Dummie-Frage zu Grafik-Tabletts

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von hekarl, 15. Juni 2004.

  1. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Kann mich bitte mal ein Grafik-Tablett-Benutzer (in folgendem Zusammenhang) aufklären, da ich noch nie an sowas gesessen habe: Was können Grafik-Tabletts bzw. deren Treiber?

    A) Können sie (nur) in entsprechenden Anwendungen die Zeichen-/Bildbearbeitungs-Ebene physisch in der Horizontalen simulieren bzw. mit druckempfindlichem Stift etc. zur Eingabe in / Steuerung der Programme (oder auch Bildschirmmenüs) verwendet werden?

    Oder

    B) Können sie auch unabhängig zum Bildschirminhalt in frei definierbare Zonen eingeteilt werden, denen man bestimmte Funktionen / Tastaturkürzel, oder erweiterte Tastenkombinationen zuweist, die dann -ähnlich einer programmierbaren Game Console- mit dem Stift oder gar mit den Fingern ausgeführt werden können?

    Hintergrund ist, dass ich eine wirklich bequemere und vor allem schnellere Methode zum Notenschreiben am Rechner suche, als für jeden Wert und Tonhöhe immer 2-4 verschiedene Tasten drücken zu müssen. Auch Einspielen per Midi oder step by step (wenn's nur um die Stimme geht) braucht entweder die mehrfache Zeit zur Nachbearbeitung oder erfordert immer eine Hand an jedem Teil. Meine Idee war, falls B) funktioniert, (auf einer vorbereiteten Schablone) mittels Tablett mit einem Finger auf die Tonhöhe und dem anderen auf den zugehörigen Wert zu tippen...und voila!
    Wäre dann fast so fix, wie mit der Hand geschrieben.

    Habe leider nirgenwo zu dem Gedankengang spezielle Infos gefunden; war immer nur vom Zeichnen oder von Photoshop die Rede.
    Danke für Hinweise.
    h.
     
  2. suj

    suj sammelt pixel.

    also mit Fingern kann mein wacom nicht :crazy:
     
  3. donald105

    donald105 New Member

     
  4. Krikri

    Krikri New Member

    ja, donald105 hat das ziemlich treffend beschrieben aber in einem punkt bin ich nicht ganz einverstanden:

    das wacom-tablet ist nicht unbedingt bequemer als die maus, das ist völlig geschmacks- und auch sehr gewöhnungssache! ich persönlich finde die maus bequemer, da man darauf die ganze hand ausruhen kann, während ich mit meinem tablet den stift immer etwas in der höhe halten muss, damit er nicht "klickt"!
    ausserdem "verklickt" man sich schnell mal, da eben tabletgrösse = bildschirmgrösse ist! wenn man im internet also mal ein kleines link hat, dann muss man wirklich mehrere male "klicken"... aber eben... es gibt leute, die schwören drauf... mein dad zum beispiel!

    kris
     
  5. nanoloop

    nanoloop Active Member

  6. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … es geht hierbei um professionelles Arbeiten.
    @H: die Denkrichtung Multi/ Joystick ist gar nicht so übel. Evtl. Scripte oder gar Programm schreiben lassen? Oder externen USB-Zahlenblock irgendwie einbinden…
    Du willst weg vom Stullenbrett + Tastatur, gelle?
     
  7. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Danke zunächst für Eure Antworten.
    @nanoloop: Es geht exactement um die Bedienung eines Notationsprogrammes!
    Krikri: Ich will auch um Gottes Willen keine wiederholte Diskussion über Für und Wider; Wacoms gegen Mäuse o.ä. vom Zaun brechen.
    Hmm,
    also suj schreibt "...mit Fingern kann ...(es) nicht" und donald 105 "Die clickerei wird mit zartem daumendruck erledigt."
    Na wie dem auch sei -evtl. gibts ja unterschiedliche- entweder brauchts den Stift oder ist berührungsempfindlich wie ein touch pad...
    OK, das habe ich verstanden. Also nix mit freidefinierbaren Zonen und so, die ein Grafiktablett bei Bedarf auch zur 41-Tasten-Maus, zum 28-Feuerknöpfe-Cockpit oder eben zur Notenschreib-Padilette werden lassen.
    Hätt' ja sein können. :angry:

