Eingenebelte Atomkraftwerke

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Convenant, 31. Mai 2009.

  1. Convenant

    Convenant Haarfestiger

  2. friedrich

    friedrich New Member

    Mein Tipp: AKWs einfach rosa anmalen, dann hält der Muslim das AKW für ein Schwein - da wird er nie reinfliegen wollen.
     
  3. MACaerer

    MACaerer Active Member

    "Die ganze Gegend im Nebel", weiß der Mann wirklich wovon er spricht? Wahrscheinlich braucht man dann noch ein zweites AKW für die Energie. Außerdem ist das dann auch für die Bevölkerung sehr hilfreich, wenn sie sich in Sicherheit bringen will.

    MACaerer
     
  4. batrat

    batrat Wolpertinger

    1.Ich denke nicht, dass die Nebelerzeugung soviel Energie kostet. :shake:

    2. Sebst wenn: Was wären die Kosten eines "Volltreffers" ? :augenring


    Und :

    Die Terroristen fliegen wohl kaum mit GPS sondern auf Sicht .

    @maximillian: Was müsste man den im Flugzeugnavi eingeben, wenn man ein Atomkraftwerk anpeilt ? :eek:)

    An den BND, falls er hier mitliest: Nein, ich bin kein Terrorist. :shake:
     
  5. Convenant

    Convenant Haarfestiger


    Ach du kennst die?! Sind die zu blöde für Instrumentennavigation – oder gefällt denen einfach die Aussicht so gut?
     
  6. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    Einfach die Koordinaten (Längen-/Breitengrad) eingeben. Kann man bequem aus Google Earth holen...

    Das Problem ist allerdings die dritte Dimension, denn die Kraftwerksgebäude selbst sind klein und nicht sehr hoch und meist von höheren Hindernissen umgeben. Fliegt der böse Terrorist 20m über dem Boden an (was ohne Sicht schon fast unmöglich ist), dann wird er mit großer Wahrscheinlichkeit einen Kühlturm oder einen Strommasten treffen, fliegt er in 40m Höhe, dann saust er über das Kraftwerk drüber und schlägt hundert Meter dahinter im Maschinenhaus ein. Um so ein Kraftwerk zuverlässig zu treffen, muss man es meiner Ansicht nach wirklich sehen können - insofern hat diese Vernebelung schon eine gewisse Berechtigung.

    Andererseits (ich glaube, ich wiederhole mich da) ist Deutschland so klein und so dicht mit Flughäfen und Kraftwerken gepflastet, dass ein kurz nach dem Start (oder kurz vor der Landung) entführtes Flugzeug nie länger als zwei Minuten zum nächsten Kernkraftwerk braucht. Bis da der Nebelmann seinen Nebelknopf auch nur gefunden hat, rapumpelt es längst über seinem Kopf...

    Und im Übrigen bin ich davon überzeugt, daß "unsere" Kernkraftwerke den Aufprall eines Verkehrsflugzeuges aushalten (bin nebenbei auch noch ein Stück weit vom Fach). Die werden vielleicht eine Weile keinen Strom mehr liefern, aber das radioaktive Zeugs bleibt drin.

    Irgendwie halt wieder der übliche blinde Aktivismus, damit das Volk beruhigt einer Gefahr ins Auge sehen kann, die es gar nicht gibt. Man sollte lieber die Wasserversorgung unserer Großstädte vernebeln, da kann ein Einzelkämpfer mit einem Reagenzglas voll grüner Flüssigkeit in 10 Minuten eine Millionenbevölkerung auslöschen.

    Grüße, Maximilian
     
  7. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Soviel ich weiß wird künstlicher Nebel mit flüssigem CO2 oder flüssigem Stickstoff hergestellt oder mit stark runtergekühltem Wasser. Bei einer größeren einzunebelnden Fläche braucht man eine riesige Menge davon und das erfodert auch einen riesigen Energieaufwand.

    Bei den Argumenten pro AKW wird doch immer postuliert, dass dieselben absolut Erdbeben- und Flugzeugabsturz-sicher sind. Sollte das etwa doch nicht stimmen?


    Ein geübter Pilot sollte doch wohl in der Lage sein, das Ziel bei schlechter Sicht zu finden, um zu Beispiel zu landen.

    Es ist leider nicht zu hoffen, dass potentionelle Terroristen so diletantisch sind, dass sie ihr Ziel nicht genau treffen.

    Bin ich auch nicht. Aber ich wehre mich gegen diesen Aktionismus mit dem Ziel die reale Betriebsgefahr eines AKW in dicht besiedeltem Gebiet zu verharmlosen.

    MACaerer
     
  8. maximilian

    maximilian Active Member

    Moin!

    In der Disco vielleicht. Militärische Verenbelung (und ich denke, dass er hier eher um sowas geht) wird pyrotechnisch gemacht, alles andere dauert auch viel zu lange.

    Damit der geübte Pilot bei schlechter Sicht (oder wie hier: gar keiner Sicht!) landen kann, muß dem geübten Piloten ein geeignetes Landesystem zur Verfügung stehen. GPS (oder Trägheitsnavigation, wie sie vor allem in Verkehrsflugzeugen als bordautonomes System eingebaut wird) ist dafür bei weitem nicht genau genug!

    Grüße, Maximilian

    PS: Hab gerade gegoogelt und das hier gefunden, nur kurz quergelesen, aber das hört sich alles fast so an, als ob ich es geschrieben haben könnte :) :
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/greenpeace_akw-nebelstudie.pdf
     
  9. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Dem Artikel ist nichts mehr hinzuzufügen. Er bestätigt meine Abneigung gegen AKWs vor allem in einem so dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland. Zu den vielen kurz- und langfristig entstehenen Toten kommt auch noch hinzu, dass das verseuchte Gebiet auf viele Jahre nicht mehr bewohnbar ist.

    MACaerer
     

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