Erfahrungsbericht: Mainboard-Totalausfall und Apple Support

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von 2Atlantis, 7. Februar 2009.

  1. 2Atlantis

    2Atlantis New Member

    Hier mal meine Feedback-Mail an Apple nach den Erfahrungen, die ich mit meinem alten MacbookPro gesammelt habe:

    Hallo Apple-Support-Team,

    ich wollte mir ein paar Tage Zeit nehmen, Ihnen ein Feedback zu meinem alten MacBook Pro (15 Zoll, 2,2 GHz )zu schreiben, das ohne ersichtlichen Grund nach knapp zwei Jahren über Nacht den Geist aufgab.

    Vor zwei Jahren entschied ich mich, das, im Vergleich zu Wettbewerbern sehr teure, MacBook Pro direkt auf der Apple.com-Seite zu kaufen. Der Kauf war keineswegs spontan, sondern gut überlegt. Ich wollte mich nicht mit Hard- und Softwareproblemen rumschlagen, von denen mir meine Arbeitskollegen mit ihren Windows-Rechnern immer wieder berichteten. Ich wollte einen stabilen und sicheren Laptop haben.

    Also nahm ich 1800 Euro in die Hand und kaufte das MacBook Pro. Der Rechner erwies sich auch als sehr stabil. Der einzige Wermutstropfen war ein etwas schwacher Akku, der nach einem Telefonanruf bei Apple Care aber schnell und reibungslos gewechselt wurde.

    Vor gut einer Woche klappte ich an einem Mittwoch Abend den Rechner zu. Wie jeden Abend legte sich der Mac schlafen (Standby), um am Morgen, bei meinem Frühstücks-Kaffee wieder geweckt - also aufgeklappt - zu werden. Doch an dem Donnerstag Morgen geschah mit dem Rechner rein garnichts. Das einzige, was man noch feststellen konnte, war eine sich drehende Festplatte und eine etwas abgedimmte Power-Leuchte. Der Bildschirm und die Tastatur blieben schwarz - wie sich herausstellen sollte: für immer.

    Nach dem Studium etlicher Apple-Support-Steiten und Foren im Internet, konnte ich den Fehler nicht beheben und rief schließlich den Apple Support an. Auch dieser konnte mir keinen hilfreichen Beitrag liefern, verwies mich aber für eine Diagnose des Geräts an einen Apple Service Provider in Berlin.

    An den wandte ich mich auch. Nach intensiven Tests stellte der Apple Service Provider die recht schockierende Diagnose:

    • Mainboard defekt
    • Beschaffung und Einsatz eines neuen Mainboards kostet inkl. MwSt. 960 €.
    Der Apple Service Provider riet mir, mich mit meinem Problem nochmals direkt an Apple zu wenden. Vielleicht lässt Apple ja Kulanz walten und stellt mir zumindest das Mainboard, so dass ich die reinen Beschaffungskosten von 673 € nicht übernehmen muss.

    Doch Apple stellte sich, nachdem ich knapp eine halbe Stunde lang in der kostenpflichtigen Support-Hotline hing, komplett quer. Das ist aus meiner Sicht nicht nur frech, sondern für eine Marke, die sich das Wort "Qualität" dick und fett auf die Stirn schreibt, vollkommen unprofessionell.

    Das Statement von Apple: "Wir kennen solch einen Fehler nicht, also gibt es den Fehler auch nicht". Diese Aussage ist ein Widerspruch in sich, denn jeder Fehler wird irgendwann initial entdeckt. Und nur weil Apple meinen Hardwaredefekt noch nicht entdeckt hat, heißt das noch lange nicht, dass es diesen nicht gibt.

    Außerdem finde ich es sehr bedenklich, dass Apple auf all seine Produkte eine Garantiezeit von nur einem Jahr gibt. In Deutschland ist eine Garantiezeit von 2 Jahren üblich und gibt dem Kunden - gerade von technischen Geräten - ein Gefühl von Sicherheit. Wenn Apple also wirklich die Qualität liefern würde, die sie sich auf die Fahnen schreibt, warum gibt Apple dann keine zwei Jahre Garantiezeit?

