Der PC-Gott spricht: Bill Gates' 11 Gebote

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von vulkanos, 5. März 2010.

  1. vulkanos

    vulkanos New Member

    love him, hate him, accept him or leave him:

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    Bill Gates recently gave a speech at a High School about 11 things they did not and will not learn in school. He talks about how feel-good, politically correct teachings created a generation of kids with no concept of reality and how this concept set them up for failure in the real world.*

    

Rule 1*: Life is not fair - get used to it!*



    Rule 2*: The world doesn't care about your self-esteem. The world will expect you to accomplish something BEFORE you feel good about yourself.*

    

Rule 3*: You will NOT make $60,000 a year right out of high school. You won't be a vice-president with a car phone until you earn both.*



    Rule 4*: If you think your teacher is tough, wait till you get a boss*

    

Rule 5*: Flipping burgers is not beneath your dignity. Your Grandparents had a different word for burger flipping: they called it opportunity.*



    Rule 6*: If you mess up,*it's not your parents' fault*, so don't whine about your mistakes, learn from them.*



    Rule 7*: Before you were born, your parents weren't as boring as they are now. They got that way from paying your bills, cleaning your clothes and listening to you talk about how cool you thought you were. So before you save the rain forest from the parasites of your parent's generation, try delousing the closet in your own room.*

    

Rule 8*: Your school may have done away with winners and losers, but life HAS NOT. In some schools, they have abolished failing grades and they'll give you as MANY TIMES as you want to get the right answer. This doesn't bear the slightest resemblance to ANYTHING in real life.*



    Rule 9*: Life is not divided into semesters. You don't get summers off and very few employers are interested in helping you FIND YOURSELF. Do that on your own time.*

    

Rule 10*: Television is NOT real life. In real life people actually have to leave the coffee shop and go to jobs.*

    

Rule 11*: Be nice to nerds. Chances are you'll end up working for one.*



    If you agree, pass it on.*
    
If you don't agree stick your head in the sand and take a deep breath!*
*

    
If you can read this -Thank a teacher!*
*
    
If you can read this in English thank a soldier!!!
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    What a piece o’ crap!
     
  3. batrat

    batrat Wolpertinger

    :nicken:
     
  4. maximilian

    maximilian Active Member

    Ach, ganz so unrecht hat er nicht, wir Ihr tut.

    Unter anderem auch: "If you can read this in English thank a soldier!!!" Wenn die ein wenig getrödelt hätten, dann hätte mein Notebook hier jetzt кириллическим Knöpchen.

    до свидания!
     
  5. Singer

    Singer Active Member

    Und dann würde da sinngemäß stehen: Wenn du Russisch kannst, dann bedanke dich bei einem Soldaten - was auf den selben Blödsinn hinausläuft.

    Sollte ich mich für meine Lateinkenntnisse bei irgendeinem Legionär bedanken? Für meine Deutschkenntnisse bei den Gefallenen der Wehrmacht?

    Da steht, daß er seine Rede an einer High School gehalten hat - die wird ja dann wohl in einem englischsprachigen Land stehen. Ich bin sicher, daß man dort auch ohne die Hilfe von Soldaten Englisch lernen kann.
     
  6. McDil

    McDil Gast

    Wäre der Mann nicht Milliardär: Keinen Menschen würde sein Geschwafel interessieren.
     
  7. vulkanos

    vulkanos New Member

    Einige der 11 Regeln von Billy Brillenschlange basieren auf dem spezifischen Verhältnis der Amerikaner zu Arbeit schlechthin.

    Diese ist in den USA von wesentlich existenzieller Bedeutung, da dort die Grundabsicherung fehlt. Ohne Job droht sozialer Absturz, weitaus drastischer als bei uns hier. Zitat aus

