Externe Firewire HD (An oder Aus)

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Safarihh, 28. Dezember 2003.

  1. Safarihh

    Safarihh New Member

    Hallo,

    ich habe eine externe Firewire HD von Maxtor. Ich brauche Sie nur ein paar mal am tag. Was ist besser, soll ich die Platte auch wenn Sie nicht gemountet ist anlassen oder immer ausmachen bei nicht Gebrauch? Weil es könnte ja sein das sich durch das An und Ausschalten die lebensdauer verkürzt, oder eben durch das ständige anlassen. Welche variante ist besser oder ist es egal?

    SafariHH
     
  2. joerch

    joerch New Member

    intro...

    blablablablabl.....


    es verwundert daher kaum, dass immer häufiger die preiswerteren IDE-Platten in Servern zum Dauerbetrieb eingesetzt werden. Allerdings verschweigen die Datenblätter der Festplattenhersteller gerne ein entscheidendes Detail: IDE-Laufwerke sind häufig nicht zum Dauereinsatz geeignet. Zwar finden sich in der Regel Angaben zur Lebensdauer der Festplatte, gemessen in Stunden, aber im Dauerbetrieb hält eine IDEPlatte selten die beispielsweise versprochenen 500.000 Stunden durch – im Gegensatz zu SCSI-Laufwerken, die für den Dauereinsatz konzipiert und nach eigenen Erfahrungen wesentlich langlebiger sind. IBM hat als einziger Hersteller überraschend für die IDE-Festplatte Deskstar 120GXP eine empfohlene Laufzeit von 333 Stunden pro Monat angegeben, also nicht mal die Hälfte eines Monats. Umgerechnet sind das 11 Stunden Laufzeit pro Tag. Der Grund für dieses plötzliche Bekenntnis zur Laufzeit war das Vorgängermodell Deskstar 75GXP, das seit Anfang 2001 im Einsatz eine auffallend hohe Ausfallrate offenbarte. Zahlreiche Erklärungsversuche von IBM konnten nicht verhindern, dass es sogar zu einer offiziellen Klage von Privatpersonen kam, die dem Hersteller vorwarfen, er würde die Laufwerke fälschlicherweise als sichere und zuverlässige Festplatten anpreisen

    blablablabla...


    bei SCSI-Platten in der Regel bei 1.200.000 Stunden, was umgerechnet einer fehlerlosen Betriebsdauer von 137 Jahren entspräche. Schenkt man dieser Zahl Glauben, muss man sich zwangsläufig fragen, warum Festplatten überhaupt Defekte aufweisen können. „Die MTBF ist eine statistische Aussage über eine große Anzahl von Festplatten. Sie errechnet sich, indem man für eine bestimmte Stichprobe die insgesamt absolvierte Betriebsstundenzahl durch die Anzahl der Ausfälle in dieser Zeit dividiert.“ (vgl. c’t 2003, Heft 1, S. 134). Diese statistische Angabe sagt allein also nicht viel aus. Vielmehr muss man erst aus dieser Zahl die zu erwartende Anzahl an Ausfällen in einem bestimmten Zeitraum berechnen, um einen verwertbaren Wert zu erhalten. Beispielsweise sind 1000 Festplatten eines Typs mit einer MTBF von 1.200.000 Stunden ein Jahr lang (8760 Stunden) im Einsatz, so ergibt sich eine mögliche Ausfallrate von 1.000 FestplatFESTPLATTEN IM DAUEREINSATZ?


