Der Ein-Dollar-CEO bei www.tagesschau.de

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Singer, 16. März 2005.

  1. Singer

    Singer Active Member

    Die Meldung paßt ja zur aktuellen Debatte um das Offenlegen von Manager-Gehältern:


    Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4161258_REF4,00.html
     
  2. Macziege

    Macziege New Member

    Na und?
     
  3. rollercoaster

    rollercoaster New Member

    was verschwiegen wird ist, daß Steve ein Flugzeug von Apple zu seiner eigenen Verfügung gestellt bekommt. Über S-Klasse lacht der Knabe. :D
     
  4. tobio

    tobio New Member

    3 Milliarden? lächerlich! das ist doch Taschengeld ....
     
  5. Dr.Mabuse

    Dr.Mabuse Olivenölimporteur

    Im Vergleich zu Bill schon...
     
  6. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    Es gibt soagr noch etliche reichere Schweizer.. der reichste soll, wenn ich das richtig gehört habe, aufm 79. Platz sein, mit etwas über 20 Milliarden.. (oder mehr?)

    Gibts diese Liste eigentlich im Internet?


    1$ Jahresgehalt? Find ich ne edle Geste von Jobs. Er könnte auch noch eine Unsumme für sein Gehalt nehmen, aber dann hätte Apple ja weniger für neue iPods & minis :sabber:

    Gruss
     
  7. Pahe

    Pahe New Member

    Hallo,

    - das ist es was ich unter einen echten Unternehmer verstehe.
    Er geht das Risiko ein, dass er sowohl am Gewinn als auch am Verlust beteiligt ist anders als viele Vorstände in Deutschland mit völlig leistungsunangemessenen Grundgehältern, Pensionsgarantien und Abfindungsgarantien und dazu noch Gewinnbeteiligung ohne aber am Verlust beteiligt zu sein.
    Solche Unternehmer wie Jobs gibt es in Deutschland gerademal ein Hand voll und das ist das eigentliche Problem.


    Gruß
    Pahe
     

  8. Nanana, jetzt mal nicht die große Rede auf den perfekten kapitalismus halten: Sein "indirektes" Gehalt sind die Dividenden und die werden festgelegt. Und die haben oftmals nix mit dem Erfolg zu tun. (siehe z.B. Deutsche Telekom oder Microsoft)
    Natürlich muß ein Unternehmen langfristig Erfolg haben wenn es überleben will und Gewinn ausschütten möchte, aber je kurzfristiger der Betrachtungszeitraum wird desto weniger hängen Dividende und Erfolg zusammen.

    Aber das mal nur am Rand. Im Prinzip macht Steve genau das, was jeder Kiosk-Besitzer auch macht. Er lebt von dem was übrigbleibt.

    z.
     
  9. Pahe

    Pahe New Member

    Hallo,

    @zufallsgenerator

    -wenn Steve Jobs auf seine Aktien eine Dividende kriegt oder bei Verlust eben auch mal nicht kriegt und bei Verlust auch der Aktienkurs sinkt, so ist das auch sein Verlust. Und für die Festlegung der Dividende ist auch nicht er verantwortlich.
    Vorstände in Deutschland allreding genehmigen sich bei Ausfall von Gewinnbeteiligungen ersatzweise andere geldwerte Vorteile und das geht bei amerikanischen Aktiengesellschaften nicht ohne Bericht an die Börsenaufsicht.
    Von mir aus könnten die Vorstände in deutschen Unternehmen Milliarden pro Jahr verdienen wenn sie nachhaltig erfolgreich sind und Arbeitsplätze nicht nur erhalten sondern auch schaffen. Bei den meisten Großbetrieben in Deutschland macht man allerdings nur mit der Substanz die Gewinne und das ist nun eine völlig andere Kategorie.
    In Amerika ist es selbsverständlich, dass das Einkommen von Vorständen öffentlich ist und hier wehren sie sich mit Händen und Füßen dagegen. - Warum wohl?
    Es geht hier nicht um den perfekten Kapitalismus sondern um regelgerechtes Verhalten und leistungsgemäße Bezahlung.
    Der Spruch mit dem Hinweis auf eine große Rede ist mir zu flach und der Vergleich mit den Kioskbesitzer hinkt, denn der Kioskbesitzer steht mit seiner Existenz für seinen Kiosk, ganz im Gegensatz zu einem Vorstand oder Geschäftsführer. Die stehen für gar nichts ein sondern nur die Arbeitnehmer.

    Gruß
    Pahe
     

Diese Seite empfehlen