bewerbungen zurückschicken?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von goaconmactor, 21. Oktober 2004.

  1. goaconmactor

    goaconmactor New Member

    mittag zusammen.

    wisst ihr wie das ist mit bewerbungen, die man erhält? muss man die zurückschicken? ich weiss, es gehört sich so, allerdings ist es für einen minibetrieb, wie wir es sind, recht aufwändig. wir bekommen grad wieder relativ viele und es kostet zeit und geld diese wieder zurückzuschicken.
     
  2. RaMa

    RaMa New Member

    ist schon üblich. aber viele praktizieren das nicht.
    beschweren wird sich dennoch keiner, vermute ich.
     
  3. resedit

    resedit Alles ist gut!

    Sehe ich genauso. Aber zumindest anrufen würd ich deine Bewerber. Des kostet ja nicht die Welt.

    Ich weiß nur noch wie ich damals auf Kohlen gesessen habe. Wenn du so denkst wird dir auch ein Anruf nicht viel ausmachen.

    Und du behälst dein gutes Image;)
     
  4. goaconmactor

    goaconmactor New Member

    ja, ist klar. ne emil oder irgendwas würde ich schon schreiben. allerdings handelt es sich doch hierbei um dokumente (zeugnisse ...).

    darf man diese so ohne weiteres einfach behalten, bzw. habe ich das recht, diese zu vernichten?
     
  5. Macci

    Macci ausgewandert.

    Wenn ihr welche angefordert habt, oder eine Stelle ausgeschrieben ist/war: auf jeden Fall zurückschicken.
    Unverlangte Einsendungen würde ich telefonisch kontaktieren und die Bewerbungen zur Abholung aufbewahren, auch wenn das den Bewerbern gegenüber vielleicht nicht ganz fair ist.
    Aber gerade kleine Unternehmen können da ganz schön in Schwierigkeiten geraten...
     
  6. resedit

    resedit Alles ist gut!

    Bei meinen Bewerbungen war es so, dass ich auch von ausgeschriebenen Angeboten meine Unterlagen nicht immer zurückbekommen habe.

    Dem Bewerber am fairsten ist es (falls du ne Ausschreibung geschaltet hast) des zeug zurückzuschicken, ansonsten per Mail oder Telefon.

    Wenn des Zeug unaufgefordert kam, musst du garnichts zurückschicken. Bei Ausschreibung weiß ichs net...
     
  7. turik

    turik New Member

    Hinter jeder Bewerbung steht ein Mensch.
    Und wer sich um eine Stelle bewirbt, hat es meistens nötig.

    Ich sende immer alle Bewerbungen zurück, und jenen, die von mir eine Absage bekommen, lege ich prinzipiell eine Briefmarke im Wert des effektiven Porto dazu. Und da viel Persönliches preisgegeben wird, bekommen jene, die sich mit Bild vorgestellt haben, von mir einen Absagebrief mit meinem Passfoto oben drauf (schön oder nicht schön ist hier unwichtig...)
    :)

    Es kostet mich tatsächlich jedes Mal eine Stange Geld.
    Aber warum sich das trotzdem lohnt, musst Du für Dich selber herausfinden.
     
  8. turik

    turik New Member

    Ach so, unverlangte Bewerbungen:
    Die nehme ich auch nicht so ernst...
     
  9. Macci

    Macci ausgewandert.

    Ach die Schweizer habens gut...*seufz*
    Ich habe in meinem letzten Bewerbungsmarathon Fotos im Wert von ca. 500€ nicht wiederbekommen. Und als Fotofant muss man nunmal Arbeitsproben beilegen. Die gibts beim nächsten Mal aber nur noch virtuell!
     
  10. goaconmactor

    goaconmactor New Member

    also: es handelt sich um blindbewerbungen. wenn ich was ausgeschrieben hätte, versthet sich die rückksendung von selbst.

    momentan könnte ich eben mehrere stunden am tag damit verbringen, irgendwelchen bewerbern abzusagen.

    wer in gottes namen in dem bescheuerten a´amt empfiehlt den leuten noch ne ausbildung im mediensektor zu machen? der markt ist doch schon hoffnungslos überschwemmt mit grafikern und ähnlichem.
     
  11. turik

    turik New Member

    Dann ist es wohl aber auch ganz recht, dass Du dort keinen Job bekommen hast, wenn die ihr künftiges Personal schon im Bewerbungsstadium verscheissern.
     
  12. resedit

    resedit Alles ist gut!

    dann würde ich die Bewerbungen ignorieren...

    damit müssen die Bewerber leben, hätten Sie doch vorher angerufen...
     
  13. Macci

    Macci ausgewandert.

    Richtig. Ein zukünftiger "Arbeitgeber" wurde wenig später wegen Herstellung von Kinderpornografie vor Gericht gestellt :wuerg:
     
  14. turik

    turik New Member

    Klarer Fall:
    Auf den Stapel legen.
    Vorjahresbewerbungen entsorgen.
    Ende der Menschenfreundlichkeit.
     
  15. resedit

    resedit Alles ist gut!

    Sowas würd ich hier archivieren:
     
  16. goaconmactor

    goaconmactor New Member

    ende des hungermorgens: ich geh jetzt und hau mir n ranzen voll ... richtig voll.
     
  17. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Ich denke mal, das hängt ausnahmsweise nicht mit der Nationalität zusammen (obwohl es hier wirklich zu 95% "üblich" ist).

    Christian
     
  18. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Nun ja, wenn ein Blind-Bewerber eine Mailadresse angibt, kannst du ihm ein Standardmail schicken, dass du ohne seinen Gegenbericht - sagen wir, innerhalb einer Woche - die Unterlagen entsorgst.

    Was du - jedenfalls nach hiesigem Rechtsverständnis - nicht tun darfst, ist das Anlegen einer Datensammlung (lies: die Bewerbungsunterlagen behalten) ohne das Wissen des Bewerbers.

    Christian.
     

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