FAZ Sonntagszeitung von heute!Wahnsinn!!!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von AllyMac, 18. Januar 2004.

  1. AllyMac

    AllyMac New Member

    Also so einen scheiss Artikel über Apple, habe ich noch nie gelesen. Und das in mein Abo-Zeitung.
    Unglaublich ist das,..bin so in rage kann kaum diese Zeilen eintippen!!
    Diese blöden Heinis, keine Ahnung echt! Keine genauen Kenntnisse!
    Da muss man sich einfach beim zuständigen Redakteu beschwerden.

    Dieser gewisser Carsten Knop, hat echt keine, keine Ahnung...die Daten sind teilweise Falsch!

    mannnnnn, ich bin echt genervt
    ;(
     
  2. joerch

    joerch New Member

    Wasn los...

    machma bericht - oder einscannen und veröffentlichen + oder hier eintippen...

    loslosloslso
     
  3. Hodscha

    Hodscha New Member

    War gerade auf der Internetseite und der Artikel kostet tatsächlich 1,50 €! Das finde ich unverschämt!
     
  4. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Yepp.
    Soll ich mir die nun kaufen?
    Bin entsetzt!
    Schließe mich deinem Leserbrief (schreibst du doch?) ungelesen solidarisch umgehend an!
     
  5. Zerwi

    Zerwi Wiederhergestellt

    Ja, wat schreiben sie denn nu? Einscannen und online stellen, aber dalli dalli! ;)
     
  6. MacMayr

    MacMayr eilean ácheo

    Wie der Mac 20 wurde und klein blieb
    Macintosh heißt der bekannte Personalcomputer von Apple. Benannt nach einer schottischen Apfelsorte. Er schaffte es ins Museum. Seine Nachfolger schlagen sich wacker.