    Und warum hat Apple so wenig Interesse daran, dem allem Anschein nach unbegründeten Totalausfall meines Mainboards nachzugehen. Vielleicht schlummert ja in jedem MacBook Pro ein Hardwaredefekt, den es zu beheben gilt?

    Vielleicht ist es aber auch eine Vermeidungstaktik: Das MacBook Pro des Kunden ist nicht mehr das neuste Modell. Deshalb tracken wir entdeckte Fehler nicht mehr. So muss der Kunde mit seinem Defekt leben, oder sich dann doch das neue Modell kaufen.

    Nach langem Hin und Her entschied ich mich dann doch, mir ein neues MacBook Pro zu kaufen. Eine echte Wahl hatte ich ja nicht, denn all meine Dateien schlummerten auf der noch intakten Festplatte im alten MacBook Pro. Außerdem war ich das problemlose Arbeiten am Mac gewohnt und wollte mir die Probleme eines Windows PC's, auf dem das instabile Vista läuft, nicht antun. Es fiel mir reichlich schwer, erneut 1800 Euro in die Hand zu nehmen, um mir ein MacBook Pro zu kaufen, das eigentlich nur ein kleinwenig besser war, als mein altes MacBook Pro, das mir bis zuletzt gute Dienste erwiesen hatte.

    Ein Arbeitkollege beschrieb mich immer als "Apple Fan Boy". Ich fand das immer ganz witzig, denn im Grunde hatte er recht. Nun jedoch habe ich zwar wieder einen Mac, bin jedoch auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Wenn ich heute über den Mac rede, erwähne ich nun auch immer den Totalausfall meines alten MacBook Pro's, und dass der Support von Apple nicht so reibungslos ist, wie die Apple Seite vermitteln will.

    Ich fühle ich ein bisschen wie ein Fisch an der Apple-Angel, denn um die oben genannten Probleme in den nächsten drei Jahren nicht erneut zu erleben, werde ich mir wohl einen Apple Care Protection Plan kaufen. Das ist eine Garantieverlängerung von Apple, die Probleme, wie ich sie erlebt habe, finanziell abdeckt.

    Der Apple Care Protection Plan kostet 350 € für das MacBook Pro. Ein stolzer Preis für eine Garantieleistung, die bei anderen Anbietern beim Kauf eines Laptops bereits hinzugehört.

    Ich könnte nun erneut mit Worten wie frech, dreist, unverschämt oder unprofessionell ankommen. Doch ich bin einfach nur noch mit ernüchtert.

    • Ernüchtert, weil Apple scheinbar doch nicht so viel Qualität bietet, wie angeboten.
    • Ernüchtert, weil ich dem Apple-Hype scheinbar erlegen bin.
    • Ernüchtert, weil Kunden von teuren Apple-Geräten einen unglaublich schlechten Support bekommen, sind sie nicht in Besitz eines Apple Care Protection Plans
    • Ernüchtert beim Blick auf meinen Kontostand, der nun aufgrund eines Apple-Hardware-Fehlers um knapp 2000 Euro schmaler ist.
     
  2. DominoXML

    DominoXML New Member

    Hi,

    hier schlagen zwei Seelen in meiner Brust. Auf der einen Seite hätte ich es als ungerecht empfunden, wenn Du das neue Board auch ohne AppleCare, welche ich für mein MBP 2,2 abgeschlossen habe, bekommen hättest.

    Auf der anderen Seite gebe ich dir Recht, daß die vergleichsweise kurze Garantie nicht unbedingt zum Premiumanspruch der Produkte paßt.

    So sind z.B. Dell-Laptops generell mit einer 3-Jahres-Garantie ausgestattet.

    Apple ist hier allerdings keine Ausnahme. Die Garantieleistung bei deutschen Premium-Autoherstellern ist auch weit von der bestimmter ausländischer Marken entfernt. So wollte der Hersteller meines Autos für die Zusatzgarantie auch einen ordentlichen Betrag.

    Zusammen mit der für mich unverzichtbaren AppleCare (geschäftlicher Einsatz) ist das MBP sicher kein "Schnäppchen". Auch ich würde mir flexiblere und günstigere Garantieoptionen wünschen.

