Dänen machen Kasse bei Kazaa&

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von TomPo, 30. November 2002.

  1. TomPo

    TomPo Active Member

    Dänemark: Kazaa-User werden zur Kasse gebeten

    Die Wahl zwischen Not und Elend haben dieser Tage dänische Tauschbörsen-Nutzer, die es in der letzten Zeit mit ihren Downloads etwas übertrieben haben: Die dänische "AntiPiratGruppen" (APG) hat an etwa 150 dänische User der Tauschbörsen Kazaa und eDonkey Zahlungsaufforderungen geschickt, in denen umgerechnet bis zu 14.000 US-Dollar Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzungen verlangt werden. Wenn diese nicht zahlten, werden Sie vor den Richter gezerrt, drohte APG.
    Um den Nutzern auf die Schliche zu kommen, wurden die P2P-Netzwerke im Auftrag der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) auf Anbieter von Film- und Musiktiteln mit dänischen IP-Adressen überwacht. Daraufhin wurden mittels Screenshots der offenen Kazaa-Fenster und der angebotenen Files als Beweismittel Gerichtsbeschlüsse erwirkt, die die Provider zur Herausgabe der persönlichen Daten der Beschuldigten zwang. Nach Kenntnis der Identitäten der Nutzer wurden die Schadenersatzforderungen per Post verschickt. Ein einzelner Musiktitel kostet demnach knapp 3 USD, pro heruntergeladene CD würden 16 USD fällig, ein Film schlägt mit 30 USD und ein Videospiel mit 50 USD zu Buche.

    http://www.antipiratgruppen.dk/home.asp
     
  2. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Ganz schön überzogen die Preisvorstellungen der Herrn.

    Aber dies soll ja der Abschreckung dienen und da ist denen jedes Mittel recht.

    Die Rechtsanwälte werden Arbeit bekommen.;-(
     
  3. baltar

    baltar New Member

    Wegen der Unsicheren Gesetzeslage in Deutschland noch nicht Möglich (noch nicht)

    Für User die Sharen oder Saugen zu finden braucht man aber wenig Ahnung.

    (Eigentlich noch nicht mal ein Sharing Programm, sondern nur die Suchfunktion hier im Forum!)

    MfG
     
  4. iLig

    iLig Member

    "Daraufhin wurden mittels Screenshots der offenen Kazaa-Fenster und der angebotenen Files als Beweismittel Gerichtsbeschlüsse erwirkt, die die Provider zur Herausgabe der persönlichen Daten der Beschuldigten zwang."

    Man kann doch sicher auch in Dänemark seine Daten nennen wie man Will, odr?
     

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