Der Umgang mit dem Tod

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von batrat, 25. September 2008.

  1. batrat

    batrat Wolpertinger

    Heute hat mich leider eine sehr traurige Nachricht erreicht. :frown:

    Meine Tante, die in Österreich lebt liegt im Sterben. Krebs. Angefangen haz alles vor 5 Jahren. Chemotherapie. Krebsfrei. Rückfall. OP. Chemo, glückliche Monate. wieder Rückfall, wieder OP ,...........jetzt Bestrahlung, es nützt nichts mehr. Metastasen im Gehirn. Schmerzmittel , stärkere Schmerzmittel........ :frown::frown:
    Noch ein paar Tage, vielleicht auch 2 Wochen.......

    Meine Eltern fahren morgen hin, ich und mein Bruder sind auf Abruf.....müssen arbeiten.....schlechtes Gewissen....wollen eigentlich bei ihr sein.
    ..mein Sohn lacht gerade.....

    .......................................

    warum streite ich mich hier im Forum eigentlich ?

    wenn ich mal länger nix mehr poste, dann bin ich in österreich.....

    ...ich hab schiss....

    Danke
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Armer Batz. Ich denk’ an dich!
     
  3. edwin

    edwin New Member

    Für Deine Tante wird es eine Erleichterung sein, wenn die Schmerzen endlich vorbei sind.
    Nimm Abschied und vergiss sie nicht!

    Ich wünsche Dir dafür die Kraft!
     
  4. maceddy

    maceddy New Member

    Der Tod, immer kommt er zu früh, er ist ungerecht, trifft immer den Falschen, warum gerade jetzt, vielleicht sollte der moderne Mensch den Tod wieder als Bestandteil des Lebens betrachten. Der Tod ist keine Strafe er beendet nur das Leben, zwischenzeitlich hat der Mensch jede Möglichkeit die Zeit zwischen Geburt und Tod sinnvoll oder sinnlos zu nutzen.



    Hab ich mal vor Jahren irgendwo gefunden.


    Als du auf die Welt kamst, weintest du und
    um dich herum freuten sich alle.
    Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt,
    alle weinen und du allein lächelst./I]


    Chinesisches Sprichwort
     
  5. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Als Anlass – nicht als Grund; aber wieso wird immer und immer wieder behauptet, dass der so genannte »moderne Mensch« den Tod nicht als Bestandteil des Lebens ansieht?! Mir deucht, dass ebenjene, die mir so etwas erzählen sich als besonders aufgeklärt und beidbeinig stabil im – doch so verletzlichen – Leben präsentieren wollen. Jungs, das is’ albern.
     
  6. batrat

    batrat Wolpertinger

    Mir dröhnt noch der Pfarrer der letzten Beerdigung, an der ich teilnahm, im Ohr : "Der Tod ist der Feind des Lebens"
     
  7. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Uh, wer solchen Trost hört, braucht keine Feinde mehr.
    :crazy:
     
  8. edwin

    edwin New Member

    Leider!
     
  9. hopper

    hopper New Member

    als mein opa nach langem, langem, langem leiden "endlich" gestorben ist, war es für uns alle natürlich sehr schlimm, ist es immer noch. aber am tag seines todes hab ich was gefunden, was ich sehr passend und auch tröstlich war:

    Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: ,,Komm heim."

    wir wussten, dass es für ihn besser war, er hast es sich oft genug gewünscht, dass es endlich vorbei ist und der satz drückt es einfach wunderbar aus!

    dir und deiner familie alles gute!
     
  10. batrat

    batrat Wolpertinger

    Jetzt heisst es : Vielleicht noch 2 Monate..... klingt vielleicht seltsam, aber ich weiss nicht, ob das ein gute Nachricht ist ..:frown:

    ...weiter mit Schmerzmittel vollpumpen....noch ein paar Schläuche...dem Leben noch ein paar Wochen abpressen..

    ..was für ein Leben..:frown:
     

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