    31 ten x 8.760 Stunden/1.200.000 MTBF = 7,3 Festplatten pro Jahr. Umgerechnet liegt diese Rate pro Laufwerk bei 0,73 Prozent. Letzterer Wert wird als „Annualized Failure Rate“ (AFR) angegeben und ist aussagekräftiger als die MTBF, wird aber von den wenigsten Herstellern in ihren Datenblättern genannt. Die MTBF ist vor allem auch deswegen wenig aussagekräftig, weil Langzeitüberprüfungen über mehrere Jahre überhaupt nicht durchgeführt werden können. Die Hersteller sind gezwungen, Geräte möglichst sofort nach der technischen Realisierung auf den Markt zu bringen. Im schnelllebigen IT-Markt hat niemand Zeit für monatelange Prüfungen. Generell liegen die MTBF-Werte der SCSI-Laufwerke bei allen Festplatten-Herstellen zwei bis drei Mal höher als die der IDE-Laufwerke. Wohlgemerkt – diese Zahlen basieren auf den individuellen Testmethoden der Hersteller. Die Prüfbedingungen können unterschiedlich sein, weswegen diese Daten von unterschiedlichen Herstellern nicht hundertprozentig vergleichbar sind. Und wie sich eine Platte verhält, wenn nach dem Einbau die Lüftung nicht optimal ist, können auch die Hersteller bei ihren Tests nur schwer berücksichtigen – und sie werden es auch nicht tun, wenn dadurch die Betriebsdauerangaben, mit der man ja schließlich Werbung betreibt, schlechter ausfallen. Man geht daher bei den Tests von optimalen Betriebsbedingungen beim Endkunden aus. IBM’s Angabe, wonach die Deskstar 120GXP nur 333 Stunden pro Monat im Betrieb sein sollte, lässt vermuten, dass die MTBF drastisch sinkt und sich somit auch die Lebensdauer merkbar verringert, wenn diese Platte im Dauereinsatz betrieben wird. Zumindest ist klar, dass die Betriebsbedingungen der Festplatten in der Praxis Einfluss auf die Betriebsdauer haben. Diese unterschiedlichen Bedingungen sind es auch, die den tatsächlichen Qualitätsunterschied zwischen SCSI- und IDE-Festplatten ausmachen. Die Lebensdauer einer Festplatte ist, neben der thermischen Belastung, vor allem davon abhängig, wie häufig sich deren Köpfe bewegen und Schreib- und Lesezugriffe erfolgen. Der typische Anteil von Positionier-, Schreib- und Lesezugriffen während des Betriebs bei IDE-Festplatten liegt bei 20 Prozent, bei SCSI bei 30 Prozent. Kommt eine IDE-Festplatte in Serverumgebungen zum Einsatz, erhöht sich dieser Wert deutlich, und die übermäßige Beanspruchung wirkt sich ebenfalls auf die Lebensdauer aus. Natürlich leiden auch SCSI-Platten unter einer höheren Auslastung, aber im Verhältnis zu IDE-Platten sind diese bereits für eine höhere Grundauslastung konzipiert. Die beweglichen Teile der Konstruktion sind bei SCSI höherwertig spezifiziert, somit qualitativ besser und somit auch teurer. SCSI-Festplatten produzieren bei Zugriffen pro Datenmenge wesentlich weniger Vibrationen als IDE-Festplatten. Sie gelten als unempfindlicher gegenüber Stößen und Vibrationen von außen. Schwingungen, die beispielsweise in Systemen mit vielen sich drehenden Teilen (Lüfter, weitere Laufwerke) auftreten, können bei Resonanzen zum Abbruch von Schreib- und Lesevorgängen führen oder den Magnetkopf regelrecht „aus der Spur werfen“. Die Lebensdauer ist eng verknüpft mit der Umgebungstemperatur im Betrieb – Überhitzung der Platten ist einer der häufigsten Ausfallgründe. Die meisten IDE-Laufwerke drehen nur mit 5.400 oder 7.200 U/min. SCSI-Festplatten besitzen aufgrund ihrer wesentlich höheren Drehzahlen von 10.000 oder 15.000 U/min eine hochwertigere Mechanik und stärkere Motoren als IDE-Laufwerke. Die höhere Wärmeentwicklung wird zudem durch speziell angepasste Schmiermittel und durch eine bessere Konstruktion ausgeglichen. Auch spezielle hochwertige Einbaumechaniken, die häufig nur für SCSI angeboten werden, sorgen für eine bessere Kühlung. Im Detail wird deutlich, warum es immer noch einen deutlichen Preisunterschied zwischen IDE- und SCSI-Laufwerken gibt. IDE-Platten sind für den Einsatz beispielsweise in Arbeitsplatzrechnern, in denen sie nur tagsüber belastet werden, nach wie vor gut geeignet und bieten für diese Zwecke sicherlich auch das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Für Serversysteme und Arbeitsplätze, die an 365 Tage im Jahr 24 Stunden durchlaufen, sollten nur SCSI-Platten zum Einsatz kommen, und natürlich überall dort, wo die Datensicherheit an oberster Stelle steht. Die niedrigeren Anschaffungskosten bei IDE-Platten stehen oft in keinem Verhältnis mit den Kosten bei einem Defekt und den nachfolgenden Problemen. Zusätzlich investiertes Geld für SCSI-Laufwerke ist daher auch eine Art Versicherung, die sich schnell bezahlt machen kann.

    :D
     
  3. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Aha.

    Und was bedeutet Dauereinsatz, eingeschaltete Festplatte oder fortwährender Zugriff auf die Festplatte?

    Ungeklärt ist auch noch die Bedeutung des Einschalt- und Ausschaltvorgangs für die Lebensdauer.
     
  4. joerch

    joerch New Member

    stimmt...
    da gehen die meinungen stark auseinander.
    Ein bakannter von mir hatte nen alten 6300er - der als server lief, ich glaube der lief 4 jahre ununterbrochen - nach nem neustart war die HD im eimer :)
    sein alter g3 imac lief auch immer - tag und nacht... mehrere jahre, ohne probs.
    Der einschaltstrom ist nicht zu unterschätzen, aber ich denke mal 2/3 mal am tag an und ausschalten sollte der hd nicht sehr viel ausmachen, ausserdem spart es strom wenn die platte nicht immer mitläuft...
    ich würde sie ausschalten.
     
  5. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Wenn die Platte sehr kühl ist kann sie 24/7 laufen. In einem kleinem ext. Gehäuse wird sie zu warm.

    Lass sie lieber aus wenn Du sie nicht oft brauchst. 1-2 mal Hochfahren pro Tag ist völlig egal.

    Außerdem ist es so leiser :)

    Bzw. einige Festplattengehäuse fahren die Platte bei Nichtbenutzung automatisch runter
     
  6. Safarihh

    Safarihh New Member

    Die Lautstärke ist bei der festplatte gar kein Thema, sie ist sehr leise :D und sie steckt in einem grossen alu gehäuse. Ich glaube das wenn die Platte nicht gemountet ist das sie sowieso aus ist, weil das gehäuse bleibt kalt. Aber es blinkt die ganze zeit eine blaue Lampe.
     

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