Der G5 ist doch gar nicht so schlecht :-(

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von chiwawa, 8. Juni 2005.

  1. chiwawa

    chiwawa New Member

    Gerade noch Mitte letzen Monats halte ich in der Schule einen Vortrag um wieviel besser der G5 gegenüber einem Pentium 4 sei, und was passiert...
    Nun muss man ja sagen das die Prozessoren in den Intel Macs keine Pentium 4 sein werden sondern auf dem Pentium M aufbauen, soweit ich gehört habe.
    Dennoch sehe ich nicht zwangsläufig die Vorteile, höher getaktete G5's mit 1-2MB Cache, höheren FSB und im besten Fall Dual Core hätten es mehr als gebracht.


    Natürlich kann ich Apple verstehen, die wollen Geld verdienen, aber was wird nun aus den ganzen Versprechungen, ein auf die G5 CPU optimiertes System, ein zukunftsicheres System und nicht zu letzt die Überlegenheit eines RISC Prozessors?

    Ich fühle mich ein klein wenig verraten.
     
  2. HatzlHotzl

    HatzlHotzl New Member

    Aber tröste dich, wenigstens bleibst du ehlrich und übst keinen Verrat an dir selber aus!
    Hut ab vor dir!
     
  3. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Richtig, es werden keine P4 verbaut.
    Richtig, die G5 müssten höher getaktet werden. Stickstoffkühlungmüßt eja auch bald machbar sein.
    Richtig, es müsste mehr Cache rein. Und dann kosten sie noch mehr.
    Richtig, als DualCore wären sie auch schnell. Und würden 300 Watt verbraten + Strom für Rest und die Stickstoffkühlung. Und kosten noch mehr weil Apple der einzige Abnehmer für Dual Core wie für die Mobilversion wäre.

    wieso fühlst Du Dich verraten?
    Du hast doch soeben festgestellt, dass ein Wechsel notwendig ist.
    oder verraten von IBM?
     
  4. chiwawa

    chiwawa New Member

    Ich begreife nicht so ganz das eine Firma wie Apple mit die seit 20 Jahren Computer baut, nicht im stande ist, vorauszusehen das das mit dem G5 nichts wird, und das IBM nicht selber weiss das ihre Prozessoren viel Strom verbrauchen und warm werden glaube ich auch nicht.

    Das klingt für mich wie ein recht ab gekartertes Spiel.
     
  5. Ghostuser

    Ghostuser Active Member

    Ich glaube es war nicht einfach der G5 als solches, dass Apple einen Wechsel des CUP Lieferanten vollzogen hat. Ich vermute eher, dass sich die beiden Partner nicht einigen konnten. Zudem wurde es Appel vermutlich langsam leid, dass die Taktrate des G5 nicht wie gewünscht angehoben werden konnte. Irgendwamm geht halt die Geduld zu Ende.

    Gruss Gu
     
  6. Macziege

    Macziege New Member

    Ich glaube nicht an ein abgekartetes Spiel, (nette Variante: abgekartert :klimper:) mir scheint es eher, dass IBM mit dem G5-Chip in einer Sackgasse gelandet ist. Apple muss sich auf die Aussagen der Chiphersteller verlassen. Doch oft ist eine Konzept logisch und einsichtig aber in der Praxis zeigt sich dann, dass es trotzdem nicht so funktioniert, wie es sollte. Die ganze Kühlorgie ist ja wohl eher ein notwendiges Übel, als eine sinnvolle Innovation. Sie kostet Energie und ist meines Erachtens nicht unbedingt sicher. Für Laptops ohnehin nicht geeignet.

    Was ist schlimm daran, wenn man Fehler erkennt und die richtigen Maßnahmen aus der Erkenntnis umsetzt. Letztlich bestimmt nicht nur der Prozessor die Rechnerleistung, sondern die gesamte Rechnerarchitektur trägt dazu bei und da war Apple bisher immer sehr gut. :pirat:
     
  7. chiwawa

    chiwawa New Member

    Nun ich empfand persönlich die RISC Technologie, als einen der grossen Vorteile vom Mac und habe die Befürchtung das Apple bald zu Grunde gehen könnte.
    Klar bei den Geräten wird es eine Hardwaresperre geben, aber bisher wurde jeder Sicherheitmechanismus geknackt, also OS X auf einem normalen PC wäre möglich, was ich ganz toll finden würde, da die Intel Macs immer noch teurer werden als herkömmliche PC's.

    Aber, soweit ich gehört hab soll nicht nur Apple Intel Mac's bauen, sondern auch Sony, Toshiba und noch eine Firma, ein Art Clones.

