Digital-Fotos: Workflow - Wie macht Ihr das?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von smolka_maising, 5. Juni 2004.

  1. smolka_maising

    smolka_maising New Member

    Guten morgen allerseits,

    mich würde mal interessieren wie sich der Workflow vom Digitalfoto auf dem Speichermedium bis zur Ablage im Archiv auf der Platte am sinnvollsten gestalten läßt.

    - Macht es Sinn, alle Fotos in iPhoto zu importieren oder taugt das nur für "so mal auf die Schnelle"

    - Wann sollte man RAW-Dateien verwenden und wann JPG?

    - Wie verwalte ich die mit den Jahren vielen (bei mir nun rund 5000 Stück) angesammelten Fotos?

    - Macht es Sinn, von allen Fotos zu aller erst mal eine Kopie in einen "Originale-Ordner" zu speichern?

    - Thema Überarbeitung: Was sind so die Standard- Anpassungen, die man generell vornimmt (oder macht man das nicht immer?)

    Ich weiß, das sind viele Fragen auf einmal. Mittlerweile herrscht in meiner digitalen Fotosammlung so ein Chaos, daß ich mich entschlossen habe gründlich aufzuräumen und diese Ordnung in Zukunft von vorn herein beizubehalten. - Stellt sich nur die Frage: wie geht das am sinnvollsten und zweckmäßigsten?

    Ich bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe und hoffe auf viele Antworten von ambitionierten Digital-Amateuren oder vielleicht auch von dem ein oder anderen Profi

    P.S.: Das wäre doch auch was für einen HOW-To-Thread oder?
     
  2. Tambo

    Tambo New Member

    hallo smolka

    schnell mal ein paar Stichworte:

    100 mal besser als iphoto: iViewmediaPro, kannst ne Demo laden

    --> http://forum.macwelt.de/forum/showthread.php?s=&threadid=95873

    RAW für Drucken/Pro-bereich, jpg für Sonntagsknipserei

    Verwaltung: -->iVMP

    Kopie--> Ist wirklich ein problem; was alles behalten -ohne dass das backup explodiert? Die bearbeiteten Dateien wandern beim Sichern in eine neuen Ordner, so kann nix pasieren. Zudem spiegelt der mac beim runterfahren alles auf eine Zweite Platte, sodass ich notfalls auch so Zugriff auf die vorherigen Daten habe.

    Behalte die wichtigen RAWS/tiffs/psd auf, erstelle zu 99.9 % nur RAW...

    Überarbeitung --> Da gibts eingentlich keine festen Grössen, da jedes Bild wirklich anders ist. Als Anhaltspunkt bei mir:

    RAW--> 16 bit-tiffs--> 16bit-editing (Kurven, Tonwerte, Objektivverzeichnungen korrigieren, ) dann müsste das schon mal recht gut aussehen
    --> 8bit, Perspektivkorrekturen, Retouchen, erst am Schluss leichte Schärfung, in der jeweiligen Endgrösse. fertig.

    Bloss nicht zu lange rumschrauben, damit schrottest Du die schönste Aufnahme.

    Tipp: mit PS-Aktionen (oder droplets) kannste sehr viel Zeit bei Standartabläufen, die ja eh langweilig sind, sparen.
     
  3. smolka_maising

    smolka_maising New Member

    Guten morgen allerseits,

    mich würde mal interessieren wie sich der Workflow vom Digitalfoto auf dem Speichermedium bis zur Ablage im Archiv auf der Platte am sinnvollsten gestalten läßt.

    - Macht es Sinn, alle Fotos in iPhoto zu importieren oder taugt das nur für "so mal auf die Schnelle"

    - Wann sollte man RAW-Dateien verwenden und wann JPG?

    - Wie verwalte ich die mit den Jahren vielen (bei mir nun rund 5000 Stück) angesammelten Fotos?

    - Macht es Sinn, von allen Fotos zu aller erst mal eine Kopie in einen "Originale-Ordner" zu speichern?

    - Thema Überarbeitung: Was sind so die Standard- Anpassungen, die man generell vornimmt (oder macht man das nicht immer?)

    Ich weiß, das sind viele Fragen auf einmal. Mittlerweile herrscht in meiner digitalen Fotosammlung so ein Chaos, daß ich mich entschlossen habe gründlich aufzuräumen und diese Ordnung in Zukunft von vorn herein beizubehalten. - Stellt sich nur die Frage: wie geht das am sinnvollsten und zweckmäßigsten?

