Das steckt hinter Apples Fusion Drive

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Spiderschwein, 11. Dezember 2012.

  1. Leider wurde überhaupt nicht erwähnt, wie der Geschwindigkeitsunterschied im Vergleich zu Macs ist, die nur SSDs verbaut haben. Ich z.B. habe ein MacBook Pro, in dem ich eine normale 500GB Festplatte sowie eine SSD mit 128GB verbaut habe. Über Aussagen von Apple wie "startet dein iMac 1,7x schneller" kann ich nur lachen. Im Vergleich zu vorher startet mein MacBook Pro mindestens 4x so schnell. OS X und meine Programme sowie einige Dateien auf dem Desktop habe ich auf der SSD; den Rest auf der Festplatte. Das Fusion Drive erscheint mir hier eher als Downgrade, was Geschwindigkeit angeht...
     
  2. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist FusionDrive eine geniale Sache wenn man a) zusätzlich zur SSD eine HDD verbaut hat und b) die SSD ziemlich klein ist. Beide Laufwerke werden dann optimal benutzt ohne dass sich der Anwender Gedanken machen muss. Ich verwende in meinem iMac allerdings eine SSD mit 500GB, da verwalte ich meine Daten lieber selber und verteile sie nach eigenem Gutdünken auf die beiden Laufwerke.

    MACaerer
     
  3. Maxlgraf

    Maxlgraf Gast

    Die Arbeit hätten sich die Kollegen sparen können. Eine genaue technische Analyse was beim Fusiondrive passiert, wie es arbeitet und wie schnell es im Vergleich zur normalen Platte bzw. SSD ist, kann man bei AnandTech.com nachlesen. Die Aussagekraft des Artikels hier tendiert dagegen inhaltlich gegen null. Sind halt Publisher und keine Techniker...
     
  4. flip1911

    flip1911 Gast

    Wo soll denn da der Unterschied sein zwischen einer von dir im Mac Book verbauten 128GB SSD und der von Apple im Fusion Drive verbauten 128GB SSD ?
    Ich finde das Fusion Drive ist eine schöne Zwischenlösung da die SSD Platten für Otto Normalverbraucher einfach noch zu teuer sind, wenn man diese in einer annehmbaren Größe einbaut, es gibt genug User die im Musik bzw. Filmbereich arbeiten, und für die eine 128GB SSD definitiv zu klein sind, gerade im Filmbereich sind selbst 512GB SSD zu klein, ich selbst durfte bei einem Filmprojekt (10 Minuten Kurzfilm in HD Qualität) feststellen, das die gedrehten Szenen allein schon 750GB an Platz gebraucht haben.
    Du vergleichst auch den IMAC mit den MacBook Pro, das ist natürlich Mumpitz da es sich bei den IMAC um Desktoptechnik und nicht um Notebooktechnik handelt, sprich die Energie und Leistung ist nicht vergleichbar, wenn du schon einen Vergleich zum MacBook Pro heranziehst, nehm doch den Mac Mini, der die selbe Hardeware verbaut hat wie der MacBook Pro, da der MacBook Pro hier den kürzeren zieht, zumindest in der aktuellen Serie, ist es kein Grund den vergleich zu schäuen... die Einsatzgebiete sind halt unterschiedlich, der MacBook Pro hat halt dafür Grafikpower (die man weder für Musik noch Filmbearbeitung braucht, da der HD4000 Chip ausreicht) und Akku (den Apple dir gerne gegen bares austauscht, wenn es in 2-3 Jahren nötig ist), wofür auf Firewire verzichtet wurde (was echt sinnvoll ist wenn man es hat gerade im Audiobereich oder Anschluss älterer großer Festplatten für Filmdateienauslagerung).

    Hier das offizielle Testfazitzitat

    "Bis auf Daten kopieren und dekomprimieren arbeitet der BTO Mac Mini in Programmen wie iPhoto, iMovie sowie Aperture-Import-Tests schneller als das Retina MacBook Pro."

    Geekbench MacBookPro Retina 2012 / 11766
    Geekbench Mac Mini 2012 / 11867
    Identischer prozessor, i7 2,6 Hz.

    Ein Mac Mini mit Fusion Drive, großen i7 und 16GB Arbeitsspeicher (von Apple zum Applepreis :) also viel zu teuer) ist fast 1000? günstiger als der vergleichbarer MacBook Pro, gerade durch das Fusion Drive hat Apple zum ersten mal einen Produkt auf den Markt gebracht, im Netz kusieren auch Bauanleitungen den Mac Mini mit Akku und Display nachzurüsten, sieht zwar häßlich aus, funktioniert aber und ist lustig.

    Klar ist die Aufpreispolitik von Apple, sagen wir mal sehr speziell, ich rate dazu Fusion Drive bei Apple zu ordern, den Arbeitspeicher selber nachzurüsten, es sind So-Dimm DDR3, 1600Hz, Hynix (nimmt Apple) oder Samsung gehen wohl, bei anderen Herstellern kann es zu ungewohlten Hitzeentwicklungen kommen.

    Eine 128GB SSD kostet ca. 100?, das Fixkit nochmal 65? ergibt eine ersparrniss von unter 200? bei Eigenbastellei (nicht jedermanns sache) ohne Gewähr, beim Ram Upgrade spart man ca. 160? und das kann jeder.
     

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