    Ich persönlich sehe einfach keinen Vorteil an einem Intel Mac gegenüber einem PC, selbe Hardware, anderes Betriebssystem, aber mal ganz ehrlich an alle die XP haben, wie oft stürzt euch das ab, bei mir nie, und wenn man ein wenig Ahnung hat, dann hat man auch nicht jeden Tag einen Trojaner oder Viren, die holt man sich eh meist in Filesharing Börsen.

    Ausserdem hat der Kauf von Macromedia durch Adobe sein letzeres getan,
    Freehand wird nicht weiterentwickelt sondern in Illustrator integriert.
    Itunes gibt es auch für Windows, ebenso Quicktime.

    Für mich hat der Umstieg bedeutet, Adios Apple, ich sehe keinen Vorteil mehr gegenüber einem guten (teuren) Marken PC/Notebook respektive einem gut überlegten Eigenbau, und nächstes Jahr kommt Longhorn, das wird auch sicherlich nicht schlechter als XP^^.
     
  8. Kate

    Kate New Member

    ....das ist aber seltsam, gemäss deiner Argumentation ist das einzige was dich von Macs überzeugt hat die Tatsache dass sie PowerPCs als CPU haben?

    Diese Argumentation RISC gegen CISC ist auch nicht korrekt. Dieser Unterschied besteht nur noch auf dem Papier, seit Jahren arbeiten PPCs mit komplexen Instruktionen und Pentiums z.B. mit vereinfachten Instruktionen, es gibt diese Unterscheidung bei modernen Prozessoren nicht mehr so recht, da haben sich die ohnehin fliessenden Grenzen schon lange verwischt.

    Natürlich ist es "schade" um die elegante Architektur des PPC, und um die Vorteile, die dies manchem Programmierer bringen kann. Aber das hat ja bisher auch keinen Anweder interessiert und auch nicht wirklich interessieren müssen.
     
  9. terriehome

    terriehome New Member

    Hallo, schaue immer mit einem Auge auf die Hofeinfahrt und warte auf DPD mit unserem neuen G5 an Bord. Wird der letzte Apple für uns sein, soviel ist gewiss. Ein paar Jährchen müssen wir noch was tun, dann ist auch unsere Kundschaft in Rente und die Jungen haben das Sagen.

    Was aus Apple wird ist mir eigentlich schnurz, habe genug in diesem Arbeitsleben nach Cupertino überwiesen. Zum rumarbeiten und daddeln tut es meine zusammengeschusterten PCs genauso und eine ständige Aufrüstung kostet wenig.

    Es ist schade im so manche Innovation - aber was solls, das Leben geht weiter.

    Gruss von der Sandbank
    terriehome
     
  10. kawi

    kawi Revolution 666

    Meine Güte was hier der Untergang des abendlandes prophezeit wird. Und dann sowas wie "mein letzter Mac, bla, bla ..."
    Hallo ? Macs werden Macs bleiben ! Und auch ein 64bit G5 ist ein anderer Prozessor als noch der G4 oder der G3. Wiviel negatives habt ihr beim Wechsel der Typen als Enduser im Betrieb festgestellt ?
    Was den Rechner antreibt macht das gesamtwerk eines Macs nicht aus.

    Und natürlich ist JETZT der PPC gar nicht so schlecht. Aber es wird ja nicht JETZT die Plattform gewechselt, sondern in 1-2 Jahren.

    Und die Perspektiven für die Zukunft sind eben niht gegeben. Allein wenn man bedenkt das IBM *nie* einen G5 für mobile Rechner bauen kann und bauen wird.
    Mittlerweile sind aber 60% aller verkauften neugeräte Mobile rechner ...
    Und tolle G5 Desktops hin oder her - Apple kann sich nicht leisten einfach auf mal eben so 60% (Tendenz steigend) des Marktes das schwächste Produkt anzubieten.

    HALLO aufwachen! IBM wird nie einen mobilen G5 bauen und bauen können !!!! Das ist das Problem Und ein Markt der 60% des gesamtmarktes ausmacht nicht mit aktuellen und zeitgemäßen Geräten bedienen zu können wäre der Tod von Apple .... Auch wenn die leistung *jetzt* noch ausreicht.
    In einem Jahr wird die Kluft wieder größer werden ... so wie schonmal.

    Der G3 war einem Pentium seinerzeit auch überlegen ... und dann haben die pentiums enorm zugelegt ... Erinnert sich wohl keiner mehr an die zeit als wir uns über 50 Mhz Taktratensteigerung gefreut haben wie über die Offenbarung ?

