Frage zu Journaled FS

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Taipan, 9. Juli 2004.

  1. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     
  2. Macci

    Macci ausgewandert.

    Da sag ch jetzt mal:
    Das Journaled FS hat den Reparaturvorgang beschleunigt, weil es auf die entspr. Protokolle zurückgreifen konnte....

    Jemand was besseres?

    N8
    ;)
     
  3. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich findet ein fsck auch unter journaled noch Fehler - doch im Grunde checkt sich das Filesystem nach einem neustart selbst, so das zum einen kein manuelles fsck mehr notwendig ist, zum anderen dient journaled auch dazu das es einen logeintrag über den zuletzt reibungslosen Zustand des dateisystems gibt und bei einem fsck nicht einfach "irgendwas" repariert wird, sondern dank journaled einfach der letzte protokollierte Reibungslose Zustand wieder hergestellt wird.

    Es wird beim journaling quasi Buch über jegliche veränderungen am Filesystem geführt und gibt es mal einen crash und ein defekt des Filesystems wird aus einer Art backup der letzte funktionierende Zustand vor dem Crash wieder hergestellt.
     
  4. Taipan

    Taipan New Member

    Hm, mir kam es nicht so vor, dass das ganze nun schneller ging als ohne journaling. Daher meine Theorie, dass dieses Abgleichen mit dem log und Wiederherstellen des letzten funktionierenden Zustandes eben erst später im Bootvorgang passiert, ich den Rechner aber quasi vorher schon abgefangen habe, indem ich in den SU-Modus bootete. D.h. hätte ich normal gebootet, wäre nach dem vollständigen Booten das Filesystem in einem einwandfreien Zustand gewesen, ohne dass zwischendurch dieser lange dauernde check stattgefunden hätte. Stimmt das?
     
  5. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     
  6. Macci

    Macci ausgewandert.

    Da sag ch jetzt mal:
    Das Journaled FS hat den Reparaturvorgang beschleunigt, weil es auf die entspr. Protokolle zurückgreifen konnte....

    Jemand was besseres?

    N8
    ;)
     
  7. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich findet ein fsck auch unter journaled noch Fehler - doch im Grunde checkt sich das Filesystem nach einem neustart selbst, so das zum einen kein manuelles fsck mehr notwendig ist, zum anderen dient journaled auch dazu das es einen logeintrag über den zuletzt reibungslosen Zustand des dateisystems gibt und bei einem fsck nicht einfach "irgendwas" repariert wird, sondern dank journaled einfach der letzte protokollierte Reibungslose Zustand wieder hergestellt wird.

    Es wird beim journaling quasi Buch über jegliche veränderungen am Filesystem geführt und gibt es mal einen crash und ein defekt des Filesystems wird aus einer Art backup der letzte funktionierende Zustand vor dem Crash wieder hergestellt.
     
  8. Taipan

    Taipan New Member

    Hm, mir kam es nicht so vor, dass das ganze nun schneller ging als ohne journaling. Daher meine Theorie, dass dieses Abgleichen mit dem log und Wiederherstellen des letzten funktionierenden Zustandes eben erst später im Bootvorgang passiert, ich den Rechner aber quasi vorher schon abgefangen habe, indem ich in den SU-Modus bootete. D.h. hätte ich normal gebootet, wäre nach dem vollständigen Booten das Filesystem in einem einwandfreien Zustand gewesen, ohne dass zwischendurch dieser lange dauernde check stattgefunden hätte. Stimmt das?
     
  9. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     
  10. Macci

    Macci ausgewandert.

    Da sag ch jetzt mal:
    Das Journaled FS hat den Reparaturvorgang beschleunigt, weil es auf die entspr. Protokolle zurückgreifen konnte....

    Jemand was besseres?

    N8
    ;)
     
  11. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich findet ein fsck auch unter journaled noch Fehler - doch im Grunde checkt sich das Filesystem nach einem neustart selbst, so das zum einen kein manuelles fsck mehr notwendig ist, zum anderen dient journaled auch dazu das es einen logeintrag über den zuletzt reibungslosen Zustand des dateisystems gibt und bei einem fsck nicht einfach "irgendwas" repariert wird, sondern dank journaled einfach der letzte protokollierte Reibungslose Zustand wieder hergestellt wird.