    Ich bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe und hoffe auf viele Antworten von ambitionierten Digital-Amateuren oder vielleicht auch von dem ein oder anderen Profi

    P.S.: Das wäre doch auch was für einen HOW-To-Thread oder?
     
  4. Tambo

    Tambo New Member

    hallo smolka

    schnell mal ein paar Stichworte:

    100 mal besser als iphoto: iViewmediaPro, kannst ne Demo laden

    --> http://forum.macwelt.de/forum/showthread.php?s=&threadid=95873

    RAW für Drucken/Pro-bereich, jpg für Sonntagsknipserei

    Verwaltung: -->iVMP

    Kopie--> Ist wirklich ein problem; was alles behalten -ohne dass das backup explodiert? Die bearbeiteten Dateien wandern beim Sichern in eine neuen Ordner, so kann nix pasieren. Zudem spiegelt der mac beim runterfahren alles auf eine Zweite Platte, sodass ich notfalls auch so Zugriff auf die vorherigen Daten habe.

    Behalte die wichtigen RAWS/tiffs/psd auf, erstelle zu 99.9 % nur RAW...

    Überarbeitung --> Da gibts eingentlich keine festen Grössen, da jedes Bild wirklich anders ist. Als Anhaltspunkt bei mir:

    RAW--> 16 bit-tiffs--> 16bit-editing (Kurven, Tonwerte, Objektivverzeichnungen korrigieren, ) dann müsste das schon mal recht gut aussehen
    --> 8bit, Perspektivkorrekturen, Retouchen, erst am Schluss leichte Schärfung, in der jeweiligen Endgrösse. fertig.

    Bloss nicht zu lange rumschrauben, damit schrottest Du die schönste Aufnahme.

    Tipp: mit PS-Aktionen (oder droplets) kannste sehr viel Zeit bei Standartabläufen, die ja eh langweilig sind, sparen.
     
  5. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Auch nur ganz kurz, dess es hört jetzt endlich auf zu regnen und ich kann endlich rausgehen...

    Ich mache es so:

    1. Aufnehmen _nur_ im Raw Modus und 'full resolution'. Die Bilder kleiner rechnen kann man immer noch; Pixel, die man nicht aufgenommen oder abgespeichert hat, lassen sich dagegen nachträglich nicht mehr erzeugen! Ausserdem habe ich eine Kamera, die ohnehin nur Raw-Modus abspeichert und mich damit gar nicht erst in Versuchung bringt, Speicherplatz (= Bildqualität) zu sparen!

    2. Dann übertrage ich alle Rohdateien von der Speicherkarte per PCMCIA-Adapter (USB-Adapter geht genauso, ist halt langsamer) auf die Festplatte. Ohne irgendwelche Software, einfach mit dem Finder.

    3. Immer dann, wenn eine halbe CD voll neuer Daten beisammen ist, brenne ich mit diesen und der letzten 1/2 CD eine CD zum Archivieren. Auf diese Weise wird jedes Bild auf 2 CDs abgespeichert und ist maximal ein paar Tage ganz 'ungebackupt' auf der Festplatte. Dabei wechsle ich auch immer zwischen Rohling-Marken (paranoid?).

    4. Die Bilder lasse ich von einer Kamera-eigenen Software ('Sigma Photo Pro') im Batch-Modus (= automatischer Ablauf, alle Einstellungen auf 'Auto') in vollformatige JPGs umrechnen, die ich dann zum Anschauen in iPhoto importiere. Das dauert auf meinem 800-MHz-Powerbook bei einer vollen 512MB Speicherkarte (ca. 75 Bilder) über eine Stunde.
    Die schlechten werden gleich gelöscht, die mittelguten bleiben wie sie sind, und die guten konvertiere ich nochmal 'von Hand', wobei ich versuche, für jedes Bild die optimalen Einstellungen zu finden, aus dem Rohformat in 16-Bit Tiffs zum ausdrucken oder weitergeben.

    Informationen zu den Bildern speichere ich im Moment noch in iPhoto ab. Für meine analoge Fotografiererei habe ich noch eine selbstgemachte File-Maker-Datenbank (die ich seit 15 Jahren von Rechner zu Rechner, von Betriebssystem zu Betriebssystem und von Datenbank-Software zu Datenbank-Software mit mir herumschleppe), die aber irgenwie nicht so recht zum Archivieren von Digitalfotos taugt. Da werde ich mir bald mal eine universellere Lösung suchen oder basteln müssen.

