Farbprobleme

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von schnabbel, 18. April 2002.

  1. maggi

    maggi New Member

    Hi Schnabbel,

    tröste Dich damit:

    Hauptsache die Farbwerte bleiben gleich!

    Das Problem habe ich auch mit Freehand und Photoshop!

    Ich schätze es liegt daran, dass jedes Programm seine eigenen farbdarstellungen hat.

    Grüßt
    MAGGI
     
  2. schnabbel

    schnabbel New Member

    Hi Leute,
    sicher wurde mein Problem hier im Forum schon gelöst, jedoch kann ich über die Suchfunktion nichts finden.
    Das Problem: Wie bekomme ich es hin, dass Farben in allen Programmen gleich dargestellt werden. Wenn ich z.B. eine eps-Datei in ein pdf konvertieren will und das aus Illustrator, InDesign oder über den Distiller mache, hab ich drei verschiedene Ergebnisse. Photoshop-Dateien ändern extrem ihre Hell- Dunkelwerte wenn sie in andere Anwendungen importiert werden.
    Ich möchte nicht unbedingt 1000e von Euro für ein Colormanagement ausgeben. Es muss doch auch so möglich sein das Problem auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren.

    Dankbar für Tipps
    Schnabbel
     
  3. schnabbel

    schnabbel New Member

    Die Darstellung (beim Layout) wäre ja fast egal aber das was rauskommt sollte eigentlich schon stimmen. Wenn ich in Photoshop eine Datei anlege hätte ich schon gerne, dass nach dem pdf-Export das Bild noch so aussieht wie vorher. Egal aus welcher Anwendung ich exportiert habe.

    Grüsse
    Schnabbel
     
  4. Russe

    Russe New Member

  5. schnabbel

    schnabbel New Member

    Danke, das hilft mir ein ganzes Stück weiter.
     
  6. grufti

    grufti New Member

    hallo Schnabbel,
    ich habe recht viel mit Farbe zu tun. Sinnvoll ist derzeit nur, dass du dir einen Masterplatz einrichtest, der dir deine Originale möglichst farbverbindlich darstellt.
    Dann interessieren die Farbdarstellungen aus den Layoutprogrammen letzlich nicht mehr. Dort wird meistens ja nur das Übersichtsbild dargestellt.

    Dein Endprodukt muss in Ordnung sein. Nicht die Darstellung nach dem Import in ein anderes Programm. Führt ins uferlose, deswegen eigene Profile einzurichten.
     
  7. schnabbel

    schnabbel New Member

    Das ist ja das Problem. Wenn das Endprodukt ein pdf-File ist, ist es je nach Anwendung verschieden: Illustrator-pdf = ganz dunkel u. InDesign-pdf = ganz hell. In meinem Fall geht es jetzt um eine Anzeige (Graustufen) für eine Zeitung. Nach dem pdf-Export kann ich die Farbwerte ja nicht mehr kontrollieren. Wie kann ich nun kontrollieren ob die Anzeige in der Zeitung nicht zu hell oder dunkel erscheint. Kann ich mich da auf einen Laserausdruck verlassen? Oder soll ich wie bisher einfach die .eps-Datei verwenden?

    Schnabbel
     
  8. grufti

    grufti New Member

    schnabbel, ich vermute, dein Problem zu verstehen.

    Kann es sein, dass du die PDF direkt schreibst, ohne Distiller mit einheitlichen Prefs dazwischen?
    Ich liefere überwiegend PDF meiner Daten ab. Die Bildschirmdarstellung des PDF ist aber immer einheitlich, ganz egal aus welchem Programm das Original stammt.

    Wenn ich konsequent zuerst einen Postscript-File schreibe, dann den PDF, ist das Ergebnis hundertprozentig zum Original. Egal wie dir dein Bildschirm das zufällig darstellt.

    Und Tonwerte nachmessen könntest du z.B. mit Pitstop. Es gäbe aber noch genügend andere brauchbare Xtensions dazu für Akrobat.

    Aber niemals, wenn es dir um Qualität geht, Standardroutinen der einzelnen Programme verwenden, die direkt einen PDF erzeugen. Da sind immer Kurven unterlegt, die du nicht kennst.