    Apple will, selbst wenn sie JETZT noch auf gleichr Höhe mitziehen können - wohl NIE wieder Prozessortechnisch so ins Hinterttreffen geraten wie zu G4 Zeiten. Deswegen wechselt man in 1-2 Jahren nach und nach die Architektur um auch zukünftig auf der Höhe der zeit sein zu können.

    Habt ihr euch mal ausgedacht was für Hammermäßige Designs an Macs man produzieren lassen kann wenn die Prozessoren nebenbei weniger strom verbrauchen und weniger hitze entwickeln ?
    Endlich müssen die Chefdesigner in Cupertino nicht ihr Gerät um einen Prozessor drumherum bauen - sondern sie können schicke geräte bauen in die dann die CPU auf kleinem Platz auch ohne 9 Lüfter auskommt.
     
  11. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Gerade die Aufrüstung hat doch bei den bsiherigen macs immer viel geld gekostet, egal ob Apple uns externe Lösungen bei seinen 80 % All-in-one Geräten aufzwingen wollte oder die Hersteller sich die Grafikkarten, TV Karten, usw. haben versilbern lassen.
    Das ist doch ein prima Nebeneffekt, wenn jetzt das Zubehör auch aus dem PC-lager benutzt werden könnte. Dann würde die Aufrüstung eines Intel-macs nämlich auch wenig kosten.
    Und Apple kann dieses Spiel nicht ewig betreiben: Mhz Mythen bis zum Abwinken durchkauen, G5 Versprechungen im Sande verlaufen lassen UM seine LANGSAMEREN RECHNER TEURER ZU VERKAUFEN!
     
  12. Kate

    Kate New Member

    :nicken: :nicken: dito
     
  13. Apfelbaum

    Apfelbaum New Member

    Jedenfalls wird die Linuxgemeinde stark von diesem Schritt profitieren. Es wird bestimmt so manches Programm mehr oder weniger stark kopiert auf der Linuxplattform wiederzufinden sein.
     
  14. Sidious

    Sidious New Member

    Ich würde sagen, Apple wusste sehr genau, dass der G5 nicht den notwendigen Erfolg bringen würde. Immerhin wurden alle Mac OS X Versionen auch für die x86 Architektur entwickelt, sofern man Steve Jobs' Aussagen folgen mag. Für mich hört sich das nach einer langfristig geplanten Entscheidung an, zumal ja IBM mittlerweile scheinbar nicht mehr an einer Fortführung der Kooperation interessiert ist. Die Computing Sparte wurde bereits ausgelagert, IBM ist nur noch an Big Business interessiert und zudem hat man die technische Entwicklung bei der Umstellung auf den 90nm Fertigungsprozess bei IBM äußerst blauäugig bewertet bisher. Ich kann Apple daher verstehen, sich zu trennen. Vor fünf Jahren hatte die Firma aber mit Sicherheit noch nicht die Erfolge, um Intel bei Kooperationsverhandlungen den Schneid abkaufen zu können. Apple ist erst durch die G3/G4/G5 basierten Rechner und die IPods zu alter Stärke zurückgekehrt und hat somit endlich die Möglichkeit, sich nicht von Intel nur über den Tisch ziehen zu lassen. Es mag mir vielleicht nicht gefallen, dass der Mac nun auf PC Technologie aufbaut, aber vorschnell und unüberlegt kann man das nun wirklich nicht bezeichnen.
     
  15. phil-o

    phil-o New Member

    naja, "gewusst" hat man das sicher nicht, immerhin hat Apple mit der Entwicklung von Rosetta angefangen, bevor sie vom G5 von IBM geträumt haben. Fest steht aber, dass Apple keine andere Wahl hatte und das ganze Gelabere von wegen "da kann ich mir ja gleich nen Aldi-PC kaufen" kotzt mich so langsam an. Nicht nur, weil Apple hardwareseitig Sperren anbringt, die per Software nicht so einfach zu nehmen sein werden, sondern weil Apple-Rechner gerade in den letzten Jahren NICHT wegen PPC überlebt haben, sondern wegen MacOSX. Und Apple hatte bisher nur die Wahl zwischen Freescale und IBM als PPC-Hersteller und das ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera, zumindest, was die ZUverlässigkeit angeht. Mit Intel zu kooperieren, ist schlau, sehr schlau. Vielleicht einer der klügsten Schritte, die Apple jemals getan hat. Denn Intel wird so schnell nicht verrecken und auch in Zukunft würde sich niemand finden, der für die paar Prozis, die Apple abkauft, große Forschungsinvestitionen tätigt. Und nebenbei schleicht man sich an die Option heran, ohne größeren Aufwand mit Windows in den Ring steigen zu können, wenn's einmal ganz hart auf hart kommen sollte.

