Er droht

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von micky_maroni, 10. Dezember 2002.

  1. micky_maroni

    micky_maroni New Member

    Deutschlands Kanzler droht mit Rücktritt:

    Wer glaubt, dass er es besser kann, der soll es machen.

    Wer soll es machen?
    Seine Führungsriege besteht doch eigentlich nur aus Billigmarken.

    Ist aber irgendwie nicht wichtig, lese es halt gerade in der Zeitung.

    schönen Tag noch
     
  2. Risk

    Risk New Member

    Hier der Beitrag im Spiegel:

    >Kanzler Schröder hat die SPD-Spitze zurecht gewiesen. Die Worte, die er dafür wählte, waren allerdings doppeldeutig, sie klangen wie eine Rücktrittsdrohung. Wirtschaftsminister Clement klärte die Nation nun auf: Schröders Botschaft sei von allen Teilnehmern der Vorstandsrunde als Appell zur Geschlossenheit verstanden worden.

    AP
    Wolfgang Clement hörte keine RücktrittsdrohungBerlin - Wolfgang Clement hat den harschen Auftritt des Kanzlers vor der SPD-Spitze bestätigt. Der Parteichef habe am Montagabend im SPD-Vorstand erklärt, wenn es jemanden gebe, der meine, er könne es besser, dann solle er es machen, sagte Clement am Dienstag in Berlin. Es habe sich aber niemand daraufhin gemeldet. Die Botschaft sei von allen als sehr ernst verstanden worden.

    Schröder forderte die Parteispitze laut Clement eindringlich zur Geschlossenheit auf und verlangte, das Stimmengewirr zu beenden. "Der Spaß hat irgendwann ein Ende", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende. Dies habe der Bundeskanzler klar, unmissverständlich, sehr ruhig und ohne Anheben der Stimme zum Ausdruck gebracht. "Und er ist hervorragend verstanden worden", betonte Clement.

    Diese Klarstellung sei, nicht zuletzt mit Blick auf die anstehenden Wahlkämpfe, fällig gewesen. In einer Phase, in der viele Menschen verunsichert seien, komme es auf Orientierung an. Diese werde in erster Linie vom Bundeskanzler erwartet. In einer solchen Situation dürften nicht ständig neue Irritationen entstehen.

    Insofern sei der Beitrag Schröders im Parteivorstand nicht nur notwendig, sondern auch wohltuend gewesen, sowohl für die Partei als auch für die Koalition, sagte Clement. Er selbst habe die Sitzung nicht resigniert, sondern voller Zuversicht verlassen.

    Spekulationen, er selbst stehe als Reservekanzler bereit, wies Clement als Unsinn zurück. Schröder habe ihn nach Berlin geholt, er arbeite gut mit allen zusammen, alle anderen Spekulationen erübrigten sich. Dies gelte auch für das Gerede über eine große Koalition. "Ich gebe dazu keinen Anlass, und ich will keinen Anlass geben", sagte der Minister.

    "Es gab kritische Einzelstimmen"

    Auch SPD-Generalsekretär Olaf Scholz will Schröders Auftritt nicht als Drohung verstanden wissen. "Eine Rücktrittsdrohung des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers hat es nicht gegeben", erklärte er. Ebenso wenig sei es zu einem Streit zwischen Schröder und Fraktionschef Franz Müntefering gekommen.

    "Die Vorträge und die Debattenbeiträge waren ruhig, ernsthaft und sachbezogen. Man war sich darüber einig, dass die Situation ernst ist", hieß es in einer Erklärung. "Es gab kritische Einzelstimmen. Aber die allgemeine Auffassung war, dass die Politik der Bundesregierung, wie in der Haushaltsdebatte dargestellt wurde, richtig ist und die Unterstützung der Parteiführung findet."

