"fremde" Tintenpatronen für Epson SC 680

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von mackevin, 14. August 2001.

  1. mackevin

    mackevin Active Member

    Hallo zusammen,

    ich bin gestern von "Pontius nach Pilatus" gelaufen um eine schwarze Tintenpatrone eines Drittanbieters für meinen Epson Stylus Color 680 tr zu kaufen. Leider habe ich keine gefunden und mußte ~70,- DM(!) für dieses dämliche Teil, ohne das nichts geht, zahlen.

    Wer weiß denn, ob es da überhaupt schon ein Drittanbieterprodukt gibt?

    Für jeden anderen Epson gibt es z.B. Pelikanpatronen für ~25,-DM. Das ist in etwa ein Drittel des Epson-Preises!!!!!!!!!!

    @Epson:
    Was hab´ich denn schlimmes getan? ~70,- DM!!!!!! Hey, *Peace*!!!!
    Ich habe mir den "tr" doch nur gekauft weil er farblich so gut zu meinem "Indigo" paßt.

    Gruß
    mackevin
     
  2. tina

    tina New Member

    laß mal lieber die finger vom drittanbietern - damit habe ich mir meinen letzten epson ruiniert....

    haste es mal, wenn du es immer noch versuchst, mal mit rotring probiert? macwarehouse hatte die vor einiger zeit.
     
  3. eman

    eman New Member

    Mein Epson ist auch dahin. Fremdtinte neigt dazu den Druckkopf zuzusetzten. Bei Epson fatal, da Du die ganze Scheisse einfach wegwerfen kannst. Danke Epson. Für diesen Kundentreuentrick habt ihr nur eins verdient: Keine Kunden mehr! Also Leute, wenn ihr kein Geld für orginal Tinte habt, Finger weg von Epson.
     
  4. Peter Mueller

    Peter Mueller Administrator Mitarbeiter

  5. Manfred

    Manfred New Member

    Hallo mackevin,

    Druckertinten sind Pfennigware an der sich die Hersteller eine goldene Nase verdienen.
    Wer keine Skrupel kennt (so wie ich), öffnet die Tintenkartuschen an der richtigen Stelle (notfalls aufbohren), füllt mit einer Injektionsspritze nach und klebt das Loch hinterher wieder zu. Klappt bei mir seit Monaten ohne Fehl und Tadel. Die Unkenrufe diverser "Fachleute" gehen mir spätestens seit Ablauf der Garantiezeit am Ohr vorbei.
    Die Permanent-Druckköpfe des Epson neigen bei längerem Nichtgebrauch in der Tat zum Austrocknen. Unabhängig davon, ob auf den Kartuschen EPSON steht oder XY. Daher mindestens alle zwei Tage einschalten. Wenn mal trotz wiederholter Reinigungsfunktion nichts mehr gehen sollte, muß der Drucker keinesfalls voreilig in die teure Werkstatt. Es gibt ein paar einfache Selbsthilfe-Tricks, die den verstopften Kopf meist wieder frei machen.

    Preiswerte Alternativkartuschen und Nachfülltinten-Sets erhältlich bei

    http://www.druckertinte.de/epson_fr_d.html
    ab 70 Mark versandkostenfrei :)

    Gruß Manfred
     
  6. mackevin

    mackevin Active Member

    Hallo tina,

    bei einem Preisunterschied von 50,- DM (dafür muß ich derzeit zwei Stunden arbeiten gehen) und einem Anschaffungspreis von ~300,-DM (damals) für den Drucker, stellt sich mir nicht wirklich die Frage, ob Drittanbieterprodukte für mich in Frage kommen. Den Drucker gibt es jetzt auch schon bedeutend preiswerter, so daß es mir schon fast egal ist, ob ich mich mit Drittanbieterprodukten einem "Risiko" aussetze.

    Ein Freund von mir, Grafikdesigner, der wirklich viel drucken muß, hat einen etwas älteren (ich glaube 740´er?) und benutzt seit Ewigkeiten nur Rotring. Sonst wäre er bereits während seines Studiums pleite gegangen. Diese positive Erfahrung mit Drittanbietern, reicht mir, um vor der oben aufgestellten Milchmädchenrechnung, ohne Bedenken zu wechseln. So schlecht sind diese Sachen auch weder nicht, bzw. so gut ist Epson nicht.