    Zum tieferen Verständnis: Die Eingabe von Noten, die ich meine, ist gleichzeitig die Erzeugung eines Midi-Events; nur eben auf einem zunächst virtuellen "Notenblatt" im entsprechenden Programm (auf'm Bildschirm). Also nicht etwa frei gezeichnet oder so, sondern schon ganz präzise auf seine Position (Linien) im Takt setzen. Selbst wenn man das Event später nie (am Rechner) hören will, sondern nur darstellen/drucken bzw. später bearbeiten will. Das geht zwar auf mehrere, allesamt aber komplexere Arten als z.B. Text schreiben. Die Maus ist da die langsamste und aufwändigste Variante, weil eben dem Mausklick noch mindestens 3-4 vorbereitende Klicks (oder Tastenkommandos) voraus gehen müssten. Und das für jede (andere) Note wieder. Step by step per Tastatur ist eigentlich der kürzeste Weg, aber das Fingergehäcksel über dem Ziffernblock...*grmmmpff*
    Zugegeben kann man das sicher auch mit der Tastatur erlernen... (in meinem hohen Alter?);( Und eben für diesen Vorgang dachte ich, ein Grafiktablett umstricken zu können; also auf einer bequemen Unterlage große, gut zu bedienende Bereiche vorzufinden, die jeweils eine bestimmte Kette von Tastenbefehlen beinhalten und mit Finger oder Stift anzutippen sind und somit das eingeben, was man durch x Anschläge und zurechtrücken sonst mühselig erzeugt. Druckempfindlich müsste das gar nicht sein, wäre aber toll, so auch automatisch Akzente oder die Velocity definieren zu können.

    In einem Normalfall definiert sich eine zu schreibende Note durch:
    Irgendeinen Notenwert/ Länge (z.B. Viertel), evtl. Verlängerung (Punktierung), evtl. Überbindung -> Bindebogen dran, die Tonhöhe (a b c d e f g), evtl. Oktavierung über's oder unter's System, evtl. Alteration (Kreuz oder Bb), die Artikulation (Punkt, Strich, Portato oder sonstwas d.h. kurz oder lang zu spielen) und die Dynamik (Akzent).
    Das alles (und noch viel mehr) gehört zu einer ordentlich geschriebenen Stimme. Die benötigten Tastenanschläge pro Ton kann sich jetzt jeder selber abzählen.
    @Rotweinfreund: Der Zahlenblock ist es, von dem ich weg will!

    P.S.: Das im Text enthaltene Wort Padilette ist mir vorhin spontan eingefallen; es sind noch keine Treffer bei Google zu erzielen und ich reserviere mir hiermit ausdrücklich das Urheberrecht daran und melde es evtl. gleich offiziell zum Patent an!
     
  8. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Das ist doch schon mal ein Anfang!

    :D
     
  9. maccie

    maccie New Member

    Hier

    Tut mir Leid, mehr kann ich nicht beitragen.

    :crazy:
     
  10. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Danke maccie!
    Und richtig, man sollte mit seinen innovativen Kräften in dieser unserer kalten, kapialistischen Welt nicht so rumschlampern.
    Also:
    Interessierte Hersteller wenden sich unter Vorauszahlung von -sagen wir- 7.500.- Euro vertrauensvoll über meine eMail Adresse an mich.
    (Weitere derartige Innovationen den Musik-Sektor betreffend auf Lager).:cool:

    (natürlich spricht sich das <Pädilet>, sonst verkauft es sich auf dem US-Markt nicht richtig gut):wuerg:
     
  11. Tambo

    Tambo New Member

    s' kommt darauf an, für welche Zwecke Du ein tablett einsetzen willst; bei PS-Arbeiten gibts nix besseres als ein tablett, nach einer Angewöhnungszeit von 2 Tagen kannst Du Dir ne Maus gar ned mehr vorstellen....

    Zum surfen und Briefe schreiben ist ein tablett schon ein overkill, auch wenn sich ca 20 Funktionen am "oberen" tablettrand zuweisen lassen.
     
  12. suj

    suj sammelt pixel.

    overkill? würd ich nicht sagen, ich benutze am G5 fast ausschließlich das Tablet, auch zum Surfen, doer gerade zum Surfen!
    Nur bei Dingen wo man eine ruhige Hand braucht (InDesign oder Textsachen zB) wechsle ich zur Maus, da ist mir das Tablet zu zittrig -

    habe das Graphire in A6

    :)
     
  13. Macci

    Macci ausgewandert.

