Facebook: Statt Mitbestimmung mehr Datennutzung

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Mac22307, 17. Dezember 2012.

  1. Mac22307

    Mac22307 Gast

    Im Gegensatz zu einem Autohersteller verfügt Facebook über kein hartes Produkt, sondern eben genau über diese Sammlung von Nutzerdaten, ganz ähnlich den Verzeichnissen von behörden. Da liegt es nahe, eben auch ähnliche Massstäbe anzulegen. Zudem: Ein Versandhaus, dass mit seinen Kundendaten hausieren geht, sieht sich schnell mit dem Datenschutzrecht konfrontiert. Zu recht.
     
  2. Zum Zuckerberger und seinem Big-Brother-Gesichts-Buch: Gibts nur eine einzige gesunde Grundhaltung: MEIDEN wie die PEST! Aber nicht nur das, sondern stets stetig auch bekämpfen, wo immer es nur geht. Alles war von Anfang an auf Betrug aufgebaut. Macht-Mißbrauch dann die tagtägliche FOLGE-Erscheinung. Es ist immer GEFÄHRLICHER geworden, ganz absolutest klar. Die Menschen-Massen müssen restlos und vollständig aufgeklärt werden, WAS und WIE solche Daten-Kraken wirklich sind. MEIDEN und BEKÄMPFEN mit aller absolutester Konsequenz, war, ist und bleibt die Dauer-Devise für immer.
     
  3. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Facebook ist bei mir so beliebt wie ein Alkoholfurz an einem Wintermorgen in einem französischen Nonnenkloster.
     
  4. timson

    timson New Member

    Ich verstehe nicht, warum sich alle so aufregen. Welche Daten man von sich angibt, bleibt einem doch selbst überlassen. Ich werde zwar immer wieder aufgefordert Wohnort, Schule etc. anzugeben, mach ich aber nicht. Von mir hat Facebook letztlich nur meine Emailadresse die ich sowieso nur zu diesem Zweck angelegt habe. Wer seine persönlichen Daten dort angibt, ist letztlich doch selbst schuld. Klar viele geben gerne alles aus ihrem Leben an, vermutlich weil die Komplexe haben. Posten Fotos von sich und ihren Kindern und geben ihre Adressen und ihre Standorte an. Ich nutze Facebook in erster Linie um mein Unternehmen zu bewerben, hierzu eignet es sich hervorragend da man viele Menschen erreicht. Persönliche Daten findet man von mir dort nicht.
    Aber alle regen sich über Facebook auf, haben heute aber fast alle ein Smartphone, am besten noch mit Android und nutzen irgendwelche Sammelkarten...
     
  5. maximilian

    maximilian Active Member

    Irgendwann macht das jeder mal, absichtlich oder unabsichtlich. Oder ein anderer User outet Dich, oder so viel von Dir, dass es für eine Recherche genügt, absichtlich oder unabsichlich. Und dann haben sie Dich :teufel:

    Ich bin z.B. jetzt seit drei Tagen in einem andern Forum angemeldet. Von einer Nutzerin dort, die nichts als einen wenig aussagekräftigen Aliasnamen und ein leeres Profil hat, kenne ich inzwischen Realnamen, akademischen Grad, Adresse, Telefonnummer, Arbeitsplatz, Liste der Publikationen, Internetprovider. Nur die Handynummer fehlt noch, aber die kriege ich auch noch raus. Und wenn mir das gelingt, dann kann Facebook das auch.

    Das Hauptproblem bei Facebook (oder Google, Amazon, eBay, PayBack, usw.) ist für mich aber, dass man „profiliert“ wird. Mein Name und meine Adresse sind kein Geheimnis, die stehen im Telefonbuch. Aber nach was ich bei Google suche, was ich bei Amazon und eBay gekauft habe, und worüber ich mich bei Facebook (wo ich nie angemeledet sein werde) mit wem unterhalte, geht nur mich etwas an. Das sehen die aber anders und schlagen aus diesem Wissen Kapital. Und deswegen verweigere ich mich ihnen (Facebook, Google+, Twitter und wie sie alle heissen zumindest).
     
  6. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Was mir bei ebay auf den Keks ging war, dass jeder ohne Probleme erschnüffeln konnte,
    was ich in den letzten 3 Monaten ersteigert/gekauft habe. Geht es noch? Was würde ich wohl
    einem Nachbarn sagen, der, wenn ich in unsere Anlage komme, gleich meine Tüten aufreißt
    und schaut, was ich eingekauft habe?

    Ich habe kurzerhand meinen Account auf privat gestellt und vorbei ist es mit der Neugierde.
    Ich wurde tatsächlich vorher mal von einem Bekannten gefragt, warum ich mir das und das gekauft hätte. Es ging dabei zwar nur um Fotozubehör aber das geht trotzdem niemand etwas an. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, jemand anderem hinterher zu spionieren.

    Das ist so ähnlich wie die ganze Facebook-Kacke.

    Das Merkwürdige daran ist, dass ebay alles tut, um Gauner zu schützen, sich dabei auf den Datenschutz beruft. Selbst jahrelang Betrügern gehörende Konten, dürfen nicht im Sicherheitsforum genannt werden. weil ja sonst vielleicht ein Betrogener auf die Idee kommen würde, nicht dorthin zu überweisen.

    Grrr
     
  7. maximilian

    maximilian Active Member

    Ja und nein. Als Jäger und Sammler nutze ich eBay schon seit 10 Jahren ziemlich intensiv (über 2400 Punkte habe ich inzwischen). Da finde ich es schon ganz gut, wenn ich recherchieren kann, womit sich jemand seine Punkte verdient hat, bevor ich größere Beträge auf seine Artikel biete. Bei jemandem, der erst 30 Punkte hat und die auch noch alle für Ein-Euro-Flohmarktkram, die Hälfte davon sogar mit demselben Käufer, wäre ich sehr vorsichtig. Und dasselbe Recht sich vorher zu informieren will ich meinen Käufern natürlich auch zugestehen.

    Was man evtl. einführen könnte wäre eine Rückfrage, bevor diese Informationen freigegeben werden: „Der Benutzer xyz will Ihre Transaktionen der letzten 90 Tage sehen, stimmen Sie zu?“
     
  8. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich verkaufe ja nicht. Klar, bei Verkäufern möchte ich gerne die Bewertungen lesen.
    Betrügerische Verkäufer stellen, wenn die Roten eintrudeln, gerne auf Privat um.
    Sie können dann aber nicht mehr verkaufen.
     

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