Die Hinrichtung verlief nach Berichten von Augenzeugen schnell und ruhig

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von danilatore, 30. Dezember 2006.

  1. danilatore

    danilatore Moderatore Mitarbeiter

  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Hurra! Und jetzt herrschen Friede, Zuversicht und Demokratie im Zweistromland! Saustark!
     
  3. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    In meinen Augen ist die Todesstrafe eine sinnvolle Institution.

    Ich bewundere Staatsmänner (wie die polnischen Brüder), die sich
    in der gutmenschelnden EU entsprechend äußern.

    Und das war keine Ironie...

    Mit Gruß, BB
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Wie unüberraschend. Reaktionär eben.
     
  5. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Oh manno, BigBoogie.

    Die Todesstrafe ist nichts anderes als barbarisch! Derjenige der sie ausübt zeigt damit, daß er nicht viel anders ist als derjenige, an dem sie vollstreckt wird.

    Mord ist Mord, auch wenn man ihm den Namen Strafe gibt.

    Ich habe nun für den Massenmörder Saddam nichts übrig, muß aber konstatieren, daß er sich ganz kurz vor seiner Hinrichtung bemerkenswert ruhig verhielt, wo andere Massenmörder begannen zu greinen.
     
  6. benqt

    benqt New Member

    Vielleicht hat ihm einer Pillen zugesteckt.
     
  7. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ich möchte auch solche Pillen.
     
  8. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich habe die Szenen 2 x gesehen und meine, daß er keine bekommen hat. Er steht so dabei, als ob er zum ausführenden Personal gehört.
     
  9. maceddy

    maceddy New Member

    Auf PHOENIX gibt es gerade einen Bericht über das Leben von Saddam.


    maceddy
     
  10. maiden

    maiden Lever duat us slav

    schon die Nazis mochten die Formulierung vom Gutmenschentum recht gerne. Auch sie fanden die Todesstrafe sinnvoll und gut. Merkwürdigerweise trägt die Todesstrafe erwiesenermaßen nicht zur Reduzierung des Verbrechens bei. Und merkwürdigerweise sind die befürwortenden Staaten selbst meist wenig zimperlich, wenn es darum geht, ihre Interessen auch mittels politischer und moralischer Verbrechen durchzusetzen. Mir gäbe das zu denken. Aber es muß nicht jeder denken, erst recht nicht so wie ich.
     
  11. maceddy

    maceddy New Member

    Einfacher wäre gewesen, Erdloch auf - Granate rein und fertig.


    maceddy
     
  12. ghostgerd

    ghostgerd New Member

    er wollte ja erschossen werden, sagte er in einen interview
    hab ich mal wo gelesen
     
  13. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Er wollte sich selbst erschießen, weil er meinte das Recht zu haben, nicht wie ein Verbrecher zu sterben.
     
  14. Macziege

    Macziege New Member

    Im Prinzip stimme ich hier zu, aber "Merkwürdigerweise trägt die Todesstrafe erwiesenermaßen nicht zur Reduzierung des Verbrechens bei." das trifft auch für andere Strafen zu. Auch mit der hochgelobten Resozialisierung verbessert man nur wenige Täter. Wegsperren auf Lebenszeit ist auch nur ein Behelf und ebenso wenig erfolgreich. Die Kosten dieser Maßnahmen sind imenz, andere Lösungen sind nicht in Sicht, so dass wir wohl auf ewigen Zeiten mit den weniger guten Menschen leben müssen. Selbst wenn man sie auf einsamen Inseln aussetzen würden, wären die Folgen daraus unabsehbar.
     
  15. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Deckung, jetzt kommt die NAZI-Keule. Da kann man ja nur noch Maidens Meinung sein, um hier nicht als Nazi gelten zu müssen, stimmt's? :rolleyes:
     
  16. benqt

    benqt New Member

    Stimmt!


    Gruß
    Markus
     
  17. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Da gehörst du wohl zu einer aussterbenden Spezies, denn die Statistiken belegen etwas anderes: Die Gewaltverbrechen nehmen nicht in den Staaten ab, die die Todesstrafe praktizieren, sondern in denen, wo sie abgeschafft wurde. Morde werden häufig im Affekt begangen, im Zorn, im Streit, im Zuge gewalttätiger Auseinandersetzungen. Da überlegt man sich in der Regel nicht, was einen danach erwartet.

    Auch sieht man es meistens erst anders, wenn es einen selber trifft. Saddam hat wohl den Tod vieler Menschen angeordnet, sich aber nie vorgestellt, selbst einmal in diese Situation zu kommen. Egal, was er an markigen Sprüchen vor der Hinrichtung verlauten ließ, es gibt Fotos, die sprechen mehr als tausend Worte. Da sieht man die nackte Angst in seinem Gesicht.
    Saddam hat Angst
    Auch der Gesichtspunkt der Rache greift nicht wirklich. Der Schmerz um einen verlorenen Menschen wird dadurch nicht gelindert.
    Why kill people
    to tell people
    that killing people
    is wrong?

    :D Auch wenn du es beteuerst, ich kann's nicht glauben. Ausgerechnet die Kaczynskis, die Politclowns Europas! Aber jeder tut halt, was er kann. :teufel:
     
  18. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Für die etwas Vergesslichen unter uns listet n-tv.de noch einmal alle Untaten Husseins chronologisch auf und gibt einen eindeutigen Kommentar zum Thema:

    Kommentar auf N-TV.de
     
  19. maceddy

    maceddy New Member

    war er Soldat gewesen??
    ich meine er tat nur immer so.


    maceddy
     
  20. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich glaube nicht, daß auch nur ein einziger Forumsinsasse die Verbrechen dieses Mannes vergessen hat. Aber man sollte auch nicht vergessen, wer die Kumpane des einen oder anderen Verbrechens waren. Wie sagte Rumsfeld einmal, der unter Bushs Vater ebenfalls Verteidigungsminister war, als er gefragt wurde, ob er wisse, was Saddam für ein Schweinehund sei? „Selbstverständlich, aber er ist unser Schweinehund!“

    http://www.stern.de/politik/ausland/519401.html?eid=505270

    Und gegen die Todesstrafe zu sein selbst bei solchen Monstern, bedeutet nicht die geringste Sympathie mit ihnen sondern nur die grundsätzliche Ablehnung der Todesstrafe.
     

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