    Für viele Geschäftskunden ist das sicher ein Grund anderen Herstellern den Vorzug zu geben.

    Gruß

    Volker
     
  3. Wh1tey

    Wh1tey New Member

    Mir wurde schon geraten, eine "richtige" Notebook-Versicherung abzuschließen. Das könne relativ einfach in schon bestehende Haushaltsversicherungen integriert werden und deckt dann auch Dinge wie Wasserschaden oder Fallen-lassen ab ... werde ich mir bei meinem nächsten Mac wohl zusätzlich überlegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2009
  4. Anna

    Anna New Member

    Diese hier beschriebenen Symptome sind die gleichen wie bei mir!
    Es scheint wohl nicht ein einmaliges Problem gewesen zu sein.

    Also kann ich mich wohl auch von dem Gerät verabschieden....

    Hat noch jemand dieses Problem gehabt?

    Gruss

    Anna
     
  5. Black Eddy

    Black Eddy Member

    Das Folgende ist meine private Meinung und ist nicht im Sinne einer Rechtsberatung zu verstehen:

    Für die Gewährleistung ist der Händler zuständig. In Deutschland beträgt sie 2 Jahre, wobei in den ersten 6 Monaten der Händler beweisen muss, dass der Kunde den Fehler verursacht hat. Nach 6 Monaten muss der Kunde beweisen, dass er den Fehler nicht verursacht hat. Tritt der Fehler bei mehreren Kunden knapp nach Ablauf der 2 Jahre auf, könnte man einen zeitlich vorgesehenen Verschleiss annehmen [Komisch, dass z. B. günstige Tintenstrahler oft kurz nach Ende der 2 Jahre defekt sind!].

    Fernseh-Verbrauchersendungen wie Markt (NDR --> Markt mischt sich ein), Marktcheck (früher Infomarkt, SWR, --> Der Marktcheck-Reporter ...) usw. freuen sich, ggf. darüber berichten zu können!

    Fast immer, wenn das Fernsehen dann darüber berichtet, wird Kunden geholfen. Es war dann immer Kulanz ohne Ankennung rechtlicher Art ...
     
  6. Anna

    Anna New Member

    Ja, so etwas wäre zu schön, um wahr zu sein.
    Würde ich auch auf mich nehmen, aber mein Gerät stammt leider nicht aus Deutschland und in Südeuropa hat man mit Garantie-Angelegenheiten noch sehr viel weniger Chancen, geschweige denn interessiert sich eine Fernsehsendung dafür.

    Hier gehöre ich weit und breit mit meinen Apple-Geräten zu den Ausserirdischen!
    Freunde und Bekannte fühlen sich nach diesem Aussetzer nur bestätigt, in dem sie mir schon immer sagten, dass das viel zu teure Alternativen zu PC & Co. sind.
    Schade!
    Finde ich nicht, aber meine heile Apple-Welt hat einen Knacks bekommen....

    Mal sehen: Nächsten Monat fliege ich nach Deutschland und bringe das Teil in die Apple-Inspektion.
    Bericht folgt dann an dieser Stelle.

    Gruss

    Anna
     
  7. banjip

    banjip New Member

    Hallo zusammen,

    genau so wie es heir beschrieben ist, haargenau so war es bei mir auch. Von heute auf morgen - nix ging mehr. Wie an anderer Stelle schon beschrieben ... auch nach noch jungen 20 Monaten - mein Mac Book Pro ist ein Totalschaden für 2500,-€ (hatte noch die 4GB Ram und die schnellere HD gewählt). Meine Klassenkameraden auf der Meisterschule lästern - ich sollte mir lieber einen Medion kaufen, der würde länger halten, weniger kosten und ich würde ihn anstandslos umgetauscht bekommen.

    Mein Apfelherz blutet ...