    Exklusivität hin oder her. Mir ist lieber, wenn Apple mit Intel überlebt anstatt mit PPC zu verrecken.
     
  16. Benny

    Benny New Member

    Ich glaube nicht das Apple zu Intel wechselt weil sie den G5 schlecht finden.
    Der G5 ist vom Prinzip den Intels überlegen. Bei gleicher Taktrate bringt er mehr. Aber was nutzt das, wenn der G5 immer weiter den Intels hinterherhinkt. Irgendwann ist auch mal der Vorteil aufgezehrt...
    Zudem hat es IBM nicht geschafft den G5 stromsparender zu bekommen. Somit kommt er für die PowerBooks nicht in Frage.

    Das Apple schon seit 10.0 auch auf Intels entwickelt, liegt vermutlich auch daran, das man zur damaligen Zeit noch von Motorola abhängig war. Apple sah damals schon, das das nicht mehr lange gut ging. Dann kam IBM und bremste den Switch noch mal ab. Man bekam wieder schnelle Prozessoren.

    Aber auch IBM kam mit der Zeit nicht weiter.
    Ich bin der Meinung, das sie auch zum Teil nicht mehr wollten.
    Vor 1-2 Jahren klopften Microsoft und Sony an und wollten die Chips für die nächsten Konsolen von IBM haben. Da erschienen schon die Dollar Noten in dne Augen von IBM. Die Entwicklung wurde auf diese Prozessoren verstärkt und der G5 wurde vernachlässigt.
    IBM hat mit diesen Chips nur ein mal Entwicklungsaufwand und erntet dann die nächsten 2-3 Jahre kräftig Kohle. Ohne weitere Entwicklung.
    Beim G5 geht die Entwicklung immer weiter.
    IBM hat eben den bequemeren und ertragreicheren Weg gewählt.
    Apple sah das auch recht früh und entwickelte weiter für Intel.

    Für mich der einzig richtige Schritt um nicht den Anschluss zu verlieren.
    Bis dann in ein bis zwei Jahren die ersten Intel Macs verfügbar sind, wird es den Pentium4 wie wir ihn heute kennen nicht mehr geben.
    Es werden wohl DualCore Chips verbaut werden. Evtl sogar 2 davon in den PowerMacs. So ist man immer noch im Vorteil zu den Kistenschiebern.
    Außerdem versteht es Apple einen Chip durch das Boarddesign zu optimieren. Durch aufeinander abgestimmte Komponenten (wie bisher) verschafft man sich einen Vorteil gegenüber den anderen schraubern, die alles kreutz und quer verbauen. Und Intel kann zeigen was wirklich in ihren Chips steckt.

    Der switch läuft für uns user wahrscheinlich harmloser als wir denken. Die Entwickler haben noch ein Jahr zeit die Software umzustellen und neue Programme werden auf Intel UND alten PPC laufen.

    Über teure Updates braucht man sich wohl auch nicht sorgen.
    Die großen Programme werden eh alle im 1 Jahresrythmus meißt kostenpflichtig upgedated. Ob man dann ne neue version für PPC kauft oder die für Intel und PPC nimmt, ist doch egal. Ist ja nicht so das von heute auf morgen nichts mehr geht. Man hat ja Vorlaufzeit.

    Es gibt also auch keinen Grund heute keinen G5 mehr zu kaufen.
    Heute sind sie immer noch konkurrenzfähig. Nur in Zukunft nicht mehr.
    Und die Programme die auf Intels laufen, werden auch auf den PPC noch laufen. Also was solls?
     
  17. Pahe

    Pahe New Member

    @Benny

    volle Zustimmung.

    dazu kommt noch, dass durch Intel auch zusätzliche Entwicklungsoptionen entstehen und solange die G5 nicht endgültig aufgegeben wurden, kann Apple auch weiterhin G5 kaufen solange eine Weiterentwicklung im Sinne Apples festzustellen ist und der Preis stimmt.
     
  18. mausbiber

    mausbiber New Member

    Nein kawi - da kann ich Dir aber ganz und gar nicht zustimmen.

    Die Behauptung IBM könne keine Mobilprozessoren bauen halte ich schlicht für falsch.
    Die Frage ist: Hat Apple denn jemals so eine Entwicklung in Auftrag gegeben und auch die dadurch entstehenden Kosten akzeptiert?
    Oder ist es vielleicht so, daß man sich dabei erst mal auf Motorola verlassen wollte und dachte, daß mit der zunehmenden Miniaturisierung dann auch der G5 schon mal irgendwann in Mobilrechnern verbaut werden könne und man diesen dann die Entwicklungskosten vielleicht gering halten könne??
    Keine Ahnung - keiner von uns war bei den Gesprächen zw. IBM und Apple dabei - Aber immerhin hat IBM Apple ganz schön aus der Patsche geholfen.

