ein wichtiger Etappensieg!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von BigBoogie, 16. Januar 2007.

  1. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    Hallo Gemeinde,

    mit etwas Glück wird auch dieser Strang, zu unser aller Freude, ein Kontroverser.

    Das Bayerische Verfassungsgericht hat in seiner Weisheit einen wesentlichen
    Etappensieg für unser Selbstverständnis als abendländische Nation errungen.
    Man darf gespannt sein, was das Bundesverfassungsgericht dereinst be-
    schließen wird. Ich bin voll bester Hoffnung! :)

    Hier nähere Informationen vom hervorragenden Sender "Radio Vatikan":
    LINK: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=112668

    Mit Gruß, BB
     
  2. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Falls das dieses Kopftuch-Thema sein sollte (bin dem Link nicht gefolgt), dann wurde das hier schon bis zum multiplen Erbrechen diskutiert. Einfach "Kopftuch" in die Suchmaschine eingeben, wobei ein Großteil der damaligen Diskutanten inzwischen abgewandert ist, der harte Kern ist aber noch da.

    Ansonsten habe ich als Kind gelernt, dass man zuerst eine Sache fertig macht, dann seine Spielsachen aufräumt und erst danach mit was Neuem anfängt. Und weil dieses Neidhammel-Thema noch längst nicht ausdiskutiert ist, würde ich doch darauf verweisen wollen :p .

    ciao, Maximilian
     
  3. juenger_gutenberg

    juenger_gutenberg Active Member

    Ich glaube, da könntest Du recht haben.

    *Provokationsmodus*
    Hier also meine Meinung:

    Grundsätzlich finde ich, dass eine Lehrkraft sich neutral verhalten sollte und deshalb seine Religiosität auch nicht in das Klassenzimmer zu tragen hat. Einer gewissen Kleiderordnung unterliegt schließlich jeder Berufsstand. Und das gilt auch und gerade für Lehrer.
    *Provokationsmodus aus*
     
  4. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Juhuhh Kontroverse!!! :eek:) :eek:)

    Was ist denn daran *provozierend*?? Provozierend empfinde ich nur die Tatsache das Kopftücher als zeichen des islamischen Glaubens verboten, Kruzifixe oder Nonnentrachten als Zeichen des christlichen aber erlaubt bleiben – DAS ist gegen den Gleichheitsgrundsatz und demontiert Religionsfreiheit. Ich schäme mich das Bayern hier wieder mal den Vorreiter (ins Mittelalter) spielt.

    Verbietet jegliches Merkmal von Religionszugehörigkeit oder erlaubt alle – es kann keinen Mittelweg geben!
     
  5. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    ich hoffe mir Dir habe ich rein gar nichts gemein..


    Aber ganz was anderes:
    Wohin führt denn der Weg auf dem deiner Meinung nach gerade ein "wichtiger Etappensieg" errungen würde? Bitte beschreibe doch mal was du dir da so vorstellst (Ernstgemeint!)
     
  6. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Naja, in ein ethnisch befreites Deutschland. Sei’s drum, ich mag auich keine religiösen Symbole in der Schule. Die Kirchen indoktrinieren so schon genug.
     
  7. maiden

    maiden Lever duat us slav

    die Angst vor Kopftüchern in manchen Kreisen läßt tief blicken. Manche haben einfach noch immer nicht begriffen, daß es nicht darauf ankommt, was man auf, sondern im Kopf hat.
     
  8. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Noch mal Korrektur lesen, bitte. Und mir ist das Kopftuch auch ein Symbol der Unterdrückung. Oder einer alten Frau. Oh, die Trendspacken hab’ ich vergessen.
     
  9. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Weg mit dem ganzen religiösen Hokus Pokus aus den Schulen.

    :teufel:
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Allerdings. Unser Sohn (7) hat mir heute beim Frühstück erzählt, dass der liebe Gott auf jeden einzelnen aufpasst. Ich habe ihm darum gebeten, er solle die Lehrerin, die ihm sowas erzählt, gleich fragen, warum er (Er?) denn nicht auf die 1000 Kinder in Afrika aufgepasst hat, die während unseres Frühstücks verhungert sind. Bin gespannt, was sie ihm antwortet. Ausserdem will er getauft werden, woher auch immer er diese Idee hat - von mir/uns jedenfalls nicht.

    Leider gibt es in der Grundschule keine Möglichkeit, den Kindern diese bescheuerte Religionsindoktrination zu ersparen.

    Religion hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen, wenn es nach mir geht, dann wird sie in ein paar Generationen vielleicht ganz vergessen sein. Aber nach mir geht es leider nicht.

    Grüße, Maximilian
     
  11. benqt

    benqt New Member

    Dem ewig Unwandelbaren (Gott) kann nur das ewig Wandelbare hoffen jemals zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion im Grunde Blasphemie (Zitat von Irgendjemandem).

    Und darüber, dass alle großen Religionen so pickelhart erstarrt sind, dass selbst Diamant weich dagegen erscheint brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.

    Des weiteren gehören alle als religiös identifizierbaren Symbole aus dem öffentlichen Raum verbannt. Mich würde eh mal interessieren, wer auf die tolle Idee gekommen ist, aus einer persönlichen Angelegenheit wie Glaube eine Gruppen- oder gar Massenangelegenheit zu zimmern. Das konnte ja nur schiefgehen. Wird die Farbe grün schöner wenn ich einen Grünverein gründe?


    Gruß
    Markus
     
  12. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Eigentlich schon, aber ohne den Kölner Dom und die Frauenkirche in München wäre die Welt schon reichlich ärmer!