    Das z.B. Tinte von Pelikan einen Drucker ruinieren kann, ist sicher möglich, aber schon ein wenig "strange". Pelikan stellt Tinte schon so lange her, da hat noch niemand an Drucker, geschweige denn Epson gedacht. Wenn einer Erfahrung hat, dann eben Pelikan.

    Gruß
    mackevin
     
  7. mackevin

    mackevin Active Member

    Hallo Peter Mueller,

    ich habe ´mal diesen Chip aus der alten Patrone herausgebrochen. Der ist völlig in den Kunststoff eingekapselt und hat gar keinen Kontakt zur Tinte oder zu den anderen Komponenten der Patrone. Das ist einfach ein nur ein "ROM"-Baustein.

    Ich hatte bisher gedacht, daß dieser Chip die Patrone zu einer "Hightech" Tintenpatrone machen würde. Aber weit gefehlt! Reine show.

    Gruß
    mackevin
     
  8. mackevin

    mackevin Active Member

    Hallo Manfred,

    als relativ bequemer Mensch wäre mir natürlich eine preiswerte Drittanbieterpatrone lieber. Wenn es die aber nicht in absehbarer Zeit geben sollte, wird genau Dein Vorchlag meine Alternative sein.

    Das Epson Entwicklungskosten hatte und die wieder hereinholen muß usw. ist mir schon klar, aber ~70,-DM für eine Patrone schreit nach "Merkbefreiung"

    Gruß
    mackevin
     
  9. sternkrabbe

    sternkrabbe New Member

    Ich glaube einfach nicht, daß Fremdtinte so schlecht sein kann. Ich meine: TINTE! Das ist Wasser mit paar Pigmenten drin!
    Und selbst wenn die Epson-Tinte so richtig gut sein sollte, dann ist das bestimmt das einzige Qualitätsprodukt aus dem Hause Epson.

    Ich hab einen SC Photo 700 und meine WG-Mitbewohnerin auch irgendeinen SC. Und wir kotzen beide regelmäßig ab, weil der Drucker spinnt. Beliebt: der Druckkopf Crashtest. Wer ihn kennt, liebt ihn. Wer Epson hat, der kennt ihn. Beim Druckkopf Crashtest rast der Druckkopf mehrmals mit voller Wucht gegen die rechte Wand des Druckers. Dem erbleichten User gelingt es den Drucker nur dann stillzulegen, indem er das Netzkabel zieht (Einschaltknopf muckt nicht). Und da muß man sich von Epson anhören, daß ausgerechnet Fremdtinte den Drucker ruiniert? Na Danke!

    Wenn ich nicht auf einen erschwinglichen Drucker mit serieller Schnittstelle angewiesen wäre, hätte ich das Teil längst rausgekickt.

    Ich überlege auch ernsthaft, mir Patronen von Drittanbietern zu besorgen. Nach 6-10 Stück davon hat man den Neupreis für den Drucker schon wieder eingespart.

    Gerechterweise muß ich hinzufügen, daß er oft funktioniert und dann durchaus zufriedenstellend druckt.
     
  10. GigaSven

    GigaSven Anhalter

    Hi!
    Habe auch einen SC 680 und habe bei meinem ersten Patronenkauf auch echt einen Schock bekommen: 120 Flocken (beides zusammen)! Die spinnen doch!!!Halb so teuer, wie ein neuer 680er!!
    Da bietet sich Manfreds Tipp wirklich an! Zumal der Verbrauch auch relativ hoch ist, wie ich finde! Wobei, wenn mann nicht allzu häufig druckt, brauchts immer relativ viel Tinte zum Durchpusten! Und das mit diesem Chip ist ja nun wirklich die Krönung! Ob nun Fake oder nicht, die Produkt- und Preispolitik von Epson schreit zum Himmel! Zweifelsohne bauen die Jungs gute Drucker, die Qualität meines 680ers liegt auf einem recht hohen Niveau, das man allerdings zu derart krassen Methoden greift und die Preise von Verbrauchsmaterialien so hoch sind (Papier ja auch!!!)ist ja fast schon kriminell.
    Giga
     
