Die iDVD-Probleme ...

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von matthiask, 23. Februar 2004.

  1. matthiask

    matthiask New Member

    ...scheinen sich zu häufen. Offenbar haben viele Anwender Probleme mit Programm, Rechner, Laufwerk, ...
    Ich auch! (G4 QS 867, OS 10.2.8)
    Nachdem ich mich mehrere Wochen mit iMovie4 herumgeschlagen habe (und die Fehler gelernt habe zu umgehen), wollte ich jetzt meine beiden Projekte (85 bzw. 90 Minuten) auf je 1 DVD via iDVD4 brennen. (Habe Jahre lang mit iMovie 2 gearbeitet [iMovie3 wegen zu vieler Fehler nicht richtig genutzt] und vor iLife4 mit iDVD3 problemlos DVDs gebrannt.) Dies ist mir bis jetzt mit iDVD4 nicht gelungen. Das Kodieren scheint nach ca. 8 Stunden beendet worden zu sein, das Brennen endet nach gut 2 Stunden damit, dass die DVD ausgeworfen wird, der Beach Ball jedoch in der Phase 4 endlos rotiert. Nach einer weiteren Stunde habe ich abgebrochen. Die kodierten Filme sind damit offenbar nicht zugreifbar. Das Log-Protokoll sagt Folgendes:

    iDVD: Burning to PIONEER DVD-RW DVR-104 A227 via ATAPI.
    iDVD: Requested burn speed was max, actual burn speed is 15x.
    iDVD: Burn started, Tue Feb 17 05:02:06 2004
    iDVD: Burn underrun protection is supported, and enabled.
    iDVD: Burn failed, Tue Feb 17 07:11:39 2004
    iDVD: Burn sense: 5/21/02 Illegal Request, Invalid address for write
    iDVD: Burn error: 0x80020060 Der Puffer des Ger\344ts ist ersch\366pft und der aktuelle Brennvorgang wurde nicht gesc
    ## Component Manager: attempting to find symbols in a component alias of type (regR/carP/x!bt)

    Kann das jemand interpretieren? Die DVD kann übrigens problemlos bis zu dem Zeitpunkt des Rauswurfs in sehr guter Qualität abgespielt werden. Dort läuft dann der Ton weiter, das Bild bleibt stehen.
    Übrigens habe ich dies zwei Mal wiederholt. Rechte vorher repariert, 15 GB Platz auf der Platte. Ergebnis immer das gleiche.

    Was kann man tun?:angry:
     
  2. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Ich würde mal wagen, zu behaupten, dass ein schlechter Rohling Grund für Dein Problem ist.

    Bei Sense-Key-Errors meldet die Firmware des Brenners einen Fehler. Das hat überhaupt nichts mit iDVD zu tun.

    Versuch es mal mit Qualitäts-Rohlingen, z.B. von Verbatim oder Apple.

    Gruss
    Andreas
     
  3. tejas

    tejas New Member

    .... mit den Rohlingen.

    Ich habe seit iDVD4 genau das gleiche Problem:
    "Asset encoding" dauert wesentlich laenger als bei iDVD3 und fuehrt nirgendwo hin.
    Der Balken dreht sich endlos, Stage 4 wird nicht erreicht, bzw. bei Stage 4 wird abgebrochen.
    Dieses Problem laesst sich auch in vielen anderen Foren (macworld, macfixit) nachlesen, immer mit den gleichen Problemen.
    Es bleibt vorerst nur die moeglichkeit auf iDVD3 zurueckzuruesten bis es von Apple ein Update fuer iDVD4 gibt.

    Nochmal zu den Rohlingen:
    Diese Maerchen mit den schlechten Rohlingen sollte man nicht ueberbewerten, vor allem wenn man (wie ich) genau mit den hochgepriesenen VERBATIM nur schlechte erfahrungen gemacht hat. Genau diese Marke gehoert hier zu den billigsten.

    Vor allem macht es doch keinen Sinn immer auf den Rohlingen rumzuhacken, wenn man mit genau den gleichen vorher noch gute Ergebnisse erzielt hat, un nun auf einmal nicht mehr.