    http://www.jobtops.net/jobs/db_site.cgi/site_1043/

    "Zur Festlegung dieser Versicherungsbedingungen sind jeweils die Bundesstaaten verantwortlich. Im Gegensatz zu anderen Ländern, zum Beispiel Deutschland, werden die Beiträge dafür in den USA meist vollständig vom Arbeitgeber übernommen. Allerdings fallen auch die Leistungen wesentlich geringer aus als in vielen anderen Ländern. Das Arbeitslosengeld ist oft auf sechs Monate begrenzt, danach bleibt den Betroffenen nur noch die Sozialhilfe. Bei Verlust einer Stelle durch eigenes Verschulden oder aber auch, wenn sie ihre Arbeitsstelle selbst kündigen, verlieren Arbeitnehmer meist ihren Anspruch auf Unterstützung durch die Arbeitslosenversicherung. Die Höhe der Leistungen für diejenigen, die einen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung haben, schwankt von Bundesstaat zu Bundesstaat. In Kalifornien zum Beispiel liegen die Lohnersatzraten bei etwa 25%, in Hawaii bei leicht über 50%."

    Bei diesen harschen Bedingungen haben die Amis keine andere Wahl, als jede verfügbare Arbeit anzunehmen, wenn sie entsprechend ihrer Ausbildung nichts finden. Als in den 70er oder 80er Jahren die NASA ihr Raumfahrtprogramm drastisch zusammenstrich, mussten viele hochqualifizierte Kräfte ihren Lebensunterhalt als Tankstellenwärter, Autowäscher, Supermarktverkäufer etc. verdienen.

    Gates liegt mit seinen Ansichten weitestgehend richtig. Für meine eigene Existenz kann ich sie nur bestätigen, und aus ihnen höre ich die Warnungen meines alten Herrn. Leider hatte er recht.
     
  8. McDil

    McDil Gast

    Und hier kannst du nachlesen, was für Einzelschicksale diese tolle Leistungsgesellschaft hervor bringt!
     
  9. vulkanos

    vulkanos New Member

    ja, viel Gefluche und wenig Substanz stand in diesem Text. Erschütternd ist nur, dass er in seiner Verzweiflung keinen Ausweg gefunden hat als seinen Flieger als Bombe gegen die Steuerbehörde zu benutzen.

    Dennoch hat Bill Gates recht - wenn auch anders, wie er es ausdrückt. Was er behauptet, ist ja genau der Grund, warum dieses kapitalistische System so pervers geworden ist und bleiben wird. Es sind Sätze der Totalunterwerfung unter das Diktat des Arbeitsmarktes und somit der Verbiegung des menschlichen Geistes - und genau das spielt derzeit fast überall ab.

    Arbeit ist ein Zwang geworden, genau wie der Konsum auch. Keine Arbeit - kein Konsum, kein Konsum - keine Arbeit. Das ist so. Deswegen habe ich mich schon lange von der Leistungsgesellschaft verabschiedet und konsumiere nur das, was zum Leben notwendig ist.

    Ich meine, jeder hat das Recht auf Faulheit.
     
  10. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Diese schlauen Sprüche stammen nicht von Bill Gates.

    Gemäss http://www.normanrentrop.de/zitate/zukunft.html stammen sie von Charles J. Sykes, amerikanischer Journalist und Autor, aus einem Artikel in der San Diego Union Tribune vom 19. September 1996.

    Wenn Bill Gates das gesagt haben sollte ohne Quellenangabe, dann ist das ein Plagiat.

    Christian
     
  11. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Naja, PC-Gott... so wunderbar ist Windows nun auch wieder nicht und wie war das mit MS-Dos? Wenn ich es richtig weiß, hat Billyboy das auch nicht selbst entwickelt, sondern gekauft. Allerdings war er schon immer ein guter Verhandler und Verkäufer, deshalb benutzt der größte Teil der Menschheit sein Scheiß-Betriebssystem.
     
  12. vulkanos

    vulkanos New Member

    Danke für den Hinweis. Ich habe die Sprüche von einem bekommen, der es eigentlich besser wissen sollte. Man kann mit der Weitergabe von nicht-quellen-gestützten Informationen nicht vorsichtig genug sein.
     
  13. vulkanos

    vulkanos New Member

    Der Erfolg von Microsoft basiert u.a. auf der Weitergabe von Produktionslizenzen. PC-Computer stellen diverse Firmen her. Genau das hat Apple entweder aus Arroganz, Unwissenheit oder mangelnder Geschäftstüchtigkeit in den 90er Jahren versäumt. Sonst würde Apfel heute ganz mit anderen Marktanteilen dastehen. Aber mit weltweit unter 10% sind die Cupertianer in der Rechnersparte keine wirkliche Konkurrenz für Microsoft - auf anderen Bereichen hingegen schon.