    Zuvor hatte auch schon Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel dementiert, dass es einen Streit in der SPD-Spitze gebe. "Ich glaube nicht, dass es einen Streit im Vorstand gibt und dass irgendwas am Wackeln ist", sagte er am Dienstag in Berlin. Schröder sei keiner, der aufgibt. Er könne sich auch nicht vorstellen, dass sich Schröder und SPD-Fraktionschef Franz Müntefering voneinander entfernten, sagte Gabriel.<
     
     
  3. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    >Ist aber irgendwie nicht wichtig<

    Stimmt. Und das ist die eigentlich schlimme Nachricht.
     
  4. immi666

    immi666 New Member

    also MIR ist es verdammt wichtig, was derzeit in der politik
    d - lands passiert........
     
  5. immi666

    immi666 New Member

    schliesslich müssen nicht zuletzt WIR dei scheisse
    ausbaden, welche von gewissen(losen) politikern
    ersonnen wird!
     
  6. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    und wurde!
     
  7. immi666

    immi666 New Member

    jo, das ebenfalls.......
    ;-)
     
  8. grufti

    grufti New Member

    Hier ein Auszug aus Bild.de:

    >...Müntefering versuchte, sich zu verteidigen: Aber die SPD muss doch wissen, was an der Spitze diskutiert wird...
    Da wurde Schröder laut: Nicht die SPD hat die Bundestagswahl gewonnen  ich habe sie gewonnen!<

    Ja ist das ein Hetzblatt ein blödes. Da kann man doch auch dazu sagen, "Herr Schröder hat die Spitze zurechtgewiesen". Neutral, überparteilich und für jeden verständlich. Die Wiedergabe wörtlicher Zitate finde ich einfach Scheiße.

    Als regelmäßiger Spiegel-Leser muss ich allerdings auch sagen, dass ich grad erst ausprobiert habe, ob es eine bild.de überhaupt gibt. Nur ein Glück, dass die Parteibasis solche Machwerke ja gar nicht kennt.

    :)

    ja, ich geb's ja zu. Im Herzen bin ich ja schon auch so ein Roter. Vielmehr, ich bin halt sozial und demokratisch und keine Kapitalistensau nicht. Probleme habe ich nur mit meinem Resthirn. Das will immer noch ständig mitdenken. Wird im Alter immer schlimmer.
     
  9. micky_maroni

    micky_maroni New Member

    Deutschlands Kanzler droht mit Rücktritt:

    Wer glaubt, dass er es besser kann, der soll es machen.

    Wer soll es machen?
    Seine Führungsriege besteht doch eigentlich nur aus Billigmarken.

    Ist aber irgendwie nicht wichtig, lese es halt gerade in der Zeitung.

    schönen Tag noch
     
  10. Risk

    Risk New Member

    Hier der Beitrag im Spiegel:

    >Kanzler Schröder hat die SPD-Spitze zurecht gewiesen. Die Worte, die er dafür wählte, waren allerdings doppeldeutig, sie klangen wie eine Rücktrittsdrohung. Wirtschaftsminister Clement klärte die Nation nun auf: Schröders Botschaft sei von allen Teilnehmern der Vorstandsrunde als Appell zur Geschlossenheit verstanden worden.

    AP
    Wolfgang Clement hörte keine RücktrittsdrohungBerlin - Wolfgang Clement hat den harschen Auftritt des Kanzlers vor der SPD-Spitze bestätigt. Der Parteichef habe am Montagabend im SPD-Vorstand erklärt, wenn es jemanden gebe, der meine, er könne es besser, dann solle er es machen, sagte Clement am Dienstag in Berlin. Es habe sich aber niemand daraufhin gemeldet. Die Botschaft sei von allen als sehr ernst verstanden worden.

    Schröder forderte die Parteispitze laut Clement eindringlich zur Geschlossenheit auf und verlangte, das Stimmengewirr zu beenden. "Der Spaß hat irgendwann ein Ende", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende. Dies habe der Bundeskanzler klar, unmissverständlich, sehr ruhig und ohne Anheben der Stimme zum Ausdruck gebracht. "Und er ist hervorragend verstanden worden", betonte Clement.

