Die Gewerkschaften ...

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Sunny, 31. März 2003.

  1. Harlequin

    Harlequin Gast

    @ pewe2000

    Das ist nicht mein Punkt. Wenn es nach mir ginge, sollten die Gewerkschaften viel radikaler Arbeiterinteressen vertreten, bis hin zum politischen Streik, der ja in BRD unter den staatstragenden Gewerkschaften verpoent ist.
    Unsere DGB Gewerkschaften halte ich fuer reine Showveranstaltungen mit bourgoisen Funktionaersriegen.

    Deswegen halte ich auch nicht mehr unbedingt an der heiligen Kuh der Einheitsgewerkschaften fest.
    In Frankreich und Italien, ohne Einheitsgewerkschaften, werden Arbeiterinteressen wesentlich deutlicher vertreten.
    Wenn morgen jemand in Deutschalnd eine RGO ins´ Leben rufen moechte, bin ich dabei.

    Harlequin

    .
     
  2. Sunny

    Sunny New Member

    ... gehen mir langsam auf den Keks. Nun bin ich seit 20 Jahren Gewerkschaftsmitglied (zuerst IG Medien, jetzt halt ver.di). Ich war zwar eher ein "stilles" Mitglied, aber immer der Meinung, mit meinen (nicht unbedeutenden) monatlichen Beiträgen etwas Gutes für die Arbeitnehmerschaft zu tun. Wenn ich mir aber die zurzeit stattfinde Reformverhinderungspolitik der Gewerkschaftsführung so ansehe, muss ich mir stark überlegen, ob ich das noch guten Gewissens unterstützen kann. Wenn das so weitergeht, gibt es bald ein Gerwerkschaftsmitglied weniger.
     
  3. Harlequin

    Harlequin Gast

    Kann Dir nur zustimmen. Bin seit 10 Jahren IG Medien Mitglied und kann jetzt in Bezug auf das verdi Konzept oftmals nur mit dem Kopf schuetteln.
    Werde aus verdi austreten, nicht zuletzt auch wegen persoenlicher schlechter Erfahrungen mit der Integration in verdi.

    Und, welche spezifischen Interessen verbindet eine Kassiererin mit einem Medienarbeiter ?
    Wenn ich als rund um die Uhr Arbeiter in einer Metropole um 24.oo Uhr einkaufen gehen will, versperrt mir Kollegin Mutti den Weg, weil sie einen auf familliaeren Feierabend macht.
    In einer Grosstadt wie Berlin, wo Zigtausende auch nachts arbeiten, ein reiner Anachronismus.

    Den Widerstand gegen den fortgesetzten Sozialabbau und die Hartz und Co. Verarsche, sowie gegen die Angriffe auf die Freiheit der Presse und anderen Demokratieabbau teile ich allerdings.

    .
     
  4. Mekki Messer

    Mekki Messer New Member

    @ Ihr Beiden

    Aber Harle, wer wird denn schlapp machen ...*tzz*

    Eine historische Lehre lautet: Die Gewerkschaften haben unverändert einen politischen Auftrag. Also drin bleiben, trotz aller ( teilweise leider berechtigter) Kritik!! Ich selbst bin seit fast 30 Jahren Beitragszahler, der sich immer mal wieder ehrenamtlich engagiert.

    >welche spezifischen Interessen verbindet eine Kassiererin mit einem Medienarbeiter<

    Die alte IG Medien hätte auf Dauer keine Überlebenschance gehabt. Gleiche Diskussionen gab es schon bei Gründung der IG Medien, als Drucker über Journalisten unkten. Zugegebenermaßen ist im Laufe der Jahre die "Integration" nicht sehr weit fortgeschritten.

    Grundsätzlich handelt es sich beim Medienarbeiter und der Verkäuferin um abhängig Beschäftigte, woraus sich schon mal viele gemeinsame Interessen ergeben, die mit gebündelter Kraft besser durchgesetzt werden können.

