Ei, wer sagt's denn...

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von a.x, 24. Februar 2003.

  1. a.x

    a.x New Member

  2. maceddy

    maceddy New Member

    Furchtbar diese Mörder, sie Töten die Kinder der Henne.

    Gruß
    maceddy
     
  3. ughugh

    ughugh New Member

    >>Die Mehrheit der deutschen Verbraucher lehnt schon lange die Käfighaltung von Hennen ab.<<

    Und warum zum Teufel gehen dann bei Plus um die Ecke etwa die vierfache menge Eier aus Käfighaltung mehr weg als aus der Bodenhaltung, obwohl letztere nur etwa 1,5-2 ct teurer sind?

    Von den Freilandeiern (bis zu 10 ct teurer) mal ganz zu schweigen.
     
  4. maceddy

    maceddy New Member

    Eßt keine Eier mehr und das Problem wird gelöst.

    Gruß
    maceddy
     
  5. Dikaiosuenae

    Dikaiosuenae New Member

  6. maceddy

    maceddy New Member

    Was ist sich NDR ??

    Gruß
    maceddy
     
  7. smilincat

    smilincat New Member

    Sinn machte es, den Albrecht-Brüdern zu sagen sie sollten keine Eier aus "nichtbodenhaltung" verkaufen - aus Image-Gründen haben die erstaunlich offene Ohren

    smilincat
     
  8. smilincat

    smilincat New Member

    ÄÄÄÄ
    tun die das nicht sowieso schon?
     
  9. a.x

    a.x New Member

    2. Sächsische Ernährungskonferenz

     Prof. Dr. Volker Pudel
    Universität Göttingen

    Fast Food, Öko, Convenience, Functional Food, Erlebnisgastronomie - und was will der Verbraucher morgen?

    Ein ernährungspsychologischer Ausblick

    Der Verbraucher will essen und trinken, sich aber nicht ernähren oder Flüssigkeit zuführen. Schon heute sind "Essen" und "Ernährung" keine Synonyme mehr. "Essen" ist der emotionale, "Ernährung" der rationale Aspekt der Nahrungsaufnahme.

    Die beste Prognose für das Essverhalten von morgen liefert die Beobachtung von heute, denn das Essverhalten der Menschen (als häufigstes Verhalten überhaupt) unterliegt einer besonderen Konstanz über Jahre.

    Was der Verbraucher will, hängt auch entscheidend davon ab, was der kann. Da Kochkenntnisse rapide schwinden, muss er auf Convenience-Produkte zurückgreifen. So wird auch die Küche verschwinden, und die Mikrowelle im Flur wird ausreichen, um die mitgebrachten Speisen zu erwärmen. Fast Food und Convenience gehört die Zukunft.

    Essen ist mehr als Ernährung. Auch hier wird keine Trendumkehr stattfinden. Die heftigen Reaktionen auf BSE in Deutschland hielten nur sechs Monate, dann setzte sich der Wunsch nach Esserlebnis gegen die kognitiven Befürchtungen wieder durch. Darum hat auch die Erlebnisgastronomie eine große Zukunft, die dem Gast Emotionen, und nicht Kognitionen serviert.

    Functional Food wird, wenn entsprechende Produkte auf dem Markt sind, die schmecken und zusätzlich einen gesundheitlichen Nutzen versprechen, akzeptiert werden, denn für die Gesundheit will der Verbraucher dann etwas tun, wenn dieses sein gewohntes Verhalten und seine Erwartungen nicht stört. Probiotische Joghurts werden verzehrt, weil sie gut schmecken (und vielleicht nützen). Der Verbraucher will Geschmack und Gesundheit - im Zweifel Geschmack.

    Die PfundsKur in Sachsen nutzte das Konzept des sozialen Marketings. "Lust auf Leben" wurde ebenso gerne akzeptiert wie "Die dicke Chance für die schlanke Linie". Verbraucher werden durch positive Botschaften motiviert. Negative Botschaften aktivieren nur Reaktanz, Abwehrmechanismen und kurzfristige Vermeidungsreaktionen.

    In zehn Jahren werden viele Verbraucher außer Haus frühstücken, zur Zwischenmahlzeit ein funktionelles Lebensmittel für die Gesundheit verzehren, abends mit Freunden ein Erlebnisessen im Restaurant veranstalten. Das Essverhalten wird noch flexibler und situationsbezogener werden. Essen und Trinken bleiben wesentliche Faktoren, die die Lebensqualität bestimmen, auch wenn damit der Ernährungsaspekt zu kurz kommt.