    Diese Klarstellung sei, nicht zuletzt mit Blick auf die anstehenden Wahlkämpfe, fällig gewesen. In einer Phase, in der viele Menschen verunsichert seien, komme es auf Orientierung an. Diese werde in erster Linie vom Bundeskanzler erwartet. In einer solchen Situation dürften nicht ständig neue Irritationen entstehen.

    Insofern sei der Beitrag Schröders im Parteivorstand nicht nur notwendig, sondern auch wohltuend gewesen, sowohl für die Partei als auch für die Koalition, sagte Clement. Er selbst habe die Sitzung nicht resigniert, sondern voller Zuversicht verlassen.

    Spekulationen, er selbst stehe als Reservekanzler bereit, wies Clement als Unsinn zurück. Schröder habe ihn nach Berlin geholt, er arbeite gut mit allen zusammen, alle anderen Spekulationen erübrigten sich. Dies gelte auch für das Gerede über eine große Koalition. "Ich gebe dazu keinen Anlass, und ich will keinen Anlass geben", sagte der Minister.

    "Es gab kritische Einzelstimmen"

    Auch SPD-Generalsekretär Olaf Scholz will Schröders Auftritt nicht als Drohung verstanden wissen. "Eine Rücktrittsdrohung des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers hat es nicht gegeben", erklärte er. Ebenso wenig sei es zu einem Streit zwischen Schröder und Fraktionschef Franz Müntefering gekommen.

    "Die Vorträge und die Debattenbeiträge waren ruhig, ernsthaft und sachbezogen. Man war sich darüber einig, dass die Situation ernst ist", hieß es in einer Erklärung. "Es gab kritische Einzelstimmen. Aber die allgemeine Auffassung war, dass die Politik der Bundesregierung, wie in der Haushaltsdebatte dargestellt wurde, richtig ist und die Unterstützung der Parteiführung findet."

    Zuvor hatte auch schon Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel dementiert, dass es einen Streit in der SPD-Spitze gebe. "Ich glaube nicht, dass es einen Streit im Vorstand gibt und dass irgendwas am Wackeln ist", sagte er am Dienstag in Berlin. Schröder sei keiner, der aufgibt. Er könne sich auch nicht vorstellen, dass sich Schröder und SPD-Fraktionschef Franz Müntefering voneinander entfernten, sagte Gabriel.<
     
     
  11. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    >Ist aber irgendwie nicht wichtig<

    Stimmt. Und das ist die eigentlich schlimme Nachricht.
     
  12. immi666

    immi666 New Member

    also MIR ist es verdammt wichtig, was derzeit in der politik
    d - lands passiert........
     
  13. immi666

    immi666 New Member

    schliesslich müssen nicht zuletzt WIR dei scheisse
    ausbaden, welche von gewissen(losen) politikern
    ersonnen wird!
     
  14. Convenant

    Convenant Haarfestiger

  15. immi666

    immi666 New Member

    jo, das ebenfalls.......
    ;-)
     
  16. grufti

    grufti New Member

    Hier ein Auszug aus Bild.de:

    >...Müntefering versuchte, sich zu verteidigen: Aber die SPD muss doch wissen, was an der Spitze diskutiert wird...
    Da wurde Schröder laut: Nicht die SPD hat die Bundestagswahl gewonnen  ich habe sie gewonnen!<

    Ja ist das ein Hetzblatt ein blödes. Da kann man doch auch dazu sagen, "Herr Schröder hat die Spitze zurechtgewiesen". Neutral, überparteilich und für jeden verständlich. Die Wiedergabe wörtlicher Zitate finde ich einfach Scheiße.

    Als regelmäßiger Spiegel-Leser muss ich allerdings auch sagen, dass ich grad erst ausprobiert habe, ob es eine bild.de überhaupt gibt. Nur ein Glück, dass die Parteibasis solche Machwerke ja gar nicht kennt.

    :)

    ja, ich geb's ja zu. Im Herzen bin ich ja schon auch so ein Roter. Vielmehr, ich bin halt sozial und demokratisch und keine Kapitalistensau nicht. Probleme habe ich nur mit meinem Resthirn. Das will immer noch ständig mitdenken. Wird im Alter immer schlimmer.
     

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