfunk

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von edwin, 21. Oktober 2008.

  1. edwin

    edwin New Member

    :kotz::kotz::kotz:

    http://www.macwelt.de/news/software/360805/index.html
     
  2. edwin

    edwin New Member

    Hm! Die Matrix, ich sage es nur, sie wird immer mehr zur Realität. Oder ist sie es schon? Ich glaube, ich sollte mir mal eine Paranoia zulegen. :rolleyes:
     
  3. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Ist doch cool! Stell dir vor das System wird mal gehackt und auf einer Pressekonferenz mit der Merkel-Angie wird jedes "Geschlossenheit" durch "Pillermann" ersetzt?
    :eek:)
     
  4. batrat

    batrat Wolpertinger

    "Damit könnte man spontane Schimpfwörter in Rundfunksendungen oder Beleidigungen in Voicechats in Echtzeit entfernen."

    Microsoft, fuck you, you fucking fuck! :boese::boese: :biggrin:


    In Zukunft wird man Appleanhänger also am obszönen Wortschatz erkennen. :biggrin:
     
  5. edwin

    edwin New Member

    Auch ein Art von Zensur!

    Zitat tagesschau.de:

    "Kompromiss, mit dem wir leben müssen"

    Zur Regelung der Verweildauer sagte Raff, es erscheine weiter weder logisch noch im Sinne der Gebührenzahler vertretbar, wenn gebührenfinanzierte Angebote wegen enger und aus Publikumssicht sinnloser Fristen zu schnell wieder aus dem Netz verschwinden sollten.
     
  6. batrat

    batrat Wolpertinger

    Das hat mit Zensur überhaupt nichts zu tun. :shake:

    Und bevor jetzt wieder Ratlosigkeit bei mir ausbricht: Stell deinen Standpunkt gleich jetzt klar. ( Überzeichnung ja/nein usw. ) :rolleyes:
     
  7. edwin

    edwin New Member

    Selbstverständlich ist es eine Form von Zensur, wenn ein Nachrichteninstitution ihre Publikationen nur begrenzt veröffentlichen darf. Das ist eine klare Einschneidung der Pressefreiheit und damit Zensur!
     
  8. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    Nein. Sie veröffentlichen es doch in voller Länge. Unzensiert. Zur besten Sendezeit.

    Diesen ganzen "Fernsehen muß auch komplett per Internet jetzt und für alle Zeiten verfügbar sein"-Krampf kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Rundfunk und Fernsehen sind flüchtige Medien für den Augenblick. Genau so, wie wenn ich mich mit jemandem unterhalte. Das muß nicht aufgezeichnet und der Nachwelt überliefert werden. Morgen gibt es schon wieder ein neues Programm (derzeit auf 550 Kanälen alleine über Astra, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, da reicht eine menschliche Lebensspanne nicht, um die weltweit ausgestrahlten Programme eines einigen Tages anzusehen).

    Nein, wer nichts verpassen will, soll seinen Videorecorder programmieren. Und es den Fernsehanstalten oder sonstwem überlassen, was und wie lange sie ihr Zeugs dann auch noch im Internet verfügbar halten wollen. Ich zahle jetzt schon genug Gebühren.

    Grüße, Maximilian
     
  9. edwin

    edwin New Member

    Das Problem besteht darin, dass nicht die Anstalten entscheiden, wie lange sie ihre Publikationen online halten wollen, sondern dies vorgeschrieben bekommen. Und das finde ich grundsätzlich falsch.
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Ja. Von ihrer übergeordneten Behörde, einheitlich für alle Bundesländer. Wo ist das Problem?
    Wenn das nicht so wäre, würde ich als Gebührenzahler auf die Barrikaden steigen!

    Grüße, Maximilian
     
  11. edwin

    edwin New Member

    Nach der einen Einschneidung folgt die nächste. Ohne das sich deswegen irgendwelche Gebühren ändern.
    Und ob die Leute wirklich auf die Barrikaden gehen, wage ich zu bezweifeln. Dafür schlafen die Meisten zu tief.
     
  12. edwin

    edwin New Member

  13. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    :confused: Was heisst "Einschneidung". Bis vor ganz kurzer Zeit gab es gar kein Fernsehprogramm im Internet. Wir reden hier also bestenfalls von einer Begrenzung dieses Zusatzangebotes auf ein sinnvolles Maß.