    Ich gehe oft her, um ganz sicher bei oft auch angelieferten Einzelteilen zu sein:
    Neuer Quark-Job, dort die Bilder und Graphiken platziert. Egal, ob aus Freehand, Illustrator, Photoshop oder Corel. Dann Postscript-File, dann PDF.
    Die Wiedergabe ist dann aber einheitlich originalidentisch.

    Wenn du dir jedoch im Vorfeld zusätzlich unsicher bist, ob die Tonwerte insgesamt stimmen, ist dein Print garantiert nicht aussagefähig. Nur Messen oder Proof.

    Wenn du sicher bist, dass dein .EPS in Ordnung ist, der Kunde braucht aber PDF...
    dann undbedingt vorher in ein verlässliches Programm für den Export importieren, dafür ist Quark wirklich sehr gut geeignet. InDesign dazu: unbedingt Finger weg, sofern du noch 1.5 hast. Habe jetzt die Version 2, aber noch nicht dahingehend ausprobiert.

    einstweilen Gruss
     
  9. grufti

    grufti New Member

    das habe ich noch vergessen:
    Um Postscript schreiben zu können, musst du ja einen Drucker anwählen. Wenn ich keine Vorgaben der Druckerei habe, wähle ich generell Akrobat-Distiller als Drucker an.
    Für das Endprodukt, den PDF für CTP, liefert dir normalerweise jede grössere Druckerei ihre Distiller-Joboptions.
    Wenn nicht, dann halt für deine Standards je nach Auflösung und Qualität selbst anlegen. Eine Verfälschung der Tonwerte erfolgt dabei garantiert nicht.
     
  10. schnabbel

    schnabbel New Member

    Hi Grufti,
    danke für die ausführliche Hilfe. Jetzt bin ich um einiges schlauer. Du hast schon recht, ich habe die pdf's ohne Distiller erzeugt. Bin noch bei Version 3.0 und damit die auf Os 9.2.1 läuft musste ich Teile aus dem Programm löschen. Also auch nicht zuverlässig. Bei InDesign bin ich auch auf Version 2.0 und sehr zufrieden. Der erste Job damit ging reibungslos über die Bühne.
    Ach ja, die Anzeige wird nun aus dem eps belichtet. Hab ich jetzt einfach mal beschlossen.

    Grüsse
    Schnabbel
     
  11. maggi

    maggi New Member

    Hi Schnabbel,

    tröste Dich damit:

    Hauptsache die Farbwerte bleiben gleich!

    Das Problem habe ich auch mit Freehand und Photoshop!

    Ich schätze es liegt daran, dass jedes Programm seine eigenen farbdarstellungen hat.

    Grüßt
    MAGGI
     
  12. schnabbel

    schnabbel New Member

    Hi Leute,
    sicher wurde mein Problem hier im Forum schon gelöst, jedoch kann ich über die Suchfunktion nichts finden.
    Das Problem: Wie bekomme ich es hin, dass Farben in allen Programmen gleich dargestellt werden. Wenn ich z.B. eine eps-Datei in ein pdf konvertieren will und das aus Illustrator, InDesign oder über den Distiller mache, hab ich drei verschiedene Ergebnisse. Photoshop-Dateien ändern extrem ihre Hell- Dunkelwerte wenn sie in andere Anwendungen importiert werden.
    Ich möchte nicht unbedingt 1000e von Euro für ein Colormanagement ausgeben. Es muss doch auch so möglich sein das Problem auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren.

    Dankbar für Tipps
    Schnabbel
     
  13. schnabbel

    schnabbel New Member

    Die Darstellung (beim Layout) wäre ja fast egal aber das was rauskommt sollte eigentlich schon stimmen. Wenn ich in Photoshop eine Datei anlege hätte ich schon gerne, dass nach dem pdf-Export das Bild noch so aussieht wie vorher. Egal aus welcher Anwendung ich exportiert habe.

    Grüsse
    Schnabbel
     
  14. Russe

    Russe New Member

  15. schnabbel

    schnabbel New Member

    Danke, das hilft mir ein ganzes Stück weiter.
     
  16. grufti

    grufti New Member

    hallo Schnabbel,
    ich habe recht viel mit Farbe zu tun. Sinnvoll ist derzeit nur, dass du dir einen Masterplatz einrichtest, der dir deine Originale möglichst farbverbindlich darstellt.
    Dann interessieren die Farbdarstellungen aus den Layoutprogrammen letzlich nicht mehr. Dort wird meistens ja nur das Übersichtsbild dargestellt.

