Die Mathe-Aufgaben meiner Tochter 3.Klasse

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Macurs, 12. August 2009.

  1. Macurs

    Macurs Member

    Hallo Allerseits!

    Jetzt nach den Sommerferien hat für unsere Kinder das Schuljahr begonnen und wie jedes Jahr kommen neue Bücher und Hefte, neue Lehrmethoden und und und.

    Immer mehr kommen Mathelehrbücher in Form von Zahlenschlössern und Zahlenbüchern in verschiedensten Kombinationen und Darstellungen daher,
    ohne jegliche gringste Erklährung, worum es eigentlich dabei geht, bzw. wie man denn
    an solche Aufgaben herangeht, die zum richtigen Resultat führen
    Stundenlang suche ich nun für die Lösung einer Mathe-Aufgabe nach einer Logik, die zum korrekten Ergebnis führen könnte, aber keine Chance.

    Nun, ich mache keinen Hel daraus, dass ich nicht gerade ein Genie in Mathe bin, aber
    selbst nebst der Tatsache, dass meine Tochter gerade mal die 3. Klasse begonnen hat, bin ich mit dieser Methode immer mehr überfordert.
    Ich frage mich, wie soll denn ein 8 Jähriges Kind ohne Erklärung dahinterkommen, wie eine Aufgabe gelöst wird, wenn das nicht mal ein Erwachsener erkennen kann.
    Ich muss ehrlich sagen, auch wenn es einerseits lachhaft erscheinen mag, ich finds schlicht eine Oberfrechheit, was da eigentlich verlangt wird, aber noch viel mehr, die Art und Weise der Verschleierungstaktik, die in diesen Aufgaben stecken, kann ich nur als Verarschung deklarieren. Was besseres fällt mir dazu nicht mehr ein.

    Gruss Macurs
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Für gewöhnlich hat der Lehrer das Lösungsbuch. Und wenn du schon was von gemeinen Mathe-Aufgaben schreibst, dann sei doch wenigstens so fair und tipp sie geschwind für uns ab, dann denkt auch keiner »Uh, der Macurs hat doch kein Plan von Mathe, vielleicht sollte er einfach den Pädagogen ’ne Chance geben, statt gleich so loszuweinen.«, sondern grübelt und grübelt, wie denn wohl die plausibelste Lösung aussehen könnte.
     
  3. Macurs

    Macurs Member

    Moment mal! Ich denke Du hast mich völlig missverstanden.
    Zum einen geht es mir allgemein um die heutige Lehrmethode mit der ich nicht klarkomme, womit ich mit Sicherheit nicht der Einzige bin, der sich dann logischerweise darüber aufregt.
    Ausserdem, ich habe nie behauptet das ich von Mathe ne Ahnung hätte. Darüber kann auch jeder denken was er will. Das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, das ganz allgemein, in den heutigen Mathebüchern nicht drin steht, was gemeint ist.
    Schliesslich sollten Die Aufgaben ja am nächsten Tag erledigt sein und das möglichst fehlerfrei. Ist das nicht der Fall, gelten die Aufgaben als nicht erfüllt.
    Was:confused:
    Den Pädagogen eins Chance geben?? Ist doch Schwachsinn was Du da schreibst!
    Wozu hat der Lehrer, der doch wissen sollte wie es geht ein Lösungsbuch?
    Wozu soll den das Aufgabenheftchen sein? Und weshalb stehen in Mathebüchern keine brauchbaren Angaben?
    Was soll das mit Losweinen zu tun haben, wenn Eltern auf solch schwachsinnige
    Weise unter Druck gesetzt werden, wöfür selbst der Lehrer ein Lösungsbuch braucht.
    Ob die Schüler wissen worum es bei den Aufgaben geht, ist den Lehrern so ziemlich egal. Das ist meine Erfahrung. Zeit für Erklärungen sind heutzutage fehl am Platz.

    Nun, zur einzelnen Aufgabe, von denen es unzählige andere beispiele giebt.

    Es sind Bilderrechnungen in form einer Pyramide bei denen man Zahlen einsetzen muss, siehe Bild.

    Zur Angabe steht:
    Rechnen in anderen Ländern
    Aufgabe zur Wiederholung der Addition und Subtraktion in Hunderter und des Einmaleins.

    Nun bin ich mal gespannt!
     