    Mit den heutigen Gebühren wäre es gar nicht möglich, Alleingänge irgendwelcher Rundfunkanstalten zu finanzieren, die ihre Programm langfristig oder sogar unbegrenzt im Internet anbieten wollen. Um ihnen das zu ermöglichen, müßten die Gebühren angehoben werden (Personal, Speicherung, Bandbreite). Und deswegen hat die Behörde da einen Riegel vorgeschoben. Ist in meinem Sinne. Was ich aufbewahren will, speichert mein Videorecorder für mich ab. Und der hat wahrhaftig nicht viel zu tun.

    Grüße, Maximilian
     
  14. edwin

    edwin New Member

    Das Internet stellt nun mal eine weitere Weiche dar, die nun in der Gegenwart und in der Zukunft bedeutender ist als so manch anderes Medium. Daher ist es eine wichtige Entscheidung, auch dort für die Öffentlich-Rechtlichen nach ihren eigenen Einstellungen präsent zu sein.



    Der Mehraufwand, diese schwachsinnigen Einschneidungen aufrecht zu erhalten, werden den Gebührenzahlern mehr Gelder kosten, als die bisherige Praxis.

    Nebenbei ist es gerade Sinn einer Internetspeicherung und Darstellung, die Inhalte präsent zu haben auch für die Menschen, die die Sendung nicht aufzeichnen konnten oder erst später für das Thema Interesse bekamen. Des weiteren ist es interessant, auch mal in der Zeit rückwärts zu blättern, um Geschehnisse zu rekapitulieren (so wie bei den Printmedien auch). Dies ist damit nicht mehr möglich. Ein heftiger Einschnitt!
     
  15. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    Ich wiederhole mich nur ungern: Das war bis vor ganz kurzem noch gar nicht möglich. Von einem "Einschnitt" kann also keine Rede sein, denn damit etwas eingeschnitten werden kann, muß es erstmal da sein. Ist es aber nicht.

    Man kann/konnte von vielen Sendungen übrigens schon seit ewigen Zeiten bei den Sendern Mitschnitte kaufen. Warum soll es denn nicht einfach so bleiben? Wer die haben will, soll dafür bezahlen. Ob er die dann wie bisher als Video, DVD oder neuerdings als Download per Internet bekommt, ist mir vollkommen egal. Nur soll er dafür bezahlen und nicht ich. Ich brauche sowas nämlich nicht.

    Und bei Zeitungen ist es (überwiegend) auch so, daß die Internetangebote kostenpflichtig sind. Wer es haben will, bezahlt dafür. Wer sich nur ab und zu eine Zeitung am Kiosk kauft oder ein normales Abonnement hat, bezahlt dafür nicht. Gerechter geht es nicht, und von Zensur habe ich dewegen auch noch niemanden Zetern hören.

    Grüße, Maximilian
     
  16. edwin

    edwin New Member

    Ich befürchte eher, dass Du die Tragweite nicht sehen willst.
    Aber um das zu erklären, müsste ich mich auch nur wiederholen und dies tue ich auch nur ungern.
     
  17. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    Ich würde sie ja sehen wollen, alleine ich kann es nicht. Ich sehe da kein Problem, und weil mir jede Veranlagung zur Paranoia fehlt, wird es wohl auch nicht möglich sein, mir dieses Problem einzureden.

    Grüße, Maximilian
     
  18. edwin

    edwin New Member

    Kein Problem. Die Zeit (nicht die Zeitung) wird es früher oder später aufzeigen. Es soll nur keiner dann sagen, er sei nicht gewarnt worden.
     
  19. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    Gewarnt - wovor? :confused: Daß wir vielleicht nicht immer genau die Fernsehsendung genau dann sehen können, wenn wir das gerade wollen. Schrecklich :eek: Das Ende des Lebens auf der Erde, wie wir es kennen...

    Grüße, Maximilian
     
  20. edwin

    edwin New Member

    Oder so. :teufel:

    Eher, dass die Informationsfreiheit in der Gegenwart und Zukunft über die Vergangenheit stark eingeschränkt sein wird. Es fehlt die Vielfalt, die möglich wäre.
     

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