Ein ganz großer ist von uns gegangen..

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Holloid, 30. April 2007.

  1. Holloid

    Holloid New Member

  2. batrat

    batrat Wolpertinger

    Ach wieder mal so ein Wissenschaftler , der erst mitgeholfen hat die Büchse der Pandorra ( Atomwaffen ) zu öffnen und dann erst sein Gewissen entdeckt hat. :kotz:
     
  3. maceddy

    maceddy New Member

    Du bist ein großer Böser Du.

    Auch er wollte das BESTE für uns.

    Wie immer starb er viel zu FRÜH

    Ich bin in tiefer TRAUER


    maceddy
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Wie immer?! Ja, das wievielte mal is’ das denn inzwischen?
     
  5. maceddy

    maceddy New Member

    Ach, diese Nachrichten machen mich immer so traurig, ich muß die Taschentücher schon in Großverbrauchereinheiten kaufen.


    maceddy
     
  6. Dr.Mabuse

    Dr.Mabuse Olivenölimporteur

    Was ist denn das für ein Mist? Wusstest du überhaupt wer das ist?
     
  7. Holloid

    Holloid New Member

    In seinem Buch Der Garten des Menschlichen, berichtet Carl Friedrich von Weizsäcker über das einzige, aber lange Gespräch, das er mit Karl Barth Anfang der fünfziger Jahre geführt hatte. "Ich sähe den geraden Weg von Galilei zur Atombombe und sei umgetrieben von der Frage, ob ich in diesem Wissen die von mir so geliebte Physik weiter betreiben dürfe. Er antwortete: Herr von Weizsäcker, wenn Sie glauben, was alle Christen bekennen und fast keiner glaubt, dass nämlich Christus wiederkommt, dann dürfen, ja müssen Sie weiter Physik treiben, sonst dürfen Sie es nicht. So musste er reden".

    http://www.zeit.de/online/2007/18/weizsaecker-luest
     
  8. batrat

    batrat Wolpertinger



    http://de.wikipedia.org/wiki/Pandora :p


    Da hast du Recht , andere waren bis zu ihrem Tod überzeugt , das richtige getan zu haben (z.B. Herr Filbinger )


    Natürlich wusste ich, wer das war. :nicken: Hast du den Link von Holloid nicht bemerkt. :confused:

    Kleiner Auszug:
    Aus Wikipedia "Weizsäcker erkannte bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Möglichkeit, Atombomben herzustellen. Zu Beginn des Krieges erhoffte er sich politische Einflussmöglichkeiten durch den „Uranverein“ zur Erforschung der Kernspaltung, dem auch Heisenberg und Otto Hahn angehörten. Er entwickelte die Theorie der Plutoniumbombe. Zu einer entsprechenden Eingabe an das Heereswaffenamt [1] äußerte er rechtfertigend die illusionäre Hoffnung auf politischen Einfluss, die ihn bewegt habe. Neue Quellen [2] belegen, dass diese Phase zumindest bis Herbst 1942 andauerte. „Nur durch göttliche Gnade“ sei er vor der Versuchung, die deutsche Atombombe tatsächlich zu bauen, bewahrt worden. Diese Gnade bestand darin, „dass es nicht gegangen ist“, wie er rückbetrachtend eingestand, weil die deutsche Kriegswirtschaft die erforderlichen Ressourcen nicht bereitstellen konnte. Die Arbeiten waren bereits so fortgeschritten, dass im Sommer 1942 ein Patent angemeldet wurde. Dessen Punkt 5 lautete: „Verfahren zur explosiven Erzeugung von Energie und Neutronen, ... das ... in solcher Menge an einen Ort gebracht wird, z. B.in einer Bombe, ...“ (6 Patentansprüche, weiteres Schicksal dieser Anmeldung bisher unbekannt)."
     
  9. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Ich habe ihn mal - noch als Schüler - auf einer Tagung mit lauter Atomphysikern erlebt. Teller war auch da, falls der Name jemandem etwas sagt. Das war schon sehr eindrucksvoll.

    Natürlich haben diese Männer allerlei "Büchsen" aufgemacht. Aber erstens kann man menschliches Wissen und Forschen nicht unterdrücken, und zweitens ist es immer besser, wenn solche Techniken zuerst von der freien Welt erforscht (und idealerweise beherrscht) werden, als dass Schurkenstaaten und Terroristen sie in die Hände kriegen. Das wäre z.B. Hitler ja sonst evtl. gelungen.
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    So ist es leider. Wie haben wir früher immer gesagt: "Wenn wir es nicht tun, machen es eben die Franzosen." Und C.F. von Weizsäcker war wenigstens einer, der den Rest seines Lebens darüber nachgedacht hat. Anders als Edward Teller.

    Grüße, Maximilian
     
  11. batrat

    batrat Wolpertinger


    Äh ....... , wo und für wen hat C.F.Weizäcker geforscht :confused: :confused:
     
  12. batrat

    batrat Wolpertinger

    Diese Argumentation ist etwas , das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. :shake:
    Man verteidigt den einen Menschen damit , dass es andere Menschen gegeben hat , die das gleiche oder schlimmeres getan haben. :crazy:

    Dafür fehlt mir jedes Verständniss !! :meckert: :meckert:
     
  13. Holloid

    Holloid New Member

    Ihr solltet mal was von ihm Lesen.Diese Diskussion würde sich erübrigen...
     

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