Das Imperium schlägt zurück

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Morgenstern, 15. Mai 2011.

  1. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Das war ja zu erwarten, dass die einheimische Kernkraftindustrie ihre eigenen Schwierigkeiten bagatellisiert.

    Aber wie hier großzügig mit Begriffen hantiert wird, lässt schlimmes erahnen.

    Die Herren wollen zurück an die Futterkrippe.

    Und Schützenhilfe gibt es natürlich auch. Klick ...
    Es geht wieder um Kosten. Ja welche denn?
     
  2. McDil

    McDil Gast

    Rösler:
    Was für ein Arsch! Soll er doch mit seinen Preisschildchen bei der Asse, beim "Schnellen Brüter"-Desaster in Kalkar und beim Hochtemperatur-Reaktor in Hamm anfangen!

    Es ist ungeheuerlich!
     
  3. MacLady

    MacLady New Member

    Trotzdem bleibt es ja dabei, dass man nicht -einfach so- aussteigen kann. Wenn wir nicht mitbedenken, wieviel uns ein endgültiger Ausstieg (auch ökonimisch) kostet, dann können wir auch gleich alles für Gold verkaufen und ins kalte Wasser springen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2011
  4. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Das ist ein derart tendenziöser Artikel! Ich habe mich gestern schon über den aufgeregt. Jetzt recken sie schon wieder ihre hässlichen, verstrahlten Häupter, glauben uns wieder oder immer noch verarschen zu können. Im Artikel steht, dass wir bereits die höchsten Strompreise in Europa haben. Das ist wenigstens mal wahr aber die Frage, warum das so ist, die wird erst gar nicht aufgeworfen und beantwortet. Dann darf ich schnell ein paar Begriffe einwerfen, die den Zustand beschreiben: Gewinnmaximierung, fehlender Wettbewerb, Lügengebäude. Erinnert sich überhaupt noch jemand an den „Vorfall“ in Schweden vor wenigen Jahren? Da waren es auch nur noch wenige Minuten bis zur Kernschmelze bevor ein mutiger Angestellter etwas machte und damit Schweden und einen Teil Europas rettete, indem er gegen das Handbuch handelte. Dies nur zum stets eilig gebeteten „Die Atomkraftwerke sind sicher“. Das wird schnell verdrängt, liegt natürlich im Interesse der Betreiber.

    Solchen Lohnschreibern könnte ich die Fresse polieren, weil sie einfach nur die Unwahrheit schreiben. Sollen sie doch mal eine Versicherung suchen, die die Risiken auch nur eines AKWs versichert. Wir sehen es doch in Japan, wie schnell nach dem Staat gerufen wird, weil man selbst nicht in der Lage ist, das was man durch bodenlosen Leichtsinn (Erdbeben dürfen nicht stärker als 7 sein!) verursachte. Die Profite sind lange verteilt, da kommt der Staat sicher nicht mehr ran. Die unheilige Allianz der Politik mit dieser Industrie ist in Japan noch stärker als bei uns.
     
  5. McDil

    McDil Gast

    "Aussteigen" oder nicht – die zu erwartenden Lasten für die öffentlichen Kassen aus der Nukleartechnologie sind jetzt schon derart gewaltig, dass man eigentlich die vier Energiekonzerne samt ihren Investoren völlig enteignen müsste, und trotzdem müsste der Steuerzahler noch drauflegen.
     
  6. McDil

    McDil Gast

    Leider ist doch nahezu alles, was über finanzrelevante Themen publiziert wird, interessengesteuert und hat nur den einen Zweck, vor den kleinen Leuten die tatsächliche Unverfrorenheit dieses Selbstbedienungssystems für Superreiche zu verstecken.
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  7. MacLady

    MacLady New Member

    Vollkommene Zustimmung!
    Man sollte wahrscheinlich einfach nur froh sein, dass die Politik jetzt einen (zumindest idealistischen) Kurs in Richtung grüne Ökonomie gesetzt hat, und -hoffen-, dass der Weg dahin so schnell wie möglich zurückgelegt wird, auch über die gesetzlichen Fallen der Atomindustrie!
     

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