    Grüße, Maximilian

    PS: Anders als die Film-Fotografien betrachte ich die Digitalbilder immer noch als realtiv kurzlebig, weswegen ich mir noch nicht so viele Gedanken um das Archivieren mache. Da werde ich aber wohl bald umdenken müssen!
     
  6. suj

    suj sammelt pixel.

    ich importiere meine Bilder nicht per iPhoto, sondern sortiere sie nach meinem eigenen System.

    Nachträglich lege ich mir aber iPhoto Alben an, um sie netter betrachten zu können, oder für homepage bzw. Ausdrucken

    Da kann ich sie aber dann auch bedenkenlos wieder löschen, etc...

    (noch habe ich ja genug Platz für dieses Doppeltgemoppelt ;))
     
  7. derma

    derma Boum

    Hallo,
    die ersten Antworten waren schon sehr aufschlussreich!
    Aber ich glaube es gibt noch weitere Aspekte.
    Ich bin analoger Fotograf und fühle mich im digitalen Bereich noch recht unbeleckt.:cool:

    Bin gespannt
     
  8. smolka_maising

    smolka_maising New Member

    Guten morgen allerseits,

    mich würde mal interessieren wie sich der Workflow vom Digitalfoto auf dem Speichermedium bis zur Ablage im Archiv auf der Platte am sinnvollsten gestalten läßt.

    - Macht es Sinn, alle Fotos in iPhoto zu importieren oder taugt das nur für "so mal auf die Schnelle"

    - Wann sollte man RAW-Dateien verwenden und wann JPG?

    - Wie verwalte ich die mit den Jahren vielen (bei mir nun rund 5000 Stück) angesammelten Fotos?

    - Macht es Sinn, von allen Fotos zu aller erst mal eine Kopie in einen "Originale-Ordner" zu speichern?

    - Thema Überarbeitung: Was sind so die Standard- Anpassungen, die man generell vornimmt (oder macht man das nicht immer?)

    Ich weiß, das sind viele Fragen auf einmal. Mittlerweile herrscht in meiner digitalen Fotosammlung so ein Chaos, daß ich mich entschlossen habe gründlich aufzuräumen und diese Ordnung in Zukunft von vorn herein beizubehalten. - Stellt sich nur die Frage: wie geht das am sinnvollsten und zweckmäßigsten?

    Ich bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe und hoffe auf viele Antworten von ambitionierten Digital-Amateuren oder vielleicht auch von dem ein oder anderen Profi

    P.S.: Das wäre doch auch was für einen HOW-To-Thread oder?
     
  9. Tambo

    Tambo New Member

    hallo smolka

    schnell mal ein paar Stichworte:

    100 mal besser als iphoto: iViewmediaPro, kannst ne Demo laden

    --> http://forum.macwelt.de/forum/showthread.php?s=&threadid=95873

    RAW für Drucken/Pro-bereich, jpg für Sonntagsknipserei

    Verwaltung: -->iVMP

    Kopie--> Ist wirklich ein problem; was alles behalten -ohne dass das backup explodiert? Die bearbeiteten Dateien wandern beim Sichern in eine neuen Ordner, so kann nix pasieren. Zudem spiegelt der mac beim runterfahren alles auf eine Zweite Platte, sodass ich notfalls auch so Zugriff auf die vorherigen Daten habe.

    Behalte die wichtigen RAWS/tiffs/psd auf, erstelle zu 99.9 % nur RAW...

    Überarbeitung --> Da gibts eingentlich keine festen Grössen, da jedes Bild wirklich anders ist. Als Anhaltspunkt bei mir:

    RAW--> 16 bit-tiffs--> 16bit-editing (Kurven, Tonwerte, Objektivverzeichnungen korrigieren, ) dann müsste das schon mal recht gut aussehen
    --> 8bit, Perspektivkorrekturen, Retouchen, erst am Schluss leichte Schärfung, in der jeweiligen Endgrösse. fertig.

    Bloss nicht zu lange rumschrauben, damit schrottest Du die schönste Aufnahme.

    Tipp: mit PS-Aktionen (oder droplets) kannste sehr viel Zeit bei Standartabläufen, die ja eh langweilig sind, sparen.
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Auch nur ganz kurz, dess es hört jetzt endlich auf zu regnen und ich kann endlich rausgehen...

