foto in mehrer schmuckfarben umwandeln

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von elf01, 19. Oktober 2004.

  1. elf01

    elf01 New Member

    eine frage, die mich schon länger beschäftigt und jetzt aktuell geworden ist:

    ein foto (rgb bzw. cmyk) soll auf ein shirt gedruckt werden, das funkt aber anscheinend nicht als cmyk, sondern man müsste das ganze in einzelne schmuckfarben zerlegen...und da stehe ich nun vor meinen problem:
    wie wandle ich ein färbiges motiv (mit etlichen farbübergängen) in schmuckfarben um...

    gib's da evtl. ein software-tool, wo man z.b. einfach die anzahl der schmuckfarben eingibt und das motiv wird automatisch seperiert??? (ähnlich der gif-komprimierung)

    bin für jeden tipp dankbar, da die zeit drängt.
    gruss,
    elf
     
  2. Macci

    Macci ausgewandert.

    Du kannst natürlich die Farbtiefe in fast jedem Bildbearbeitungsprogramm reduzieren, aber Shirtdruck funktioniert natürlich auch von RGB. Sonst könnte das kein Dienstleister anbieten. Letztlich handelt es sich um ganz normale Drucker.
     
  3. klimbim

    klimbim New Member

    So wie es sich anhört, willst Du T-Shirts im Siebdruck fertigen lassen. Schmuckfarben sind "reine Farben aus der Tube", da gibt's nix zu mischen, weil deckend (opak)!
    1. z.B. FreeHand/CorelDraw: Foto mit Nachzeichner-Tool aus der Werkzeugleiste nachzeichnen lassen und dann mit möglichst wenigen Schmuckfarben einfärben, sonst wirst Du arm.
    2. Photoshop: Menüleiste/Einstellungen/Tontrennungen; hier kann man die Anzahl der Farben bestimmen (1-256 ?), bis 10 Farben gute Ergebnisse. Die musst Du mit Pfad maskieren und als Adobe Illustr. einzeln exportieren
    Alles aber sehr aufwändig und kein Spass - einfach ausprobieren.
    klimbim
     
  4. klimbim

    klimbim New Member

    Hei Macci, welches Druckverfahren meinst Du?
    klimbim
     
  5. marc12353

    marc12353 New Member

    Photoshop:

    Bild in Graustufen konvertieren. Danach in Duplex und die anzahl der Farben (max 4-5, nicht sicher) als Sonderfarben definieren.

    Sind das HKS oder Pantone Farbwerte, die du angeben must?

    Das vektorisiren liefert nur bei Adobe Streamline gute Ergebnisse. Alternativ in freehand nachzeichnen (viel Spaß!!!)
     
  6. marc12353

    marc12353 New Member

    Also ich kenne keine T-Shirts oder Textilien die tausende von Farbwerten haben. Meistens werden die aus Flock oder Fließfolien (einfarbig) hergestellt. Dann gäbe es noch die Stickvariante, OK. das sind schon paar mehr Farben drin, aber bei tausenden von Garnfarben wird es auch teurer. Und der Siebdruck ist dann wohl doch das handelsüblichste. Kann auch aus mehr Farben bestehen, aber nicht aus tausenden.

    CMYK und RGB <---- Vergisst es. Höchstens im Copyshop mit dieser Bügelfolie <---- aber das kann es ja wohl net sein.
     
  7. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Wie kommst du zu dieser Annahme?

    Warum Druck?
    Was hat das mit CMYK zu tun?
    Wieso Schmuckfarben?
     
  8. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Ein Bild vom Bild wäre sinnvoll.
     
  9. elf01

    elf01 New Member

    ok, also ich hab jetzt nochmals mit der druckerei gesprochen und bin nun voll im bilde ;)
    also prinzipiell kann man CMYK schon normal im siebdruck machen, allerdings nur auf weißen shirts bzw, wenn bei dunklen farben eine grundierungsfarbe als sonderfarbe aufgetragen wird. empfohlen wird immer mit schmuckfarben zu arbeiten (je nach machine bis zu 10 farben möglich)

    frag mich dann aber in welchen verfahren diese motiv gedruckt wurde?
    http://www.emp.de/bin/shop.php?prog=shop&funktion=PRODUCTFRAME&article=107481&origin=outer

    ps: spiegelt nicht meinen musikgeschmack wieder ;))
     
  10. donald105

    donald105 New Member

    die meisten t-shirt-druckereien ziehen die bilder vorher auf folien, die per wärme auf das textil übertragen werden.
    da kannst du ganz normal cmyk-dateien schicken.
    But don't ask me how: diese hier machen siebdrucke von cmyk-dateien, nicht zu teuer.

    http://www.t-shirt-drucker.de

    quaggel halt mal mit dem drucker.
     
  11. Wubbo Ockels

    Wubbo Ockels New Member

    Am Rande bemerkt:
    Streamline war früher einfach Mr Vectorizer himself, wird aber leider seit längerem nicht mehr weiterentwickelt. Und FreeHand hat stark aufgeholt: in der MX-Version ist das Nachzeichnen-Tool schon besser als Streamline je war, finde ich.
     
  12. friedrich

    friedrich New Member

    4c auf dunklem Grund braucht halt eine helle Grundierung, weil die Farben nicht decken.
    Also 5-Farb-Druck, wo ist das Problem?

    Eine 4c-Datei läßt sich nicht wirklich gut in 4 deckende Sonderfarben auflösen. Und bei mehr Farben wirds halt gleich teuer oder teurer als der 5c-Druck.
     
  13. nanoloop

    nanoloop Active Member

  14. klimbim

    klimbim New Member

    frag mich dann aber in welchen verfahren diese motiv gedruckt wurde?
    Vermutlich mit einer guten Maske des Motivs, die als weißer Grund gedruckt wurde.:party:
    klimbim
     
  15. Scharlatan

    Scharlatan New Member

    1.
    wenn es sich um ein foto handelt (z b portrait) und auch fotorealistisch rüberkommen soll und das t-shirt nicht weiß ist muss man auch cmyk drucken und nicht in sonderfarben.
    siebruck im rasterdruck (ca. 30 - 34 lpc)

    2.
    wenn das t-shirt dunkel ist muss weiß unterlegt werden

    3.
    wenn das motiv keine festen konturen hat muss auch der weiße unterdruck auslaufen. aber "eher" als das motiv. da wirds dann richtig schwierig.

    wenn das t-shirt weiß ist, gibt es auch einfache digitaldrucke im copyshop. kostengünstig, feineres raster als digitaldruck, aber nur auf weiß
     
  16. texsep

    texsep New Member

    schaust du hier: www.texsep.de

    die wissen wie es funzt ;o))

    gruss
    rexsep
     

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