dpi Zahl

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Thomasho, 29. Januar 2003.

  1. Thomasho

    Thomasho New Member

    Muß Bilder für Power Point scannen, habe gehört, dass 72 dpi die maximal darstellbare Qualtät völlig ausschöpft. Stimmt das? Wäre schön, da dann die Dateien klein bleiben. Danke für Tips
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    Scannen maximal 300 dpi und dann in Photoshop oder Grafikkonverter auf 72 runterrechnen. Aber möglichst evtl Korrekturen von Farben, helligkeit, Kontrast noch vor dem runterrechnen machen.
    Für die Darstellung auf dem Monitor einer PPP reichen 72 aus, das sollte stimmen.
     
  3. petervogel

    petervogel Active Member

    wenn du die bilder nur für power point brauchst, dann würde ich sie mit 150 dpi einscannen, bearbeiten und dann auf 72dpi reduzieren. 300 dpi finde ich overkill und 72dpi scannen ist so eine sache, wenn es auf details ankommt. das runtergerechnete bild würde ich dann noch leicht nachschärfen, da bei der dpi reduzierung immer ein wenig schärfe verloren geht.
    peter
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ich wiederhole mich gerne, die Besten Ergebnisse weden erzielt, so man direkt mit der optischen Auflösung des Scanners arbeitet und anschließend mittels Software herunterrechnet. Aber auf solche Details kommt es bei einer PPT-Präsentation wahrscheinlich ohnehin nicht an.
     
  5. geminisnow

    geminisnow New Member

    Und hier noch eine dritte Meinung: Bilder immer in der der doppelten Auflösung scannen (in diesem Fall wären das 144 ppi) und anschließend auf die benötigte Auflösung (72 ppi) downsamplen. Das ist übrigens eine goldene Regel der Medienwelt (sprich: Qualitätsfaktor = 2).

    Zudem empfehle ich dir Folgendes: Die Bilder für PowerPoint sollten nun anderthalb bis doppelt so groß sein, wie du sie eigentlich benötigst. Plaziere die Bilder dann in deiner Präsentation und skaliere sie bei gedrückter Shift-Taste auf etwa genau die Hälfte. Mache das möglichst exakt, sonst erhalten deine Bilder hässliche Pixel-Zacken. In der Bildschirmdarstellung *UND* auf dem Monitor solltest du nun ein wirklich brauchbares Ergebnis haben.

    Gruß
    - geminisnow
     
  6. MacELCH

    MacELCH New Member

    Streng genommen ist dies keine verdoppelung sondern eine vervierfachung, nur mal so am Rande.

    Gruß

    MacELCH
     
  7. geminisnow

    geminisnow New Member

    Klar, aber nur deswegen siehts auch so gut aus. Entspricht dann nämlich exakt 288 dpi oder einem QF von 4. :) Die Verdopplung gilt ja auch nur für den oberen Absatz.
     
  8. behabe

    behabe New Member

    ??????????????!!!!!!!!!!!!!!!????????????
    Da komm ich nun nicht mehr mit.

    144 dpi ist das Vierfache der Datenmenge (Pixel) von 72 dpi.

    Bei 72 dpi haben wir 5184 Bildpunkte auf ein Quadrat-Inch (72x72)
    Bei 144 dpi sind es 20736 auf ein Quadrat-Inch
    Bei 288 dpi haben wir dann schon 82944 Pixel .........................also das 16fache

    Auf ein Bildformat von 13x10 ergibt dies im RGB-Raum:
    72 dpi = 306k
    144 dpi = 1,2 MB
    288 dpi = 4,8 MB

    ;)) Sorry, aber das musste ich einfach mal lsowerden.

    Bernhard
     
  9. Janna

    Janna New Member

    Ich lese hier Empfehlungen, direkt mit 300 ppi oder mehr zu scannen und dann die Datei herunterzurechnen. Es stimmt, dass ein Scannen mit höherer Auflösung zunächst eine größere Bandbreite an Bildinformationen aufnimmt. Die Frage ist jedoch immer: nach welchen Kriterien entscheidet der Scanner oder das Bildbearbeitungsprogramm, welche später »rausfliegen«? Beherrscht der Scanner oder ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm die qualitativ bessere Interpolation?
    Ist der Scanner gut, würde ich immer in der Auflösung scannen, die ich brauche und dabei die gewünschte Endgröße berücksichtigen. Die Formel wäre:
    Dateiauflösung xVergrößerungsmaßstab = Scanauflösung.
    Obwohl ein Herausrechnen von Pixeln in der Regel weniger problematisch ist als das Hinzurechnen, können bei dem Downsampling von Grafiken oder gar Schrift feine Details wegbrechen, wenn man z.B. von 300 auf 72 ppi interpoliert. Oft bringt Scannen mit der gewünschten Auflösung die besseren Ergebnisse.
    Der Tipp, mit der jeweils höchstmöglichen physikalischen Auflösung des Scanners zu scannen, macht dann Sinn, wenn man sich eine Masterdatei anlegt, mit der man unterschiedliche Projekte mit unterschiedlichen Druck- oder Publikationsparametern bedienen möchte. Für ein einmaliges Scannprojekt macht das keinen Sinn.
    Liebe Grüße
    Janna
     