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  4. Mmac_heibu

    Mmac_heibu Member

    Hast du nicht auch die vage Vorstellung, dass es für Mathematik einen sogenannten Lehrer gibt?
    Und der sollte erklären, wie diese Aufgaben funktionieren. Dazu ist er da.
    Nicht das Buch, der Lehrer ist der Lehrer.
     
  5. maximilian

    maximilian Active Member

    Das ist ein bisschen wie Sudoku. Hier ergibt sich die Zahl im darüberstehenden Würfel aus der Summe der zwei Zahlen jeweils unter ihm. Oben neben der 38 muss also 42 rein. Den Rest verrate ich nicht :p

    Und ansonsten: Diese Schulbücher sind keine Unterlagen zum Selbststudium. Der Lehrer erklärt im Unterricht, was es damit auf sich hat. Wer aufgepasst hat weiss, um was es dabei geht. So wie damals bei uns diese Mengenlehre in Mode war. Da hätten uns unsere Eltern auch nicht weiterhelfen können, wenn wir dabei den Anschluss verpasst hätten.

    All diese Pisa-Studien zeigen ja wohl, dass die bisherige Methode, nach der bei uns Rechnen/Mathematik unterrichtet wurde, suboptimal war. Nun ändert das endlich mal jemand und schon ist es wieder nicht recht...

    Grüße, Maximilian
     
  6. turnt

    turnt New Member

    na wenn wir uns da nicht mal ein bisschen verrechnet haben:)

    Es geht um einfache Addition und Subtraktion

    hier muss die Summe von zwei nebeneinanderliegenden Feldern jeweils die Lösung
    für das gemeinsam darüber liegende Feld ergeben

    Diese Pyramiden fördern neben der Mathematik auch das logische Denken

    Ich muss macurs aber in soweit recht geben, dass man als Elternteil der in dieser form nicht gelernt hat (und im Buch kein Lösungsansatz findet) zuhause schon Probleme bekommen kann wenn man seine Kinder unterstützen will.
     

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  7. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Ich kann den Ärger von macurs nachvollziehen: In einem ordentlichen Buch sollte zumindest die Aufgabenstellung korrekt und hinreichend beschrieben sein – keiner verlangt das die Lösungen drinstehen, aber man muss auch als Aussenstehender verstehen können was bei einer Aufgabe überhaupt zu tun ist.

    Gerade im Grundschulbereich sollte man bei sowas nicht krampfhaft versuchen Eltern jede Mithilfe schwer zu machen in dem man die Bücher derart kryptisch gestaltet.
    :nicken:
     
  8. maximilian

    maximilian Active Member

    Ich wollte nur sehen, ob Ihr alle auch aufgepasst habt! :biggrin: Aber ja, erschreckend wie es inzwischen um meine Kopfrechenfähigkeiten steht. Vielleicht sollte ich doch heimlich wieder üben.

    Das war jetzt erstens nicht sooo furchtbar schwierig herauszufinden (schwieriger wird's nicht mit Grundschulrechenaufgaben, unser Sohn ist gerade damit fertig geworden...) und zweitens solltet Ihr ein Herz für die Nachhilfelehrer haben. Das ist im Jahr 2009 für viele Hochschulabsolventen die einzige Alternative zu einem Kassiererjob beim Lidl.

    Grüße, Maximilian
     
  9. Macurs

    Macurs Member

    Na vielen Dank! Soweit bin ich auch noch selbst gekommen! Offenbar hast Du mein Beitrag nicht gelesen in dem ich geschrieben habe, dass sich der/die Lehrer heute kaum Zeit nehmen, den Schülern zu zeigen wie es geht. Ausserdem sind nicht alle Kinder mit 8 Jahren gleichermassen aufnahmefähig. Meine Tochter bekommt ein sogenanntes eingeschränktes Lernpensum.
    Das was Du hier loslässt. zeigt doch wiedermal ein gewisses an Klugscheisserei,
    mit einer nachträglich fadenscheinigen Entschuldigung andere testen zu wollen.
    Dabei gehe ich davon aus, das Du wohl selbst auch nicht im Stande warst. die Rechnung zu lösen.
    Sorry, aber wenn Du solchen Mist schreibst kommt mir der Kaffe hoch!

    Ausserdem kann ich in der Aufgabenlösung von @Turnt keine "42" erkennen.
     