    Ich mache es so:

    1. Aufnehmen _nur_ im Raw Modus und 'full resolution'. Die Bilder kleiner rechnen kann man immer noch; Pixel, die man nicht aufgenommen oder abgespeichert hat, lassen sich dagegen nachträglich nicht mehr erzeugen! Ausserdem habe ich eine Kamera, die ohnehin nur Raw-Modus abspeichert und mich damit gar nicht erst in Versuchung bringt, Speicherplatz (= Bildqualität) zu sparen!

    2. Dann übertrage ich alle Rohdateien von der Speicherkarte per PCMCIA-Adapter (USB-Adapter geht genauso, ist halt langsamer) auf die Festplatte. Ohne irgendwelche Software, einfach mit dem Finder.

    3. Immer dann, wenn eine halbe CD voll neuer Daten beisammen ist, brenne ich mit diesen und der letzten 1/2 CD eine CD zum Archivieren. Auf diese Weise wird jedes Bild auf 2 CDs abgespeichert und ist maximal ein paar Tage ganz 'ungebackupt' auf der Festplatte. Dabei wechsle ich auch immer zwischen Rohling-Marken (paranoid?).

    4. Die Bilder lasse ich von einer Kamera-eigenen Software ('Sigma Photo Pro') im Batch-Modus (= automatischer Ablauf, alle Einstellungen auf 'Auto') in vollformatige JPGs umrechnen, die ich dann zum Anschauen in iPhoto importiere. Das dauert auf meinem 800-MHz-Powerbook bei einer vollen 512MB Speicherkarte (ca. 75 Bilder) über eine Stunde.
    Die schlechten werden gleich gelöscht, die mittelguten bleiben wie sie sind, und die guten konvertiere ich nochmal 'von Hand', wobei ich versuche, für jedes Bild die optimalen Einstellungen zu finden, aus dem Rohformat in 16-Bit Tiffs zum ausdrucken oder weitergeben.

    Informationen zu den Bildern speichere ich im Moment noch in iPhoto ab. Für meine analoge Fotografiererei habe ich noch eine selbstgemachte File-Maker-Datenbank (die ich seit 15 Jahren von Rechner zu Rechner, von Betriebssystem zu Betriebssystem und von Datenbank-Software zu Datenbank-Software mit mir herumschleppe), die aber irgenwie nicht so recht zum Archivieren von Digitalfotos taugt. Da werde ich mir bald mal eine universellere Lösung suchen oder basteln müssen.

    Grüße, Maximilian

    PS: Anders als die Film-Fotografien betrachte ich die Digitalbilder immer noch als realtiv kurzlebig, weswegen ich mir noch nicht so viele Gedanken um das Archivieren mache. Da werde ich aber wohl bald umdenken müssen!
     
  11. suj

    suj sammelt pixel.

    ich importiere meine Bilder nicht per iPhoto, sondern sortiere sie nach meinem eigenen System.

    Nachträglich lege ich mir aber iPhoto Alben an, um sie netter betrachten zu können, oder für homepage bzw. Ausdrucken

    Da kann ich sie aber dann auch bedenkenlos wieder löschen, etc...

    (noch habe ich ja genug Platz für dieses Doppeltgemoppelt ;))
     
  12. derma

    derma Boum

    Hallo,
    die ersten Antworten waren schon sehr aufschlussreich!
    Aber ich glaube es gibt noch weitere Aspekte.
    Ich bin analoger Fotograf und fühle mich im digitalen Bereich noch recht unbeleckt.:cool:

    Bin gespannt
     
  13. smolka_maising

    smolka_maising New Member

    Guten morgen allerseits,

    mich würde mal interessieren wie sich der Workflow vom Digitalfoto auf dem Speichermedium bis zur Ablage im Archiv auf der Platte am sinnvollsten gestalten läßt.

    - Macht es Sinn, alle Fotos in iPhoto zu importieren oder taugt das nur für "so mal auf die Schnelle"

    - Wann sollte man RAW-Dateien verwenden und wann JPG?

    - Wie verwalte ich die mit den Jahren vielen (bei mir nun rund 5000 Stück) angesammelten Fotos?

    - Macht es Sinn, von allen Fotos zu aller erst mal eine Kopie in einen "Originale-Ordner" zu speichern?

