Avi -> Dvd

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von tobio, 23. April 2004.

  1. tobio

    tobio New Member

    habe einen DivX5 Film mit AC3 Spur. Wie kann ich den zu einer DVD konvertieren? Hab`s mit ffmpeg versucht, aber geht nicht. Toast kann den zwar lesen, aber funzt auch net!



    tobio
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    Wie bist du denn mit ffmpegX vorgegangen? und was bedeutet "Toast kann den lesen" ?

    Im normalfall wählst du den Film in ffmpegX aus, steltst als Ziel DVD ein und startest den Vorgang. ffmpegX erstellt dir ein komplettes *dmg Image das sich in Toast wie jedes andere auch brennen lässt.
     
  3. tobio

    tobio New Member

    Das Problem lag an der AC3 Spur. Habe es aber mit Quicktime und der AC3 erweiterung zu einer .mov geschafft wie Du ja gelesen hast. Toast hatte ich auf Video und DVD gestellt und im vorschaufenster konnte ich den Film sehen und evtl. Kapitel hinzu fügen wenn ich aber auf "als image sichern" geklickt habe (war mir sicherer bevor ich nen DVD Rohling schrotte) trat Fehler -22xx auf. Mal sehen ob Toast jetzt mit der .mov klar kommt
     
  4. tobio

    tobio New Member

    habe es jetzt mit Quicktime -> mov und dann mit Toast gebrannt. Beim umwandeln mit Quicktime in mov leidet aber die Qualität dermaßen, das sich das anschauen und weiterverarbeiten kaum lohnt. Da muss es doch eine andere Lösung geben. Das avi File ist ja nur knapp 700mb und das mov hinterher über 6 Gig und dann so eine scheiß Qualität?!



    tobio
     
  5. kawi

    kawi Revolution 666

    Der bereich Video ist seht komplex, um ein wenig Hintergrundwissen über das was man tut kommt man da kaum rum, sonst ärgert man sich blöd und schimpft ungerechtfertigt auf Dinge wie scheiß qualität und Größe.

    Also *.mov ist kein Dateiformat. Es ist ein Container welches alles mögliche an compressoren enthalten kann. Es kann ein divX drin stecken, ein sorenson, es kann DV Material beinhalten und noch ca 50 andere Codecs und Videokompressoren.
    Die Wahl zwischen diesen Kompressoren ist ausschlaggebend für die Dateigröße und Qualität des Materials.
    keine Ahnung als was du es umgewandelt hast (hast du quick time pro? wenn ja welche Einstellungen?)

    Man kann nunmal nicht einfach einen Film egal in welchem Format nehmen und dann drauf los konvertieren. Für verschiedenen verwendungsmöglichkeiten gibt es verschiedenenKompressoren, f ür jeden einzelnen Kompressor gibt es wiederum zich Einstellmöglichkeiten. Du kannst auch hochauflösendes DVD material in der Qualität vermurksen wenn du z.B. die framerate runtersetzt und das schlüsselbild bei schnellen Bildern auf "alle 40 frames" setzt.

    Selbst bei Profis im Videobereich gilt es "wer sich hier nicht hinsetzt und unter Umständen gewillt ist stundenlang Fortmate und einstellungen zu PROBIEREN" der brauch erst gar nicht damit anfangen.

    Keiner weiß was du für einstellungen in qt als mov genommen hast. da du vorher schon ein divx hattest ist das material natürlich schon stark komprimiert. Wenn du daraus einen mov machen willst golt es einen kompressor zu finden der eine ähnlche Komprimierung findet.

    Stell dir ein Blatt Papier vor das zusammengeknüllt ist. (divX)
    Jetzt faltest du es auseinander und gibst es jemand anderes (quicktime) der es erneut zusammenknüllen soll ... möglichst aber an den "Knüllfalten" wie der divx, denn sobald die zerknüllung eine andere ist kommen auch die alten zum vorschein und das papier sieht noch zerknitterter aus als vorher.