  10. Macurs

    Macurs Member

    Hi Turnt!
    Vielen Dank! Nun, auf "52" bin ich auch noch gekommen. Bis dahin:D
    Wie siehts aber mit dem Rest aus? Ist das nur noch ein Improvisieren oder so was, bist es am Ende aufgeht?
     
  11. Hop Singh

    Hop Singh New Member

    Hihi. Du regst dich aber schön auf.
    Wobei ich sagen muss, das es mir oft ähnlich ergeht.
    Meine kleine Tochter hat jetzt das 3. Schuljahr abgeschlossen. In jedem Fach war sie sehr gut bis gut. In Mathe hat sie eine 4. In den Ferien hat sie Hausaufgaben von der Lehrerin mitbekommen, um zu üben. Schon beim Wort Mathe ist sie total angefressen.
    Ich zweifel, dass die heutige Methode dazu beiträgt, auch weniger talentierten Kindern Mathe näher zu bringen.
    Zu meiner Schulzeit wurden die Grundrechenarten schematisch erklärt (untereinanderschreiben, Zahl im Sinn usw.) Dadurch erlernten auch schwächere Schüler zumindest die Grundrechenarten sicher.
    Heute möchte man unbedingt, dass die Kinder auch die Logik direkt begreifen. Sie müssen im Kopf rechnen und viel mit Bildern wie den erwähnten Pyramiden arbeiten.

    Im Grunde ist es aber, wie es immer war, den einen fällt es leicht, anderen nicht. Daran ändern die neuen Methoden auch nichts.
     
  12. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Das wage ich zu bestreiten. Es ist tatsächlich so, dass mehr und mehr auch die Erkenntnisse der Neurologie Einfluss nehmen auf die Pädagogik, die früher doch rein aus Bauchgefühlen entwickelt wurde und wissenschaftlich wenig festen Boden unterlegt bekam. Natürlich wird es immer besonders förderbedürftige Kinder geben. Aber es ist doch absurd vor den zweifellos erzielten Erkenntnisse über Denkorganisation, Funktion des Gehirns und Gedächtnisses die Augen zu verschließen. Ich bin viel mehr der Ansicht, dass hier konservative Kräfte viel sinnvolle Änderungen verhindern. Weil Dogmen noch immer wichtiger sind als verifizierte Thesen.
     
  13. maximilian

    maximilian Active Member

    Nabend!

    Sorry, musste zwischendrin arbeiten...

    Warst Du im Unterricht dabei? Wie kannst Du hier "die Lehrer" pauschal aburteilen? Erstens habe ich selber welche in der Familie auf die das sicher nicht zutrifft und zweitens haben wir mit "den Lehrern" unseres Sohnes während seiner soeben zuende gegangenen Grundschulzeit keine diesbezüglichen Probleme gehabt.

    Doch. Denn jede richtige Antwort heisst: 42 (<- ein Link ist das!) :)

    Grüße, Maximilian
     
  14. Macurs

    Macurs Member

    Ja, da hab ich schon manchmal so meine Probleme.:D Weiss Du...ich habe 2 Kinder 8 + 12. Der grössere besucht eine Kleinklasse mit Pädagogisch geschultem Lehrer. Nebst dem dass er sehr Mühe in der Schule hat, leidet er unter Kinderdiabetes, was etwas zur Gesamtbelastung beiträgt. Die Tochter 8 besucht die Realschule mit vermindertem Pensum. Beide bedürfen aber allgemein mehr Zeit um nachzukommen. Klar, heute haben wir Pädagogisch geschulte Lehrfachkräfte, aber ich habe trotzdem immer mehr den Eindruck, dass es an der Zeit und Geduld mangelt, solchen Kindern langsamer zu erklären wie es geht. Zumindest ist es auch so , wenn ich mit der Lehrerin nach der Schule kurz darüber reden möchte, wie sie schon während meiner Frage an der Türe zerrt und auf die Uhr schaut, damit ja möglichst keine ihrer Mittagszeit verloren geht.
    Was ich aber vor allem spüre und sehe, das die Schulbehörde immer mehr das Sagen hat, aber im Gegenzug Verantwortung ablehnt.
    Mit dieser Lehrmethode fehlt mir den Durchblick und habe so kaum Chancen zu helfen. Dabei bin ich heute interessierter an Mathe als noch zu meiner Zeit. Aber wenigstens hatte ich zu meiner Zeit noch einigermassen den Durchblick. Wenn ich aber heute diese Zahlenbücher studiere, nimmt es mir des öftern den Bock vor dem Ansatz. Für mich brauch es eine ersichtliche erkennbare Logik mit der ich was damit anfangen kann, sonst fange ich zu köcheln an.
    Ich finde es daneben, wenn ich pro Aufgabe eine halbe Stunde nach der Logik suchen muss. Ausserdem sehe ich nicht wozu das gut sein soll und ich Zweifel genau so an der Förderlichkeit.