    Für die spezifischen Belange sind bekanntlich die Fachbereiche geschaffen worden, z.B. der Fachbereich 8 (Medien, Kunst und Kultur, Druck und Papier ... ) .

    >einen auf familliaeren Feierabend macht<

    Offensichtlich verfangen solche Formulierungen inzwischen selbst in Kreisen , die ich diesbezüglich für imun hielt. Du hast schon Besseres zum Thema "Lohnarbeit ist Sklavenarbeit" verfasst.

    Wohlverdient soll er sein, Mutti's familiärer Feierabend. Soll meinetwegen eine Kollegin die Schicht übernehmen. Die gängige Praxis sieht (in meinem Breitengrad zumindest) jedoch so aus, dass verlängerte Öffnungszeiten zumeist ohne die versprochenen Neueinstellungen einhergehen, also über Überstunden bewerkstelligt werden.

    Eine neue Variante (so in einem hiesigen Mediengroßbetrieb) ist die offizielle 7-Tage-Woche zu je 6 Stunden täglich im Zweischichtbetrieb. Gekürztes Grundgehalt, die vollständige Auszahlung hängt individuell von der Leistungsbeurteilung durch die Arbeitskollegen (!) ab. Wer nicht spurt, der fliegt. Klingt alles sehr modern. Die Gewerkschaft hat hier jedoch mit aller Härte dagegenzuhalten, denn

    "Wem das droht, dem ist es erschwert fuer Humanismus, Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit, kurz gesagt fuer Sozialismus, aktiv werden zu koennen."

    kollegiale Grüße

    MM
     
  5. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Hallo MM. Das ist richtig, was Du schreibst.

    @ Ihr Beiden

    Was denkt Ihr beiden eigentlich, was passiert, wenn keine Arbeitnehmer-Vertretung mehr existiert? Dann geht Ihr in Zukunft allein zum Chef und verlangt mehr Geld. Der wird Euch das hocherfreut geben und gleich auch noch mehr Urlaub anbieten?

    Bei aller berechtigten Kritik an den Gewerkschaften, die ich auch immer hatte (seit 41 Jahren Mitglied), muß ich mir und Euch den Vorwurf machen, wenn man sich nicht einbringt und mitarbeitet, kann man auch nichts verändern. Nur Meckern ist einfach zu wenig. Fallt auch nicht auf die Propaganda der Arbeitgeberseite herein, daß nur die Gewerkschaften die großen Bremser sind. Es ist doch wirklich so, bluten sollen nur die Kleinen. Glaubt Ihr wirklich an die große Jobmaschine, wenn sich alle Abhängigen noch stärker bescheiden? Ich glaube an dieses Märchen schon lange nicht mehr. Die Automatisierung und Computerisierung frißt ihre Kinder. Gerechtere Verteilung der knappen Resource Arbeit wäre sicher ein Thema welches noch stärker in den Gewerkschaften Gehör finden müßte, Versuche Überstunden abzubauen und einzustellen gibt es ja, werden aber meist von Arbeitgeberseite abgeblockt.
    Glaubt nicht alles, was Ihr  egal in welcher  Presse lest. Fragt Euch lieber, welche Interessen dahinter stehen.

    Früher in den Betrieben, da kamen die nicht organisierten Kollegen nach Lohnverhandlungen immer ran und fragten, wieviel Prozent es denn mehr gäbe. Und dann kam: was, so wenig? Obwohl sie nun wirklich am wenigstens dazu beigetragen haben.
     
  6. Harlequin

    Harlequin Gast

    @ Mekki Messer

    Die Notwendigkeit von Gewerkschaften stelle ich nicht grundsaetzlich in Frage.
    Aber nicht alles, was sich Gewerkschaft nennt, erfuellt auch meine Anforderungen an eine solche.