    Das Thema "Ernährung" wird in allen Medien weiter aktuell bleiben, denn schließlich isst und trinkt jeder, so dass mit diesem Thema "Quote gemacht werden kann". Die Paradoxien werden dadurch verstärkt. In einer Zeit, in der Lebensmittel sicher sind, kommen so Befürchtungen und Ängste vor "unsicheren Lebensmitteln" auf. So gut es gelingen könnte, sich ausgewogenen zu ernähren, umso mehr ernährungsabhängige Krankheiten treten auf. Das schlanke Schönheitsideal ist ein wesentlicher Grund, dass Menschen durch Diätverhalten immer übergewichtiger werden oder Ess-Störungen entwickeln. Die Wissenschaft weiß immer mehr über Ernährung, dennoch werden selbst ernannte Ernährungsapostel größeren Zulauf haben.

    Die Trends zu "Bio" und "Öko" werden bleiben, sich aber kaum nachhaltig verstärken, denn es fehlt beim Verbraucher die Bereitschaft, für solche Produkte höhere Kosten zu übernehmen, nachdem ihn der Lebensmitteleinzelhandel in Jahrzehnten auf Discount und Preisnachlass konditioniert hat. An diesem Beispiel wird sehr deutlich, wie Einstellungen und Verhalten auseinander klaffen. Mehrheitlich geben Verbraucher in Befragungen an, z.B. für "Eier aus Bodenhaltung" mehr bezahlen zu wollen - nur im Supermarkt legen sie die billigen "Käfigeier" in ihren Wagen.

    "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen", sagt der Volksmund. Damit trifft er den eigentlichen Kern sehr prägnant. Essen und Trinken sind zwar existentielle Bedürfnisse, doch im Schlaraffenland werden sie von einer Unzahl anderer Motive gesteuert, die mit den biologischen Funktionen nichts mehr zu tun haben.

    Diese Diskrepanz zwischen "Bedarf" und "Bedürfnissen" wird mit der steigenden Angebotsvielfalt weiter anwachsen, wenn bestimmte Produkte an spezielle Bedürfnisse gekoppelt werden. Essen ist Genuss, aber auch Trost, Essen kann Prestige dokumentieren, aber auch Geselligkeit erzeugen und festlichen Ereignissen die notwendige Basis verleihen. In einer Gesellschaft, die immer stärker technisiert wird, durch Informationen und elektronische Kommunikationsmittel gekennzeichnet ist, bietet das "gute Essen" immer noch einen Raum für unmittelbares, emotionales Erleben aus erster Hand.

    Das alles ist kein Verfall von Esskultur, aber ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich die Esskultur verändert hat und weiter verändern wird. Das Selbstgemachte wird auch in Zukunft hoch geschätzt, nur sagen heute bereits über 90% der Frauen, dass eine Soße mit einem Soßebinder gekocht, eine selbstgemachte Soße sei. So wird auch das mitgebrachte, in der Mikrowelle erhitze Essen bald den Statuts des "Selbstgemachten" erreichen. Ein schönes Beispiel dafür, wie der Kopf des Verbrauchers dafür sorgt, dass "alles beim Alten bleibt", auch wenn sich die Umstände deutlich verändert haben.

    © 2001 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
     
  10. maceddy

    maceddy New Member

    Bratpfanne rauß, Fleisch, Pilze, Paprika, Ziebeln und jede Menge Gewürze rein, daß ist selbstgemacht.
    Jagen darf ich ja nicht mehr.

    Gruß
    maceddy
     
  11. a.x

    a.x New Member

    *g*
    warum darfst du nicht mehr jagen?

    *gg*
    wie hast du denn gejagt?
     
  12. maceddy

    maceddy New Member

    Fallenstellen ist nicht mehr erlaubt. Und Jäger halten einen Hund für einen Wolf und einen Fallensteller für eine Kuh ( Hirsch ).
    Haben ja beide Hörner

    Gruß
    maceddy
     
  13. a.x

    a.x New Member

    hattest du immer schon hörner (beachte: pl), oder erst als fallensteller *fg*
     
  14. maceddy

    maceddy New Member

    Hatte ich nicht bemerkt, erst als die Türen schmaler wurden und ich hängenblieb.

    Gruß
    maceddy
     
  15. a.x

    a.x New Member

    ach sooo...
    :)
     
  16. charly68

    charly68 Gast

    hühner werden mit der hand gefangen. alles andere ist unfair ;-)
     
  17. smilincat

    smilincat New Member

    entgegen der Meinung meines Umfeldes habe ich auch keinen Jagdschein - (und ne Waffe tragen darf ich auch nicht*)
    aber ihr könntet dann alles haben wenn ich das Filet raus habe!

    * wo ich doch so friedliebend bin und nur in dem Fall schiessen würde, wenn mich ein Eisbär in der U-Bahn anbettelt!

    smilincat
     
  18. a.x

    a.x New Member

    @charly68

    wir reden hier von anderen hühnern als du wahrscheinlich meinst...

    *fg*

    gruß
    a.x
     
  19. charly68

    charly68 Gast

    @a.x

    mhh ohhh könnte stimmen. meine hühner legen keine eier *g*
     
  20. a.x

    a.x New Member

    @ charly68

    siiiiiehste!!!!!
    kenn' dich doch...*g*
     

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