Fonts unter OSX

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von josef zahs, 31. März 2005.

  1. josef zahs

    josef zahs New Member

    seit ich mit OSX arbeite, habe ich Probleme mit Fonts. Obwohl ich auch Suitcase installiert habe, werden beim Drucken vieler Fonts keine Umlaute gedruckt, diese sind aber in der Bildschirmdarstellung vorhanden. Wie kann ich so die Fonts erkennen, die dieses Problem aufwerfen? Oder gibt es einen Trick das zu lösen. Ebenso ärgere ich mich jedesmal maßlos, dass Schriftgruppen nicht, wie früher unter dem ATM und Type Reunion zusammengefasst werden. Wr kann mir hier brauchbare Ratschläge erteilen?
     
  2. jweitzel

    jweitzel New Member

    Die fehlenden Umlaute können auf die Verwendung einer MS Office-Umgebung schließen lassen, sonst kenne ich das Problem nicht. Unter OS 9 musste man dafür im Drucken-Dialog -> Zeichensätze die Option "Zusätzliche Zeichinformation immer senden" o.ä. aktivieren.

    Fonts sind unter OS X echt ein Problem, obwohl (oder gerade) ich in einer Druckvorstufen-Umgebung arbeite. Ich bin im Internet über einen (englishen) PDF-Aufsatz gestolpert (den ich also hier nicht posten kann © ;-), der mit zwar 2 Stunden Arbeit machte, seit dem habe ich aber Ruhe. Man glaubz nicht, wo alles im System (konkurrierende) Fonts herumliegen und wie viele man davon getrost wegschmeissen oder zumindest umsortieren kann. (Library -> Fonts ist bei mir z.B. vollkommen leer; ~user/library/fonts ebenfalls)


    Johannes
     
  3. ermac

    ermac Member

    verkauf Dein Suitcase . . .
    die bessere, einfachere und vor allem kostenlose Methode hier:

    Fonthandling via Finder
    Mit Mac OS X braucht es nicht mehr unbedingt ein Schriftenverwaltungsprogramm.Apple liefert
    zwar auch ein eigenes Programm mit, um Schriften hinzuzufügen (Schriftensammlung), aber diese
    Applikation ist für die Druckvorstufe nur sehr bedingt geeignet. Der Grund: Wird eine zweite
    Schrift mit dem gleichen Namen hinzugefügt, bekommt der Dateiname der Schrift einen Bindestrich
    mit einer Zahl hinten dran gesetzt. Also z.B. Helvetica-1, Helvetica-2, Helvetica-3 usw.
    Damit ist aber nicht klar, welcher Zeichensatz zum jeweiligen Job bzw. Kunden gehört. Und da
    liegt das grosse Problem: Schriftverwechslungen bis hin zu verschiedenen Ergebnissen auf den
    Ausgabegeräten sind die Probleme, die dabei auftreten können.
    Das Betriebssystem kann jedoch Schriften auslesen, die in einem Unterordner innerhalb des jeweiligen
    Fonts-Ordners abgelegt sind. Den meisten bekannt ist ja, dass in jedem Library-Ordner
    ein Schriftenordner mit dem Namen «Fonts» installiert ist. Daher hat jeder Benutzer am Mac seinen
    persönlichen Schriftenordner.
    Das folgende Beispiel soll den Einsatz dieses Systems verdeutlichen:
    1. Ein Kundenordner wird vorbereitet: Ein neuer Ordner wird erstellt mit dem Namen des Kunden
    und die Kundenschriften offen in diesen Ordner gelegt.Wenn auch Schriften dabei sind, die nicht
    mehr benötigt werden, aber im Notfall geladen werden sollten, können diese Zeichensätze in einen
    weiteren Unterordner «Unused» (kann auch anders heissen) verschoben werden. Dadurch
    stehen sie im Finder zur Verfügung, jedoch nicht in den Applikationen aktiv.
    2. Das Fonthandling via Finder wird vorbereitet: Im Ordner «Privat/Library» wird ein weiterer Ordner
    mit dem Namen «Fonts aus» erstellt. Nun werden die Ordner «Fonts» und «Fonts aus» in der
    Symbolleiste abgelegt, dadurch stehen sie sehr schnell in jedem Finder-Fenster zur Verfügung.
    Damit das ganze Mac-Like wird, bekommen die Ordner Icons, ein rotes F für «Fonts aus» und ein
    grünes F für «Fonts». Die Symbole gibts auf der Webseite www.wissen-wie.ch > Dokus
    3. Nun wird der Kundenordner von Punkt 1 in den Ordner «Fonts» verschoben, damit stehen die
    Schriften unmittelbar zur Verfügung.Wenn die Schriften deaktiviert werden sollen, wird der ganze
    Kundenordner einfach über «Fonts aus» gezogen und die Schriften werden sofort deaktiviert.
     

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