    Bis denn, Harry
     
  4. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Da bin ich nicht gleicher Meinung wie Du

    1) Verbatim-Rohlinge gehören nun mal zu den besten. Das behaupte ich nicht einfach mal, sondern das wurde und wird in zig Tests bestätigt, u.a. auch in der c't, und diese Zeitschrift ist für ihre seriösen und fundierten DVD-Test weit herum bekannt.

    2) Wenn matthiask schreibt, er hätte mit iDVD2/3 keine Probleme gehabt, nun aber mit iDVD4 klappe es nicht mehr, dann hat er damit nicht gesagt, dass er immer nur die selben Rohlinge verwendet.

    Kann ja sein, dass er mit iDVD z.B. Verbatim-Rohlinge nahm, nun aber andere. So lange nicht klar feststeht, dass mit iDVD3 und iDVD4 die gleichen Rohlinge verwendet wurden, weise ich darauf hin, es eben mit Verbatim zu versuchen. Schliesslich muss man ja versuchen, ein Problem einzukreisen.

    Was Matthias beschreibt, deutet erst mal auf ein Rohling-Problem hin. Er hat sich bisher ja nicht mehr gemeldet, also können wir hier auch nicht mehr weiter helfen.

    Gruss
    Andreas
     
  5. tejas

    tejas New Member

    .... das matthiask die gleichen rohlinge genommen hat, sondern ich.
    Du hast allerdings auch recht mit den billigen rohlingen, da kann man am falschen ende sparen.
    Ich benutze zur Zeit TDK, davor Fuji, davor Verbatim. Mit letzteren hatte ich beim brennen Probleme aber am meisten spaeter im Stand-Alone DVD Player am Fernseher. Und es sind hier (USA) wirklich fast die billigsten.

    iDVD4:
    Dank der vielen Beitraege von Dir zu diesem Thema habe ich es nochmal Probiert..... und es hat geklappt. Hat aber echt lange gedauert 14h fuer 115min. Danach konnte ich noch zwei weitere DVD direkt brennen. Vielen Dank Andreas.

    Was nervt:
    Wenn man den update auf iDVD4 macht wird es nirgends erwaehnt das das erstellen einer DVD nun ca. doppelt solange dauert
    Die einstellungsmoeglichkeiten bezgl. "beste performance/qualitaet" sind ungluecklich gewaehlt .. und was soll die 60 min Grenze?
    Es erscheint keine DAUER unter dem "progress Balken" wie vorher bei iDVD3 man hat daher zu keiner Zeit einen Einblick ob sich etwas tut un wie lange es "ungefaehr" noch dauert. Das muss ja nicht genau sein, waere aber zumindest ein Indikator das dort was passiert.
    Bei mir kann ich das nur ueber MenuMeters nachvollziehen, anhand der Prozessorauslastung.


    Gruesse, Harry
     
  6. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Worin ich euch auf jeden Fall Recht geben muss, ist dass iDVD (und auch iMovie) neuerdings nicht mehr uneingeschränkt zu den "Vorzeigeprogrammen" von Apple gehören. iTunes und auch iPhoto habe ich dagegen in zwei Jahren noch nie zum Absturz gebracht, iMovie und iDVD hingegen schon. Wenn so etwas vor eingefleischten Windows-Nutzern passiert, ist das doppelt peinlich.

    Da sollte Apple wirklich wieder etwas solider arbeiten, glaube ich. Gerade auch deshalb, da die Programme ja jetzt Geld kosten.
     
  7. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Von billigen Rohlingen (€1/CHF1.50) bin ich definitiv geheilt. Auch für €2/CHF3 muss man noch mit dem schlimmsten rechnen. Mit Verbatim (die weissen bedruckbaren) habe ich bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht: Ich habe bisher ca. 75 Stück gebrannt ohne das geringste Problem.

    Das mit der iDVD-Qualität ist so: Bis 60 Minuten rechnet iDVD einfach mal drauf los, er nimmt eine tiefe Bitrate und eine schlechte Qualität in kauf, nur damit es schnell geht. Die Bitrate ist so tief, dass auch bei 60 Minuten und komplexen Menus mit Diashow etc. in jedem Fall die 4.36GB nicht überschritten werden. Genau so machte es bisher iDVD3 - und bekam deshalb keinen Loorbeeren für die Qualität.

    iDVD4 bietet nun mit "Beste Qualiät" das, was auch andere Encoder machen: Erst, nachdem der gesamte Film inklusive Menus zusammengestellt ist, beginnt das Encoding. Nun kann iDVD besser abschätzen, wie die Bitrate gewählt werden muss, damit die 4.37GB bestmöglich ausgenutzt werden. Dafür sind aber zeitraubende Analysedurchläufe notwenig und der Encoder arbeitet zudem mit VBR (Variable Bit Rate). Dass iDVD nun nicht mehr schneller sein würde als ffmpegX, ist klar. Das nehme ich aber gerne in Kauf, wenn dafür das Resultat stimmt.