    Hi hekarl,

    wenn du weg willst vom Nummernblock, dann könnte das hier das richtige für dich sein:
    http://www.fingerworks.com/igesture.html
    Ist zwar etwas Lern- und Einstellungsaufwand, sollte aber am ehesten dem entsprechen, was du suchst...
    Mit einem Grafiktablet wirst du das nicht schaffen.
     
  14. Tambo

    Tambo New Member

    morgen suj

    natürlich, wenn du schon ein tablett hast, benützt Du es ja auch zum surfen; geht mir ned anders... mein Beitrag war eher allgemeiner Natur
    --> Anwendungszweck von tablett --> viel in PS arbeiten--> tablett bringt sehr viel (Druckempfindlichkeit, Freisteller, etc) surfen und Briefe schreiben --> geht auch gut mit Maus only...


    Ging von minem A-4 wacom aus, *kaffenochnichtverdaut*
     
  15. suj

    suj sammelt pixel.

    ja ;)

    ich überlege auch schon die Investition in ein besseres Tablet.
    Das Graphire (von '99) ist ziemlich hakelig - ich glaube die Intuos-Reihe ist da schon besser, allerdings mag ich total gerne das kleine Format A6
    :crazy:
     
  16. Tambo

    Tambo New Member

    --> kleines intuos, da sind ja nun die vers 3 raus,
    unterschied zu vers 2?
     
  17. suj

    suj sammelt pixel.

    weiss ich nicht, kann sein dass die Auflösung anders ist, oder der Stift!?

    Sind jedenfalls erhelich teurer als die Graphire-Serie, und leider kann man die nirgends testen : (
     
  18. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @macci:
    Danke für den Hinweis. Ich war schon mal irgendwo über das iGesture Pad gestolpert, hatte aber nicht genau mitbekommen, wozu das gut ist. Das könnte gehen; vielleicht schaffts Cyberport ja mal zum ausprobieren im Store ran.

    @Tambo, das hätte ich nun der Vollständigkeit halber -mit einfachen Worten für NichtTablettbesitzer- doch noch gern erklärt: Was für 20 Funktionen am oberen Rand? Also doch was Zusätzliches zum Bildschirminhalt oder gilt das nur für'n bestimmtes Modell?
    Ansonsten freut mich der rege Austausch unter den Tablettbenutzern.;)
     
  19. Tambo

    Tambo New Member

    Im intuos 2 lassen sich an den Tablettasten eine oder mehrere Tastaturasten oder shortcuts "simulieren" auch makros, Druckempfindlichekit, mausmodus, etc...
     
  20. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @Tambo:
    Verstanden.
    Auch nicht das, was ich suchte.

    Auch nach langer Suche finde ich das leider im Netz nicht mehr wieder, was mir mal beim surfen vor 2 oder 3 Jahren begegnet ist (zu OS 9 Zeiten).
    Das war so ne Art universal Spiele-Pad, sah ähnlich aus wie eine rechteckige Brotbüchse mit abgerundeten Ecken (ob schon USB, weiß ich nicht), vielleicht etwas kleiner als A5. Das war mit Buttons übersät (ziemlich geometrisch angeordnet, mindestens 12, wenn nicht mehr). Man konnte das wohl vor sich auf dem Tisch liegen haben und für Spiele oder evtl. auch andere Progs -mit entsprechendem Treiber/ Konfig-Software- die Funktion der Knöpfe frei definieren; vielleicht auch als Ergänzung zum Joystick für sehr knopfintensive Aktionen.
    Ob jeweils nur eine, oder auch Tastenkombinationen möglich waren, kann ich nicht sagen.
    Habe leider vergessen, wie das hieß. Jedenfalls könnte es in diese Richtung gehen, was mir zur Eingabesteuerung für das Notenprogramm vorschwebt. Habe etwas ähnliches bei Game-consolen aber nicht wieder gefunden.
    12 Tasten sollte es mindestens zu belegen haben; 20 wären noch besser, und das alles hübsch angeordnet. Meine Version wäre etwa so (sorry, Geduld war jetzt alle :-(
     

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