    Von carsten Knop
    "Für den Rest von uns" war er gedacht, der Macintosh von Apple, als er der Welt vor genau 20 Jahren "hallo" sagte. Der Plan ist nicht aufgegangen. Zumindest dann nicht, wenn man den "Rest", der im Werbetext der ersten Macintosh-Anzeige gemeint war, als die breite Mehrheit der Bevölkerung definiert, die damals noch keine Berührung mit einem Personalcomputer (PC) hatte.__
    Die nüchterne Wahrheit ist: Der Weltmarktanteil, den Apple mit seinen Computern erzielt, liegt schon seit Jahren bei nur rund 3 Prozent. Damit ist der Macintosh tatsächlich ein Computer für einen Rest von uns geworden: für diejenigen, die anders denken wollen als im Rahmen der von Unternehmen wie Microsoft und Intel gesetzten Industriestandards.
    Das gilt meist für Kreative in Medienberufen oder in Werbeagenturen, für Studenten und andere Andersdenker. Doch sind das eben nur wenige, die sich verbunden fühlen im oppositionellen Geist. Sie nennen ihren Computer bis heute noch sehr liebevoll einfach "Mac".
    Die Ziele des Apple-Mitbegründers Steve Jobs waren, wie es seiner Natur entspricht, viel ehrgeiziger, als er den "Ur-Mac" im Januar 1984 der Öffentlichkeit vorstellte: Sollte es doch um den entscheidenden Angriff auf den kastenförmigen IBM-PC gehen, der rund drei Jahre zuvor das Licht der Welt erblickt hatte.__
    Finanziell war das Unternehmen Apple, der Computerpionier aus dem kalifornischen Cupertino, damals durch den unglücklichen Marktauftritt des Apple III und das Desaster mit dem viel zu teuren Lisa-Computer, dem ersten Computer mit einer Maus zur Dateneingabe, angeschlagen.__
    Deshalb wurde mit dem Macintosh, der nach einer schottischen Apfelsorte benannt ist, nun zwangsläufig ein neuer Durchbruch im Massenmarkt angepeilt. Immerhin kostete der Mac bei seiner Einführung mit rund 8500 DM (was damals etwa 2500 Dollar entsprach) nur die Hälfte des Lisa-Preises. Das war aber immer noch kein Sonderangebot. Und viel schlimmer war, daß das Gesamtkonzept nicht stimmte.
    Jobs hatte dem visionären Gerät, das mit seinem gestochen scharfen Schwarzweiß-Monitor, seiner Maus und der einfach zu bedienenden graphischen Benutzeroberfläche der Zeit weit voraus war, viel zuwenig Speicher mit auf den Weg gegeben. Zudem ließ sich der Ur-Macintosh nicht erweitern.__
    Deshalb wollten den Computer nur eingeschworene Apple-Fans haben. Der Start war sogar so enttäuschend, daß Jobs danach Zug um Zug aus dem Geschäft verdrängt wurde und sein Unternehmen kurz darauf für viele Jahre ganz verließ.__
    Die Zeit der kühlen, pragmatischen Manager brach bei Apple an. In dieser Zeit wurde der ehemalige Pepsi-Cola-Mann John Sculley zur maßgeblichen Figur bei Apple. Und ein halbes Jahr nach der Vorstellung des ersten "Mac 128" kam das Nachfolgemodell auf den Markt, das mit nun 512 Kilobyte Speicher ausgerüstet war. Damit konnte man endlich arbeiten.
    Doch blieb ein Problem: Der Macintosh war ein in sich abgeschlossenes System und mit keinem der standardisierten Produkte von Wettbewerbern, die eben mit Intel- und Microsoft-Komponenten arbeiteten, kompatibel. Völlig klar, Microsoft und Co., das war die Feindeswelt. Apple, das war das gallische Dorf, und Steve Jobs war Asterix. Ein gegenseitiges Verständnis mit der Nicht-Apple-Welt hätte niemals zur radikal-puristischen Designlehre von Jobs gepaßt. Erst 1987, mit der Einführung des Macintosh II, wurde der Kundenkreis, der sich für den Mac interessierte, größer. Das freundlich-schlichte Design des Ur-Mac mit seinem lächelnden "Gesicht", der es längst in das New Yorker Museum of Modern Art geschafft hat, wurde aber auch aufgeweicht. Der Monitor war nicht mehr fest eingebaut, sondern frei wählbar, und auch sonst ähnelte der Mac nun sehr den kistenartigen Nachfolgern des ersten IBM-PC.__
    Das war ein klarer Bruch mit der Gründerzeit. Der sich zunächst bezahlt machte: In den Jahren zwischen 1987 und 1995 verfünffachte sich der Umsatz von Apple auf rund 11 Milliarden Dollar. Leider spiegelte der Gewinn diese Entwicklung nicht wider - und auch beim Marktanteil konnte der Mac die dominante Stellung der Nachfolger und Nachahmer des IBM-PC nie gefährden.
    Dann brach das Chaos aus: Zwischen 1995 und 1998 halbierte sich der Umsatz; 1997 wurde Jobs, zunächst interimistisch, als Chef zu Apple zurückgeholt. Eine Verzweiflungstat. Doch tatsächlich: Dem charismatischen Jobs gelang es, den Umsatzeinbruch zu stoppen. Er räumte im Produktportfolio auf, beendete die Lizenzfertigung durch Dritthersteller - und brachte dann 1998 mit dem in verschiedenen poppigen Farben erhältlichen "iMac" den, gemessen an den Verkaufszahlen, erfolgreichsten Mac aller Zeiten auf den Markt. Der iMac vereinte wieder Computer und Bildschirm in einer Einheit und war damit das zeitgemäße Zitat des "Ur-Macs". Seither hat sich die Entwicklung von Apple stabilisiert.
    Das Unternehmen hat für den Mac im vergangenen Jahr seinen Prozessorhersteller (statt Motorola nun IBM) gewechselt und bietet nach langer Durststrecke auch wieder Computer an, die technisch attraktiver erscheinen als Angebote von Wettbewerbern. Auch sonst kann sich Jobs über Erfolge freuen: Der "iTunes"-Music-Store von Apple ist der erfolgreichste Internethandel für Musik der Welt - doch er funktioniert auch mit den einst verhaßten Windows-Rechnern. Das gilt auch für den erfolgreichen digitalen Musikspieler "iPod".__
    Dafür begrüßen die jüngsten Versionen des Betriebssystems "Max OS X" den Nutzer nun nicht mehr mit dem lächelnden Mac-Gesicht von vor zwanzig Jahren - diese Tradition lebt nur noch in der Erinnerung der echten Apple-Begeisterten und in der sogenannten "Classic"-Umgebung des alten Betriebssystems fort. Jobs, der den Mac einst unter dem Symbol einer Piratenflagge entwickeln ließ, ist doch noch ein Pragmatiker geworden.


    Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18.01.2004, Nr. 3 / Seite 35
     
  7. nanoloop

    nanoloop Active Member

    HoppHopp!
     
  8. MacMayr

    MacMayr eilean ácheo

    Für 1,50 € ist die Zeitung 24h nutzbar !

    weiterlesend
    macmayr
     
  9. Hodscha

    Hodscha New Member

    Ich habe aber schon Zeitung gelesen :D Ausserdem habe ich noch Gutscheine für die FAZ Sonntagszeitung, nur heute war ich zu faul und lag im Bett :cool:
     
  10. Hodscha

    Hodscha New Member

    Ich weiss auch nicht was er dagegen hat. Es entspricht doch, so weit wie ich weiss, der Realität.
     