    - Thema Überarbeitung: Was sind so die Standard- Anpassungen, die man generell vornimmt (oder macht man das nicht immer?)

    Ich weiß, das sind viele Fragen auf einmal. Mittlerweile herrscht in meiner digitalen Fotosammlung so ein Chaos, daß ich mich entschlossen habe gründlich aufzuräumen und diese Ordnung in Zukunft von vorn herein beizubehalten. - Stellt sich nur die Frage: wie geht das am sinnvollsten und zweckmäßigsten?

    Ich bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe und hoffe auf viele Antworten von ambitionierten Digital-Amateuren oder vielleicht auch von dem ein oder anderen Profi

    P.S.: Das wäre doch auch was für einen HOW-To-Thread oder?
     
  14. Tambo

    Tambo New Member

    hallo smolka

    schnell mal ein paar Stichworte:

    100 mal besser als iphoto: iViewmediaPro, kannst ne Demo laden

    --> http://forum.macwelt.de/forum/showthread.php?s=&threadid=95873

    RAW für Drucken/Pro-bereich, jpg für Sonntagsknipserei

    Verwaltung: -->iVMP

    Kopie--> Ist wirklich ein problem; was alles behalten -ohne dass das backup explodiert? Die bearbeiteten Dateien wandern beim Sichern in eine neuen Ordner, so kann nix pasieren. Zudem spiegelt der mac beim runterfahren alles auf eine Zweite Platte, sodass ich notfalls auch so Zugriff auf die vorherigen Daten habe.

    Behalte die wichtigen RAWS/tiffs/psd auf, erstelle zu 99.9 % nur RAW...

    Überarbeitung --> Da gibts eingentlich keine festen Grössen, da jedes Bild wirklich anders ist. Als Anhaltspunkt bei mir:

    RAW--> 16 bit-tiffs--> 16bit-editing (Kurven, Tonwerte, Objektivverzeichnungen korrigieren, ) dann müsste das schon mal recht gut aussehen
    --> 8bit, Perspektivkorrekturen, Retouchen, erst am Schluss leichte Schärfung, in der jeweiligen Endgrösse. fertig.

    Bloss nicht zu lange rumschrauben, damit schrottest Du die schönste Aufnahme.

    Tipp: mit PS-Aktionen (oder droplets) kannste sehr viel Zeit bei Standartabläufen, die ja eh langweilig sind, sparen.
     
  15. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Auch nur ganz kurz, dess es hört jetzt endlich auf zu regnen und ich kann endlich rausgehen...

    Ich mache es so:

    1. Aufnehmen _nur_ im Raw Modus und 'full resolution'. Die Bilder kleiner rechnen kann man immer noch; Pixel, die man nicht aufgenommen oder abgespeichert hat, lassen sich dagegen nachträglich nicht mehr erzeugen! Ausserdem habe ich eine Kamera, die ohnehin nur Raw-Modus abspeichert und mich damit gar nicht erst in Versuchung bringt, Speicherplatz (= Bildqualität) zu sparen!

    2. Dann übertrage ich alle Rohdateien von der Speicherkarte per PCMCIA-Adapter (USB-Adapter geht genauso, ist halt langsamer) auf die Festplatte. Ohne irgendwelche Software, einfach mit dem Finder.

    3. Immer dann, wenn eine halbe CD voll neuer Daten beisammen ist, brenne ich mit diesen und der letzten 1/2 CD eine CD zum Archivieren. Auf diese Weise wird jedes Bild auf 2 CDs abgespeichert und ist maximal ein paar Tage ganz 'ungebackupt' auf der Festplatte. Dabei wechsle ich auch immer zwischen Rohling-Marken (paranoid?).

    4. Die Bilder lasse ich von einer Kamera-eigenen Software ('Sigma Photo Pro') im Batch-Modus (= automatischer Ablauf, alle Einstellungen auf 'Auto') in vollformatige JPGs umrechnen, die ich dann zum Anschauen in iPhoto importiere. Das dauert auf meinem 800-MHz-Powerbook bei einer vollen 512MB Speicherkarte (ca. 75 Bilder) über eine Stunde.
    Die schlechten werden gleich gelöscht, die mittelguten bleiben wie sie sind, und die guten konvertiere ich nochmal 'von Hand', wobei ich versuche, für jedes Bild die optimalen Einstellungen zu finden, aus dem Rohformat in 16-Bit Tiffs zum ausdrucken oder weitergeben.