    Es ist wirlich enttäuschend. Ich meine was kann ich dafür, dass das Board den Geist aufgibt. Das Gerät hat weder einen Wasserschaden, noch ist damit gespielt oder DVD´s gerippt worden. In den 20 Monaten hab ich höchstens 5 CD´s und 3 DVDs gebrannt, da ich ein Autoradio mit USB Anschluss habe und daher CD´s für mich uninteressant sind. Ich fände eine Untersuchung der Ursachen von Seiten Apple wäre schon nötig gewesen, zumahl dieser Fehler doch recht häufig auftritt und sie ja auch das Problem mit den nvidia Grafik Chips hatten.

    Aber wie auch schon von 2Atlantis geschrieben ... auch ich werde wieder viel Geld in die Hand nehmen und mir einen neuen Mac kaufen - diesmal mit Apple Care ... hoffentlich stirbt er diesmal nicht gleich nach den 3 Jahren, sonst bringt mich meine Frau um ...

    Grüße
    Tim
     
  8. Patrick Woods

    Patrick Woods New Member

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob es hier der Fall ist, aber es gibt ein Austauschprogramm von Apple für eine bestimmte Baureihe der MacBook Pros.
    Bei dieser gibt es Probleme mit dem Grafikchip. Hier kann das Bild nach einiger Zeit komplett ausfallen.
    Hier ist der entsprechende Link: http://www.apple.com/de/support/exchange_repair/macbookpro.html

    Beste Grüße,

    Patrick
     
  9. kata

    kata New Member

    AUCH ICH!
    am montag TOTALAUSFALL meines macbook pro 17.
    das gerät ist 2, 5 jahre alt. (01/2007)

    das mainboard kaputt und muß getauscht werden.


    eine versicherung hatte ich nicht abgeschlossen, da ich bei einem neupreis von knapp 3000 EUR das eigentlich für einen nepp hielt und auf apple qualität vertraut habe.


    ... zusätzlich hatte ich bis jetzt:
    ein kaputtes netzteil (nach nicht einmal 2 jahren)
    einen gewölbten akku.


    ich finde es unglaublich, dass ein so teurer computer nach so kurzer zeit einen totelschaden hat.
    hoffentlich melden sich hier alle, die es noch betrifft-vermutlich ist es eine defekte serie.

    ÄRGERLICH!
     
  10. Anna

    Anna New Member

    Ob es sich um eine defekte Serie handelt?

    Meins ist ja 3 Jahre alt und 15".
     
  11. Wh1tey

    Wh1tey New Member

    Grundsätzlich ist es bei mobilen Rechnern sowieso ratsam, solch eine Zusatzversicherung abzuschließen - das liegt einfach in der Natur der Sache, egal ob man sich jetzt ein Premiumprodukt zulegt oder eben nicht. Grundsätzlich kann ich den Gedankengang, so etwas eben NICHT zu kaufen, weil man doch sowieso die beste Qualität gekauft hat, gut verstehen.

    Bin jetzt fast zwei Jahre nach meinem Umstieg zu Apple auch geheilt von überzogenen Qualitätserwartungen, die Typen kochen auch nur mit Wasser. Hatte ebenfalls schon einige Defekte, die waren aber immer noch im ersten Jahr. Durch meine Gravis-Versicherung bin ich jetzt aber auch für die Zeit danach gut geschützt, denke ich. Gut, dass ich mich damals doch entschieden habe, die dazuzunehmen, wollte ich nämlich anfangs eigentlich nicht.

    Ich denke aber, dass jeder Hersteller mit solchen Problemen zu kämpfen hat und würden wir in Zukunft Apple boykottieren und alle zu Lenovo oder Sony abwandern (auch Premiumhersteller), sähe es wohl kaum anders aus. Bei mir überwiegt zum Glück aber insgesamt trotzdem die Zufriedenheit mit Apple und ihren Produkten, hoffe, das ist bei euch auch so.
     
  12. Promaetheus

    Promaetheus New Member

    Hallo liebe Forengemeinde!

    Auch wenn der Thread älter ist, so muss ich mich hier anschliessen. Bei meinem MacBook Air ist ebenfalls über Nacht ein Totalausfall entstanden. Nach Aktivierung des Energiesparmodus liess sich das 2,5 Jahre alte MacBook Air, welches immer nur in meiner Ordination auf dem Schreibtisch stand und keine neuen Apps installiert wurden, sämtliche Updates durchgeführt wurden, nicht mehr reaktivieren. Das genau an dem Tag an dem ich das MacBook Air SMC Software Update durchgeführt habe welches eigentlich Probleme mit dem Ruhezustand beheben sollte.

