eBay-Bietprogramm für Mac?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Ossi8, 6. März 2003.

  1. Ossi8

    Ossi8 Gast

    s ja einige Biet-Programme (Biet-O-Matic und Last Minute Gebot). Weiß jemand, ob's sowas auch für MacOS gibt?

    Grüße
    Ossi8
     
  2. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Sind die nicht verboten? Das meine ich gerade gelesen zu haben... Wenn ja, wirst du hier vermutlich keine Anregungen dazu finden.
     
  3. Russe

    Russe New Member

    ich glaube auch, dass ebay per gericht recht bekomment hat.

    was soll eigentlich der vorteil von solch programmen sein? da kann man ja auch nur ein höchstgebot eintippen, genauso wie im ebay eigenen bietagenten.

    russe
     
  4. meisterleise

    meisterleise Active Member

    > Wenn ja, wirst du hier vermutlich keine Anregungen dazu finden. <
    wieso? Meinst du, hier sind hier nur brave Engel im MacWelt-Forum?`
     
  5. martinb

    martinb New Member

    nicht direkt verboten, nur bei ebay deutschland wird die verwendung nicht toleriert. Im Test (C´t) konnten diese aber mit manuellen Geboten geschlagen werden.
    Imho Unsinn, zur Not tut es der ebay Bietagent auch.
     
  6. maximilian

    maximilian Active Member

    outest' Dich erst im allerletzten Moment als Interessent. Und wo keine Interessenten sind, findet auch kein Bietwettlauf statt...
    Besonders bei Auktionen, die bis zum letzten Moment gar keine Gebote haben, könnte so eine Software nützlich sein: Wenn niemand anders bietet, bekommst Du das Zeug zum Startpreis, bietet in der letzten Minute jemand den Startpreis (und mehr bietet man ja selten, wenn man sich alleine wähnt), kann Deine Software schnell noch einen Euro mehr eingeben.

    Mir persönlich wäre der Aufwand zu groß ... bei meinen Verkäufen freue ich mich natürlich über jedes Gebot, egal, ob per Hand oder Software eingetragen!

    ciao, maximilian
     
  7. Ossi8

    Ossi8 Gast

    Erstmal: Keine Panik, und kein voreiliger Griff zu neuen Windeln. ;-)
    "Verboten" klingt bei uns in Teutschland ja immer gleich nach Verbrechen, Kriminalität und Mafia ....

    Beide Prg. sind nicht verboten, sondern eBay hat sog. "einstweilige Verfügungen" durchgesetzt. Ich erspar jetzt mal eine detaillierte Erklärung, was das ist.
    Nur kurz: damit sind sie nicht *verboten*, sondern dürfen evtl. vom Produzenten nicht vertrieben werden, bis ein eventuelles (ziviles) Gerichtsverfahren geklärt hat, ob alles rechtens ist oder nicht. Es dient also nur zur Wahrung von Interessen bis zur endgültigen Klärung.

    Einer der beiden Programmierer hat m.W. aufgegeben, da ihn die Verfahrenskosten zu urinieren drohten (Meist ein erfolgreicher Trick von großen Firmen gegen Privatpersonen und kleine Konkurrenten), der andere hat seine Firma kurzum ins Ausland verlagert und vertreibt von dort aus.

    Rechtlich gesehen ist das Vorgehen von eBay durchaus kritisch zu sehen, schließlich wirbt eBay nicht nur selbst mit dem "best price" für Ver- und Käufer, sondern hat ja bekanntermaßen einen *eigenen* Bietagenten installiert.

    So, jetzt kommt was Kniffliges:
    Bisher hat noch niemand eine einstweilige Verfügung *gegen* eBay erwirkt (z.B. wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht).
    Wie ich darauf komme?
    Nun, eBay ist (theoretisch) die *einzige* Instanz, die weiß (!) wie hoch der Bieter mit dem Bietagenten (von eBay) bereit ist zu gehen.
    Gleichzeitig verdient eBay jedoch mit seiner Provision an jedem *höheren* Betrag, der letztendlich geboten wird.

    Was läge nun näher, als dafür zu sorgen, dass das individuelle Höchstgebot ausgeschöpft wird?
    Mit so einem Bietprogramm wird nämlich der eBay-eigene Bietagent plötzlich unnötig *und* (jetzt kütt et!) #verlagert den an sich geheim zu haltenden Höchstbetrag wieder dorthin, wo er hingehört - nämlich zum Bieter selbst.#
    Also so, wie es normalerweise auf einem freien Markt ist und sein sollte.
    (Dass eBay aufgrund seiner Provision keine neutrale Instanz sein kann, dürfte ja wohl klar sein.)