  11. eman

    eman New Member

    Hi Leute,
    Tinte ist eben nicht Tinte. Leider. Und Druckerhersteller sind nicht die Charitas. Klar, dass sie mit der eigenen Tinte Geld verdienen wollen, deshalb funzt der Drucker mit der Haustinte am besten. Diese hat eine bestimmte Viskosität, auf die die Druckertreiber abgestimmt sind. In der c't Nr. 7 gab es einen ausführlichen Bericht. Dort wurde unter anderem gewarnt, bei Epson- und Cannon-Druckern die Tintenmarke oft zu wechseln, da bei diesem Vorgang im Test etliche Geräte verschlissen wurden. Näher wird das aber leider nicht erläutert. Ich schätze, es könnte daran liegen dass sich (bei häufigem Wechsel) die Tinten vermischen und so eine Konsistenz erhalten, die die Düsen verstopfen (?). Ein einmaliger Wechsel auf eine "Billigtinte" sei hingegen bedenkenlos. Dies könnte durchaus auf meinen Fall zutreffen: Nach dem letzten Wechsel auf die "Noch-billigere-Tinte" hat mein Drucker die Grätsche gemacht. Finito.
    Da der Druckkopf ungefähr so teuer ist wie ein neuer Drucker, werde ich in Zukunft keinen Drucker mehr kaufen, der einen seperaten Druckkopf hat. Und vor allem wird er nicht Epson heißen.

    @ sternkrabbe
    Den "Crashtest" kenne ich nur zu gut. Nicht bei meinem aber bei einem anderen Epson. Der hat das so exzessiv betrieben, dass er außer den Schlitten an die Wand fahren sonst nichts weiter konnte. Friede sei seiner Asche.
     
  12. eman

    eman New Member

  13. Manfred

    Manfred New Member

    ACHTUNG !!!!!!!!!!!!!
    Bevor ihr eure Epsons wegen kaputter/verstopfter Druckköpfe wegschmeißt, macht noch folgenden Wiederbelebungsversuch (ohne Gewähr und auf eigene Gefahr!).

    1. 10 ml destilliertes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel mischen
    2. Drucker einschalten und danach das Netzsteckerkabel ziehen. Druckkopf lässt sich nun von Hand verschieben
    3. Aus einem Fensterleder (z.B. VILEDA) ein Stück schneiden, das genau auf das Vlies der Reinigungseinheit passt (das verkleckerte Teil, an dem der Druckkopf im Ruhezustand und während der Cleanfunktion andockt und ggf. seine Tinte reinspuckt).
    4. Das Fensterlederstück tränken und innerhalb (wichtig!) der erhabenen Gummiumrandung der Reinigungseinheit legen.
    5. Nun den Druckkopf von Hand nach rechts bis zum Anschlag auf die Reinigungseinheit schieben.
    6. Nach einigen Stunden Einwirkzeit den Druckkopf zur Mitte schieben und das Fensterlederstück (es ist inzwischen mit Tinte verfärbt) aus der Reinigungseinheit entfernen . Sollte es unter dem Druckkopf haften, mit Papier abstoßen.
    7. Netzstecker einstecken, Drucker einschalten, nochmals einen Reingungsvorgang durchführen, fertig.

    Gruß
    Manfred
     
  14. Manfred

    Manfred New Member

    Hallo,

    sorry, ich habe mich bei diesem Thema zu sehr auf die Nachfüllmethode konzentriert.
    Es gibt für den 680er natürlich auch Alternativpatronen. Immer noch sauteuer, aber im Vergleich zu den Originalen von Epson schon deutlich preiswerter.

    http://www.compedo.de/shop/hotlistframe.php3?manu=1&cuid=563969&atype=INK&model=

    Ich persönlich bevorzuge das Do-It-Yourself-Nachfüllen.

    Gruß Manfred
     

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