    Man darf nicht vergessen, daß der G5 aus einem Serverprozessor abgeleitet ist - und bei diesem Hintergrund hat sich IBM recht gut ins Zeug gelegt - Immerhin ist der Prozessor jetzt iMac-tauglich.

    Das mit den Zukunftsaussichten ist so ne Sache.
    IBM hat den 90nm Fertigungsprozess inzwischen einigermassen im Griff.
    Wenn ich da z.B. bei mactechnews lesen muss, daß ANGEBLICH für das 1/2. Quartal2006 ein Dualcore 65nm von Intel in den Powerbooks eingesetzt werden könnte kann ich ja nur lachen :)
    D.h. wenn man den 90nm Prozess nicht beherrscht - dann macht man halt gleich den 65nm Prozess ???
    Ich finde da gibt es grad ein bischen viel Intel-Hype.

    IBM wird grad die Tür von versch. Herstellern - auch Microsoft eingerannt.
    Alle scheinen zu kriegen was sie wollen - warum Apple nicht ??
    Was ist da schief gelaufen?
    Wenn Apple tatsächlich von Anfang an sein gesamtes System auf Intel-Prozessoren hat laufen lassen - Gab es da Misstrauen bei IBM ob es sich denn langfristig überhaupt lohnt.... - OK das ist natürlich rein Spekulativ.
    Aber diese Frage würd mich schon interessieren.

    Zur Alternative INTEL
    Klar - das ist wie im Gemüseregal - nimm was Du brauchst für Server,Mobilrechner,Stationäre Rechner.... Sonderwünsche gibt es da nicht mehr. Intel hätte wohl kaum wie IBM einen Prozessor unter anderem auch nach den Bedürfnissen von Apple angepasst.

    Bisher war es recht schwierig unterschiedliche Prozessorplattformen+unterschiedliches BS zu vergleichen.
    Jetzt warte ich schon auf die Vergleiche: Da ist ja nur ein 3GHz drinn bei Aldi krieg ich 4GHz billiger - ist ja der gleiche Prozessor.

    Wenn die gleiche Software wie Photoshop für den Windowsrechner besser auf den Intel abgestimmt ist (was wohl in d. ersten Jahren der Fall sein wird) dann wird der Geschwindigkeitsnachteil ganz offensichtlich.

    Ob das für die Bemühungen Switcher anzuziehen gut ist - also ich glaub nicht.

    Der Reiz von Apple war eben AUCH einen anderen Prozessor zu verwenden und nicht das zu haben was die breite Masse hat.
    Das ist zwar nicht immer rational - ist aber so.
     
  19. Pahe

    Pahe New Member

    Aus der momentanen Sicht mag das den Eindruck erwecken. Der Mehrzahl der Mac-Benutzer und auch vielen Switchern ist der Prozessor schlicht egal.
    Die Foren verzerren das Bild beträchtlich. Hier posten Interessierte sowohl was die Apple-Philosophie als auch die resultierende Hardware betrifft. Nimmt man dann einen nicht ganz unwichtigen Baustein heraus und ersetzt ihn durch eine Produkt des jahrelang gepflegten Feindbildes, kommt naturgemäß kurzzeitig einiges Durcheinander.

    Nachdem S.J. auf der WWDC auch zur Weiterpflege des G5 aufgerufen hat, liegt es in der Hand von IBM, attraktive Produkte anzubieten und Apple wird, wie in der Industrie üblich, auch weiterhin IBM-Prozessoren verwenden zumal Apple auch bisher 2 Zulieferer hatte. Da habe ich keine Zweifel. Die Vereinbarung mit Intel ist nicht als Monogamie zu verstehen.
     
  20. mausbiber

    mausbiber New Member

    IBM muss ja auch so rechnen: Wenn man für Apple z.B. einen Mobilprozessor entwickelt - für wieviele Jahre ist dann ein Markt da. Oder springt der Kunde vielleicht nächstes Jahr ab?
    Vielleicht haben sich die beiden ja auch darüber gestritten - Planungssicherheit für IBM.

    Daß Apple zwei ganz unterschiedliche Prozessorplattformen über Jahre unterstützen kann halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Die Beschlüsse den "grossen Vorsitzenden" S.J sind ja nicht unfehlbar.
    Mir sind hier viele Leute viel zu optimistisch.
    Ich sag nur NEXT.
     

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