Eine Kurzgeschichte des PC´s

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von bulldog1100, 24. September 2005.

  1. Pahe

    Pahe New Member

    Hätte ich gerne gesehen. Hoffe dass die Sendung wiederholt wird.
    Der Bericht auf der Webseite ist allerdings etwas ungenau. Ich verfolgte diese Entwicklung schon seit damals genau und konnte über das ArpaNet auch die Insiderinformationen aus dem MIT erhalten. So auch Billys Werk. Das war allerdings recht dürftig. Es waren übrigens die Eltern von Billy (Wirtschaftsanwälte) die IBM über den Tisch gezogen hatten.
    Es war einzig die Marktmacht von IBM und die Verträge von Bills Eltern, die den Erfolg von Microsoft begründeten.
    Wenn man bedenkt, dass Hewlett Packard seit 1973 auf diesem Sektor tätig war und bereits 1978/1979 mit dem HP9845 einen Rechner auf dem Markt hatten, der mit allen nur denkbaren Möglichkeiten ausgestattet war (Doppelprozessor!, bis 1,5 MB Speicher, Sprachmodulen Schnittstellenmodulen, Kassetten(2) und Diskettenlaufwerk(extern) mit hoher Kapazität, Graphikbildschirm/Alphabildschirm in 2 Ebenen 512*512dpi, Thermotransferdrucker) und was das beste war...- ein hochstabiles und komfortables Basicsystem mit einem wissenschaftlichen basic mit über 450 Befehlen das bis heute unerreicht ist und sogar eine Datenbank (Image45), die voll in das Basic eingebunden werden konnte. Hierzu ein Bild im Anhang.
    Desweiteren wurde die Rolle von Digital Equipment die Nr. 2 überhaupt nicht erwähnt, die ebenfalls seit 1976 die PDP 11 Serie für Quasi-Desktop anwendungen tauglich hatte.
    Der rote Faden des Abkupferns zieht sich so durch die gesamte Geschichte Microsofts und was damit nicht zu machen war - wurde aufgekauft.
     

    Anhänge:

  2. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Interessant fand ich die Tatsache, dass die Idee für Mac OS, also die mausgesteuerte, grafikorientierte Benutzeroberfläche, von Xerox stammt und was Steve Jobs dann daraus gemacht hat. Bei meinem allerersten DOS-PC (Marke Atari), den ich mir 1987 kaufte, war noch ein Nachfahre dieses Xerox Betriebssystems im Beipack.

    Gleichzeitig wurde dargestellt, dass Bill Gates weniger durch eigene Entwicklungen als vielmehr durch den Zukauf fremder Ideen seine Marktposition aufgebaut hat. Eigentlich war er sogar ein paar Jahre lang Macintosh-Fan, bevor er für Geld alles tat. Steve Jobs fasste es so in Worte: "Diese Firma hat einfach keinen Geschmack, in nichts, was sie tun. Sie vermarkten keine eigenen Ideen."

    Macintosh: neu war für mich, dass dies der Name einer Apfelsorte ist.
     
  3. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Jobs war damals einfach nur dämlich. Wäre er nicht so stur gewesen müssten wir uns jetzt nicht mit Windows rumärgern. Da braucht er über den Bill net rumlästern...
     
  4. Macowski

    Macowski New Member

    Window's und PC's gehören einfach zusammen.
     
  5. kaffee-micha

    kaffee-micha Kaffeetante © robdus

    Genau. :nicken: Bei mir würde ein PC auch gleich durchs Fenster fliegen. :biggrin:

    micha
     
  6. Lucky S

    Lucky S New Member

    Wiederholung
    MO 07:00 3SAT neues spezial
    "Eine kurze Geschichte des PCs - von den Anfängen einer Erfolgsmaschine"
    MO 09:45 3SAT neues spezial
    "Eine kurze Geschichte des PCs - von den Anfängen einer Erfolgsmaschine"
    DI 01:25 ZDF neues spezial
    "Eine kurze Geschichte des PCs"
     
  7. Pahe

    Pahe New Member

    Danke für die Info.

    Werde ich mir reinziehen.
     
  8. Pahe

    Pahe New Member

    Meinst Du damit das GEM oder war das Smalltalk80 mit dabei?
     
  9. Macziege

    Macziege New Member

    Oder zu ehrlich, denn keiner der Anbieter, der für IBM in Frage kam, konnte ein fertiges Softwareprodukt vorweisen, auch Gates nicht. Er, oder seine Eltern, haben das damals mit "leichten Anpassungsproblemen" begründet. Fast ein Jahr hat es noch gedauert, bis mit Hilfe der IBM ein einigermaßen akzeptables Betriebssystem fertig war. Und wie schon gesagt, Gates hat von anderen Studenten, denen die Luft ausgegangen war, die Vorversion des Systems abgekauft.

    Das wird aber in den Berichten immer leicht vergessen. Wahrscheinlich auch, um die Rechtsabteilung der Fa. M$ nicht herauszufordern.
     
  10. HirnKastl

    HirnKastl Alt-68er

    Ich glaube, es hieß GEM und war so modifiziert, dass es auf DOS aufsetzte, ähnlich wie später Windows. Es enthielt im Wesentlichen einen einfachen grafischen Texteditor, ein Malprogramm, einen einfachen Taschenrechner und einen Dateibrowser, kann sein, dass noch ein Spiel mit dabei war, das weiß ich nicht mehr so genau. Ich erinnere mich noch, dass beim Intro der Name XEROX groß zu lesen war.
     

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