    Gruss
    Andreas
     
  8. tejas

    tejas New Member

    .... das matthiask die gleichen rohlinge genommen hat, sondern ich.
    Du hast allerdings auch recht mit den billigen rohlingen, da kann man am falschen ende sparen.
    Ich benutze zur Zeit TDK, davor Fuji, davor Verbatim. Mit letzteren hatte ich beim brennen Probleme aber am meisten spaeter im Stand-Alone DVD Player am Fernseher. Und es sind hier (USA) wirklich fast die billigsten.

    iDVD4:
    Dank der vielen Beitraege von Dir zu diesem Thema habe ich es nochmal Probiert..... und es hat geklappt. Hat aber echt lange gedauert 14h fuer 115min. Danach konnte ich noch zwei weitere DVD direkt brennen. Vielen Dank Andreas.

    Was nervt:
    Wenn man den update auf iDVD4 macht wird es nirgends erwaehnt das das erstellen einer DVD nun ca. doppelt solange dauert
    Die einstellungsmoeglichkeiten bezgl. "beste performance/qualitaet" sind ungluecklich gewaehlt .. und was soll die 60 min Grenze?
    Es erscheint keine DAUER unter dem "progress Balken" wie vorher bei iDVD3 man hat daher zu keiner Zeit einen Einblick ob sich etwas tut un wie lange es "ungefaehr" noch dauert. Das muss ja nicht genau sein, waere aber zumindest ein Indikator das dort was passiert.
    Bei mir kann ich das nur ueber MenuMeters nachvollziehen, anhand der Prozessorauslastung.


    Gruesse, Harry
     
  9. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Worin ich euch auf jeden Fall Recht geben muss, ist dass iDVD (und auch iMovie) neuerdings nicht mehr uneingeschränkt zu den "Vorzeigeprogrammen" von Apple gehören. iTunes und auch iPhoto habe ich dagegen in zwei Jahren noch nie zum Absturz gebracht, iMovie und iDVD hingegen schon. Wenn so etwas vor eingefleischten Windows-Nutzern passiert, ist das doppelt peinlich.

    Da sollte Apple wirklich wieder etwas solider arbeiten, glaube ich. Gerade auch deshalb, da die Programme ja jetzt Geld kosten.
     
  10. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Von billigen Rohlingen (€1/CHF1.50) bin ich definitiv geheilt. Auch für €2/CHF3 muss man noch mit dem schlimmsten rechnen. Mit Verbatim (die weissen bedruckbaren) habe ich bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht: Ich habe bisher ca. 75 Stück gebrannt ohne das geringste Problem.

    Das mit der iDVD-Qualität ist so: Bis 60 Minuten rechnet iDVD einfach mal drauf los, er nimmt eine tiefe Bitrate und eine schlechte Qualität in kauf, nur damit es schnell geht. Die Bitrate ist so tief, dass auch bei 60 Minuten und komplexen Menus mit Diashow etc. in jedem Fall die 4.36GB nicht überschritten werden. Genau so machte es bisher iDVD3 - und bekam deshalb keinen Loorbeeren für die Qualität.

    iDVD4 bietet nun mit "Beste Qualiät" das, was auch andere Encoder machen: Erst, nachdem der gesamte Film inklusive Menus zusammengestellt ist, beginnt das Encoding. Nun kann iDVD besser abschätzen, wie die Bitrate gewählt werden muss, damit die 4.37GB bestmöglich ausgenutzt werden. Dafür sind aber zeitraubende Analysedurchläufe notwenig und der Encoder arbeitet zudem mit VBR (Variable Bit Rate). Dass iDVD nun nicht mehr schneller sein würde als ffmpegX, ist klar. Das nehme ich aber gerne in Kauf, wenn dafür das Resultat stimmt.

    Gruss
    Andreas
     

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