    Was Muttis Feierabend und das Ladenschlussgesetz betrifft:

    Ich will nicht bis 24.oo Uhr (und Sonntags von 12.oo - 18.oo Uhr) deswegen einkaufen gehen koennen, weil das mehr Arbeitsplaetze bringen wuerde, sondern schlichtweg nur deshalb, weil ich um diese Uhrzeit einkaufen will.
    Schliesslich arbeite ich selbst rund um die Uhr.
    Es gibt den Bedarf an diesem Service und genug Leute, die zu diesen Zeiten arbeiten wollen.
    Aehnlich wie in Gastronomie und anderen infrastrukturellen Branchen.

    Natuerlich muessen dabei die Rechte von Arbeitern, respektive Muettern etc., gewahrt werden.
    Aber um genau dies zu erreichen, muesste die Gewerkschaft eigentlich diesen Prozess anfuehren und mit entsprechenden Forderungen und innovativen Konzepten verbinden.
    Wer nach dem Motto "alles soll so bleiben wie es ist" der Entwicklung nur hinterhertrottet, wird seine berechtigten Forderungen am Ende nicht durchsetzen koennen.
    Mir stinkt daran die Fantasielosigkeit eingefahrener Wege. Und meine Interessen, wie zigtausender anderer Kollegen (Berlin), unterscheiden sich eben in bestimmten Punkten von denen der "Muttis".
    Wir haben heute andere gesellschaftliche Strukturen als in den 50er Jahren.

    Mit kollegialem Gruss Harlequin
    ;-)

    .
     
  7. Gollum

    Gollum Gast

    ich kann nur sagen, das ich noch nie in einer gwerkschaft drin war und auch noch nie eine gewerkschaft brauchte. ja es gibt auch arbeitgeber ohne traifvertarg wo jedes jahr eine gehlatserhöhung drin ist und die ist dann höher als bei IG metall & co ...... liegt aber auch daran das ich in einer guten branche untergebracht bin, die nicht weiss wohin mit der kohle, naja einmal haben die sich verschätzt *g*
     
  8. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Glücklicher!

    Aber Du solltest nicht die Millionen anderer vergessen, die sich nicht in einer so glücklichen Lage befinden.
    Ich habe schon Abteilungsleiter erlebt, die sich vorher ähnlich wie Du geäußert haben, am Tag Ihrer Entlassung aber plötzlich in die Gewerkschaft eingetreten sind um wenigstens preiswerte Unterstützung zu bekommen.
     
  9. Sunny

    Sunny New Member

    @ alle Kollegen
    ich wollte nicht die Gewerkschaften als solche in Frage stelle. Ich bin nach wie vor, der Meinung, dass sie eine wichtige Funktion in unserem Staat erfüllen. Aber ich habe schon manchmal das Gefühl, dass man erst mal NEIN zu allem schreit, was nach Veränderung aussieht. Die Arbeitgeberseite reagiert genauso, jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu, und nichts bewegt sich.
    Zum Thema Gehaltserhöhung usw.: In den letzten 10 Jahren war ich ausschließlich in Firmen beschäftigt, die keinem Arbeitgeberverband angehörten. Das mag daran liegen, dass ich eher im ländlichen Raum lebe und arbeite - vielleicht ist das in den Großstädten noch anders. Ich hatte aber trotzdem meine 30 Tage Urlaub, 7,5 Stunden-Tag und das meinem Können entsprechende Gehalt. Diese Arbeitgeber gaben dann mehr Kohle wenn die Leistung gestimmt hat und das Geld vorhanden war, und nicht wenn ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt wurde. Man hatte die Wahl, das so zu akzeptieren oder sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen. Und hierbei hätte mir keine Gewerkschaft genutzt, da man letzten Endes doch den kürzeren gezogen hätte (vielleicht mit etwas Abfindung, aber auf jeden Fall ohne Arbeitsstelle). Zur Zeit bin ich in einer Firma mit 4 Mitarbeiter (einschl. Chef). Das einzige, was hier zählt ist Flexibilität! Die Arbeit muss erledigt werden, wenn sie vorhanden ist. Und wenn mal 3 Wochen 12-14 Stunden gearbeitet werden muss, dann werde ich das auch tun, den es erhält meinen Arbeitsplatz. Die Gewerkschaftspolitik scheint mir auch in diesen Bereich oft etwas engstirnig und an der Realität vorbei.
     