    Unsere Spezies ist eben doch ein große Schafherde, nicht umsonst bedienen sich die Religionen gerne dieses Bildes. Was einer vormacht, machen früher oder später alle nach (ausser mir, denn ich habe immer noch keinen iPod :p ).

    Wenn Du die Volksgemeinschaft der Iren fragst (die einem Grünverein irgendwie ziemlich nahe kommt...) wirst Du sicher ein Ja! als Antwort erhalten.

    Ciao, Maximilian
     
  13. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    Jaja. Genau.

    (Gib Dir mal mehr Mühe mit Deinen Beiträgen)

    Der wichtige Schritt ist die Sicherung unserer überlegenen, abendländischen Kultur.
    Alle (Welt-) Religionen sind nicht ganz am Puls der Zeit. Es liegt nämlich in der
    Natur der Sache, dass Religionen konservativ sind. Aber wenn man Christentum
    (speziell Katholiken) und Islam vergleicht, dann hat das Christentum immerhin
    das zwanzigste Jahrhundert erreicht (auch wenn wir schon im 21. Jh. leben),
    während der Islam noch im tiefsten Mittelalter steckt.


    Zur Info: Ich selbst bin konfessionslos, und wenn ich eine Religion wählen
    müsste, wäre es wohl am ehesten etwas wie der Buddhismus.

    Aber "unsere" Kirche ist wenigstens eine Religion, die es wert ist, dass
    Milliarden Menschen ihr folgen. Beim Islam sieht das meiner Meinung nach
    anders aus.

    (Natürlich werden die üblichen Verdächtigen jetzt wieder Geschehnisse aus
    der Vergangenheit anführen, um die Kirche zu diskreditieren, und den Islam
    zu glorifizieren. Das ist eine Protestmentalität, die ich nicht ernst nehme.
    Ich bin informiert und weiß es daher besser)

    Mit Gruß, BB
     
  14. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Das war eine ziemlich brutale und knallharte Sache, die mehr mit Machtpolitik zu tun hatte, als mit dem Seelenheil der Menschen.
    Karl der Große z.B. hatte mit Papst Leo III. einen Deal: wenn es ihm gelänge, die "heidnischen" Sachsen zu bekehren, dann sollte er zum Kaiser von Gottes Gnaden gekrönt werden. Karl unternahm also einen Feldzug gegen die Sachsen, trieb sie zusammen und stellte sie vor die Wahl, entweder Christen zu werden oder zu sterben. Die meisten wollten lieber tot sein und Karl ließ sie massakrieren.
    Oder nehmen wir die Ablassbriefe: die Päpste brauchten Geld für Prachtbauten, Feste und Frauen. Also boten sie den einfältigen Gläubigen die Möglichkeit, sich einen verkürzten Aufenthalt im so genannten Fegefeuer zu erkaufen. Die Stadt Bern erkaufte sich durch eine Pauschalsumme sogar das Recht, für eine gewisse Zeit selbst Ablässe ausstellen zu dürfen.
    Der deutsche Kaiser Heinrich der IV. versuchte sich gegen die Macht der Kirche aufzulehnen und musste bei Canossa elend zu Kreuze kriechen.
    Und dann die Angst, das wirksamste aller Machtmittel: ständig müssen die Gläubigen in der Angst leben, Sünden zu begehen und in die Hölle zu kommen, was immer das sein soll. Damit hat man die Seelen fest im Griff.

    Wieso werden heute bei uns die so genannten Staatskirchen (Evangelen und Katholen) noch immer durch Steuergelder finanziert?
     
  15. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    BB, du hast irgendwie schon ein bisschen, äh, weiß jetzt auch nicht, wie es am Elegantesten auszudrücken ist. Belassen wir es einfach dabei, dass ich deine Sicht der Dinge mehr als nur ein bisschen absurd und obskur finde. Und finster.
     
  16. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    q.e.d. ;-)

    Es zahlen nur Mitglieder der Kirchen eine Kirchensteuer. Die Kirchen werden
    also nicht durch "Steuergelder" finanziert, sondern durch ihre Mitglieder.
     
  17. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    Soso, Du findest mich finster...

    Weißt Du, was Du finster finden wirst, wenn Du weiter die Islamisten verharmlost?

    ...Europa!
    (denn es könnte noch schlimm werden. Momentan sind wir auf dem besten Wege dahin)
     
  18. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Nee, nee, da ist auch noch einiges an normalem Steuergeld – auch von uns Heiden aufgebracht – dabei. So werden meines Wissens gar Meßgewänder vom Staat bezahlt.
     
  19. BigBoogie

    BigBoogie Gast

    Mich würde interessieren, woher Du diese Informationen hast.
    Mir ist davon nichts bekannt.

    Aber ich kann mir natürlich vorstellen, da die Kirchen fest in unseren Staat
    integriert sind, dass es gewisse Transferzahlungen geben wird. Das ist jedoch
    zu begrüßen, da die Kirchen zu den größten Wohl- und Mildtätern in unserem
    schönen Land gehören. Das wirst Du sicher nicht bestreiten.

    Mit Gruß, BB
     
  20. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Wir brauchen dringend mehr Polizeihubschrauber. Und Landminen. Wäre auch gut, wenn wir uns, den Amerikanern gleich, bewaffnen könnten. Denn draußen vor der Türe lauert schon der Russ! Äh, der Türk! Ach Quatsch, ich meine natürlich der Islamist!

    Ja, ich finde dich finster. Finster im Herzen. Schwarz im Geist.
     

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