Devolo MicroLink am Mac?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Selber, 5. Januar 2004.

  1. Selber

    Selber New Member

    Hat jemand evtl. schon Erfahrung mit dem "Netzwerk aus der Steckdose"?
    MicroLink von Devolo (ehemals ELSA) nutzt den 220V-Stromkreis (eines
    Stromzählers) statt der üblichen Ethernetkabel.
    Habe die Packung in einem "Ich bin doch nicht blöd"-Laden entdeckt, aber
    keine Antwort bekommen wie es denn mit einem Mac funktioniert.
     
  2. MacS

    MacS Active Member

    Nur die Ethernet-Lösung sollte funzen (keine Gewähr!), die USB-Lösung natürlich nicht - keine Treiber.

    Aber so'n Modem kostet stolze 99 € und man braucht min. 2 davon. Ist da nicht Airport bzw. ein WLAN-Router für den gleichen Preis nicht besser und zukunftsicherer, als so eine proprietäre Lösung. Was ist, wenn du nach paar Jahren, wenn es die "Dinger" nicht mehr gibt, du aber dein Netz um ein 3. Modem erweitern willst? Mit WLAN kein Problem! Dann sind deine Investitionen in den Sand gesetzt!
     
  3. Selber

    Selber New Member

    Kabelverlegen - ein bauliches Problem in diesem Haus (vom Keller bis Mansarde).

    WLAN - auch nicht einfach (habe neben diesem G4 einen G3/beige, einen 9600
    und einen 7200) - für diese alten Macs wahrscheinlich gar nicht möglich.

    Steckdosen sind überall und damit ist man fast so flexibel wie WLAN.
    Da hast du recht: billig ist die Devolo-Lösung nicht und für die Ewigkeit sicher auch
    nicht.
    Die Ethernetlösung wäre einfacher (mir auch lieber), da die alten Macs noch gar kein
    USB haben (bräuchte auch erst die PCI-Karten)
    Ich werde es nochmals bei Devolo selbst versuchen (das erste Mal gabs von denen
    keine Antwort).

    Danke dir MacS!
    Gruß Selber
     
  4. womac

    womac New Member

    Hallo, TKR.de bietet eine ausführliche Beschreibung und ein bundle für 149,90 €. Ich bin auch daran interessiert und warte noch auf positive Rückmeldungen von Nutzern. Gruß - womac
     
  5. MacS

    MacS Active Member

    OK, bei den alten Macs wäre die Nachrüstung ebfalls teuer, aber es geht mit einer PCI-PCMCIA-Karte und einer WLAN-PCMCIA-Karte (z.b. von Proxim). Eine weitere Möglichkeit ist eine WLAN-Bridge, die einach an den Ethernet-Port von Macs (oder auch Netzwerkdruckern) angeschlossen werden. Damit werden alle Netzwerkgeräte, die emindestens einen 10BaseT Anschluss habe, an's WLAN angeschlossen. Allerdings sind 2 Betondecken dann auch ein bisschen viel für WLAN. Da wäre schon eine überlegte Aufstellung des Routers/ Access-Points wichtig.

    Allerdings, auch diese PowerLine-Modems arbeiten nur, wenn sie an der gleiche Phase anliegen! Es gibt also auch Steckdosen, an denen es zu keiner Verbindung kommt. 100% sicher kannst du also auch in diesem Fall nicht sein.

    Der Vorteil von WLAN bleibt: Der Standard wird auch weiterhin und vorallem herstellerunabhängig weiterentwickelt! Und wenn ein Notebook mal dein Eigen ist, wirst du das drahtlose Netz nicht mehr missen wollen...
     
  6. MiniMac

    MiniMac New Member

    Das ist (Gott sei Dank) falsch angenommen - der Zähler ist die Barriere, nicht der FI.
    Ich habe das Ding laufen und erreiche (je nach Steckdose & Phase) zwischen 3 und 8 MBit/s (es it ein großes Haus) - allerdings verbinde ich nur den Server mit dem Wintel-PC meines Sohnes.

    Ich bin aber zu 99% davon überzeugt, dass die Lösung auch am Mac läuft, zum Konfigurieren müssen die Modems halt einmal an einen Windows-rechner. Danach ist die Verbindung zugelassen und es kann losgehen!


    Zu den Bemerkung zum WLan von oben: Ich bin einer von denen, die die elektromagnetische Strahlung nicht auch noch im eigenen Haus züchten wollen ...

    mM
     
  7. MacS

    MacS Active Member

    Den Nachsatz von dir möchte ich doch nicht unkommentiert stehenlassen: du verzichtest auf WLAN wegen der Strahlen??? Aber Handy in der Tasche und DECT-Telefon auf dem Wohnzimmertisch!!! Gerade die DECT-Telefone strahlen viel stärker, als WLAN. Und nicht zu vergessen die Microwelle in der Küche, die übrigens das gleiche Frequenzband wie Handy und WLAN nutzen!

    Und außerdem, wenn du die unterputzliegenden und ungeschirmten Stegleitung im Hause mit einer gepulsten Frequenz von bis zu 10 MHz (angeblich sogar bis 14MBit = 14 Mhz möglich), dann entstehen zwangsläufig abstrahlende elektro-magnete Wellen. Nur, dass Haus ist durchzogen von Stegleitungen. Mit anderen Worten: diese Argument zieht nicht!
     
  8. MiniMac

    MiniMac New Member

    Ogottogottogott!

    Wie sicher bist du dir, dass die Übertragung im Stromkabel eine zu WLAN vergleichbar hohe Belastung bringt?

    Meinst du bei der Mikrowelle, dass sie auch in ungenutzem Zustand strahlt?

    mM
     
  9. spatium

    spatium New Member

  10. Eduard

    Eduard New Member

    Wenn Du die Devolo-Dinger nimmst, achte auf die Ethernet-Ausführung, mit USB wird es Treiber-Probleme geben.
     
  11. ittmnc

    ittmnc New Member

    Ein Kollege hat die Devolo Teile (Ethernet) installiert und ist total begeistert. Er nutzt sie mit einem iMac. Über's Internet hat er einen Anbieter gefunden, der ihm beide Stecker für 85 Euro verkauft hat (neu). Das ist erheblich billiger als eine Airport Lösung.
    Er würde es jederzeit wieder tun.
     
  12. Hansi

    Hansi New Member

    Hallo,

    kann @ittmnc nur beipflichten. Habe selbst die dLAN-Lösung hier im Hause und funktioniert mit Ethernet hervoragend. Treiber sind nicht erforderlich. Devolo verhält sich wie ein "Stück Leitung". Ich habe diese Lösung gewählt weil Kabel verlegen nicht möglich ist bzw. sehr aufwändig und kostspielig gewesen wäre.
    Konfiguration:

    DSL - Router - Devolo - PowerMac G4
    - PowerBook G4

    am Router direkt angeschlossen Wintel Laptop
    und Wintel PC

    Gruß, Hansi
     

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