    Gruß
    Ossi8
     
  8. robeson

    robeson Active Member

    der Bietagent bietet automatisch höher, sobald jemand ein Angebot gemacht hat.
    Bsp:
    eine Auktion wird mit einem Euro gestartet.
    Spätestens nach einem Tag hat irgend ein Dödel EINEN Euro geboten. Falls Du Deinem Bietagenten die Summe xy gibst, wird er automatisch den Vorgänger überbieten und das Gebot steht bei zwei Euro.
    So wird der Preis immer höher, da sich andere Bieter anschließen - schließlich haben ja schon zwei Leute geboten.

    Die Bietsoftware geht anders vor:
    Du gibst den Betrag xy ein und der Agent wartet bis ganz kurz vor Schluss und bietet dann. So kommst Du vielleicht auf zwei Euro - zumindest kriegst Du den Zuschlag bis zu dem Betrag den Du dafür ausgeben möchtest.
    Du brauchst auch nicht mehr den Bietschluss abzuwarten, da ja alles automatisch geht.

    Leider gabs das Programm nur als PC Version.

    Gruss - robeson
     
  9. Ossi8

    Ossi8 Gast

    Es gibt noch eine kleine unbedeutende Sache dabei:
    Stellen wir uns mal vor - rein hypothetisch natürlich und völlig fiktiv und selbstverständlich jenseits der Realität - du führst so eine Plattform wie eBay und bietest auch zum Wohle deiner Kunden einen Bietagenten wie eBay an.
    Diese nutzen auch dein Angebot dankbar und entblößen ihre Höchstgebote dir gegenüber.
    Und du verdienst deine Provision an jedem gebotenen Teuro. Und du hast Milliooooonen von Kunden. Wäre es dir da nicht wert, eine Software zu entwickeln - du hast ja schon deinen Bietagenten programmiert - die, sagen wir einmal rein hypothetisch usw., mal eben einen Phantom-Bieter auftauchen läßt, der dann die maximale Schwelle kurz vor Ablauf der Auktion ausreizt? Der Dummkopf, der deinen Bietagenten benutzt, kommt doch nie dahinter, dass dein Phantom ein Phantom war, sondern ist überglücklich über seine Ersteigerung.
    Alles aber nur rein hypodingenskirchen und so. ;-)
    Schließlich würde sich sowas nicht lohnen, es geht ja nur um minimale Beträge. Einige Millionen Mal pro Monat weltweit ...

    Gruß
    der hypothetische Ossi8
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Phantombieter-Mail-Anfrage-Beantwortern' beschäftigen kann (sie haben glaube ich nichtmal 20 Angestellte) und eine Software für das automatische Beantworten von Anfragemails an Mitbieter sehr, sehr schwer zu realisieren wäre, halte ich Deine Sorgen für unbegründet.

    ciao, maximilian
     
  11. hofmeyer

    hofmeyer New Member

  12. Ossi8

    Ossi8 Gast

    Och, ich hab gar keine Sorgen. Is ja nicht mein Geld. ;-)
    Aber vielleicht denkst du zu perfekt: Wer hat denn die Verpflichtung, einem anderen User zu antworten? Was machst du denn als Bieter, wenn dir dein scheinbarer Mitbieter nicht antwortet?
    Und wieso sollte ich überhaupt Verdacht schöpfen? Weil ich rein zufällig (wenn denn mal ausgerechnet ich was ersteigert habe) mein Höchstgebot zahlen muß? ;-)

    Der einzige Grund, warum das alles fiktiv bleiben muß, ist der, dass das natürlich *desaströs* für so ne Firma wäre, wenn das rauskäm. Naja, vielleicht nicht ganz so desaströs, schließlich hat diese Plattform ja ihren Reiz für die Bieter. ;-)

    Tja, also nix zu befürchten. Und wer wird denn gleich an Enron und Worldcom denken? Das waren doch unglückliche Ausnahmen ... :->

    Alles nur Spaß ;-)
    O8
     
  13. deep_purple

    deep_purple New Member

    > ....da ihn die Verfahrenskosten zu urinieren drohten ....

    :)
     
  14. deumel

    deumel New Member

    psssss
     

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