    Informationen zu den Bildern speichere ich im Moment noch in iPhoto ab. Für meine analoge Fotografiererei habe ich noch eine selbstgemachte File-Maker-Datenbank (die ich seit 15 Jahren von Rechner zu Rechner, von Betriebssystem zu Betriebssystem und von Datenbank-Software zu Datenbank-Software mit mir herumschleppe), die aber irgenwie nicht so recht zum Archivieren von Digitalfotos taugt. Da werde ich mir bald mal eine universellere Lösung suchen oder basteln müssen.

    Grüße, Maximilian

    PS: Anders als die Film-Fotografien betrachte ich die Digitalbilder immer noch als realtiv kurzlebig, weswegen ich mir noch nicht so viele Gedanken um das Archivieren mache. Da werde ich aber wohl bald umdenken müssen!
     
  16. suj

    suj sammelt pixel.

    ich importiere meine Bilder nicht per iPhoto, sondern sortiere sie nach meinem eigenen System.

    Nachträglich lege ich mir aber iPhoto Alben an, um sie netter betrachten zu können, oder für homepage bzw. Ausdrucken

    Da kann ich sie aber dann auch bedenkenlos wieder löschen, etc...

    (noch habe ich ja genug Platz für dieses Doppeltgemoppelt ;))
     
  17. derma

    derma Boum

    Hallo,
    die ersten Antworten waren schon sehr aufschlussreich!
    Aber ich glaube es gibt noch weitere Aspekte.
    Ich bin analoger Fotograf und fühle mich im digitalen Bereich noch recht unbeleckt.:cool:

    Bin gespannt
     
  18. smolka_maising

    smolka_maising New Member

    Danke für Eure Antworten.

    Was mich aber noch weiter interessieren würde ist wie Ihr das ganze Zeugs archiviert.
    Dank Microdrive kommen auch bei RAW-Speicherung ordentlich GB zusammen.
    Gibt es eine Möglichkeit, die Bilder so zu verwalten, daß ich die RAWs auf CD/DVD archiviere und zugleich in einer Datenbank gespeichert habe, welches Bild auf welcher Scheibe ist und zusätzlich noch ersichtlich ist, welche überarbeiteten Versionen (JPG, TIFF, etc.) zu diesem RAW gehören?
    ***das war jetzt vielleicht bischen kompliziert ausgedrückt, aber ich hoffe Ihr versteht was ich meine*** ;)
     
  19. Tambo

    Tambo New Member

    wie oben beschrieben, --> iVMP
    habe damit zunächst catalogweise Zugriff auf ca 150 - 200 GB an Bilddaten (auf CD, DVD, externen und internen Platten) ; nach ca 20 sec weiss ich wo sich das gewünschte befindet, und nach 1 min ist das Bild auf dem desktop...
     
  20. lateralformats

    lateralformats New Member

    Analogbilder: im Profilabor entwickeln lassen (Hängeentwicklung!), dann Layoutscans direkt mitbestellen. Paketpreise so von 10-13€, die Scans reichen auf jeden Fall für Gucken/Sortieren und zum Archivieren. Jedes Profilabor hat mittlerweile so einen Printer da stehen; wenn die Entwicklung top ist paßt es. Ich mache das auch von Diafilmen, denn so kann ich alles archivieren.
    Digitalbilder: im Finder importieren, mit ganz normalen Ordnern vorsortieren. Formate sind unterschiedlich; oft Rohdaten, manchmal auch nicht.
    Sortieren: wenn machbar (Rohdatenformat-abhängig) mit GC anschauen, aussuchen, löschen. Praktisch im Browsermodus ist das Löschen; Datei wird in den Papierkorb verschoben.
    Sichern: erstmal alle Rohdaten so sichern wie sie sind.
    Bearbeiten mit PS, dann über Browser die Bilder ordnerweise benennen/umbenennen, dann sichern in entsprechender Hierarchie, dann sichern auf CD/DVD. Dann mit Cumulus archivieren.
    So kann man recht schnell auch analog erstellte Bilder finden und die Negative/Dias zum Scan/Vergrößerung raussuchen. GC finde ich nachwievor einfach gut. Und egal ob a oder d, zum Verschicken oder Ansehen auch über Beamer hat man alles schnell zur Hand.
     

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