Frage zum anon-Dienst JAP

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von mikrokokkus, 23. Juni 2004.

  1. mikrokokkus

    mikrokokkus New Member

    Ich benutze gemeinsam mit anderen einen WLAN-Router um ins InterNetz zu kommen.

    Verhindert JAP, dass man im Router-Log meine aufgerufenen Seiten sehen kann oder beginnt die "Anonymität" erst beim ISP?
     
  2. cpp

    cpp programmierKnecht

    Soviel ich weiss, benützt du einen JAP-Server als Proxie, der dann mit Hilfe anderer Teilnehmer die IP-Adressen deiner Packete mischt. Also, ich denke mal, dass die Sicherheit erst beim Proxie beginnt und endet.
     
  3. mikrokokkus

    mikrokokkus New Member

    Auf der JAP-Seite steht aber, das Programm verhindere, dass z.B. in Firmen der Netzadmin oder der Cheffe sehen, wohin man surft.
    Als Proxy muss man für JAP übrigens 127.0.0.1 einstellen, was ja der localhost ist. Evtl verschlüsselt JAP schon auf der Maschine die Webanfragen?

    Wär schon gut, das sicher zu wissen ;-)
     
  4. cpp

    cpp programmierKnecht

    In der FAQ von JAP steht:

    Mein Provider?

    Ihr Provider erfährt lediglich, dass Sie die Server des Anonymisierungsdienstes benutzen. Zwischen JAP und diesen wird ein verschlüsselter Kanal aufgebaut, über den Ihre Daten gesendet werden. Alle Internetanfragen im Browser, die Ihren Rechner verlassen und dort ankommen, sind also verschlüsselt. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter "JAP und Verschlüsselung".

    Mein Chef, Kollege oder Systemadministrator im Firmennetz?


    Im Firmennetz wird lediglich offenbar, dass Sie die Server des Anonymisierungsdienstes benutzen. Zwischen JAP und diesen wird ein verschlüsselter Kanal aufgebaut, über den Ihre Daten gesendet werden. Alle Internetanfragen im Browser, die Ihren Rechner verlassen und ankommen, sind also verschlüsselt. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter "JAP und Verschlüsselung".
    Beim Surfen im Büro ist aber zu beachten, dass nachwievor Beobachtung durch bloßes "Über-Die-Schulter-Schauen" möglich ist. Auf dem Rechner werden zudem häufig lokal auf der Festplatte von Browser und Betriebssystem Daten über die zuletzt angesurften Webseiten gesammelt. Dies hat den Vorteil, dass Adressen zu Ihrem Komfort automatisch ergänzt werden können, aber den Nachteil, dass andere, die den gleichen Rechner bzw. Nutzeraccount benutzen, ggf. leicht Zugriff darauf erlangen können.
     
  5. mikrokokkus

    mikrokokkus New Member

    Ich benutze gemeinsam mit anderen einen WLAN-Router um ins InterNetz zu kommen.

    Verhindert JAP, dass man im Router-Log meine aufgerufenen Seiten sehen kann oder beginnt die "Anonymität" erst beim ISP?
     
  6. cpp

    cpp programmierKnecht

    Soviel ich weiss, benützt du einen JAP-Server als Proxie, der dann mit Hilfe anderer Teilnehmer die IP-Adressen deiner Packete mischt. Also, ich denke mal, dass die Sicherheit erst beim Proxie beginnt und endet.
     
  7. mikrokokkus

    mikrokokkus New Member

    Auf der JAP-Seite steht aber, das Programm verhindere, dass z.B. in Firmen der Netzadmin oder der Cheffe sehen, wohin man surft.
    Als Proxy muss man für JAP übrigens 127.0.0.1 einstellen, was ja der localhost ist. Evtl verschlüsselt JAP schon auf der Maschine die Webanfragen?

    Wär schon gut, das sicher zu wissen ;-)
     
  8. cpp

    cpp programmierKnecht

    In der FAQ von JAP steht:

    Mein Provider?

    Ihr Provider erfährt lediglich, dass Sie die Server des Anonymisierungsdienstes benutzen. Zwischen JAP und diesen wird ein verschlüsselter Kanal aufgebaut, über den Ihre Daten gesendet werden. Alle Internetanfragen im Browser, die Ihren Rechner verlassen und dort ankommen, sind also verschlüsselt. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter "JAP und Verschlüsselung".

    Mein Chef, Kollege oder Systemadministrator im Firmennetz?


    Im Firmennetz wird lediglich offenbar, dass Sie die Server des Anonymisierungsdienstes benutzen. Zwischen JAP und diesen wird ein verschlüsselter Kanal aufgebaut, über den Ihre Daten gesendet werden. Alle Internetanfragen im Browser, die Ihren Rechner verlassen und ankommen, sind also verschlüsselt. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter "JAP und Verschlüsselung".
    Beim Surfen im Büro ist aber zu beachten, dass nachwievor Beobachtung durch bloßes "Über-Die-Schulter-Schauen" möglich ist. Auf dem Rechner werden zudem häufig lokal auf der Festplatte von Browser und Betriebssystem Daten über die zuletzt angesurften Webseiten gesammelt. Dies hat den Vorteil, dass Adressen zu Ihrem Komfort automatisch ergänzt werden können, aber den Nachteil, dass andere, die den gleichen Rechner bzw. Nutzeraccount benutzen, ggf. leicht Zugriff darauf erlangen können.
     

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