    Das du in dem Fall überhaupt Quicktime konfrontiert hast ist übrigens unnötig und es ist das falsche Werkzeug für das was du vorhast.
    das richtige Werkzeug war ffmpegX.
    Und wenn du beim umrechnen Probleme mit der AC3 spur hast, dann musst du diese eben zuerst als mp3 extrahieren und dann den Film ohne ton nochmal umrechnen, und in einem dritten Vorgang zusammen zu einer DVD authoren.

    Es geht nunmal nicht alles ohne sich vorher mit der Materie zu beschäftigen. Ein Film in einem bestimmten Format zu erstellen ist keine Kunst. Es ist auch keine Kunst ein DVD MPEG in ein SVCD MPEG umzurechnen. Aber ein schonmal fix und fertiges komprimmiertes Material wie ein divX mit AC3 Spur ein komplett anderes Format zu erstellen ist dann eben nicht ganz so einfach.

    Einmal andere Einstellungen in QT beim export und die Datei ist 6 GB und sieht scheiße aus. Nur zwei Werte geändert und die Datei ist Brilliant und vielleicht nur 1,5 GB.

    Ich würde raten dich mit ffmpegX nchmal zu beschäftigen. damit kommt man in deinbem Fall sicher eher an ein zufriedenstellendes Ergebniss als wenn du das ganze nochmal durch Quciktime rödelst und anschließend nochmal Toast ranlässt. Toast macht dann anschließed nämlich auch nix anderes als den QuciTime *.mov NOCHMAl umzurechnen und ihn als DVD konformes MPEG zu komprimieren. Jede erneute Komprimierung bedeutet aber unweigerlich Qualitätsverlust. Das ist einfach so. Überall und in allen Bereichen.

    Deswegen würde ich dazu raten die videospur deines films in nur einmal und zwar DIREKT mit ffmpegX in DVD MPEG umzuwandeln, ohne einen weiteres Zwischenformat.
    Mit der Audiospur kannst du dich dann imemr noch rumärgern. sioe lässt sich aber auch einfach als mp2 extrahieren. ebenfalls mit ffmpegX.

    Wenn du dann beide Dateien, also den mp2 und das m2v, bzw mpv in ffmpegX mit "author as DVD" zusammenfügst wird nichts mehr umgerechnet.
    Es werden lediglich die beiden schon umgerechneteten Dateien zusammengefügt und in die DVD Dateistruktur gemuxxt.

    Du kannst ffmpegX dazu anleiten nur einen VIDEO_TS Ordner zu erstellen oder gleich ein ferigtiges DiskImage der DVD.
    was du machst ist gleich. das Image kannst du direkt brennen als "Copy - Image Datei" den VIDEO_TS ordner brennst du in Toast 6 als "Daten => DVD-ROM (UDF)" erstellst zuerst eine neue disc, ziehst dort den VIDEO_TS Ordner rein und legts noch einen leeren AUDIO_TS Ordner dazu.

    Ansonsten wirst du nicht drumrumkommen entweder dir selbssteändig im netz etwas informationen zur Handhabung von ffmpegX anzulesen oder eben hier jeden einzelnen Schritt an dem du nicht weiterkommst ausführlich dazulegen und zu beschreiben dmit dir schrittweise geholfen werden kann.

    Im Normalfall würde ich sagen: 4 Klicks und 2 Einstellungen in ffmpegX und das Ding läuft problemlos durch und ist nach der rechenzeit fertig. So schwer isses wirklich nicht. Nur wenn man keinen Bock hat sich damit zu beschäöftigen sollte man auch nch erst damit anfangen so etwas machen zu wollen. das eine geht ohne das andere nicht.
     
  6. tobio

    tobio New Member

    Das war doch mal eine ausreichende Info. Werde das mal mit ffmpeg versuchen. Danke


    tobio
     
  7. kawi

    kawi Revolution 666

    Viel Glück und nur nicht aufgeben. Try & Error gehört dazu :)
     

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