Es ist soweit ...

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von tobio, 18. Juni 2005.

  1. tobio

    tobio New Member

    ... ich habe mich nun endlich dazu entschlossen, meine 3 curver-kisten voll mit house platten zu digitalisieren!
    die sache muss gut organisiert sein, da ich wenig lust habe bei einem fehler von vorne anzufangen.
    ein 1210`er ist vorhanden (plattendreher) und natürlich mein mac.
    was würdet ihr mir für ein audiointerface empfehlen?
    und vor allem welche software zum aufnehmen und evtl. weiter verarbeiten?!
    das ganze soll möglichst praktisch zu handhaben sein und später als mp3 vorliegen mit den entsprechenden (per hand eingegebenen tags)

    puh mir grault davor ....




    tobio
     
  2. macrolf

    macrolf New Member

    Wenn "house platten" das sind, was in meiner Generation Schallplatten hieß, kann ich dir sagen, dass ich dieselben unter Verwendung des <imic>-Adapters (Griffin) in guter Stereo-Qualität mit <Amadeus> aufzeichne.
    Gruß
     
  3. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Sollte man die Platten vorher waschen ?

    Oder kann man Knackser und Knister problemlos digital entfernen ?
     
  4. macrolf

    macrolf New Member

    <Sollte man die Platten vorher waschen ?> halte ich für eine Scherzfrage.
    Wer seine Scheiben vorher "wäscht", sollte sich wegen der digitalen Qualität keine Gedanken mehr machen.
    Wer im Sinne des Wortes eine Schallplattensammlung hat, hat von Zeit zu Zeit wohl eh mit Isopropylalkohol abgespielt.
     
  5. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    War keine Scherzfrage.
    Nur wäre ich nie auf die Idee gekommen damit zu meinendas man die Teile mit Wasser und Seife abspült.
    Sondern ging davon aus das es in jedem gut sortierten Schallplattenhaushalt eine gute professionelle Schallplattenwaschmaschine gibt .

    (latürlich mit Isopropadingsbums - was sonst)
     
  6. macrolf

    macrolf New Member

    Ich weiß wohl, dass es im Kapitalismus nichts gibt, was es nicht gibt, aber bist du sicher, dass du von der "Schallplatten-Waschmaschine" nicht eher in einer der Qualitäts-Comedy-Shows gehört hast.
     
  7. alberti11

    alberti11 New Member

    Mit isoprop oder anderen Alkoholen würde ich meine Platten nur behandeln, wenn ich diese Digitalisierung als final betrachte.
    Mit dieser Methode- in den 70er als "lenco clean" propagiert, habe ich mir die Hälfte meiner Platten versaut. Einmal nass, immer nass; ansonsten hat man das Knistern sicher.
    Allerdings hat man bei wirklich alten "Schätzchen" zu denen man zwar nicht unbedingt HousePlatten zu rechnen hat, kaum eine andere Chance das Knistern zu entfernen. Die digitalen Bearbeitungen sind +/- schrottig und beeinträchtigen die Tonqualität noch stärker als das Nassabspielen.
    Bei einzelnen lauten Knacksern funktionieren aber die automatik tools ganz gut.

    ...und wieder gilt: Probieren geht über studieren!

    Ali
     
  8. tobio

    tobio New Member

    habe leider vergessen, wie das tool heißt, aber es sollte recht zuverlässig kratzer etc. bereinigen ... ?

    wie gesagt, ich kann mal etwas rumprobieren, aber dann muss die technik stehen.


    tobio
     
  9. StefanWS

    StefanWS New Member

    Also in den Vor-Digital-Zeiten hatte jede Rundfunkanstalt ein Schallplatten-Reinigungs-Gerät, scherzhaft -Waschmaschine genannt, die im übrigen sehr gut funktionierte. Ich glaube die waren von AKG o.ä.
    Zum Digitalisieren würde ich das allemal benützen, damit sparst du dir eine Menge Nachbearbeitungszeit.

    Richtig gute Tools sind von Digidesign (ProTools), früher Spark XL, ich weiß allerdings nicht ob es das fürs Xner gibt.

    Ich selbst mache das in "Handarbeit" mit Amadeus. Aufwendig, aber ich habe die Kontrolle über das, was wirklich "gesäubert" werden muß und was nicht.
     
  10. macrolf

    macrolf New Member

    <Also in den Vor-Digital-Zeiten hatte jede Rundfunkanstalt ein Schallplatten-Reinigungs-Gerät, scherzhaft -Waschmaschine genannt, die im übrigen sehr gut funktionierte. Ich glaube die waren von AKG o.ä.>

    ... just another example for 'long-life-learning"
    thank you, StefanWS
     

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