ein neuer Diskussionsstrang

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Jana_aus_Berlin, 18. Januar 2005.

  1. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

  2. kawi

    kawi Revolution 666

    Jana, reichst du mir mal bitte 'nen Überzieher ... danke ;-)
     
  3. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Nuja, ich habe nichts persönlich gegen meine Sprache, ich mag die sogar sehr! Aber Sprache ist immer im Wandel begriffen, und modischen Firlefanz in der Sprache gab’s auch schon immer, vor 300 Jahren war es eben Französisch, heute ist es Englisch. Ich finde es auch albern wie die Franzosen es handhaben, Quotenregelungen und Verfranzösisierung von Begriffen, die sonst überall auf der Welt gleich sind (außer in Nordkorea). Nee!

    Außerdem hat für mich das sehr wohl den Geschmack von Deutschtümelei, wenn man da so dogmatisch rangeht.

    E-Post: seitenbetreuer@npd.de

    …

    Andererseits ist das auch eine hübsche Möglichkeit zur Selbsterkenntnis, wenn man innerhalb der WG kein einziges englisches Wort benutzen darf. Daran sieht man tatsächlich, wieviele von der Sorte es in unserer Alltagssprache gibt.

    Ich bin für den goldenen Mittelweg: Ein komplettes Tabu wäre Blödsinn, aber man muss es ja nicht übertreiben mit den Anglizismen.

    Bin etwas mürrisch heute, da ich den halben Tag vor einem weißen Photoshop-Dokument gesessen habe und nicht weit kam.
     
  4. Pahe

    Pahe New Member

    Die Jahresendflügelpuppe zupft die Brummfiedel.

    Der Ansatz der WG ist gut, um aber für viele Menschen beispielhaft zu sein, sollte man aber auch krampfhafte Übersetzungen ins Deutsche doch vermeiden. - Entweder werden die als Spinner abgetan oder es entwickelt sich auf breiterer Basis wie in der DDR eine krampfhafte Eindeutschung um jeden Preis was dann nur lächerlich ist.

    Ich vermeide als Informatiker streng das Wort Computer und sage Rechner usw.

    Also möglichst deutsch aber ohne Krampf.

    Gruß
    Pahe
     
  5. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Ganz meine Opinion, äh Meinung.
     
  6. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

  7. donald105

    donald105 New Member


    Da wird's aber bei er benamung dieses freds schon eng:
    die „diskussion” sollten wir durch „gespräch” ersetzen und der „Strang” ist ein lateinisches oder griechisches, da bin ich mir jetzt nicht sicher, wort, das der gemeine teutone seiner endung beraubt hat. - Na so was!

    Interessant ist in diesem zusammenhang eine arbeit zur Etymologie - verzeihung! - wortherkunft des uns allen bekannten Begriffes:


    Apfel -

    eine linguistische Analyse über Wortherkunft,
    Wortentwicklung und kulturgeschichtliche Phänomene

    von: Dana Müllejans


    Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitung Seite 1-2

    2. Das Wort Apfel in etymologischen Wörterbüchern Seite 3-5

    2.1 Sprachliche Entwicklung zum neuhochdeutschen Apfel Seite 6-8
    2.2 Die indogermanische Wurzel des Wortes Seite 9-10

    3. Die Stadt Abella und ihre Bedeutung für die Namensgebung des Apfels Seite 11-12

    3.1 Die Kultivierung des Apfels und der römische Einfluss Seite 13-16

    4. Zusammenfassung Seite 18

    5. Literaturverzeichnis






    1. Einleitung

    Auf Grund seiner sozialen, mystischen und rituellen Sonderstellung und der bestehenden Tradition als Nahrungsmittel ist der Apfel schon lange ein Objekt, das in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen erforscht wird. Aber es ist nicht nur die kulturelle Bedeutung und die wichtige Stellung als Nahrungsmittel, das den Apfel besonders in Asien und Europa zum Gegenstand der Forschungen macht, sondern ebenso die Frage nach den linguistischen Formen, deren Ursprüngen und die grundlegenden semantischen Bezeichnungen.