  10. Gollum

    Gollum Gast

    ich weiss das ich mich glücklich schätzen kann und das leid der anderen kenne ich aus dem familienkreis.
     
  11. Mekki Messer

    Mekki Messer New Member

    @ Harlequin

    Ich erinnere mich gerade an ein Streitgespräch vor ca.15 Jahren mit einer Studentin aus den USA, die in unserer Stammkneipe nebenher kellnerte.

    Was für ein scheiß Land das sei, in dem man zwar nachts SAUFEN dürfe, aber nächtens Einkaufen verboten sei.
    waas hemer glacht ... ond gesoffa (aber gewiss kein Rosado)

    :))

    ----
    Speziell die IG Medien hat sich in notwendigen Bereichen nie gegen Flexibilisierung am Arbeitsplatz gesperrt (Beispiel Zeitungsbetriebe). Dass die Mehrbelastungen durch Nacht-und Sonntagsarbeit einigermaßen honoriert wird, war ein hartes Stück Arbeit.

    Dies wird jetzt zunehmend zunichte gemacht. Gefragt ist die eierlegende Wollmilchsau zum Nulltarif. Die Gewerkschaft verfügt derzeit nicht über die Ressourcen, diesen Prozess wirklich zu stoppen, geschweige denn innovative Prozesse anzuführen. Die Gewerkschaft befindet sich in der Defensive. Dafür gibt es einige Gründe, die u.a. auch in der Führungsspitze zu suchen sind. Hensche war in meinen Augen einer der Besseren. Ebenso W. Pfennig (den ich persönlich kenne).

     
  12. Harlequin

    Harlequin Gast

    Hensche war ein guter Mann.

    Wie Du schon sagst, die Gewerkschaft (verdi) ist in der Defensive.
    Meiner Meinung nach aber aus hausgemachten Gruenden.

    Viel haengt auch von Psychologie und der oeffentlichen Meinung ab.
    Vor ein paar Wochen hat verdi in Berlin in der WestCity gegen lange Oeffnungszeiten Demonstriert, an einem Sonderverkaufstag bis 22.oo Uhr.
    Nach der Demo sind die Muttis erstmal im KDW einkaufen gegangen, nach 20.oo Uhr.

    In der Oeffentlichkeit kommt verdi so rueber, als ob man nur aus Prinzip an alt Hergebrachtem festhaelt. Und so isses wohl auch.

    Was hindert verdi mit offensiven Konzepten in die Oeffentlichkeit zu gehen ?
    Bspw. mit der Forderung nach Ausweitung der Oeffnungszeiten bis 24.oo Uhr und gleichzeitig damit umfangreiche Forderungen zu stellen.
    Damit koennten die Unternehmen in Zugzwang gesetzt und die oeffentliche Meinung auf die eigene Seite gezogen werden.

    Wenn man eine Entwicklung sowieso nicht aufhalten kann, wie den Fall des derzeitigen Ladenschlussgesetzes, dann sollte man versuchen sich an die Spitze einer solchen Entwicklung zu stellen und dieser seinen Stempel aufzudruecken.
    Eine Frage von Strategie und Taktik.

    Harlequin

    .
     
  13. Mekki Messer

    Mekki Messer New Member

    wie schon gesagt, bleib drin und mach das beste draus ..
     
  14. Mekki Messer

    Mekki Messer New Member

    >Und wenn mal 3 Wochen 12-14 Stunden gearbeitet werden muss, dann werde ich das auch tun, den es erhält meinen Arbeitsplatz<

    Das wird dir auch keiner verbieten.