  11. macNick

    macNick Rückkehrer

    Wer hätte was anderes von der FAZ erwartet?
     
  12. Kay-Uwe

    Kay-Uwe New Member

    ... ein Golf 1 im vergleich zu einem Maserati.
    Der Stil ist "graislich" (wie der Bayer sagt).

    Und ansonsten....: der Golf gilt (in D) auch als super Auto. Aber wer will schon Golf fahren, wenn es Jaguar, Maserati oder Ferrari gibt. Die haben auch nur einen Marktanteil von 3%.
    Na und. Um so besser.
    Der Redakteur versucht sachlich korrekt zu sein.... und doch kommt zwischen den Zeilen irgendwie der Neid hervor.
    Super!
     
  13. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Lustig ist der dauernde Hinweis auf „Industriestandards“.
     
  14. ughugh

    ughugh New Member

    Ich kann in dem Artikel nichts falsches Entdecken, die Fakten sind alle - soweit ich das beurteilen kann - richtig.
     
  15. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Ach, durch die Blume deutet der Autor ständig an, dass Apple-Geräte schon immer nur was für irgendwelche durchgeknallte „Kreative“, Studenten und andere Spinner waren, dass Apple sich nicht an Industriestandards halten würde, und der erste Mac hieß auch nicht „Mac 128“, sondern Macintosh 128k. Der Apple III und die Lisa waren tatsächlich Desaster, zumindest Lisa war zu teuer. Andererseits war der Apple // ein Riesenerfolg mit einem hohen zweistelligen Marktanteil. Aber nichts davon. Industriestandards sind für mich immer noch von unabhängigen Gremien oder Industrie-Allianzen geschaffene Vereinbarungen, aber keine durch pure Marktmacht eines Unternehmens durchgedrückten Bevormundungen. Wenn dieser FAZ-Typ schon die Apple-Geschichte im Schnelldurchlauf erzählen will, dann hätte er auch ein paar der Innovationen nennen können, die heute Standard sind. Abgesehen davon ist der iMac nicht nur Apples erfolgreichster Computer, gemessen an den Verkaufszahlen, sondern der erfolgreichste Computer überhaupt, gemessen an den Verkaufszahlen. Dann dieses Rumreiten auf den drei Prozent: Andere Hersteller von beliebigen Produkten würden sich die Finger nach drei Prozent Weltmarktanteil lecken. Dieser Artikel hätte auch gut im Spiegel stehen können.

    PS: Ich höre mich ja an wie der schlimmste Apple-Freak! :crazy:
     
  16. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Geht mir genauso! Ist doch okay der Artikel. Ist sachlich geschrieben, jedenfalls besser, als wenn ihn ein glühender Mac-Fan geschrieben hätte.
     
  17. Risk

    Risk New Member

    Joo,

    nur das wir alle glühende Mac-fan´s sind und somit der Allymac recht hat:

    "AZ Sonntagszeitung von heute!Wahnsinn!!!

    Also so einen scheiss Artikel über Apple, habe ich noch nie gelesen. Und das in mein Abo-Zeitung.
    Unglaublich ist das,..bin so in rage kann kaum diese Zeilen eintippen!!
    Diese blöden Heinis, keine Ahnung echt! Keine genauen Kenntnisse!
    Da muss man sich einfach beim zuständigen Redakteu beschwerden.

    Dieser gewisser Carsten Knop, hat echt keine, keine Ahnung...die Daten sind teilweise Falsch!

    mannnnnn, ich bin echt genervt"


    :)





    __________________
    :D :D
     
  18. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Ooch, an einem glühenden Mac-Fan perlen doch so ein paar Angstschwitztröpfchen eines neidischen PiSSi-Redakteurs locker ab...:D
     
  19. AllyMac

    AllyMac New Member

    Nein, nein, ....
    Einige verstehen nicht was ich meinte!

    Die FAZ druck gross und breit n Artikel ab,...so als ob, ja so als ob , wie soll ichs sagen , förmlich von Microschuft bezahl würde. Besonders die eine Statistik ist Blödsinn!


    Na, ja...hoffentlich bin ich morgen drüber weg!

    :angry:
     
  20. Das mag ja faktisch alles richtig sein, aber der Artikel ist so langweilig und emotionslos geschrieben, daß es nicht lohnt, ihn zu lesen. Absolut schwach.
     

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