Farbnegative scannen - die Hölle?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Affenfett, 14. Januar 2002.

  1. Affenfett

    Affenfett New Member

    Versuche gerde wiedermal KB-Farbnegative auf einem Polaroid Spritscan 4000 zu verarbeiten, springe zwischen PolaColor Insigh 5.0
    und Silverfast 5.5 im Dreieck. Bei einen ordentlich belichteten Fuji Superia 100 kommen die sonderbarsten Farben heraus (bin stocknüchtern!) Mit Dias und SW läuft es bestens. Hat jemand einen heissen Tip? Ist Vuescan gut?
    Mein Dank sei mit Euch!
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ich scanne sowas mit Linocolor und hatte eigentlich noch nie Probleme.
     
  3. Omega01

    Omega01 New Member

    Ich kenne zwar beide Programme nicht, aber könnte es sein, dass es da ein Problem mit unterschiedlichen Farbprofilen gibt? Das müsste in den Voreinstellungen der jeweiligen Programme erkennbar sein. Ist bei Photoshop auch so...

    Mit Vuescan habe ich bisher noch nicht so gute Erfahrungen gemacht - OSX zumindest ist damit mehrere Male abgestürzt und dazu gehört schon einiges.

    Gruss,
    Daniel
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Nun, bei Linocolor sollte man schon das Filmaterial angeben.
     
  5. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Mach es Dir doch einfach. Negative scannen wie sie sind, in Photoshop öffnen und umkehren und in der Tonwertkorrektur neutral stellen.
     
  6. petervogel

    petervogel Active Member

    die meisten scanprogramme können das einfach nicht, auch wenn sie es laut hersteller können sollten.
    dass silverfast dazu nicht in der lage ist wundert mich allerdings, denn das soll ja sehr gut sein.
    ich benutze magicscan 4.5 mit einem powerlook II scanner und die ergebnisse lassen auch zu wünschen übrig. ich korrigiere das so im scanprogramm, dass es einigermassen erträglich aussieht und scanne es dann mit 16 bit pro kanal. die datei mache ich dann im photoshop auf und gehe auf gradationskurven. dort erhält es ein manuelles (nicht auto, das beschneidet deinen tonwertumfang radikal) feintuning und wird dann auf 8 bit umgewandelt.
    damit gehst du sicher, dass du beim korrigieren keine tonwertabrisse in verläufen und flächen bekommst.
    dass ein gutes scanprog negative sehr gut scannen kann scheint wohl heidelberg zu beweisen (siehe obiges posting)und z.b. imacon mit seiner flexcolor 3.0 software für den flextight photo scanner. hatte da vor weihnachten eine demo bei mir und das ist wirklich trommelscanner qualität, was man da bekommt. dass das ding dias scannen kann wusste ich und habe deshalb s/w kleinbild und farbnegative als vorlage benutzt. astreine resultate ohne irgendwas korrigieren zu müssen. hat ein dmax von 4.1. schärfe ist auch super; da sind alle flachbetts schrott dagegen und die nachschärferei im photoshop ist ja auch nicht das gelbe vom ei.
    wenn einer einen super durchlicht scanner braucht, dann ist der flextight photo für kleinbild und mittelformat (bis 6x18cm) erste wahl. wurde auch im preis stark reduziert, um den nikon 8000 konkurrenz machen zu können. gibt es schon für Euro 4.999,- netto. stolzer preis, aber die qualität ist einem trommelscanner ebenbürtig.
    grüße
    peter

    PS: nein, ich bekomme keine provision von imacon;-)
    die qualität hat mich wirklich umgehauen und den werde ich mir wohl irgendwann besorgen auch wenn es weh tut dafür erst mal auf einen G5 verzichten zu müssen.
     
  7. Affenfett

    Affenfett New Member

    Gute Idee, mach ich bei schwierigen, zu dichten SW-Negativen, dass retet dann meistens. Bei Farbe negativ werde ich es ausprobieren.
    Gute Grüße
     
  8. Affenfett

    Affenfett New Member

    Der Pola SprintScan 4000, Dia-Scanner mit 4000 dpi ist schon nicht schlecht, holt tolle Details aus den Filmen raus, auch aus den Schatten, dagegen sieht ein Print nicht so gut aus, aber die Software (läuft meines Wissens nur mit der von Pola und Silverfast) macht schöne schräge Farben beim Neg. Vielleicht hat jemand Ahnung vom Silverfast, für Aufsichtvorlagen (Color) finde ich es gut, SW dagegen ist wieder grauslich, da war mein alter Microtec 35t noch Weltspitze.
    Danke für erschöpfende Aufklärung!
     
  9. friedrich

    friedrich New Member

    hast Du mal versucht, Schwarz- und Weißpunkt zu setzen (Pipetten ober rechts)?
     
  10. Affenfett

    Affenfett New Member

    Na ümma! Hast recht, damit wirds besser, aber die Farben bleiben sehr unrealistisch, habe auch schon alle vorhandenen Farbprofile zu den gängigen Farbnegativfilmen durch probiert. Dachte, es gibt vielleicht einen Weg um ohne viel Eingestellen, wie bei guten Dias zu brauchbaren Ergebnissen zukommen. Bei ca 25 Bildern, die eine annähernd gleiche Stimmung haben sollen braucht Du bei Einzelabstimmung schnell ein Beissholz.
    Beim Scanner war noch »BinuScan« dabei, kostet einzeln einiges, aber bei Negativen kommen Farben raus wie in den Fünfzigern die Schaukastenbilder im Kino an der Ecke ausgesehen haben.
    Schönen Abend noch!
     
  11. hagen apel

    hagen apel New Member

    ich arbeite mit nikon coolscan ob color positiv oder neg.
    das ist ok und ggf. mit photoshop den letzten schliff.
    silverfast fand ich nicht doll
     
  12. petervogel

    petervogel Active Member

    nehm doch ein negativ, was ein guter standard für deine motive ist. das stellst du dann im scanproggi so ein, dass es einigermassen gut aussieht. diese einstellung speicherst du dann als mein negativ standard ab und lädst es bei gebrauch wieder.
    peter
     
  13. maiden

    maiden Lever duat us slav

    imacon-Qualität ist in der Tat erste Sahne. Aber wer will schon so viel Kohle hinblättern
     

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