Frage an die Drucker im Forum

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von MiniMac, 5. November 2003.

  1. MiniMac

    MiniMac New Member

    CtP wurde mir als "Computer-to-Plate" UND "Computer-to-Press" beschrieben.

    Die Vorteile von C-to-Plate sind mir klar, die methode kann ich mir vorstellen. - ABER:

    Bei C-to-Press wird die Druckplatte angeblich direkt in der Druckeinheit belichtet/entwickelt (wirklich?!), was angeblich eine weitere Zeitersparnis gegenüber C-to-Plate bringen soll.

    HDas kann ich mir nur so erklären, dass diese Platte wiederverwendet werden kann und nach jedem Auftrag wie eine CD-RW einfach neu beschrieben wird.

    Stelle ich mir das so richtig vor?

    mM
     
  2. much75

    much75 New Member

    es gabmal eine art drucker, der intern "druckplatten" erstellt hat, damit konnte man dann so um die 15t seiten drucken, dann musste eine neue platte intern erstellt werden, war irgendetwas mit silikonschicht...aber nur gefaehrliches halbwissen, frag doch mal den grufti, sollte der sich noch im forum rumtreiben

    gruss andreas
     
  3. grufti

    grufti New Member

    Der grufti ist doch nur ein Setzerle und kein Drucker nicht. :)

    Meines Wissens jedoch wird zwischen "...to Print" und "...to Press" derzeit zwischen Digitaldruck und Offsetdruck unterschieden. Aber wie so oft, mag ich mich auch dabei irren.

    Grüßle
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ich kenne ctp nur als Computer to Plate, wie es mir auf der Drupa vorgeführt wurde.
     
  5. bus

    bus New Member

    Auf der DRUPA war auch das hier.

    B-)
     
  6. aue

    aue New Member

    CtP steht für Computer-to-plate. Computer-to-press meint digitale Bebilderung des Plattenzylinders in der Druckmaschine. Die erste Maschine, die das konnte, war meines Wissens nach eine GTO-DI als 4- oder auch 5-Farb-Modell. Im Prinzip gleich aber in besserer Qualität gibt es heute Speedmaster-DI bis Format 74x52cm. Schließlich gibt es noch die Quickmaster-DI. Die waren jetzt alle von Heidelberg. Von KBA gibt es die Karat74 und es gibt glaube ich auch noch andere Lösungen. Das Problem ist, dass während der Bebilderungszeit nicht gedruckt werden kann und während des Druckes die Bebilderungseinheit ungenutzt rumsteht. Das ist deshalb ein Problem, weil ja beides Geld gekostet hat - eine Offsetmaschine mit digitaler Bebilderungseinheit kostet deutlich mehr. Deshalb werden diese Maschinen nur gering verkauft.
    Schließlich ist das Problem mit den Druckplatten. Bei obigen Systemen sind alle Druckplatten nur einmal zu benutzen, gedruckt wird im Trockenoffset (Druckplatten sind Silikon-beschichtet). D.h., die Platten müssen manuell ausgetauscht werden, immerhin mit Autoplate.
    Ein Verfahren der löschbaren Druckplatte wie von MAN entwickelt und in der DicoWeb erstmals umgesetzt (siehe Link in Beitrag davor) ist sehr interessant aber eben noch sehr begrenzt verfügbar.
     

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