    Dein Endprodukt muss in Ordnung sein. Nicht die Darstellung nach dem Import in ein anderes Programm. Führt ins uferlose, deswegen eigene Profile einzurichten.
     
  17. schnabbel

    schnabbel New Member

    Das ist ja das Problem. Wenn das Endprodukt ein pdf-File ist, ist es je nach Anwendung verschieden: Illustrator-pdf = ganz dunkel u. InDesign-pdf = ganz hell. In meinem Fall geht es jetzt um eine Anzeige (Graustufen) für eine Zeitung. Nach dem pdf-Export kann ich die Farbwerte ja nicht mehr kontrollieren. Wie kann ich nun kontrollieren ob die Anzeige in der Zeitung nicht zu hell oder dunkel erscheint. Kann ich mich da auf einen Laserausdruck verlassen? Oder soll ich wie bisher einfach die .eps-Datei verwenden?

    Schnabbel
     
  18. grufti

    grufti New Member

    schnabbel, ich vermute, dein Problem zu verstehen.

    Kann es sein, dass du die PDF direkt schreibst, ohne Distiller mit einheitlichen Prefs dazwischen?
    Ich liefere überwiegend PDF meiner Daten ab. Die Bildschirmdarstellung des PDF ist aber immer einheitlich, ganz egal aus welchem Programm das Original stammt.

    Wenn ich konsequent zuerst einen Postscript-File schreibe, dann den PDF, ist das Ergebnis hundertprozentig zum Original. Egal wie dir dein Bildschirm das zufällig darstellt.

    Und Tonwerte nachmessen könntest du z.B. mit Pitstop. Es gäbe aber noch genügend andere brauchbare Xtensions dazu für Akrobat.

    Aber niemals, wenn es dir um Qualität geht, Standardroutinen der einzelnen Programme verwenden, die direkt einen PDF erzeugen. Da sind immer Kurven unterlegt, die du nicht kennst.

    Ich gehe oft her, um ganz sicher bei oft auch angelieferten Einzelteilen zu sein:
    Neuer Quark-Job, dort die Bilder und Graphiken platziert. Egal, ob aus Freehand, Illustrator, Photoshop oder Corel. Dann Postscript-File, dann PDF.
    Die Wiedergabe ist dann aber einheitlich originalidentisch.

    Wenn du dir jedoch im Vorfeld zusätzlich unsicher bist, ob die Tonwerte insgesamt stimmen, ist dein Print garantiert nicht aussagefähig. Nur Messen oder Proof.

    Wenn du sicher bist, dass dein .EPS in Ordnung ist, der Kunde braucht aber PDF...
    dann undbedingt vorher in ein verlässliches Programm für den Export importieren, dafür ist Quark wirklich sehr gut geeignet. InDesign dazu: unbedingt Finger weg, sofern du noch 1.5 hast. Habe jetzt die Version 2, aber noch nicht dahingehend ausprobiert.

    einstweilen Gruss
     
  19. grufti

    grufti New Member

    das habe ich noch vergessen:
    Um Postscript schreiben zu können, musst du ja einen Drucker anwählen. Wenn ich keine Vorgaben der Druckerei habe, wähle ich generell Akrobat-Distiller als Drucker an.
    Für das Endprodukt, den PDF für CTP, liefert dir normalerweise jede grössere Druckerei ihre Distiller-Joboptions.
    Wenn nicht, dann halt für deine Standards je nach Auflösung und Qualität selbst anlegen. Eine Verfälschung der Tonwerte erfolgt dabei garantiert nicht.
     
  20. schnabbel

    schnabbel New Member

    Hi Grufti,
    danke für die ausführliche Hilfe. Jetzt bin ich um einiges schlauer. Du hast schon recht, ich habe die pdf's ohne Distiller erzeugt. Bin noch bei Version 3.0 und damit die auf Os 9.2.1 läuft musste ich Teile aus dem Programm löschen. Also auch nicht zuverlässig. Bei InDesign bin ich auch auf Version 2.0 und sehr zufrieden. Der erste Job damit ging reibungslos über die Bühne.
    Ach ja, die Anzeige wird nun aus dem eps belichtet. Hab ich jetzt einfach mal beschlossen.

    Grüsse
    Schnabbel
     

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