    Gruss Macurs
     
  15. Macurs

    Macurs Member

    :meckert::meckert:HOu da fühlt sich wohl einer an die Karre gefahren!!
    Na ja, egal! Ich beurteile niemanden ab! Ich beschreibe hier meine Erfahrungen unserer Schulen, die ich z. T. zum kotzen finde, wie man als Eltern da behandelt wird. Falls Du das noch nicht begriffen haben solltest. Sei doch froh wenn bei Dir nicht so ist.

    Jedenfalls
     
  16. maximilian

    maximilian Active Member

    Allerdings.

    Ich dachte, Du findest es zum Kotzen, dass in den Schulb&#252;chern keine genauen Anleitungen zur L&#246;sung der Aufgaben steht. Damit fing es doch an. Dass Du Dich als Vater/Eltern schlecht behandelt f&#252;hlst, kam erst in einem sp&#228;teren Posting, auf das ich noch gar nicht geantwortet habe.

    Das kann nat&#252;rlich auch sein.

    Vielleicht ist das in der Schweiz anders, aber bei uns beklagen die Eltern seit Jahren das schlechte Niveau der Schulbidung ihrer Kinder im internationalen Vergleich (Stichwort: PISA-Studien). Jetzt endlich wird damit angefangen, etwas daran zu verbessern. Nicht einfach stur stundenlang Rechenaufgaben auf dem Papier zu L&#246;sen wie zu Urgrossvaters Zeiten. Sowas braucht im Jahr 2009 keiner mehr, daf&#252;r gibt es Rechner, und es schult auch nicht wirklich den Sinn f&#252;r Zahlen, das Verst&#228;ndnis f&#252;r mathematische Zusammenh&#228;nge, Gr&#246;&#223;enordnungen, Logik und worauf es eben wirklich ankommt.

    Sicher sollte es m&#246;glich sein, dass parallel dazu den Eltern entsprechendes Material an die Hand gegeben wird, damit sie ihren Kindern bei Bedarf helfen k&#246;nnen. Das darfst Du auch gerne reklamieren (und musst es sogar!) - aber Dampf ablassen in einem Internetforum hilft da eher nicht weiter. Eure Schulbeh&#246;rde w&#228;re da ein besserer Ansprechpartner, oder der Schulbuchverlag, der Eure Mathematikb&#252;cher herausgibt.

    Viele Gr&#252;&#223;e
    Maximilian
     
  17. Hop Singh

    Hop Singh New Member

    Dann könntest du auch sagen, das heutzutage keiner mehr Rechtschreibung beherrschen muss, da ja eh alles durch die Rechtschreibhilfe in Computerprogrammen korrigiert werden kann.
    Sicher hat Convenant damit recht, dass die Pädagogik neueste Erkenntnisse einfließen lassen muss.
    Gerade bei der Mathematik kommt es mir (subjektiv) aber so vor, dass eigentlich simple Grundlagen, dazu gehört halt auch das Auswendiglernen des 1x1, unnötig verkompliziert werden, um eben diesen neuesten Erkenntnissen gerecht zu werden. So war es doch bei der Mengenlehre auch.
    Wenn aber die Grundlagen des Rechnens fest und sicher verankert sind, dann kann man darauf aufbauen.
    Mathe ist bei Mädchen nach meinen Beobachtungen immer noch das ungeliebteste Fach. Daran ändern auch die neuen Wege der Pädagogik nix. Und das enttäuscht mich etwas. Ich dachte, da hätte sich, seitdem ich in der Schule war, mehr getan.
     