    Der Apfel zählt zu den ältesten (schon neolithischen) Sammelfrüchten Eurasiens und grenzt sich bereits dadurch von anderen Früchten ab, dass er neben der Nuss als (sic!) „einzige Obstart mit unzweifelhaft deutschem Namen“ diesen über Jahrtausende hinweg bewahrte. Darüber hinaus haben alle anderen Obstsorten ihren germanischen Namen durch ein lateinisches Wort ersetzt. Auf der Suche nach dem indo- oder vorindogermanischen Etynom gibt es in der Sprachforschung eine lange Tradition der unterschiedlichsten Verzweigungen. Darunter zie ht zum Beispiel eine Richtung die kampanischen Stadt Abella heran, nach welcher der Apfel seinen Namen erhalten haben soll. Erwähnt seien zu Beginn zwei weitere wichtige Charakteristika des Apfels. Erstens fand der Apfel durch seine lange Anbautradition, sein Aussehen und seine Form bereits in den alten Kulturen als „Symbol der Liebe, der Fruchtbarkeit und der ewigen Jugend“2 Zugang zu den Mythen. „Der Apfel ist lange Zeit etwas Wunderbares für die Menschen: Ein schön anzuschauender oder gar genießbarer Apfel an einem Baum ist [vorerst] nicht erklärbar, von Zufällen abhängig und deshalb großer Stoff für Mythen.“3 Äpfel werden über Jahrtausende hinweg als Attribute von Liebes- und Fruchtbarkeitsgottheiten gesehen (zum Beispiel die griechische Demeter und Aphrodite, die römische Venus oder die germanische Nehellenia – in der altgermanischen Mythologie ist der Apfel ein Symbol der Mutterbrust und der nährende Liebe4). Auch im Christentum wird neben den lebensfreundlichen Vorstellungen der Fruchtbarkeit, zusätzlich auf die Gefahr verwiesen, die von dem Apfel ausgehen kann. „Schon der Genuss des altbiblischen Apfels vom Baum der Erkenntnis bewirkt den Tod des Menschen.“5 Zweitens dient Apfel häufig als Grundform von zweigliedrigen Komposita zur Benennung von unbekannten Gegenständen. Der Apfel wird als bekannte Frucht meist dadurch zum Bestandteil eines Kompositums, dass die neu bezeichneten Gegenstände im übertragenen Sinne mit der Form des Apfels Ähnlichkeiten aufweisen. Zusätzlich erfährt das Wort durch ein Bestimmungswort eine weitere Spezifizierung. Beispiele hie rfür sind: Erdapfel, Pferdeapfel, Reichsapfel, Granatapfel oder auch Augapfel. Zwar werde ich die mythologischen Bedeutungen, sowie die verschiedenen Kompositabildungen in meinen folgenden Ausarbeitung nicht mehr aufgreifen, trotzdem seien sie an dieser Stelle erwähnt, um die Sonderstellung des Apfels auch auf anderen Gebieten zu verdeutlichen.

    Themenschwerpunkte meiner Ausarbeitungen werden die sprachlichen Veränderungen des Wortes Apfel bis ins Neuhochdeutsche, die Frage nach dem Etynom in Hinblick auf eine indogermanische Wurzel, sowie die Bedeutung der bereits erwähnten italienischen Stadt Abella für die Namensgebung des Apfels, sein. Abschließend werde ich in Kapitel 3.1 auf die germanische Tradition des Apfelanbaus eingehen und die Frage klären, warum sich das germanische Wort für Apfel gegenüber einem römischen Wort durchsetzen konnte. Insgesamt werde ich mich nicht nur auf sprachliche Gesichtspunkte des Wortes beschränken, sondern diese zusätzlich durch die Kulturgeschichte des Apfels und deren gesellschaftliche Signifikanz ergänzen. Um einen ersten Einstieg in die Thematik und die etymologische Forschung zu Apfel ...... usw.

    [...]

    :embar: :D :D
     
  8. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

    das kostet aber was! ;)
     
  9. fotis

    fotis New Member

    Aah, das Partizip Futur Aktiv!:nick:
     
  10. kawi

    kawi Revolution 666

    Ach ;-) in soner WG macht das einmal abwaschen, oder für alle kochen ;-)
     
  11. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

    Willst Du nicht nach Mitte ziehen? :klimper:
     
  12. goaconmactor

    goaconmactor New Member

    also bei uns in der wg gabs nie shampoo, chips und pulloer, weil immer einer das zeuchs weggemacht und nie wieder aufgefüllt, bzw. zurückgebracht hat.

    uns war halt immer kalt, unsere haare sahen ranzig aus und zu chips fällt mir nichts ein.
     
  13. kawi

    kawi Revolution 666

    Wieso? Soll ich für dich abwaschen ?
     
  14. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

    die Chips klebten sicher in den Haaren...
     
  15. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

    Nein, Geschirrspüler vorhanden. Aber Kochen wär knorke! :klimper:
     
  16. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    kawi, sag was!

    Ist sicher auch ganz egal, ob du nur eine Tüte Tütenreis kochst. ;) :D
     
  17. kawi

    kawi Revolution 666

    Ich kann eine lecker sauce kais art zu lecker spaghetti (oder auch nudeln, wenn gewünscht) zubereiten.
    Nur, was ich da alles reinschnippel, wird nicht verraten, also wann hast du Appetit drauf ? ;)
     
  18. Jana_aus_Berlin

    Jana_aus_Berlin New Member

    Hey, das klingt gut! Das müssen wir wirklich mal machen... warum nicht schon dieses Jahr?! :party: Und der Olli kommt auch mit!
     

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