  10. maccie

    maccie New Member

    Nein, QF 2 :)
     
  11. Janna

    Janna New Member

    Der Qualitätsfaktor hat einen anderen Hintergrund, und er macht nur im Print Sinn. Für Bildschirmanwendungen hat er keine Bedeutung. Beim Rasterdruck multipliziert man die Zahl der Rasterpunkte mit einem Faktor zwischen 1,4 und 2, um Verluste an Druckpukten auszugleichen. Dabei ist die Industrie sich selbst nicht einig und empfiehlt keineswegs identische Werte. 2 ist der äußerste Eckpunkt, für private Tintenstrahler reichen sogar 150 ppi vollkommen aus. Eine höhere Auflösung kann das Auge nicht mehr unterscheiden.
    Liebe Grüße
    Janna
     
  12. behabe

    behabe New Member

    Hallo Janna!
    Offensichtlich reden wir hier ein bisschen aneinander vorbei.
    Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass es wenig Sinn macht, Bilder für Bildschirm-Präsentationen oder Web-Auftritte mit einer unnötig hohen DPI-Zahl einzuscannen und sie später wieder herunter zu rechnen. Wichtiger ist es, einen farbsicheren Scanner zu nutzen. Ich habe da schon schlimme Dinge gesehen!
    Wenn der Scanner nichts taugt, nutzt auch kein Bildbearbeitungsprogramm etwas.
    Ich empfehle eine Testreihe mit unterschiedlichen Auflösungen.
    Ich halte es so, dass ich eine Zielgröße von 96 DPI anstrebe.
    Für den Print-Bereich gelten natürlich andere Regeln - aber darum geht hier ja offensichtlich nicht.
    ;)
    Bernhard
     
  13. Janna

    Janna New Member

    Hallo,

    mein Posting bezog sich auf ...na, wie war der Name... Geminisnow. Da schien mir etwas durch einander geraten zu sein.

    Ciao Bernhard :)
    Janna
     
  14. meisterleise

    meisterleise Active Member

    lustig lustig!
    Wieviele Antworten man auf so eine kleine Frage bekommen kann :)
     
  15. stefan

    stefan New Member

    immerhin scheint hier zumindest verstand am werken, was einem sonst im forum (zumindest in der letzten zeit) schon mal abgehen kann. ;)

    s
     
  16. geminisnow

    geminisnow New Member

    Na dann scanne doch ein Bild einmal bei 72 dpi ein und anschließend nochmals bei 144 dpi. Rechne das Bild dann in Photoshop bikubisch auf 72 dpi herunter und vergleiche beide Bilder miteinander. Ich wette, du siehst einen Unterschied.

    Das mit dem QF=2 ist natürlich besonders für den Print-Bereich gültig, aber eben auch für das Digitalisieren von Bildern im Nonprint-Bereich. Und da ich mal stark davon ausgehe, das eine PowerPoint-Präsentation auch mal ausgedruckt werden kann oder im vergrößerten Vollbildmodus angezeigt wird, habe ich empfohlen, das Bild in doppelter Größe zu plazieren und dann herunter zu skalieren. Basta. Soll das Dokument nicht ausgedruckt oder im vergrößerten Vollbildmodus verwendet werden, reicht es natürlich, die Bilder in 1:1-Größe zu plazieren.

    Aber wie auch immer: Streitet euch von mir aus das Mundwerk fusselig, wenn ihr es besser wissen wollt.

    Gruß
    - geminisnow
     
  17. Convenant

    Convenant Haarfestiger

  18. Janna

    Janna New Member

    Wo viel »Fachleute«, viel Gesimpel. Nimm's locker. :)
     
  19. xgames

    xgames New Member

    Die dpi-Zahl kommt natürlich noch drauf an, ob du die Powerpoint auch als Handout benötigst. Ist bei mit normalerweise der Fall. daher nehm ich die Bilder meist mit ca 150 dpi. das reicht dann auch noch für einen Tintenstrahlausdruck . Drüber würd ich nicht gehen, sonst wird die Powerpoint-Datei so riesig.
     
  20. Atarimaster

    Atarimaster Member

    > Die Frage ist jedoch immer: nach welchen Kriterien entscheidet
    > der Scanner oder das Bildbearbeitungsprogramm, welche
    > später »rausfliegen«? Beherrscht der Scanner oder ein
    > entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm die qualitativ
    > bessere Interpolation?

    Ich vermute aber mal, dass ein EBV-Programm wie Photoshop (auch das günstige Elements, dass beim Skalieren ja wohl die gleichen Routinen verwenden dürfte) auf jeden Fall bessere Ergebnisse erzeugt als die Feld- Wald- und Wiesenscanner, die man zuhause so rumstehen hat, oder die auch in vielen Büros stehen (wenn es sich nicht gerade um eine Firma der grafischen Branche handelt).

    Oder sehe ich das falsch?

    Atarimaster
     

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