eine neue anstalt wurde eröffnet

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von dotcom, 23. April 2003.

  1. dotcom

    dotcom New Member

    schalldichte gummizelle für den glücklosen macintosh-user

    herausgechnitten?
     
  2. Duc916

    Duc916 New Member

    ist zwar schon recht alt, aber trotzdem witzig
    die Frage ist nur, was sollen all die yesaldis mit einer .hqx Datei anfangen? ;-)
     
  3. Duc916

    Duc916 New Member

    da hast du natürlich auch wieder Recht
    aber vielleicht würde es sich als Lehrmittel für die Kinder eignen? ;-)
     
  4. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Witzig! :))

    Die Jungs hatten auch mal `ne geniale Nummer zur Weihnachtsbeleuchtung in Stänkelfeld gemacht - weißt du vielleicht einen Link?
     
  5. Duc916

    Duc916 New Member

    meinst du den hier?

    Sonntag, 1. Advent, 10 Uhr

    In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus. Die Freude ist groß.

    10:14

    Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

    19:03

    Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst noch arglos.

    20:17

    Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogenfilmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

    20:56

    Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachlichen Stimmung beizutragen, und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensamble "Metropolis", das zu den Leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

    21:30

    Im Trubel einer Julklubfeier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

    21:50

    Der 85jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs "Varta Volkssturm" den Stern von Betlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

    22:12

    Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapor Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmayer gelandet.

    22:37

    Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in Houston sind ratlos.

    22:50

    Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerkes Sottrup-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

    23:06

    In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

    23:12:14

    In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.
     
  6. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    GENAU DEN! :))

    Weißt du auch `ne mp3-Quelle?

    *winselnettguckundmännchenmach*
     
  7. Reboot

    Reboot New Member

    Interessant ist, dass die binhex-Datei 1,9MB groß ist, die ENTPACKTE mp3-Datei aber nur 1,3MB.
    Ich muss schon sagen, dass ist ein genialer Algorithmus, den sich die Jungs da ham einfallen lassen. (KICHER)
     
  8. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  9. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  10. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  11. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  12. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  13. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  14. Dradts

    Dradts New Member

    was ist denn das jetzt?
     
  15. Harlequin

    Harlequin Gast

    mit dem Institut gewannen Abhandlungen zu Volks- und Heimatkundlichem in niederrheinischen Liedern, auch zu bestimmten Regionalliedern sowie ein umfangreiches Mundart-Liederbuch besondere Bedeutung. Dasselbe gilt für diverse Beiträge Meyers' zum Jugendwiderstand und zu Lied und Singen der konfessionellen Jugend im Dritten Reich, vor allem:ritten Reiches, kontextual ergänzt durch Arbeiten zu besonders wichtigen niederrheinischen Regimegegnern im Dritten Reich, an erster Stelle zu nennen "Die Baronin im Schutzmantel. Emilie von Loe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", der er mit dieser gewichtigen, bisher in zwei Auflagen erschienenen historischen Monographie ein angemessenes Denkmal setzte. Das Institut verlor in Fritz Meyers einen "treuen Begleiter", der uns bereits seit 1970 verbunden war: Er gehörte zur Kerngruppe von Gewährsleuten, die im Rahmen einer von Ernst Klusen initiierten Tagung im - damals Neusser - Institut erste wichtige Informationen und Materialien zum Projekt "Das Lied der in der NS-Zeit verbotenen Jugendorganisationen" einbrachte. Meyers reicherte diese Materialien in der Folgezeit konstant an, und zwar durch Mitteilung seiner eigenen Erlebnisse und der Erfahrungen seiner Jugendgruppe bezüglich Lied und Singen unter dem Hitler-Regime, bald durch eigene Veröffentlichungen zu dieser Thematik, schließlich auch immer wieder durch Zusendung von literarischen Funden, auf die er als eifriger und kritischer Leser von Literatur über den Jugendwiderstand im Dritten Reich gestoßen war. Besonders wichtig wurde es für dieses Projekt, daß er für unsere in Vorbereitung befindliche, Texte und Melodien umfassende Anthologie oppositioneller Lieder aus dem Dritten Reich mehr als dreißig Lieder auf Band sang, deren Melodien bis dahin unauffindbar geblieben waren und sicherlich verloren wären, weil sie überwiegend nur in mündlicher Tradition existierten. Unschätzbar gerade für dieses Projekt war auch seine kritische Begleitung erster Publikationen, für die wir ihm wesentliche Informationen und Korrekturen auf der Basis seines umfassenden Insider-Wissens und seines vorzüglichen Gedächtnisses verdanken. Schließlich war Fritz Meyers für uns auch einer der wichtigsten Sammler und Vermittler des tradierten niederrheinischen Volksliedes, der u.a. aufgrund seiner guten Kenntnis von "Land und Leuten" und seiner vielseitigen Kontakte zu den wichtigsten Gewährsleuten der Region eine Reihe von hochinteressanten Liedzeugnissen aus dem Gelderland durch Tonaufnahmen vor dem Vergessen bewahrte. Sein für den praktischen Gebrauch bestimmtes Liederbuch "Nauw loat ons noch ens singe" ist nicht nur das einzige größere reine Mundartliederbuch des Niederrheinraumes mit den originalen Melodien, sondern nach Zurmühlens "Des Dülkener Fiedlers Liederbuch" von 1875, zu dem ja Ernst Klusen in seiner Ausgabe von 1963 die alten Melodien rückerschloß, und nach Klusens beiden Liederheften "Die Windmühle" (1955) und "Mühlrad" (1966) wird es sicherlich auch das letzte in dieser Region bleiben, dessen Autor in der Lage war, Altüberkommenes aus noch gerade lebendiger oraler Primärtradition zu schöpfen.

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  16. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    akiem, ich weiß gar nicht was du hast! Jedes Posting unseres Kasperls füllt auf meinem HP 2200D exakt eine Toilettenpapier-Rolle im Ausdruck. Beim Arsch abputzen hab` ich seitdem ein richtig wohliges Gefühl. ;-)

    Grad seh ich, dass der Herr akiem selber Monster-Postings bastelt - na gut, der HP druckt zum Glück auch umseitig.
     

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