  18. Macurs

    Macurs Member

    Hall Maximilian
    So gefällt mir dein Ton auch besser:D

    Das man sich über die Lehrmethode aufregen kann ist ja noch irgenwie nachvollziebar oder aber, von Dampfablassen kann hier glaub nicht die Rede sein.
    Ich wollte nur mal wissen wie Andere darüber denken, oder ob ich wirklich zu blöd dazu bin. Das mit der 42 hab ich allerdings noch nicht ganz begriffen, habe aber dein Link zu Wikipedia noch nicht anschauen können.

    Ganz uninteressant scheint die Thematik ja nicht zu sein.
    Es ist aber nicht alles schlecht was Schule heisst. Beispielsweise haben wir ein super Antimobbingprojekt auf die Füsse gestellt. Das ist eine wirklich gute Sache die auch ihre Wirkung zeigt. Andererseits wird eben auch immer mehr uns Eltern reingeredet
    und auch befohlen, was wir zu tun haben.
    Das geht soweit, das manche Lehrkräfte uns Eltern befehlen wann wir anzutanzen haben, aber vor allendingen bis wann wir zu bleiben hätten bzw. wann wir zu gehen hätten. Das ist dann für mich der Punkt, wo mir der kragen endgültig Platzt. Das kannst Du mir glauben:D
    Im übrigen binn auch sehr koorperativ und mach sogar im Elternrat mit, aber ich finde es hat alles seine Grenzen. Heute muss man andauernd zu irgend einem Anlass auch Abens und überall immer dabei sein. das hat es früher so nicht gegeben.
    Da fühle ich mich manchmal regelrecht bevormundet.

    Gruss Macurs
     
  19. turnt

    turnt New Member

    Zitat von Macurs: Hi Turnt!
    Vielen Dank! Nun, auf "52" bin ich auch noch gekommen. Bis dahin
    Wie siehts aber mit dem Rest aus? Ist das nur noch ein Improvisieren oder so was, bist es am Ende aufgeht?



    hier noch einmal der Lösungsansatz:

    Es geht in der Pyramide um addition und subtraktion. So weit so gut.

    Die erste errechnete Zahl (52) ergibt sich von selbst - wie schon von euch bemerkt.

    Um jetzt auf die nächste Zahl zu kommen, geht man wie folgt vor:

    Wir haben jetzt die 52 stehen und unten die 10 und die 22 damit haben
    wir drei Zahlen mit denen wir die rechte Hälfte der Pyramide ausrechnen können.
    Auf der linken Seite geht es nicht da uns zur 38 und zur 10 ein weiterer Wert fehlt!

    Da die 10 und die 22 mit jeweils einem weiteren Wert eine darüber liegende Zahl ergeben - addieren wir die beiden Zahlen und subtrahieren die Summe von 52. Das ergibt dann 32.

    Jetzt kommt der LOGISCHE Teil der Aufgabe:
    Die 32 haben wir errechnet - aber kommt diese jetzt links oder rechts unter die 52?
    Wir bauen uns eine Brücke:
    Was fehlt uns noch zur 52 - genau 20. (32+20=52)
    So und schon sind wir fertig ;-)
    Da 20 mehr ist als 22 kann dieser Wert nicht rechts unter der 52 stehen - da dies in der Addition von 22 + x einen höheren Wert als 20 ergibt. Daraus folgt: die 20 links unter die 52, die 32 rechts unter die 52.

    damit haben wir genug Zahlen um auch den linken Teil der Pyramide zu errechnen.

    Man kann den rechten Teil auch durch das Ausschlussverfahren errechnen:
    32 (die wir ja sicher errechnet haben) - 10 ergibt 22
    22+22 würde 44 ergeben. wenn wir jetzt 44+ 32 rechnen kommen wir nicht auf 52 - daher kann die 32 nicht auf der linken Seite unter der 52 stehen.

    Man rechnet hier also immer mit Zwischenschritten!
    Ich mache so etwas im Kopf - Kinder im 3. Schuljahr sollten wahrscheinlich eine Zwischenrechnung auf einem Blatt machen.

    Ich schätze ein Lehrer würde das noch wieder anders erklären.

    Sinn dieser Pyramide ist es jedenfalls neben der Mathematik die Logischen Zahlenzusammenhänge zu erkennen.

    Hier noch ein kleiner Spaß für euch: auch hier 3. Klasse Thema: Zahlen und Logische Zusammenhänge
     

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  20. turnt

    turnt New Member

    hier die Lösung ;-)
     

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