    Bei Apple natürlich keinerlei Kulanz. Ich habe in meiner Praxis und auch zuhause ALLES von Apple, hätte mir schon ein entgegenkommen erwartet. Die Aussage war jedoch dass es diesen Fehler nicht gäbe, ident zu meinen Vor"rednern".

    Also mittlerweile müsste schon klar sein dass so ein Problem existiert. Aber auch ich werde weiterhin Apple Produkte verwenden, denn im Großen und Ganzen sind Apple Geräte einfach gut, praktisch zu bedienen. Einzig am Support und an der Kundenfreundlichkeit müsste Apple noch massiv nachbessern!
     
  13. toag

    toag New Member

    Bingo! Dass die Apple-Teile zwar ihre Vorzüge haben, andererseits aber auch teilweise grottig schlecht laufen und vor allem immer wieder mal durch Komplettausfälle nerven - damit spamme ich hier ja ganz gerne mal das Forum voll.

    Aktuell habe ich ein neues MacBookAir, welches ich postwendend zu Apple zurückschicken werde. Grund:

    1. Ein Time-Maschine-Backup des vorherigen MacBooks (ca 90 GB) liess sich zwar einspielen, aber es hatte eine Grösse von 157 KB (!). Nach der Migration hing sich das Air weg bei der Übernahme der Benutzer (die aus den 157 KB!!). Erst nach einem kompletten Formatieren der Macbook-Festplatte und Neuinstallation (beim nagelneuen System!) liess sich das Bakup einspielen, aber ...
    2. Der Mac hängt jetzt im letzten Schritt der Einrichtung "Ihr Mac ist vollständig konfiguriert und einsatzbereit". Klickt man dann auf den Pfeil, erscheint der rollende Ball und geht nach ca 45 Sek wieder weg. Der Mac bleibt dann allerdings bei dieser Meldung stehen.

    Cool, nech!? Also postwendend zurück damit zum Verkäufer, ich habe keinen Bock mehr auf diese Bananhardware. Bei meinem eigenen MBP war es vor wenigen Monaten ähnlich: 2,3er i7 mit 16 GB RAM und 1-TB-SSD - und das Öffnen von JPGs dauerte jeweils ca. 3 - 5 Sekunden (pro Bild!). Ebenfalls sofort zurück per RMA. Apple hat eine neue SSD eingebaut. Aber das MBP selber läuft imer noch seeeehhr zäh (eine Mail in Mail.app beantworten dauert immer ca. 1 - 2 Sekunden, bis mal das Antwort-Fenster aufpoppt usw.).

    Meine Empfehlung ist: genau so machen, wie du es getan hast: reklamieren, um die Ohren hauen, meckern.

    Ich mache mir aber nicht sehr viele Hoffnungen, dass das etwas bringt - Apple-Systeme verkaufen sich wie geschnitten Brot, weshalb sollten die auf die paar unzufriedenen User Rücksicht nehmen? Grundsätzliche Geschichten lassen sich meist nur per Sammelklage ändern (z.B. iPhones, bei denen in den Nutzungsbedingungen steht, dass man sie unter Null Grad nicht Draussen benutzen darf).

    Und Volkers Ausführungen zur Analogie mit den deutschen Autoherstellern kann ich zumindest von BMW-Motorrädern bestätigen: BMW ist inzwischen Marktführer in Deutschland, und während Honda und Konsorten teilweise bis zu 3 Jahren Garantie und/oder Kulanz gewähren, hält sich BMW an die klägliche Garantie von einem Jahr. Wer mehr will, muss es dazukaufen (!). Aktuelle BMW-Motorräder zeichnen sich durch teilweise sehr schlechte Qualität und durch gehäufte Ausfälle vor allem der Elektronik aus - aber die Dinger werden gekauft wie blöd. "Ist ja ne originale BMW ... "

    => sed 's/BMW/Apple/g'

    P.S.: Volker, gibt´s dich noch ... ?! :)
     

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