    Ich hab mal eine zeitlang in einem 2-Mann-Betrieb geschuftet. In Extremfällen bis zu 24 Stunden und mehr (weiß nicht mehr genau) am Stück. Der Auftrag müsse termigerecht raus, sonst sei der Kunde weg und die Firma pleite, hieß es.

    Wenn du das ein paarmal im Monat machst, kommt Dir ein freier Sonntag vor wie Langzeiturlaub. Die Überstundenschinderei wurde ganz schnell zu Gewohnheit. Das ging soweit, dass mich der Chef nicht mehr grüßte, wenn ich mal zur Abwechslung bereits nach 10 Stunden dem Abgang machte.

    Der Showdown war vorprogrammiert. Nach einiger Zeit warf ich den Bettel hin. Mir waren ausreichend Schlaf und Freizeitaktivitäten wichtiger als der Saftladen. Mein damaliger Chef nahm sich übrigens irgendwann hochverschuldet das Leben. War auch 'ne arme Sau.

    MM
     
  15. Harlequin

    Harlequin Gast

    Ohne entsprechendes Parteibuch machst Du in einer DGB Gewerkschaft keinen Stich.
    Ich werde definitiv austreten und mir eine Rechtsschutzversicherung zulegen, hab´ ich persoenlich mehr von.
    verdi schuldet mir noch EUR 17.000,-, die ich nun vor Gericht einklagen muss, nachdem verdi einfach alte IG Medien Akten nicht mehr bearbeitet und auf Korrespondenz nicht reagiert.
    Aber das ist eine andere Geschichte . . .

    .
     
  16. Harlequin

    Harlequin Gast

    Wenn interessiert, ob durch laengere Oeffnungszeiten mehr Geld ausgegeben wird, das ist mir voellig schnuppe, ebenso wie die Anzahl der Einstellungen.
    Beides hat fuer mich mit der Forderung nach Ladenschlusszeiten bis 24.oo Uhr (Sonntag 12.oo - 18.oo Uhr) nichts zu tun.
    Im uebrigen steht der Einzelhandel natuerlich zu Gastronomie und Touristik in Konkurrenz.

    Andere Branchen arbeiten auch rund um die Uhr. Wieso soll der Handel ein vermeintliches Privileg geniessen ?
    Und es gibt genug Leute, die auch Abends arbeiten wollen.

    .
     
  17. pewe2000

    pewe2000 New Member

    verdi schuldet mir noch EUR 17.000,-,

    Überzahlte Beiträge? Man mußt Du gut verdient haben! ;-)

    Aber nochmal zurück zu den Ladenöffnungszeiten. Glaubt irgendjemand hier im Forum, daß bei einer Verlängerung automatisch mehr Geld in den Kassen klingelt? Das Geld welches ich um 22 Uhr ausgebe, kann ich am anderen Tag nicht mehr um 10 Uhr ausgeben. Es fehlt den Leuten sicher nicht an Zeit, Geld auszugeben sondern doch wohl eher an Geld.
    Wenn gewährleistet wäre, daß dadurch Verkäufer/innen in größerer Zahl eingestellt würden, hätte ich nichts dagegen. Aber das wurde schon vor Jahren bei der Einführung des langen Donnerstag versprochen und bei späteren Veränderungen der Einkaufszeiten immer wieder, ist aber nicht eingetreten.
    So bequem es ist  ich fände es auch angenehm  so denke ich auch an diejenigen, die dann arbeiten müssen (und Familie haben). Ich versuche nicht, mit eines anderen Mannes Arsch durchs Feuer zu reiten.
     
  18. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Und es gibt genug Leute, die auch Abends arbeiten wollen.

    Das bezweifle ich aber ganz stark!
     
  19. Harlequin

    Harlequin Gast

    Ich gehe mal von Berlin aus und von Metropolen generell.
    In der Provinz mag das anders sein.
    Lange Oeffnungszeiten funktionieren weltweit bestens, genauso, wie Gastronomie, Kino, Theater, Bahn, Krankenwesen, etc. etc. etc.

    .
     

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