    Es wird beim journaling quasi Buch über jegliche veränderungen am Filesystem geführt und gibt es mal einen crash und ein defekt des Filesystems wird aus einer Art backup der letzte funktionierende Zustand vor dem Crash wieder hergestellt.
     
  12. Taipan

    Taipan New Member

    Hm, mir kam es nicht so vor, dass das ganze nun schneller ging als ohne journaling. Daher meine Theorie, dass dieses Abgleichen mit dem log und Wiederherstellen des letzten funktionierenden Zustandes eben erst später im Bootvorgang passiert, ich den Rechner aber quasi vorher schon abgefangen habe, indem ich in den SU-Modus bootete. D.h. hätte ich normal gebootet, wäre nach dem vollständigen Booten das Filesystem in einem einwandfreien Zustand gewesen, ohne dass zwischendurch dieser lange dauernde check stattgefunden hätte. Stimmt das?
     
  13. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     
  14. Macci

    Macci ausgewandert.

    Da sag ch jetzt mal:
    Das Journaled FS hat den Reparaturvorgang beschleunigt, weil es auf die entspr. Protokolle zurückgreifen konnte....

    Jemand was besseres?

    N8
    ;)
     
  15. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich findet ein fsck auch unter journaled noch Fehler - doch im Grunde checkt sich das Filesystem nach einem neustart selbst, so das zum einen kein manuelles fsck mehr notwendig ist, zum anderen dient journaled auch dazu das es einen logeintrag über den zuletzt reibungslosen Zustand des dateisystems gibt und bei einem fsck nicht einfach "irgendwas" repariert wird, sondern dank journaled einfach der letzte protokollierte Reibungslose Zustand wieder hergestellt wird.

    Es wird beim journaling quasi Buch über jegliche veränderungen am Filesystem geführt und gibt es mal einen crash und ein defekt des Filesystems wird aus einer Art backup der letzte funktionierende Zustand vor dem Crash wieder hergestellt.
     
  16. Taipan

    Taipan New Member

    Hm, mir kam es nicht so vor, dass das ganze nun schneller ging als ohne journaling. Daher meine Theorie, dass dieses Abgleichen mit dem log und Wiederherstellen des letzten funktionierenden Zustandes eben erst später im Bootvorgang passiert, ich den Rechner aber quasi vorher schon abgefangen habe, indem ich in den SU-Modus bootete. D.h. hätte ich normal gebootet, wäre nach dem vollständigen Booten das Filesystem in einem einwandfreien Zustand gewesen, ohne dass zwischendurch dieser lange dauernde check stattgefunden hätte. Stimmt das?
     
  17. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     
  18. Macci

    Macci ausgewandert.

    Da sag ch jetzt mal:
    Das Journaled FS hat den Reparaturvorgang beschleunigt, weil es auf die entspr. Protokolle zurückgreifen konnte....

    Jemand was besseres?

    N8
    ;)
     
  19. kawi

    kawi Revolution 666

    Natürlich findet ein fsck auch unter journaled noch Fehler - doch im Grunde checkt sich das Filesystem nach einem neustart selbst, so das zum einen kein manuelles fsck mehr notwendig ist, zum anderen dient journaled auch dazu das es einen logeintrag über den zuletzt reibungslosen Zustand des dateisystems gibt und bei einem fsck nicht einfach "irgendwas" repariert wird, sondern dank journaled einfach der letzte protokollierte Reibungslose Zustand wieder hergestellt wird.

    Es wird beim journaling quasi Buch über jegliche veränderungen am Filesystem geführt und gibt es mal einen crash und ein defekt des Filesystems wird aus einer Art backup der letzte funktionierende Zustand vor dem Crash wieder hergestellt.
     
  20. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Nachdem eben mein Rechner eingefroren war, habe ich beim Neustart in den Single-User-Modus gebootet und fsck durchlaufen lassen, wobei einige Fehler gefunden wurden. Meine Frage nun: Bei einem journaled Filesystem sollte das doch eigentlich nicht vorkommen, dachte ich? Oder wird das Journal erst später im Verlauf des Bootvorgangs benutzt (wenn ich denn nicht in den SU-Modus gebootet hätte), um das Filesystem wieder herzustellen?
     

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