    Gelegentlich muss ich mit PC arbeiten, finde auch das System zu sehr verschachtelt. Es gibt ja Anwender, die auf Strukturbäumen stehen, ich hingegen hasse Strukturbäume. Aber deswegen ist PC noch lange nicht scheiße. Wäre es das, dann hätte die Firma aus Redmond/WA. nicht diesen globalen Erfolg.

    Und irgendwo ist schon ein Kniefall des Unternehmens aus Cupertino/CA, PC auf Apple Rechner laufen zu lassen. Der angebissene Apfel kann nicht immer gegen den Mainstream schwimmen. "Und das ist auch gut so" (Klaus Wowereit).

    Und nun meine letzte Frage: Billy Brillenschlange und seine Frau Melinda sind ja bekannt für ihr sozial-caritatives Engagement - aus welchen Gründen auch immer. Das soll jetzt nicht bewertet werden. Ist etwas ähnliches von Steve Jobs bekannt? Ich weiß derzeit nichts davon, außer dass er 25 Mrd $ auf der hohen Kante zur freien Verfügung hat. Aber das Thema hatten wir hier schon vor einer Woche oder so.

    Amen. Halleluja. Ende der Fastenpredigt aus der Einsiedelei
     
  14. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Das kann ja jeder finden, wie er will. Ich habe dreizehn Jahr mit MS-Dos und Windows gearbeitet und muss auch heute noch gelegentlich die eine oder andere Windose einrichten. Aber ich bin jedes Mal froh, wenn ich wieder vor meinem Apfelrechner sitze. Ich denke nicht, dass allein die Masse die Güte eines Produkts beweist.
     
  15. vulkanos

    vulkanos New Member

    D'accord. Klasse statt Masse. Das sehe ich auch so. Deswegen arbeite ich immer noch mit meinem fossilen MacBook weiß (Bj. 10/2006). Zum Kauf eines separaten PCs habe ich mich nie aufraffen könnnen.
     
  16. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Du bist vielleicht zu jung um das zu wissen, aber es gab mal (legitime) Apple Clones. Dass zu der Zeit Apple beinahe bankrott ging und schleunigst die Notbremse ziehen musste, kannst du in den entsprechenden Quellen bestimmt nachlesen. Was hilft es, wenn ein Betriebssystem auf x verschiendenen Hardwares läuft, aber die Firma dabei hops geht?

    Christian
     
  17. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Du meinst damit aber nicht das Barvermögen von Apple? Das gehört nämlich nicht dem Steve Jobs persönlich.

    Christian
     
  18. vulkanos

    vulkanos New Member

    So alt wie ich aussehe, kann ich gar nicht werden...:biggrin:

    Aber es hat mit Microsofts PC doch hervorragend geklappt. Da verstehe ich deinen Einwand nicht. Also, woran lag es, dass diese Apple Clones ein Flop waren? Wieso hat es bei PC und nicht bei Apple funktioniert?
     
  19. McDil

    McDil Gast

    Es hat früher auch immer schon mal "IBM-Kompatible" gegeben, die nicht recht kompatibel waren - oder erst nach dem zig-ten Treiberupdate einigermaßen rund liefen. Heute mit den standardisierten Chipsätzen-und Boards ist es vermutlich etwas besser geworden.

    Die Mac-Clones der 90er-Jahre waren eigentlich kein Flop. Stammten von verschiedenen Herstellern und waren den Original-Macs zum Teil überlegen. Aber sie haben Apples Hardware-Geschäft bedroht, und von Software allein kann Apple bei seinem Marktanteil nicht überleben. Auch das ganze "iZeuchs" ist für Apple ein wichtiges Standbein, so sehr auch oft darüber abgelästert wird.

    Eine so kleine Plattform wie der Mac ist viel mehr wert, wenn das Betriebssystem auf die Hardware optimal abgestimmt ist. Und das kann Apple in der angestrebten Perfektion nur garantieren, wenn es keinen Clone-Markt zulässt.

    So sehe ich das jedenfalls.
     

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